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Kinder in einer homosexuellen Beziehung

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  • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

    "allerdings wird meine partnerin nicht davon begeistert sein, wenn der biologische vater so präsent sein wird"

    Das ist aber ein generelles Problem, kein situatives.

    Ob Ihre Partnerin den Besuch jetzt erfährt oder später - passen wird es ihr nie.
    Es ist allein Ihre Entscheidung.

    Wenn sie aber irgendwie von dem heimlichen Besuch erfährt, entstünde eine merkwürdige Situation, für die Sie keine plausible Begründung hätten.

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    • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung


      Man kann aber nur das Beste für ein Kind erreichen, wenn es nicht darum geht wem es gehört, sondern darum was man für es tun kann.
      Solange das nicht so ist, ist es sehr schwierig zufriedenstellende Kompromisse zu finden, weil sie nicht den Anspruch am Kind, einen Teil der einem gehören soll ohne dass irgendjemand anderer zugriff hat, absichern.
      Sie können aber absichern dass es dem Kind gut geht, es sich mit den Regelungen wohl fühlen kann, aber da muss man aus seinem Ego heraus treten und absolut sachlich über das nachdenken was wirklich gut für das Kind ist, was es bereichert, anstatt zu denken man bekäme etwas weggenommen.

      Das mit dem Erzeuger war wohl schon so geplant?
      Er hat auch ein Recht auf Kontakt, genauso wie das Kind.
      Tu was du für richtig hältst, entweder sagen und anführen dass die beiden ein Recht auf Kontakt haben, es so abgemacht war und damit das Thema abschließen, oder nichts sagen und irgendwann wird sie es ohnehin mitbekommen.
      Dann ist das Thema halt bis dahin vertagt, vielleicht auch die Wogen etwas geglättet.
      Das es so sein soll, das wusste sie doch und daran hat sich ja nichts geändert, nur weil ihr Probleme habt.
      Du hast absolut recht....es soll um das wohl des Kindes gehen. Es ist nicht gut für das Kind, wenn es nur eine Mutter hat. Das ist auch sehr viel Verantwortung die auf mir lastet.
      Leider habe ich aber zu oft Streit mit meiner Partnerin....und ich will einfach nicht, dass wir uns über das Kind streiten.

      Es war so geplant, dass der Erzeuger zu wichtigen Anlässen das Kind in der Zukunft sehen soll. Ich spürte aber auch, dass meine Partnerin den Kontakt zu ihm unterbinden wollte/will.
      Meine Partnerin ist generell ein Typ, der keinen Kontakt zu anderen Menschen mag. Sie ist sehr introvertiert. Darunter soll aber das Kind nicht leiden.

      Meine Partnerin wird eifersüchtig sein, wenn sie davon erfährt, dass der Erzeuger kommt. Unter Umständen wird sie dann auch dabei sein wollen und es könnte Spannungen geben.
      Ich möchte meine Partnerin nicht weiter verletzen. Immerhin bin ich jetzt auch zwei Mal für drei Wochen am Stück zu meiner Mutter gefahren. Da war sie auch eifersüchtig....aber soll ich deshalb etwa den ganzen Tag alleine mit der Kleinen zu Hause abhängen?

      ....ich würde meiner Partnerin lieber nicht erzählen wollen, dass der Erzeuger uns besuchen kommt. Das wird zwar auch komisch für den Erzeuger sein, aber ich habe ihn ja auch schon eingeweiht was die Lage angeht.

      Sollte sie uns aber per Zufall 'erwischen', dann wäre dies ein weiterer Vertrauensbruch von meiner Seite...



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      • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

        Du sollst nicht lügen.... nie, nie nie das Verkehrte schonen.
        Du hilfst ihr nicht, wenn du Rücksicht nimmst auf ihre "Teufelchen", die sie reiten.

        Denk mal nach, wovor fürchten sich die meisten...?? Dass sie angeheuchelt werden. Tu das niemanden an.
        Das stimmt alles....ich möchte auch nicht lügen. Ich fühle mich dabei schlecht und ich würde dann den Erzeuger da mit reinziehen...
        Ich will aber auch Diskussionen mit ihr und Vorwürfe von ihr vermeiden.
        Eventuell würde meine Partnerin dann auch dabei sein wollen.....weil sie will ja nichts verpassen....und dann könnte es zu unangenehmen Situationen kommen.

