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aktuelle Situation

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  • aktuelle Situation

    Hallo an Euch,

    die Schulen sind ja nun zur Zeit geschlossen und die Kinder mit Aufgaben versorgt. Wir hocken hier also mit 6 Personen zu Hause. Wir gehen jeden Tag spazieren. Aber mein Biorhythmus ist total durcheinander. Mein Zyklus hat sich verlängert, ich habe keinen regelmäßigen Stuhlgang mehr und auch keinen regelmäßigen Sex mehr mit meinem Mann. Ich hatte das noch nie, dass mir die Lust so weg geblieben ist. Meinen Mann scheint es auch so zu gehen. Ich bin schon depressiv, aber das macht mich alles noch depressiver. Ich möchte meinen normalen Alltag wieder. Ich könnte schreien und heulen zugleich.



  • Re: aktuelle Situation

    Ich denke das ist in dieser Zeit nicht ungewöhnlich, besonders wenn man ständig aufeinander hockt.
    Lust kommt ja oft daher dass man sich auf den anderen freut, wenn der immer da ist, dann gibt es das nicht mehr und nur die Symbionten werden damit glücklich.

    Ihr könnt auch wenn ihr zuhause seid, eine Tagesstruktur schaffen, euch sportlich bewegen (jeder für sich, nicht immer alle zusammen), falls ihr ein Haus habt könnt ihr euch vielleicht sogar mit unterschiedlichen Aufgaben aus dem Weg gehen und dann den Feierabend zelebrieren, mit gemeinsamen kochen, oder irgendwelchen Highlights auf die man sich freut.
    Es geht auch wenn man zuhause ist, dass man den Alltag durchbricht und sich auf etwas freuen kann, was mit dem Partner verbunden ist und etwas besonderes bleibt, es auch wenn man es jetzt täglich gemeinsam tun könnte wohl dosiert, damit die Vorfreude nicht flöten geht.
    Versucht euch was einfallen zu lassen, um Inseln des Besonderen zu schaffen.

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    • Re: aktuelle Situation

      Das musst du nicht, du könntest was anderes draus machen aus dieser Situation.

      Hi Frau Lichkeit, das ist die Umstellung und deine Beschwerden werden sich legen, sobald du dich mit dieser Lage angefreundet hast. Sie hat auch zig Vorteile.

      Teile deine Gruppe ein für ein Projekt. Wir lernen eine neue Sprache, wir reden alle nur mehr englisch miteinander, wie ziehen jeder in eine eigene Ecke und keiner spricht den anderen an, wir fröhnen jeder sein Ding und üben uns darin, den nicht zu stören dabei, wir fasten uns fit und gesund, wir räumen mal alles leer und sortieren, schlichten neu, erledigen mal gemeinsam zusammen unterschiedlichste Missstände und Meinungsverschiedenheiten, üben miteinander Linsengerichte, Sushi, Kuchensorten aller Art... oh mei, noch nie war es so fein, wie jetzt- so kann man sich auch sagen und es dementsprechend genießen.

      Lernt neue Fertigkeiten, Massagetechniken, Yoga, Gebärdensprache, Geschichten erfinden...Popo festigen, Lachyoga, Musikinstrumente basteln, Mandalas malen, für die nächsten Jahre Freizeit-Modelle entwerfen, alles durchsprechen, Zaubertricks üben...ich habe das Gefühl, von jeder Zeit kann man profitieren, auch natürlich von Zeiten wie diese grad sind.

      Langer Feirabend, oder Kerker- wie man es sieht.... Schau halt anders hin, dann gehts wieder.

      Was vermisst du am meisten?

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      • Re: aktuelle Situation

        Ich vermisse die Stille, ich bin gern mal für ein paar Stunden allein. Das ist jetzt erst mal in den nächsten Wochen nicht möglich.

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        • Re: aktuelle Situation

          Für mich ist die auch so schön, die Stille. Setz sie durch. Keiner spricht, keiner macht Lärm, alle müssen den Mund halten, auch der Fernseher von Mittag bis vier Uhr Nachmittag... geht das nicht? An wem liegt es, wenn es nicht gehen sollte? Wer würde sich nicht dran halten und warum nicht?

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          • Re: aktuelle Situation

            Ich vermisse die Stille, ich bin gern mal für ein paar Stunden allein. Das ist jetzt erst mal in den nächsten Wochen nicht möglich.
            Du könntest versuchen dir immer mal ein paar Stunden familienfrei zu nehmen, die in einem Park, oder im Wald verbringen, einfach eine einsame Stelle finden wo du runter fahren kannst.

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            • Re: aktuelle Situation

              Hauptsache bis jetzt gesund geblieben. Das ist jetzt erst einmal das Wichtigste!

              Daß wegen der ständigen Anwesenheit der Kinder im Haus kein Termin-Sex mehr möglich, alle Affären-Dates auf Eis gelegt und alle Swingerclubs geschlossen sind, damit läßt sich doch leben.

              Dauer-Homeoffice hat auch etwas positives. Kein Chef, der einem über die Schulter schaut, welche schweinischen Portale du wieder aufgerufen hast und keine überfüllten und dauernd verspäteten Züge.

              Lästig sind nur die langen Schlangen in den Supermärkten und die oft leeren Regale, erst recht, wenn du auch noch für die Großeltern mit einkaufen mußt.

              g.

