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Frust im Bett...

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  • Frust im Bett...

    Hi liebe Kommunity

    Ich werfe wieder einmal die Frage ein, wie kommts dazu, dass manche meinen, sie seien toll im Bett, obwohl sie es so gar nicht sind und andere wieder bringens, haben es drauf, machen dieses Ereignis wirklich unvergesslich, woran liegt das?

    Eine Umfrage nach der anderen bringt raus, ( wir Frauen reden oft darüber) dass der Mann selbstbewusst meint, wir haben super Sex und sie ist geknickt und leidet... weil es nicht stimmt.

    Meine eigene Erfahrung ist, wenn man nicht regelrecht aufpasst wie ein Haftelmacher, dann schießt sich ein, dass der Quickie Überhand nimmt. Hauptsache schnell zum Ziel und dann großes Lob, weil man richtig schön hatte...gelle Schatzi?? Ja du...und ich..??

    Da scheint die Erwartungsschere etwas auseinander zu sein.

    Wissen Männer eigentlich, was eine Frau erwartet von einem guten, zufriedenstellenden Liebhaber? Denken sie sich da was aus, was gar nicht zutrifft, beim agieren? Die meisten machens und fragen erst gar nicht, wie man funktioniert, wollen es gar nicht wissen, wie es scheint und oder hören sich das an und machen erst recht die übliche Kurzvariante. Wie einprogrammiert und festgeschraubt, diese Nummer, sonst keine.

    Es gibt aber welche, die scheinen echtes Interesse dran zu haben, wie es ihr geht dabei. Die sind selten...echt selten.

    Wie seht ihr das?





  • Re: Frust im Bett...

    Ich kenne das Problem in dieser Form eigentlich nicht. Meine Frau hat mich zwar für vieles kritisiert, was das Zusammenleben betrifft, aber in Bezug auf Sex kann ich mich nicht erinnern. Im Gegenteil, in den ersten Jahren hat sie mich stets als "tollen Lover" gelobt.

    Später stellte sich eine gewisse Routine, die aber gewiß nichts änderte. Vielleicht hamonieren wir mit unseren Wünschen und Vorlieben wirklich gut miteinander. Erst mein Wunsch nach Sex mit einer anderen Frau bzw. mein Interesse an der Swingerei hat unsere einstige Harmonie beeinträchtigt, wenngleich sich nicht einmal das spürbar negativ auf unsere Sexualität ausgewirkt hätte. Aber mein Interesse für die Sexualität anderer Menschen hat meine Sichtweise und meine Bedürfnisse verändert.

    g.

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    • Re: Frust im Bett...

      Ich würde sagen das es schon Männer gibt, die wissen wollen , wie Sie den sex finden und ob sie ein guter Liebhaber sind.
      ich bin schon lange Verheiratet und meine mann und ich unterhalten uns viel, stehen also ständig in Kommunikation miteinander, probieren aus , und äußern unsere Wünsche.
      ich würde eher behaupten die Kommunikation stirbt aus, man nimmt eher an.
      Es wird angenommen das "Man(n)" ein guter Liebhaber ist.

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      • Re: Frust im Bett...

        Wünsche äußern ist so eine Sache, denn da kann der Schuß auch schon mal nach hinten losgehen. Leider kann sich meine Frau über sexuelle Details nicht artikulieren. Sie gibt selbst zu, dafür zu verklemmt zu sein, weshalb ich schon immer eher auf nonverbale Signale achten mußte.

        Noch etwas aber scheint mir weit wichtiger: Sie sagt auch, daß ein Mann um so attraktiver für sie sei, je mehr er seine Pflichten als Familenvater erfülle. D.h. er muß wissen, was die Kinder zu essen bekommen, in welchem Regal ihre Lieblingsspeisen im Supermarkt liegen, was jeden abend in ihre Schulranzen gepackt werden muß usw. Das würde für sie weit mehr zählen als jede Bettakrobatik oder Stimulationstechnik und hätte ganz maßgeblichen Einfluß auf ihr Interesse am Sex und ihre empfundene Erfüllung.

        Inwieweit das aufrichtig wiedergegeben ist, kann ich natürlich nicht überprüfen.

        g.

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        • Re: Frust im Bett...