        Auf Dauer möchte ich auch meiner Partnerin davon erzählen.....aber wegen der aktuellen Situation denke ich über diese Notlüge nach.
        Sowie sich die Wogen geglättet haben, dann kann ich auch mit meiner Partnerin offener sein.

        Blöde Situation irgendwie.....

        Kommentar


        • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

          "allerdings wird meine partnerin nicht davon begeistert sein, wenn der biologische vater so präsent sein wird"

          Das ist aber ein generelles Problem, kein situatives.

          Ob Ihre Partnerin den Besuch jetzt erfährt oder später - passen wird es ihr nie.
          Es ist allein Ihre Entscheidung.

          Wenn sie aber irgendwie von dem heimlichen Besuch erfährt, entstünde eine merkwürdige Situation, für die Sie keine plausible Begründung hätten.
          Es stimmt. Das wird ein ewiges Problem sein. Ich werde ihr auch in Zukunft keine schriftlichen Rechte am Kind geben. Dem Erzeuger hingegen stehen diese Rechte zu.

          Ich möchte aber, dass Gras über alles wächst....sie ist schon genug verletzt und sie muss das alles erstmal verdauen.

          Sollte ich ihr davon erzählen, dann würde sie eventuell beim Treffen dabei sein wollen und es wird eine komische Situation entstehen.

          Sollte sie von dem heimlichen Besuch erfahren, dann habe ich ihr Vertrauen gebrochen.

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          • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

            Du sagst immer Partnerin, nie mein Schatz, meine Freundin, meine Liebste oder dergleichen, das scheinst du auch nicht zu fühlen, wenn du über sie nachdenkst.
            Merkst du, dass sie eher eine Bedrohung insgeheim ist, als eine Verheißung und Verlockung? Sie schmeckt nicht süß, saftig, erfrischend, sie schmeckt fade und bitter.

            Weißt du, wie schlimm es ist, wenn man sich nur zu Zweit einigelt? Das ist niemals richtig. Deine Leute, ihre Leute, der Vater, die Neuen, die noch kommen werden, alle könnt ihr ein super Team haben, ein Miteinander, zur Freude eines jeden.

            Du darfst ihr halt nicht recht geben bei ihrem Trip, den sie richtig findet in ihrer Kümmerlichkeit und Angst, in der sie lebt. Die zieht euch da hinein. Ihr sollt aber frisch, frech, fröhlich dahinleben, im Austausch mit allen.

            Kommentar


            • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

              "weißt du was? Am Donnerstag kommt Karl, ich sag dir dann, wie es gelaufen ist...""" Das will ich aber nicht, was hat der da verloren, was hat er vor?? ...ich bewahre diese Linie, davon geh ich nicht runter, das Kleine hat ein Anrecht auf guten Umgang mit dem Erzeuger....und dann in ein anderes Thema gehen. Du musst einfach sicherer auftreten und bestimmter.

              Kommentar


              • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                Du darfst ihr halt nicht recht geben bei ihrem Trip, den sie richtig findet in ihrer Kümmerlichkeit und Angst, in der sie lebt. Die zieht euch da hinein. Ihr sollt aber frisch, frech, fröhlich dahinleben, im Austausch mit allen.
                Ich nenne sie Partnerin aber weiß eigentlich gar nicht mehr wie wir zueinander stehen. Wir sind beide sehr verletzt. Ich habe ihr Vertrauen gebrochen, da ich ihr keine Rechte am Kind gegeben habe. Sie hat mich wiederum zu stark unter Druck gesetzt und ist zu negativ und problematisch.

                Die Beziehung ist derzeit nicht gesund. Wir halten aber trotzdem noch daran fest und versuchen es.

