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Innere Unruhe

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  • Innere Unruhe

    Hallo zusammen,

    ich bin jetzt seit 7 Monaten mit meinem Freund zusammen. Es läuft sehr harmonisch einige Fronten wurden zu Beginn direkt geklärt und läuft mittlerweile super zwischen uns.
    Wir haben uns in letzter Zeit durch die Kurzarbeit sehr oft gesehen und teilweise 2 Wochen am Stück miteinander verbracht. Irgendwann hat natürlich jeder angefangen seine eigenen freiräume zu schaffen und ist dem anderen damit auf die Nerven gegangen. Ein heftiger Streit folgte und haben uns geeinigt darauf dass wir uns nur am Wochenende sehen so wie es vor der Kurzarbeit war damit man sich wieder aufeinander freut bzw. den Partner wieder vermissen kann.
    Das behalten wir jetzt auch bei weil wir uns sonst zu sehr auf der Pelle hängen wenn wir beide 24/7 zusammen sind. Unternehmungen sind ja leider nicht möglich momentan und somit hängt man dann auch in der Wohnung rum.
    worauf ich hinaus möchte ist dass ich mit dem reiten wieder angefangen habe weil mir das doch sehr gefehlt hatte. Bin auch sehr glücklich damit wieder unter der Woche beim Pferd sein zu können.

    Meim Problem aber ist ich werde am Stall sehr eingebunden und kriege dann so eine innere Unruhe
    dass ich zu wenig Zeit mit ihm hätte obwohl ich nur unter der Woche reiten bin und wir uns ja eh nur am we sehen.
    aber es macht mich so unruhig wenn ich manchmal 6 std oder so nicht antworte. Er weiß wo ich bin er ist froh dass ich das mache unterstützt das auch finanziell und textet mich nicht zu sondern wünscht mir Spaß und beschäftigt sich selbst mit dem zocken.( sein Hobby halt)
    Ich weiß nicht wieso mich etwas so unruhig macht.
    ich have das Gefühl mein Gehirn verlangt von mir dass ich Klammer, 24/7 bei ihm bin ihm am besten noch den ganzen Tag schreibe obwohl ich weiß dass das der tot einer jeden Beziehung ist.
    ich muss mich da manchmal so zusammenreißen wenn er mal ein Tag dann nicht kann weil ich immer denke „wer weiß wann wir uns dann sehen“
    verlustängste vertrauensprobleme das volle Programm.
    ich weiß nicht wie ich mich in so Situationen selber beruhigen kann. Es ist ja nicht normal dass ich unruhig werde sobald ich das Gefühl habe ich kann ihn weniger sehen, weniger Kontakt etc. Ich denke dann er „haut“ mir ab (verlässt mich)
    findet etwas besseres weil ich weniger zeigt habe ...
    ich drehe dann mit meinen Gedanken vor allem abends so durch und weiß mir nicht zu helfen.


  • Re: Innere Unruhe

    Versuche dir eine Denke anzugewöhnen und zu verinnerlichen, bei der es dir möglich wird Klammergedanken einfach vorbei ziehen zu lassen.

    Wen man frei sein lässt, der kommt immer wieder, wen man festhält, der sehnt sich danach zu gehen.
    Wer liebt, der bleibt, wer erdrückt wird, der kann nicht mehr lieben.

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    • Re: Innere Unruhe

      Hi XY

      Hör auf, dich anders haben zu wollen, als du gerade bist. Das ist ungefähr so, als wenn du "verzeifelt" bist, weil dein achtmonate altes Baby ( dein hypothetisches) vier Zähne hat und nicht zweiundreissig.

      Das, was du jetzt fühlst, das ordnet sich, gib dir dafür die Zeit, die es braucht.

      Mach, wonach dir ist und hab kein schlechtes Gewissen. Bitte deinen Freund, er soll mal alles aushalten, was sich jetzt zeigt bei dir. Das sind wichtige ENT-Wicklungsschritte, die man am besten bewältigen kann, wenn man sie einfach nimmt, wie sie daherkommen.
      Heute bist du zehn Jahre alt, benimmst dich so, gehst praktisch zurück zu einer Phase, wo du so empfunden hast, erlebst es nochmal und dann bist du geheilt. Nach und nach kommt alles hoch und verschwindet. Bleib gelassen, auch wenn du am Durchdrehen bist, das ist nichts weiter, als eine Phase, dann wieder und wieder und beim fünften Mal Durchdrehen ist es anders- da gehts nicht mehr, du bist heil wieder. So ähnlich kommts auch bei mir. Ich zieh das durch und sehe, gut ist es, immer wieder fühlen( aufarbeiten) , dann zurück zur Normalität.

      Deinem Freund wirds auch so gehen, wie dir- bloß vielleicht andere Problematiken. Lasst euch Zeit, lasst euch durchstehen, was ihr grad fühlt. Seht es euch an und wundert euch- so lange ihr lebt, werdet ihr zigmillionen Mal etwas fühlen- kurz drauf wieder anders. Thats life.

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