          Hach, tolles Thema, liebe Elektraa! Da muss ich mich doch auch mal äußern ;o)
          Ich finde auch, es gibt Männer, die sind gute Liebhaber, und solche, die das nur von sich vermuten. Und das "Problem" dabei ist: was mit der einen Partnerin gut geklappt hat, mag mit der anderen gar nicht gehen. Aber das kapiert nicht jeder. Das nächste "Problem" ist unsere verklemmte Gesellschaft - jemandem was sagen, was er anders machen soll, kann dessen ganze Alpha-Männchen-Welt zusammenbrechen lassen. Egal, wie vorsichtig frau dabei vorgeht. Ich hab's schon mehrfach erlebt, leider, und deshalb auch inzwischen aufgegeben.
          Persönlich hab ich festgestellt, dass ich leider endgültig "fertig habe" mit einem, der überhaupt nicht schaut, wie's mir geht beim Akt, weil selber völlig weggetreten und nur noch mit der eigenen Lust beschäftigt. Ich finde, da gibt's so eine Art "Takt", wo man immer mal zwischendurch prüft - ist der andere noch dabei? Gefällt es noch? Sollte man mal was anderes probieren? Stellung wechseln, Pause machen, bißchen quatschen, dabei liebevoll und humorvoll bleiben...
          Seine Lust ist meine Lust, und ich will die spüren (und gerne auch sehen), deshalb achte ich auf sowas. Das hat was mit echtem Interesse am Gegenüber (oder Untendrunter oder Dahinter oder Obendrüber oder....;o)) zu tun. Ich habe das. Wenn ich das auch beim Partner erkenne, dann kennt meine Begeisterung keine Grenzen mehr. (Das erlebe ich aktuell mit N.)
          Erkenne ich das nicht oder stelle ich fest, einer erliegt der Routine aus lauter Faulheit und schaut nicht mehr nach meinem Wohlbefinden, dann ist bei mir der Ofen aus. Da lässt sich auch nix mehr anfachen, es ist dann endgültig vorbei bzgl. Sex mit dieser Person. Da kann ich irgendwie nicht aus meiner Haut.
          Irgendwie ist das für mich ein körperlich kommuniziertes "Schlussmachen" durch diese Person, ein Verschließen des Interesses an meinem Körper = mir, denn ich bin mein Körper. Wenn einer sich mit bestimmten Seiten an mir nicht (mehr) beschäftigen will, dann können wir das ganze gerne lassen. So geschehen zuletzt mit V. Andere Beziehungsfacetten können dabei ggfs. erhalten bleiben, aber Sex mit mir wird es nicht mehr geben.

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          • Re: Frust im Bett...

            Es mag schon sein, dass es Männer gibt, denen es egal ist, auf welcher Frau sie rumturnen, und was das mit der Frau macht. So, wie es Herr Bösel in meinem Lieblingsfilm Indien beschreibt: Wenn der Skispringer am Schanzentisch ankommt, dann muss er sich auf den Absprung konzentrieren. Er kann dann keine Rücksicht darauf nehmen, wie das für die Schanze ist.

            Ich glaube aber doch, dass die meisten Männer, die mehr als einmal mit einer Frau Sex haben wollen, interesse daran haben, wie das für die Frau ist. Die Frage "War ich gut?" ist dann schon ernstgemeint. Ich schätze mal, die Antwort ist halt viel zu selten ehrlich.

            Wie gut ein Mann im Bett ist, hängt am Ende doch immer von beiden ab. Die Gelegenheiten, bei denen ich aus meiner Sicht richtig Scheiße war, waren die, bei denen aus meiner Sicht die Frau nicht gepasst hat. Die Sport-Verrückte, die mich innerhalb von einer halben Stunde kaputtgeturnt hat. Das Dummchen, das mich mal auf dem falschen Fuß erwischt hat, und dachte, wenn sie mir einen bläst, gehör' ich ihr. Die Politikstudentin, die beim Vögeln einfach nicht aufgehört hat, zu labern. In solchen Situationen bin ich richtig schlecht.

            Ob ich sonst gut bin? Wer weiß. Wenn es nach meiner Frau geht, bin ich wohl ein ziemlicher Langweiler.

            Aber die Frage war ja: Woran liegt's? Wenn ihr das rausgefunden habt, dann gebt doch bitte Bescheid.

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            • Re: Frust im Bett...

              Ich misch' mich mal trollmäßig ein ;-)

              An diesem Thread nervt mich bereits wieder, dass einseitig postuliert wird (zumindest implizit), guter Sex hänge vor allem von den Fähigkeiten des Mannes als Liebhaber ab. Und: jeder Mann ist mit überbordendem, selten gerechtfertigten Selbstvertrauen ausgestattet und hält sich selbstredend für die größte Granate im Bett!!? Na, und wenn es dann mal nicht so flutscht, ist die Häme der Damen umso größer? Mal ehrlich: was für ein Männerbild herrscht denn hier?

              Klar, es gibt nicht wenige, deren Potenz schwach ist, die zu früh kommen oder sich gewisse Dinge nicht trauen...und das ist schwer zu überwinden, da hat die Frau auch kaum Möglichkeiten nachzusteuern.
              Aber...ich finde es extrem besch...eiden, dass selbst die Insider hier dem alten Glaubenssatz nachzuhängen scheinen: "Der Mann muss im Bett liefern, die Frau genießt (oder eben auch nicht)."
              Ich finde, diese Haltung hat in den letzten Jahren sogar noch weiter Zulauf bekommen - auch weil das sexuelle Selbstvertrauen der Frauen, deren Wissen, was gehen kann (auch was vermeintlich als normal erachtet wird, da das Wissen aus übertriebenen Web-Fundstücken wie Pornos oder Forenbeiträgen stammt) und die unverbindlichen Dating-Möglichkeiten zugenommen haben.