                Wäre alles in der Beziehung in Ordnung, dann wäre sie nicht ausgezogen. Ich wäre auch nicht zwei mal für drei Wochen zu meiner Mutter gefahren. Ich möchte mir weiterhin auch mehr Freiheiten nehmen. Dann fühle ich mich wohl....aber ihr gefällt das natürlich nicht.
                In einer guten Beziehung geht man aber Kompromisse ein und verreist nicht einfach die ganze Zeit.

                Ich weiß einfach nicht mehr was richtig ist.

                Kommentar



                • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                  "weißt du was? Am Donnerstag kommt Karl, ich sag dir dann, wie es gelaufen ist...""" Das will ich aber nicht, was hat der da verloren, was hat er vor?? ...ich bewahre diese Linie, davon geh ich nicht runter, das Kleine hat ein Anrecht auf guten Umgang mit dem Erzeuger....und dann in ein anderes Thema gehen. Du musst einfach sicherer auftreten und bestimmter.
                  das ist nicht so einfach. Der Vater kommt aus dem Ausland und würde dann für ein paar Tage bleiben. Vielleicht möchte sie dann dabei sein...

                  Sie wird dann fragen, warum er so plötzlich vorbei kommt. Sie will dann wissen inwiefern ich in letzter Zeit Kontakt zum Vater hatte.
                  (Um Diskussionen zu vermeiden, sagte ich ihr vor einiger Zeit, dass sich der Vater gar nicht bei mir meldet....)
                  Sie wird mir dann sagen, dass die Kleine derzeit nichts davon hat wenn sie den Vater sieht. Sie bemerkt ja noch nichts.

                  Wenn ich meine soeben geschriebene Zeilen lese, dann merke ich wie viel Probleme und Sorgen sie mir macht....trotzdem gibt es da noch irgendetwas was mich an ihr hält

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                  • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                    Ja, Himmel, eine Partnerschaft sollte doch Spaß machen! Es sollte gegenseitiges Vertrauen bestehen, Verständnis, Wertschätzung, Wohlwollen, gemeinsame Interessen, Pläne und Ziele. Bei Euch beiden sehe ich wenig bis gar nichts davon. Was ist es denn konkret, was Dich noch hält? Sollte es rein körperlich sein, so vergiss es. Die körperliche Fixierung ist ein wunderschönes Ding der Anfangszeit, später kommen aber andere, mindestens genauso wichtige, wenn nicht sogar wichtigere Aspekte hinzu.

                    Warum sollte es nicht möglich sein, dass das Kind seinen leiblichen Vater mehr oder weniger regelmäßig sieht? In einer intakten Partnerschaft sollte dies doch keine Rolle spielen. Spielt es dennoch eine Rolle, so stimmt doch ganz gravierend etwas nicht.

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                    • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung


                      Was ist es denn konkret, was Dich noch hält?

                      Warum sollte es nicht möglich sein, dass das Kind seinen leiblichen Vater mehr oder weniger regelmäßig sieht? In einer intakten Partnerschaft sollte dies doch keine Rolle spielen. Spielt es dennoch eine Rolle, so stimmt doch ganz gravierend etwas nicht.
                      Ich frage mich auch manchmal was mich an ihr hält. Ich halte offensichtlich noch an dem Traum fest. Ich habe mich damals so wohl mit ihr und geborgen bei ihr gefühlt. Ich war so glücklich mit ihr. Ich möchte nicht zugeben, dass alles kaputt ist. Ich habe auch dieses schlechte Gewissen, dass ich alles zerstört habe weil ich den Vertrag nicht wollte. Man muss in einer Beziehung auch abgeben können.

                      Ursprünglich war es so geplant, dass meine Partnerin und ich die Kleine alleine erziehen werden. Wenn das Kind aber dann irgendwann nach ihm fragt, dann sollte der Vater an wichtigen Anlässen in ihrem Leben teilnehmen....also wenn das Kind dann vielleicht 3 Jahre alt ist oder so.

                      Meine Partnerin möchte weiterhin die zweite Mutter des Kindes sein. Sie hat sich schon beschwert, dass ich für drei Wochen mal wieder abgehauen bin.