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              • Re: aktuelle Situation

                Vielleicht hilft dir, wenn du dich in ein Buch "verziehst", dich in ein Buch flüchtest und beim Lesen alles um dich herum vergisst.
                Es gibt einen Zustand, wo man aufhört zu denken- ich bekomme den, sobald ich extrem sorgfältig und bewusst mit aller Hingabe etwas mache, egal was, Hauptsache in gaaaaanzer Langsamkeit und Liebe und Konzentration. Dazu kann man auch die Kinder anhalten.
                Alle Bleistifte und Stifte sortieren, spitzen, sehr, sehr spitz... oder Buchstaben Malen, sehr, sehr genau..oder Fenster polieren- in irgendwelcher Ecke unvorstellbar genau putzen anfangen, zelebrieren..da schaltet man ab und gerät in eine Leere, die sich wundervoll anfühlt, ein meditativer Vorgang ist das. Nichts ist wichtiger, als das jetzt zu tun, alles andere wird abgeschaltet, weggeblendet.
                Oder ins Zimmer gehen, atmen anfangen, richtig atmen....du wirst merken, nach einer Weile kommst du in eine "vergessene Atmung", eine, die du sonst nicht hast, die aber extrem gut tut, wenn du sie "gefunden" hast. Das Gleiche geht auch beim Gehen- dahingehen, bis du "DEINEN" Schritt gefunden hast.
                Malen, zeichnen zum Beispiel ist etwas, das auch sehr leicht in diese Stille versetzen kann, in diese andere Welt versetzen kann, wo man enthoben ist, wo man absinkt in Schwerelosigkeit. Zwei Türen zumachen, zwei Türen Abstand von deiner Meute und dein Reich wird nun aufgesucht, dein stilles Reich. Keiner darf dich die nächsten Sechzig Minuten brauchen, was von dir wollen.

                Wir waren sechs Kinder und für uns war das normal, wenn unsere Mutter uns abgeschoben hat mit dem Argument, so jetzt trink ich meinen Kaffee, weg mit euch. Meine Pause ist dran.

                Du darfst dich halt da nicht hineinsteigern in Rage. Das ist, als ob du dich nicht in Griff hast. Nein, ich ärgere mich nicht. Ich geh lieber Fliesen polieren, Haare schön machen, mir eine Kette basteln..ich lasse mich nicht in so eine Stimmung drängen. Es geht auch anders.

                Das ist wie: wie bist du??? Leicht aufzuregen??? Dann übe und trainiere dich, gelassen und freundlich zu bleiben, bis es dir gelingt.

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                • Re: aktuelle Situation

                  Korrektur, wir waren sieben Kinder. Mein kleines Schwesterchen hab ich vergessen, den Nachzügler. Woran ich mich sehr erinnern kann, wir haben sehr viel gestritten und uns dauernd provoziert als Geschwister, gehänselt und Machtkämpfe ausgetragen. Unsere Mutter hat dann immer gesagt, macht nur, streiten ist wichtig für eure Entwicklung und hat sich nie eingemischt- sich praktisch mitten unter uns befunden und trotzdem weggebeamt. Unbeteiligt an unserem Tun, hat sie ihr Ding gemacht. Das sind so Feinheiten, die man trainieren kann.

                  Lieben Gruß aus der Stille

                  Ich hab das hinter mir, dieses dauernd hinhören auf andere.

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                  • Re: aktuelle Situation

                    Ganz einfache Grundroutine könnte helfen: Ihr geht abwechselnd mit den Kindern nach draußen. Einmal er, einmal du. Einer hat Spaß mit den Kindern, einer hat Ruhe.

                    Und für das Erhalten der Intimität und des gegenseitigen Spürens, hilft vielleicht meine alte Methode: Geht gemeinsam zu Bett, legt euch nackt unter eine Decke und kuschelt euch aneinander. Wenn ihr keine Lust bekommt, habt keinen Sex. Aber wenn ihr das regelmäßig macht, dann besteht nicht die Gefahr, dass ihr im Lagerkoller körperlich auseinanderdriftet. Paare, die sich noch was zu geben haben, können Beziehungskraft aus der Übung ziehen.

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                    • Re: aktuelle Situation

                      Ganz einfache Grundroutine könnte helfen: Ihr geht abwechselnd mit den Kindern nach draußen. Einmal er, einmal du. Einer hat Spaß mit den Kindern, einer hat Ruhe.

                      Und für das Erhalten der Intimität und des gegenseitigen Spürens, hilft vielleicht meine alte Methode: Geht gemeinsam zu Bett, legt euch nackt unter eine Decke und kuschelt euch aneinander. Wenn ihr keine Lust bekommt, habt keinen Sex. Aber wenn ihr das regelmäßig macht, dann besteht nicht die Gefahr, dass ihr im Lagerkoller körperlich auseinanderdriftet. Paare, die sich noch was zu geben haben, können Beziehungskraft aus der Übung ziehen.
                      Genau das machts aus, nicht zulassen, dass die Einheit kaputt geht, Haus und Hof schützen.

                      Ich hab mal gelesen, bei den strenggläubigen Juden war, oder ist das Gesetz, zwei Wochen im Monat enthaltsam zu sein, als Empfehlung, um das Liebesleben immer prickelnd zu halten.

                      Das kann sich wieder ins Verkehrte drehen, wenn man nur kuschelt und vereinbahrt, NUR kuscheln. Auf einmal wirds wieder wichtig und meist man kann es kaum erwarten, dass man dieses Gebot übertritt. Sö ähnlich raten auch Ehetherapeuten, wenn die Luft raus ist.

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                      • Re: aktuelle Situation

                        Ich warte immer noch auf meine Periode, bin heute schon am 49. Zyklustag angekommen. So lange war der noch nie. Meine Libido hat sich fast total verabschiedet. Auch SB ist nicht mehr drin. Es ergibt sich irgendwie keine Gelegenheit dafür. Zu meinem Erstaunen habe ich auch gar keinen Bock darauf. Ich erkenne mich selbst nicht wieder.

                        Ansonsten hat man sich an diese Situation jetzt gewöhnt. Mal sehen wie es nach dieser Woche weiter geht.

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