              Irgendwie verständlich, dass heute schon jüngere Männer (realen) Sex meiden (ja, ist so, die Personen ohne sexuelle Erfahrungen werden immer häufiger und deren Durchschnittsalter steigt - nicht nur in Japan, sondern weltweit; und es sind anteilsmäßig wesentlich mehr Männer als Frauen). Das liegt nicht nur am zunehmenden psychologischen Performance-Druck, sondern hat auch wirtschaftliche und insgesamt gesellschaftliche Gründe. Der Griff zu Potenzpillen selbst in ihren 20ern ist ein weiterer Beleg für die aus meiner Sicht ungesunde Entwicklung.

              Kurz gefasst: Sex ist heute mehr Leistungssport als entspannende Zweisamkeit für Liebende.

              So, genug getrollt (nur mal so als Kontrapunkt).

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              • Re: Frust im Bett...

                Barnaby
                Ich mag ja wirklich wirklich gerne mal nen Kontrapunkt, aber leider hast du nur eine Behauptung aufgestellt, die so niemand hier unterstützt hat.
                Ich bin "zufällig" eine Frau (und deshalb hab ich halt eine "weibliche" Perspektive), aber ich tu (schon immer) mein Bestes, damit mein Partner den Akt ebenso genießen kann wie ich. Natürlich musste ich einiges selbst erst lernen, auch mit meiner "Frauenrolle" (die mir durchaus im Leben immer wieder zugesprochen wird) irgendwie klarkommen. Manche Männer hatten gar Angst vor einer sexuell aktiven bzw. die Initiative ergreifenden Frau, andere mögen genau das.
                Ich finde, bei erfüllendem Sex geht es um gegenseitige Aufmerksamkeit und Interesse aneinander und an der Lust des anderen Der Rest ist situationsabhängig, würde ich sagen.
                Ob das überhaupt wahr ist, dass erst "heute" (seit wann? 21. JH?) "immer mehr jüngere Männer Sex meiden", muss erst mal seriös erforscht werden. Hast du Quellen dazu?
                Klar hab ich auch schon von den leicht bis völlig irren INCELS gehört, aber es gibt auch junge Frauen, die bewußt auf Sex verzichten (VOLCELS), und vermutlich haben die alle ihre eigenen seltsamen Gründe. Ob es mehr sind als früher, wage ich zu bezweifeln.
                Wer aus irgendwas nen "Leistungssport" machen will, wird es tun. Ich sehe aber keinen Beweis dafür dass es "heute" mehr so ist als "früher" oder zwangsläufig so sein muss - oder wann/wie/wo war das mal anders?
                Früher war nicht alles besser, glaub mir...
                LG, V

                Kommentar


                • Re: Frust im Bett...

                  "Ob das überhaupt wahr ist, dass erst "heute" (seit wann? 21. JH?) "immer mehr jüngere Männer Sex meiden", muss erst mal seriös erforscht werden. Hast du Quellen dazu?"
                  Bspw. hier zitiert:
                  https://www.rundschau-online.de/ratg...liegt-32366712
                  Die bekannteste Studie findet sich leicht im Netz...
                  Gibt es für D, Japan, USA usw.

                  Zitat u.a.: "Junge Frauen haben Ansprüche – Männer flüchten sich ins Internet
                  Dazu komme, dass junge Frauen heute viel selbstbewusster und klarer signalisieren, was sie sich im Bett wünschen – und das auch einfordern. Das verunsichert junge, unerfahrenere Männer und sie flüchten in das sehr platte und einfache Sex-Angebot im Internet."

                  Mit ein bisschen googeln findet man dazu zahlreiche weitere Veröffentlichungen. Es gibt ja nicht nur diese eine Studie dazu. Und das Thema, dass immer mehr junge Männer unter Potenzproblemen leiden (oder glauben, darunter zu leiden), ist doch auch eine Folge des durchs Internet aufgebauten Performance-Drucks. Auch dazu findet sich leicht etwas im Netz.

                  Bin ansonsten bei dir und deiner Interpretation von körperlicher Zweisamkeit. Wird aus meiner Sicht leider immer seltener. Aber ich bin altersmäßig da eh bereits raus, Sex ist passé, ich finde die Entwicklung nur schade für meine Kinder.

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                  • Re: Frust im Bett...

                    Ich hab jetzt gefühlte hundert Angaben niedergeschrieben und alle dann wieder gelöscht, weil während des Niederschreibens so viele Widersprüche aufkamen.

                    Das ist echt ein fieses Thema. Denn wie man es auch dreht und wendet, es zieht so runter....

                    Natürlich kommts auch auf die Frau an und irgendwie hab ich das gar nicht so deutlich erkannt, als hier beim Nachverfolgen, wie es immer so war...wenn es gut war, wenn es nicht gut war, mir scheint, bei beiden Fällen gabs immer Zwei, die "schuld" dran waren, nie nur einen.

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                    • Re: Frust im Bett...