                      Wenn der Vater zu Besuch kommt, dann wird sie das Gefühl haben schon wieder zur Seite gedrängt zu werden. Ich dränge sie auch tatsächlich zur Seite, weil alles mit ihr so problematisch ist....und genau deshalb überlege ich das Treffen geheim zu halten....ich will einfach keine Diskussionen und hoffe, dass sich die Dinge mit der Zeit regeln.






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                      • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                        Du wirst nie einen Menschen treffen, der völlig frei ist und unbeschwert im zwischenmenschlichen Bereich. Heut hat doch jeder schon ganz viele Narben und will natürlich so leicht nicht mehr vertrauen.

                        Im Moment ist kein Zugang, weil ihr derzeit beklemmt seid und total auf Frost. Das habe ich doch auch! Daran sind nicht wir schuld, sondern der Frust!! Da ist man so!!

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                        • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                          Du hast gerade erzählt, es war so himmlisch, es war so schön und wir waren so überglücklich.

                          Da war mehr Offenheit da, mehr Vertrautheit, mehr Liebe.

                          Das ist wie beim Wasser. Mal ist es flüssig, mal ist es lau, mal heiß, mal dampft es und es kann auch passieren, dass es steinhart friert.

                          So gefroren, wie ihr grad seid, mögt ihr es natürlich nicht.

                          Das kann sich ändern, von einem Moment auf den anderen.

                          Kommentar


                          • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                            Sie darf nicht ein Leben lang zittern, so wie wer auftaucht, der vielleicht Gefahr sein könnte.

                            Da kannst du ihr helfen, indem du ihr beweist, so etwas haben wir nicht nötig. Wir brauchen uns nicht einsperren und alles umzäunen. Es wird der Vater auftauchen und nichts passiert. Er nimmt uns nichts weg.
                            Ich werde immer wieder verreisen und nichts passiert, ich komme immer wieder zurück..

                            Wir werden zoffen und Streit haben, na und? Unsere Liebe übersteht das, wir gehen anschließend weiter zärtlich miteinander um...

                            Ihr müsst einfach immer wieder zurückfinden aus diesem starren, frostigen Eiszustand. Da reichts oft schon, wenn man sich lieb anschaut und knufft und küsst. Alles vergeben, alles vergessen, es geht ja doch wieder wie früher. Immer öfter, immer leichter.

                            Ich bin kein Freund von Trennungen, die man aus einer Laune heraus beschließt. Wenn, dann wohlüberlegt und aus Vernunft. Für so was kann man sich Zeit lassen und sollte man sich auch Zeit lassen, bis wirklich im tiefsten Innern die Gewissheit ist, das ist richtig.

                            Davon bist du weit entfernt, also warum treibst du dich? Du wirst sehen, wie es weiter geht.

                            Angst ist kein guter Zuhörer und auch kein guter Ratgeber. Sie ist grad Angst. Wenn sie da raus ist, dann rede weiter. Bei dir ist es doch ähnlich. Du kannst jetzt eh nicht klar denken, also geh lieber spazieren und feile deine Fingernägelchen und küss dein Baby. Gib ihm auch ein Bussi von mir. Ich beneide dich um die Zeit, die du jetzt hast. In innigster Verbundenheit mit seinem Spross. Solange sie noch so klein sind, da können sie sich noch nicht wehren und man kann sie ununterbrochen knuddeln.

                            Schau mal, dass du die Ruhe in dir spürst, die ganze Palette von guten Gefühlen und Zuständen und wenn du die wieder erlangt hast, dann denk nach. Da fällt dir auch das Richtige ein.

                            Schönen Urlaub bei deiner Mam

                            Kommentar


                            • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                              Sollte sie von dem heimlichen Besuch erfahren, dann habe ich ihr Vertrauen gebrochen.
                              Und wenn nicht?
                              Dann hast du es nicht gebrochen?

                              Deine Partnerin bestimmt nicht ob du ihr Vertrauen gebrochen hast, du bestimmst ob du es brichst oder ob es reiner Selbstschutz ist, auf den man ja auch unter bestimmten Umständen ein Recht hat.

                              Kommentar


                              • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                                Das ist schon kompliziert...