                      Gestern waren wir einkaufen und mussten uns in einem Geschäftslokal recht lange aufhalten, bis wir an der Reihe waren, mein Gespons und ich. Da war eine Mitarbeiterin, die war einfach boah, boah, boah... wie aus einem Magazin entstiegen, aber so was von sexy erotisch und irrsinnig wohlverpackt das Ganze. Alle starrten sie mit offenem Mund an, die Perfektion in Person.

                      Am Abend gabs dann herzhaften Sex, der deutlich leidenschaftlicher war, wie in letzter Zeit.

                      Die hat mir eine kleine Ohrfeige versetzt, die gesessen hat. Ich habe ganz vergessen, selbst boah zu sein und sofort gabs in mir den Wunsch, mich mehr zu engagieren wieder und so wie es aussah, kam auch bei ihm der Lover wieder voll zum Vorschein. Das war Stimmung machen, was da passiert ist und genau das kann man steuern, oder eben nicht.

                      Bei den Tagen, wo es nicht guten Sex gibt, da haperts irgendwie an der Stimmung, oder nicht?
                      Nicht richtig in Fahrt, abgelenkt, irritiert, müde, faul, kein hergeben können, oder wollen, so etwa gehts zu, wenn es nicht richtig wird und falls es richtig wird, dann passt halt alles, oder etwa nicht???

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                      • Re: Frust im Bett...

                        Barnaby zu alt für Sex? Wirklich? Warum denn das?
                        Werde ich wohl nie sein... und ich hatte auch nicht vor, jung zu sterben ;o)
                        Medienberichte über solche Themen wie oben genannt muss man mit dem nötigen "Körnchen Salz" nehmen - man denke an die zahlreichen Berichte (die das "Weltbild" prägten) über die ach so lustvoll freien 1960er/70er Jahre, mit Summer of Love etc. blabla. Oder ans viktorianische Zeitalter, wo es (angeblich) als "unsittlich" galt, mit der eigenen Frau Sex zu haben außer zu Reproduktionszwecken, aber jeder Mann zu Prostituierten ging, so dass dieses Business extrem florierte. Worauf ich hinauswill: es gibt keine nachweisbare (universal-)gesellschaftliche Entwicklung mit dem Ziel, dass Menschen alle keinen Sex mehr haben (wollen).
                        Dieser Studienbericht sagt mir nicht, welche Milieus untersucht wurden. Wieviele Männer wurden in welchem Zeitraum befragt? Und: das Forschungsobjekt - der Mensch - hat einen großen "Fehler": er lügt. Oder ist er vielleicht jetzt zur Abwechslung mal ehrlich? Aber wie war das dann in der Vergangenheit?
                        Was ich aber gut finde am Bericht: die Empfehlung, an Sex "ergebnisoffen" heranzugehen. Sich aufeinander einzulassen. Das sehe ich auch so - Hingabe ist Trumpf!

                        Bzgl. der Aussage zu den amerikanischen jungen Männern muss ich allerdings zugeben dass mir viele die ich getroffen habe, recht verklemmt vorkamen, wenn es mal ums Thema Sex ging. Und leider auch einer, den ich sehr intensiv kennengelernt habe - irgendwas ist da kulturell "verschoben", Gewalt geht klar, kann man zeigen, diskutieren - aber Nippel zeigen oder Sex diskutieren- OMG! Zensur!!! Und das ist erst der Anfang, leider. Ich glaube, die Jungs werden überhaupt nicht richtig aufgeklärt. Na, vielleicht hab ich mal irgendwann Zeit, dazu genauer zu forschen. Es gibt sicherlich schon eine Menge Material...

                        @Elektraa: ich wüßte zu gerne dein Geheimnis, wie du mit deinem Männe nach langer Zeit (wie lange eigentlich) immer noch so eine intensive sexuelle Beziehung hast. Liegt's an den getrennten Wohnungen? Oder ist es wie immer - "Kontingenz" - und es gibt keine allgemeingültige Antwort?

                        Immerhin fällt das "müde, faul" etc. flach, wenn man sich explizit mit jemandem zum Sex verabredet. Da bin ich schon Tage vorher (oder ab dem Zeitpunkt des Wissens um das nächste Treffen) aufgeregt und froh und lustvoll und lüstern und meine Gedanken kreisen zu 95% um Sex... (die 5% reichen in so ner Phase offenbar für das Alltagsleben ;o))

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                        • Re: Frust im Bett...

                          Barnaby

                          Immerhin fällt das "müde, faul" etc. flach, wenn man sich explizit mit jemandem zum Sex verabredet. Da bin ich schon Tage vorher (oder ab dem Zeitpunkt des Wissens um das nächste Treffen) aufgeregt und froh und lustvoll und lüstern und meine Gedanken kreisen zu 95% um Sex... (die 5% reichen in so ner Phase offenbar für das Alltagsleben ;o))
                          Das IST doch Stimmung machen, die funktioniert bei euch Zwei offenbar. Du kriegst ihn dazu, dass er sich heiß und stierig fühlt und er kriegt dich dazu. Er lässt dich nicht kalt, weil...??? Weil er so kommt, wie du es magst.
                          Es ist dein Zutun da, dass ihr euch auf diesen Level treffen könnt und seins ebenso.

                          Auf die Frage, warum wir im Rentenalter noch nicht eingerostet sind, das ist wohl darin begründet, weil wir uns noch nicht lange kennen und uns noch nicht satt haben. Ich bin ja nicht die Mutter seiner Kinder, auch nicht seine Ehefrau. Ich bin eine, die ab und an bei ihm wohnt und aufräumen hilft, Garten arbeiten hilft, wenig Gewöhnung aufkommen lässt, weil ich eben beizeiten immer wieder abhaue, wie heute zum Beispiel. Er ist mein Spielkamerad, er ist mein Lustboy und verliebt bin ich auch in ihn, immer wieder, weil er mir so anhängt und für mich so ein Faible hat. Ich habe eine heidenangst, ihn zu verlieren. Das gebe ich ungern zu und daher tu ich immer so, als wär mir egal, wenn er weg ist. Ich liebe es, auszubleiben und zu sehen, nicht lang und er steht geschniegelt und gebürstet vor meiner Matte, überglücklich, weil ich nicht wirklich weg bin und ich, weil er ebenso auch nicht wegbleibt.
                          Ich bürste und kämme mich für ihn, wenn ich hier bin, leg mein Alltagsgewand weg und das Spiel beginnt von vorne. Wir verführen uns, regelmässig aufs Neue, damit ja keiner auf die Idee kommt, je wo anders hin zu gehen. So ähnlich gehts mir derzeit. Ich will meinen, ein gewisser Stressfaktor hält diese Lust am Leben. Wehe ich werd je für dich langweilig... wehe einer vergisst, wie es angefangen hat bei uns und was wir bisher miteinander erlebt haben...

                          Uns hat nicht einmal die Lust verbunden, das war etwas anderes. Die war mitbeteiligt, klaro, die bindet uns auch, aber mehr noch hats den Anschein, es ist richtig große Dankbarkeit da, die wir füreinander empfinden. Darum tut sich jeder so viel an, insgeheim, aber merklich und spürbar war es ein Suchen und gefunden haben endlich, was gebraucht war in allen möglichen Richtungen.

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                          • Re: Frust im Bett...

                            Das heißt jetzt nicht, dass der Sex zwischen uns immer bombig ist. Für ihn schauts zwar so aus, meint er, sagt er, findet er. Ich kann das nicht bestätigen, sags aber dann auch ...""" lass ja nicht nach, das kann mehr wie böse Folgen haben....ggg....so fängts an und dann...??? Unbefriedigte Frauen werden alt und hässlich und fett... willst du das??? Man muss zu drohen wissen, bzw. zu motivieren verstehen Mann hat Mitschuld, wenns so weit kommt...noch klappts, das Einsehen. Gestern jedenfalls kam schnell ein Justieren dran, beiderseits. Hätten wir nicht grausig deutlich vor Augen gehabt, wie fett, alt, hässlich der Kontrast zu diesem süßen Girly dastehen ließ, dann wären wir müde kuschelnd vorm Fernseher gelandet. Beinahe zu spät, aber nur beinahe...da hat sich was wieder aufgestellt, was etwas schief stand bereits. Wer gibt schon freiwillig und gern seine Jugend auf, ich jedenfalls nicht. Sex hält fit und jung und macht rosa Haut.

                            Ein türkischer Gastarbeiter und Kollege meines Papas hat mal zu ihm gesagt, Frau muss Angst haben, dann guuuut Frau... irgendwie könnte das zutreffen, so wie zutrifft, dass man nicht klaut, weil man dann eingesperrt wird.

                            Kommentar


                            • Re: Frust im Bett...

                              Barnaby
                              @Elektraa: ich wüßte zu gerne..... (wie lange eigentlich)....

                              Kennenlernen gabs um fünf vor Zwölf, ich hab nicht mehr gewollt, habs gar nicht mehr erwartet und gesucht, das "Konform werden mit wem", weil es eh dauernd Reibungen gab mit meiner Art, wie ich Beziehungstechnisch veranlagt bin. Das ist jetzt an die elf Jahre her, seit wir uns via Internet angesprochen haben.

                              Ich hab von Beginn an mit den schwersten Geschützen aufgefahren. Hab nichts verheimlicht und nichts verschwiegen, weder das Vorleben, noch meine Vorlieben, noch meine Abwehr gegen dies und das. ( natürlich nicht am ersten Tag, aber schnell genug, bevor man sich falsche Illusionen machen konnte).
                              Immer warnte man mich, tu das ja nicht, du vertreibst damit alle. Ganz im Gegenteil, so ist es auch jedem anzuraten. Von Anfang an zeig, wie du bist, was dir taugt, was du bist und was du hast und geh ja nicht vorsichtig vor, wenn es darum geht, deine Eigenheiten aufzuzeigen.