                                Es gibt Leut, bei denen es schwer fällt, bei der Wahrheit zu bleiben und es gibt welche, da geht es ganz leicht.
                                Wenn man mich belügt, dann frag ich mich, wer bin ich für den?? Traut mir der nicht über den Weg?

                                Kommentar


                                • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                                  Das ist schon kompliziert...

                                  Es gibt Leut, bei denen es schwer fällt, bei der Wahrheit zu bleiben und es gibt welche, da geht es ganz leicht.
                                  Wenn man mich belügt, dann frag ich mich, wer bin ich für den?? Traut mir der nicht über den Weg?
                                  Ich möchte nicht lügen. Ich fühle mich dabei unwohl....zudem wird dann auch der Vater mit rein gezogen.
                                  Andererseits kenne ich nun mal halt meine Partnerin und weiß wie sie darauf reagieren wird.
                                  Sie hat schon mal ein Kommentar gemacht, dass der Vater das Kind ja für die ersten Jahre gar nicht sehen müsse.
                                  Ich will einfach nicht schon wieder eine Diskussion haben.
                                  Ich will nicht, dass sie mir wieder vorwerfen wird, dass ich nur das tue zu dem ich Lust habe und keine Kompromisse eingehe.
                                  Sie wird mir vorhalten, dass ich bereits zwei Mal für drei Wochen bei meiner Mutter war. Sie will auch das Kind sehen.

                                  Ich will einfach mal ne Ruhephase haben.

                                  Kommentar


                                  • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung


                                    Und wenn nicht?
                                    Dann hast du es nicht gebrochen?

                                    Deine Partnerin bestimmt nicht ob du ihr Vertrauen gebrochen hast, du bestimmst ob du es brichst oder ob es reiner Selbstschutz ist, auf den man ja auch unter bestimmten Umständen ein Recht hat.
                                    stimmt...ich sehe das als Selbstschutz...aber ich bin auch eine schlechte Lügnerin und ich fühle mich nicht wohl dabei.
                                    Ich möchte offen und ehrlich mit meiner Partnerin sein....aber wenn ich ihr etwas sage was sie nicht mag, dann gibt es Stress.

                                    Kommentar


                                    • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                                      Sie darf nicht ein Leben lang zittern, so wie wer auftaucht, der vielleicht Gefahr sein könnte.

                                      Da kannst du ihr helfen, indem du ihr beweist, so etwas haben wir nicht nötig. Wir brauchen uns nicht einsperren und alles umzäunen. Es wird der Vater auftauchen und nichts passiert. Er nimmt uns nichts weg.
                                      Ich werde immer wieder verreisen und nichts passiert, ich komme immer wieder zurück..
                                      Aus ihrer Sicht habe ich ihr Vertrauen gebrochen. Ich habe mein Wort mit dem Vertrag/Adoption nicht gehalten. Sie akzeptiert nicht meine Begründungen.
                                      Sie hat mir vorgeworfen, dass ich mich um 180 Grad drehen kann und meine Vereinbarung nicht einhalte.
                                      Sie hat mir auch vorgeworfen, dass ich immer wieder mit neuen Ideen und Änderungen komme.

                                      Der Vater ist eine neue Überraschung für sie. Sie möchte das zweite Elternteil der Kleinen sein. Jetzt kommt Jemand zu besuch, der tatsächlich ein Elternteil der Kleinen ist und ihre Position wegnehmen kann.

                                      Alles ist hier so verworren. Ich investiere so viel Zeit und Gedanken ob ich auf ihre wünsche Rücksicht nehmen soll oder nicht. Es fühlt sich alles so ungesund an.
                                      Andererseits hänge ich so sehr an ihr. Wenn wir mal nen Tag nicht miteinander reden, dann vermisse ich sie. Es fühlt sich sogar ein wenig wie eine Sucht an?!?
                                      Ich frage mich auch ob ich einfach nur Angst davor habe alleine zu sein....


                                      Kommentar


                                      • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                                        Ich glaube, ich werde dem Erzeuger sagen, dass wir uns an einem 'neutralen Ort' treffen sollten. Ich werde ihm erklären, dass ich nicht Salz in die Wunde meiner Partnerin streuen möchte. Es würde sie verletzen, weil alles nicht so gekommen ist wie sie es wollte.

                                        Ich habe einen guten Eindruck von dem Erzeuger....aber ich kenne ihn nicht wirklich gut. Er war so vorgesehen, dass er nur zu wichtigen Anlässen und falls wenn die Kleine nach ihm fragt, präsent sein wird.

                                        Die Situation hat sich geändert und ich weiß gar nicht wie er reagieren wird.....vielleicht hat er ja plötzlich Vorstellungen die ich nicht teile?!? Vielleicht fühlt er sich plötzlich zu irgendwas verpflichtet und ich möchte es nicht?!?

                                        Ich werde ihm mal vorschlagen, dass die Kleine und ich ihn besuchen werden.....

                                        Kommentar


                                        • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                                          Naja, bei solchen Konstellationen kommt es fast immer zu Dingen die nicht geplant sind, so etwas kann man gar nicht planen und dann läufts.
                                          Natürlich entwickeln Menschen Gefühle, auch Erzeuger/Väter, Vorstellungen und Situationen ändern sich.
                                          Solange das offen kommuniziert wird und zugestanden wird was geht, Grenzen gezogen werden wo etwas nicht geht und alle Kompromissbereit sind, gibt es dafür Lösungen, wenn nicht dann gibt es Streit, wie du ja gerade selber erlebst.

                                          Kommentar


                                          • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                                            Naja, bei solchen Konstellationen kommt es fast immer zu Dingen die nicht geplant sind, so etwas kann man gar nicht planen und dann läufts.
                                            Natürlich entwickeln Menschen Gefühle, auch Erzeuger/Väter, Vorstellungen und Situationen ändern sich.
                                            Solange das offen kommuniziert wird und zugestanden wird was geht, Grenzen gezogen werden wo etwas nicht geht und alle Kompromissbereit sind, gibt es dafür Lösungen, wenn nicht dann gibt es Streit, wie du ja gerade selber erlebst.
                                            stimmt....so lange alle kompromissbereit sind, dann gibt es auch Lösungen.
                                            Ich habe nur in den letzten Wochen/Monaten das absolute Gegenteil erlebt und mir mit meiner Partnerin die Finger verbrannt.
                                            Ich möchte das nicht nochmal mit dem Vater haben.

                                            Ich hätte nie gedacht, dass alles so arg kompliziert wird.
                                            Bisher habe ich alles in meinem Leben meistern können.
                                            Jetzt mit der Kleinen ist alles schwieriger....ich bin aber auch endlos glücklich, dass ich sie habe






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                                            • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                                              Ich fühle mich mit der Kleinen so endlos glücklich.
                                              Es macht mir so eine große Freude wenn ich sie lachen sehe und spüre. Ich befasse mich viel mit dem Thema Erziehung und Entwicklung und möchte ihr ein gutes zu Hause geben.
                                              ...und dann habe ich noch diesen Schmerz in mir, dass alles mit meiner Beziehung schief lief. Diese ganze Streitigkeiten um den Vertrag waren zu groß. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal erleichtert sein werde wenn sie auszieht. Ich möchte zu ihr Kontakt haben und mit ihr zusammen bleiben aber kann es mir nicht mehr vorstellen mit ihr zu leben.
                                              Es kommt mir so vor als ob alles der Anfang vom Ende wäre.
                                              Meine Partnerin ist verdammt hübsch und die könnte sehr einfach jemand neues finden....sie sagte mir aber, dass sie keine neue Beziehung möchte und ich nehme ihr das auch ab.

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                                              • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                                                Ich fühle mich mit der Kleinen so endlos glücklich.

                                                ...und dann habe ich noch diesen Schmerz in mir, dass alles mit meiner Beziehung schief lief. ....
                                                Es könnte alles perfekt sein, wenn man nicht immer einen Grund finden würde, todunglücklich zu sein...

                                                Hör halt endlich mal auf, dich in diesem Kreislauf der Problemdenke aufzuhalten!