                              Venussi, war es bei dir nicht auch so?? Du hast keine Furcht mehr davor gehabt, gleich zu sagen, worauf du hinaus möchtest, ohne lang zu verhandeln bist du klar und deutlich rausgerückt mit dem, was dir wichtig ist. Friss, oder stirb...hihi... du hast das ja erst gekonnt, nachdem du einen gewissen Zorn bereits hattest.... Frust, weil die früheren Verluste da waren. Mir wurscht, ich such keine Liebe mehr, ich such was fürn Bauch. Die Liebe folgt, oder nicht, auch irgendwie egal. No risk, no fun.

                              Ich hab beim Chatten sein Konterfei entdeckt mit einem Holzstoß hinter ihm. Nachdem mein Brennholz am leer werden begann, hab ich ihn angeschrieben, ob er eins zufällig verkauft, sonst hab ich eher keine Bedürfnisse, weder Beziehung, noch Bett, hab ich sofort vermeldet. Ich konnte ja nicht wissen, dass er gerade das suchte, jemand, der ihm nicht den Daumen in die Schraube hält: willste, oder willste net...??? Da kam Entspannung auf und in Folge offene, leichte Heiterkeit, ganz unernst und absichtslos und wie der Zufall wollte, Freundschaft vor Verliebtheit. Die kam dann auf, als raus war, wie konform unsere Bedürfnisse waren. Ich konnte seine stillen, er endlich meine ( mir damals noch unbekannten). Das hat, wie gesagt eher weniger mit Sex zu tun, mehr mit Charaktereigenschaften. Der Sex ist zusätzlich der Zucker über allem. Würde der ausfallen, aus Krankheitsgründen, mir wärs egal. Da ist dann noch genügend anderes übrig, was auch sehr verbindlich ist und nettest. Aber solangs da noch geht, wirds genossen.


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                              • Re: Frust im Bett...

                                Mein Mann würde niemals von sich behaupten, dass er toll im Bett wäre. Er stapelt gerne tief. Für mich ist er aber der tollste Mann im Bett. Er hat wirklich Interesse am weiblichen Körper und deren Abläufe, erst recht sexuell. Das hat er sich im Laufe seiner Jahre so angeeignet. Das war ein langer Prozess. Er ist die Art Mensch, wo Liebe unbedingt zum Sex dazu gehört. In seiner Jugend hatte er viele Bekanntschaften, mit denen er nur geknutscht und gefummelt hat, obwohl er bis aufs letzte hätte gehen können.
                                Ob man einen für gut befindet, hängt ja auch stark von seinen Erfahrungen ab. Ich kann guten Gewissens behaupten, dass er der beste ist. Mein Ex Mann hatte z.B. seine Ahnung nur aus Pornos. Ich musste ihn damals erst beibringen, wie eine echte Frau tickt. Auch er hätte niemals behauptet, dass er gut oder schlecht sei.
                                Mein Mann denkt immer zuerst an mich, dann erst an seine Befriedigung. Ob das andere für gut im Bett halten, weiß ich nicht. Da ist ja jeder zum Glück anders.
                                Obwohl ich in unserem Sexleben die passive bin, behauptet mein Mann, den Sex seines Lebens mit mir zu haben. Wahrscheinlich weil er sich auch sonst von mir geliebt fühlt und angenommen und das eben auch für ihn zu einem gesunden und zufriedenen Sex dazu gehört. Er muss sich nicht wie eine Maschine bei mir abarbeiten, wie er es zuletzt bei seiner Ex Frau machen musste. Wir können auch mal ohne Orgasmus aus unserem Zusammensein raus gehen und trotzdem seelig schlafen.

                                Kommentar


                                • Re: Frust im Bett...

                                  Ich finde das liegt alles an dem Selbstbewusstsein, der Überzeugung und dem eigenen Empfinden. Man kann halt nicht pauschalisieren - es gibt eigentlich kein gut oder schlecht - die Wahrheit ist subjektiv.
                                  Wir in Deutschland meinen, dass 20 Grad warm ist. In Dubai bei 20 Grad würden die Menschen in Winterjacken rumlaufen.
                                  Was viel wichtiger ist, als zu sagen "ich bin gut" ist (gerade hast du es auch angesprochen) das Reden miteinander und auch Fragen ob die andere Person es gut fand.

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                                  • Re: Frust im Bett...

                                    Barnaby Frauen wissen, was sie wollen, und junge Männer fliehen vor dem Leistungsdruck zur Internet-Pornografie? Wenn das das Ergebnis von Umfragen ist, dann halt ich die Umfragen für Quatsch mit Soße. Den Leistungsdruck macht doch der unkritische Blick auf Pornos. Da gibt's größere Schwänze, die niemals weich werden. Mehr Sperma und am besten auch noch mehrere Frauen gleichzeitig.
                                    Wenn man sich mit den Fantasien der Frauen auseinandersetzt, dann stellt man fest: All das ist es NICHT. Selten formuliert eine Frau eine sexuelle Fantasie, die irgendwas mit Leistung zu tun hat.

                                    Ich habe gelesen, dass Sexualtherapeuten sich heute mit jungen Männern auseinandersetzen, die am Ende des Koitus rausziehen, um der Frau ins Gesicht zu spritzen. Schlimmer: Um der Frau ins Gesicht zu wichsen.
                                    Man kann das alles durch Kommunikation retten. Wir erklären unserem Sohn, dass alles, was in Filmchen zu sehen ist, für die Kamera gemacht ist und für den erwarteten Zuschauer. Heißt: In Pornofilmen werden Verhaltensweisen gestellt, von denen man annimmt, dass sie die fast ausschließlich männlichen Zuschauer stimulieren. Wer sich für Mädchen interessiert, sollte das alles ganz schnell vergessen. Ich hoffe, die Botschaft verfängt. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass die zwei Nachbars-Jungs, mit denen er auf dem Handy Schweinkram anschaut, für solche Botschaften schon verloren sind.

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                                    • Re: Frust im Bett...

                                      Mein Männe war gerade da und ich hab ihm alles lesen lassen, was wir so überlegen.

                                      Er hat gleich wieder fahren müssen, darum kams noch nicht zum Eingehen drauf- ist auch nicht nötig, denn ich bin sicher, da wurden jetzt ein paar Samen gestreut in seinem Gehirngärtchen, die wichtig sind und sicherlich gut zu brauchen- wenn auch nicht bewusst, aber solche Gedanken wirken nachhaltig, die hier aufgeführt worden sind.

                                      Denn eins gibts nicht zu leugnen, Verglichen wird, ob man will oder nicht. Wenn man schreibt, (wie Kanthinkalein z.B u.a.), mein Mann achtet sehr auch auf meine Vorteile, dann wird das seinen Ehrgeiz sicher mehr wecken, als wenn ich Kritik angesetzt hätt diesbezüglich. Da hat sich bereits ein Zug eingeschlichen, der bei uns durchaus verbesserungswürdig ist. Verweilen, ohne Eilen, schön wärs, das schluckt aber immer öfter die Müdigkeit. Die rührt daher, weil die Feierabende oft zu kurz kommen. Falsche Prioritäten. Zu müde zum feiern, wegen der vielen Arbeit tagsüber, die man sich aufhalst. Jetzt weiß er wieder, andere machen das anders.

                                      Danke, eine Hand wäscht die andere...

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                                      • Re: Frust im Bett...

                                        Barnaby Frauen wissen, was sie wollen, und junge Männer fliehen vor dem Leistungsdruck zur Internet-Pornografie? Wenn das das Ergebnis von Umfragen ist, dann halt ich die Umfragen für Quatsch mit Soße. Den Leistungsdruck macht doch der unkritische Blick auf Pornos. Da gibt's größere Schwänze, die niemals weich werden. Mehr Sperma und am besten auch noch mehrere Frauen gleichzeitig.
                                        Wenn man sich mit den Fantasien der Frauen auseinandersetzt, dann stellt man fest: All das ist es NICHT. Selten formuliert eine Frau eine sexuelle Fantasie, die irgendwas mit Leistung zu tun hat.

                                        Ich habe gelesen, dass Sexualtherapeuten sich heute mit jungen Männern auseinandersetzen, die am Ende des Koitus rausziehen, um der Frau ins Gesicht zu spritzen. Schlimmer: Um der Frau ins Gesicht zu wichsen.
                                        Man kann das alles durch Kommunikation retten. Wir erklären unserem Sohn, dass alles, was in Filmchen zu sehen ist, für die Kamera gemacht ist und für den erwarteten Zuschauer. Heißt: In Pornofilmen werden Verhaltensweisen gestellt, von denen man annimmt, dass sie die fast ausschließlich männlichen Zuschauer stimulieren. Wer sich für Mädchen interessiert, sollte das alles ganz schnell vergessen. Ich hoffe, die Botschaft verfängt. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass die zwei Nachbars-Jungs, mit denen er auf dem Handy Schweinkram anschaut, für solche Botschaften schon verloren sind.
                                        Vorbauen , rechtzeitig, dafür bin ich auch. Bei Mädis, wie bei Bubis muss da sicher viel aufgeklärt werden, bevor sie losziehen in die Welt.
                                        Kein Mädchen würde das mit sich machen lassen, wenn es ausreichend informiert werden würde von Muttern, welche Rechte es hat.
                                        Ich kam da zu kurz. In meiner Erziehung gabs das Motto: ja nicht missfallen, sei immer hübsch und gefällig, dann biste klasse. Das bedeutet praktisch, der Mann ist weit wichtiger, als du selbst. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis mir auffiel, hoppla, es ist unfair, was da passiert. Wehe es wär umgekehrt, ICH würde so sein, wie sie es sich trauen oft, die Buben, die es so gelernt haben und nicht anders.

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                                        • Re: Frust im Bett...