                                                Deine Freundin und du, das kann werden, oder auch nicht, das kann schief gehen,oder eben nicht, du wirst mit allem zurechtkommen lernen müssen.

                                                Vor allem gibts zu lernen, zu vergeben können.



                                                Mir ist aufgefallen, dass ihr beide das gleiche behauptet: du bist nicht zuverlässig, drehst dich immer um 180 Grad. Das wirfst du ihr vor, sie dir.

                                                Sie ist auch nur ein Azubi, so wie du und auch sie fällt immer wieder zurück in Problemdenke. DAS ist euer Problem.

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                                                • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung


                                                  Mir ist aufgefallen, dass ihr beide das gleiche behauptet: du bist nicht zuverlässig, drehst dich immer um 180 Grad. Das wirfst du ihr vor, sie dir.

                                                  Sie ist auch nur ein Azubi, so wie du und auch sie fällt immer wieder zurück in Problemdenke. DAS ist euer Problem.
                                                  Ich habe aber nun tatsächlich einige Probleme und muss für diese in den nächsten Monate Lösungen dafür finden.
                                                  Meine Kleine ist eine große Verantwortung und ich muss entscheiden wo und mit wem ich sie aufwachsen lassen werde.

                                                  Der ursprünglich Plan (sie im Ausland mit meiner Partnerin aufwachsen zu lassen) ist mir zu unsicher geworden. Meine Partnerin ist zu unzuverlässig geworden weil sie verletzt ist. Ich müsste meine Mutter hinzu ins Ausland holen....sie würde das sogar gerne machen....aber kann ich es verantworten sie herzuholen? Wenn alles mit meiner Partnerin komplett in die Brüche geht, dann könnte ich ja auch zurück nach NRW.

                                                  Wenn ich direkt nach NRW ziehe, dann würde ich höchstwahrscheinlich meine Partnerin komplett verlieren. Ich stünde allerdings finanziell besser da. Ich würde dann die Kleine in den Kindergarten um die Ecke geben. Der Kindergarten ist sehr gut aber auch Erz-Konservativ. Teilweise kenne ich die Eltern dort und die treffen sich auch in der Freizeit. Würde meine Kleine dann dort eine Außenseiterin sein, weil sie als eine der wenigen von einer Alleinerziehenden Mutter großgezogen wird? Was ist wenn die Kleine fragt warum alle anderen Kinder einen richtigen Papa haben der immer da ist?
                                                  Komme ich auch mit den Eltern zurecht?
                                                  Könnte der Erzeuger auch eine Papa-Rolle übernehmen?
                                                  Wie schaut es dann mit mir und meinem Privatleben aus? Finde ich in NRW nochmal eine neue Partnerin, die ich meiner Tochter vorstellen möchte? (Im Ausland ist alles liberaler)

                                                  Ich genieße derzeit den Alltag. Es ist so schön die Zeit mit der Kleinen zu verbringen....ich mache mir aber auch viele Gedanken darüber, wie ich die Zukunft gestalten soll.


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                                                  • Re: Kinder in einer homosexuellen Beziehung

                                                    Wenn du mich fragst, ich hab bei dir herausgehört, dass du ein wahnsinnig großes Sicherheitsbedürfnis hast und ganz viel Rahmen, vorausschauende Ordnung, einen festen Plan brauchst, um dich gut zu fühlen. So ist halt deine Art und daher musst du darauf Rücksicht nehmen.

                                                    DIR muss es als erstes gut gehen. Dazu gehört ein guter finanzieller Polster, dazu gehören zuverlässige Helfer, ein zuverlässliches Beziehungsgeflecht ( Kindergarten, Krippe, Schule, Freunde gehören da dazu). Du hast den Boden unter den Füßen weg, wenn du ins Ungewisse gehst, was mir wiederum gar keine Angst macht, weil ich anders bin.

                                                    Andersrum: hast du keine feste Bodenhaftung, dann bist du unfähig dich wohl zu fühlen. Das ist doch ein gutes Kriterium bei deinen Entscheidungen allen.

                                                    Gefühlsgedusle ist Nachrangig, Erstrangig ist die Existenz.

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