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                                          Irgendwie verständlich, dass heute schon jüngere Männer (realen) Sex meiden (ja, ist so, die Personen ohne sexuelle Erfahrungen werden immer häufiger und deren Durchschnittsalter steigt -

                                          Kurz gefasst: Sex ist heute mehr Leistungssport als entspannende Zweisamkeit für Liebende.
                                          In meinem Falle wären auch diese Internet-Sex-Foren schuld daran, mit ihren ewigen Besserwissern, die ständig meinen, einem die Heilslehre vom "besseren Sex" überstülpen zu müssen!

                                          Seit ich im Jahr 2006 anfing, an diesen Sex-Foren teizunehmen, ist für mich nichts mehr wie vorher. Mein sexuelles Empfinden hat sich dadurch grundlegend verändert. Ständig dieses Gefühl im Nacken, eine(r) von all diesen Sex-Foristen schaut dir auf den Schwanz, sobald sich die geringste Lust regt!

                                          Viel schlimmer noch: Ständig suchst du nach Anhaltspunkten, daß dein Sexleben in den letzten 30 Jahren doch nicht so schlecht war und du doch nicht so viel an glücklichen Momenten versäumt hast, wie Dir ständig eingeredet wird und alle anderen im Endeffekt auch nicht besser dran sind, wirst aber jedes Mal enttäuscht, durch User, die es besser wissen und vorgeben, alles besser zu können, aber niemals eigene Defizite in ihrem Sexleben eingestehen. Dabei müßten die anderen doch auch nur mit Wasser kochen können!

                                          Aus diesem Teufelskreis kommst du nicht mehr heraus, wenn du einmal begonnen hast, deine Sexualität mit der anderer Leute zu vergleichen.

                                          g.

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                                          • Re: Frust im Bett...

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                                            Dankbarkeit scheint mir auch der "Schlüssel zum Glück" zu sein. Ich war (und bin) dankbar für meine Beziehung zu V., aber er ist davon überzeugt, Gutes verdient zu haben, und ich glaube, in fast 20 Jahren war er insgesamt nicht 1 ganzen Tag dankbar für "mich". Naja, jeder wie er kann oder so. Ich bin dankbar für alles, was mir widerfährt und Erkenntnis- oder Freude, Lustgewinn verschafft. So auch dafür, dass mir ausgerechnet in Zeiten einer Pandemie jemand wie N. begegnet. Was für ein großes Glück! Dafür bin ich sehr sehr dankbar!

                                            Übrigens bin ich auch so erzogen worden, dem Mann zu gefallen. Und das hat mir auch nicht gut getan. Und manchen "meiner" Männer sicherlich auch nicht, denn die haben ja nix gelernt dabei. Aber glücklicherweise gelingt es ja doch vielen von uns, sich von anerzogenen Konventionen irgendwann zu emanzipieren, und alles kann noch gut werden! )

                                            Herr_Lich
                                            Ich denke, auch bei solchen Berichten von Sexualtherapeuten ist Medienkritik angebracht. Clickbait, ick hör dir trapsen... ist wenigstens meine Vermutung. Weil drüber geschrieben wird, muss es noch nicht ein echtes gesellschaftliches Problem sein. (Aber ich muss auch zugeben, dass ich die Tragweite der Auswirkungen jugendlichen Pornokonsums nicht abschätzen kann.)

                                            golem wer sich mit anderen vergleicht, hat doch schon verloren. Wozu soll das denn gut sein? Entweder ich lerne von anderen oder die sind mir egal. Außerdem glaubst du doch wohl selber nicht, was die geilen Hengste da in den Sexforen so von sich geben. "alternative facts"... ;o)

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                                            • Re: Frust im Bett...

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                                              • Re: Frust im Bett...

                                                Spaß beiseite, ich kann eh nachvollziehen, wie du es meinst. Gefühlt hast du diese Freude so nicht, auch wenn er sie hatte, man muss das auch zu vermitteln verstehen, stimmts?

                                                Was mir gut tut, das ist die friedliche Ebene, die gegeben ist, das hab ich echt nie so gehabt.

                                                Golem hat das so nett beschrieben, ""mir ist wichtiger, du kannst den Kindern bei der Hausübung beistehen, als dauernd hinter mir zu stehen und den Lover raushängen lassen, das habe ich bei dir nie gesucht und brauchst du auch nie sein, um mir ein guter Mann zu sein".

                                                Entspannend, oder nicht, golem, so jemand angelacht zu haben, der nicht die Stückerln verlangt, die andere so reinziehen müssen, bis sie endlich zufrieden sind?

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                                                • Re: Frust im Bett...


                                                  Aus diesem Teufelskreis kommst du nicht mehr heraus, wenn du einmal begonnen hast, deine Sexualität mit der anderer Leute zu vergleichen.
                                                  Doch man kommt heraus, indem man damit aufhört und der Beginn wäre diese Foren nicht mehr zu besuchen und wenn denn unbedingt Infos her müssen, dann eher fachliche Artikel zu den Themen, als Foren wo sowieso viele von dem schreiben was sie selber nie wagten, oder erlebten und das als Tatsachenbericht.

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