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unterschiedliche Libido

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  • Re: unterschiedliche Libido

    "und die eigene Erregung abklingen lassen (auch ohne zu ejakulieren, was mit Ü40/50 manchmal ohnehin passiert"

    Das wäre für Minas Mann sicher der beste Weg.
    Nur wird sie das nötige Procedere nicht hinkriegen.

    Es gibt ja nur zwei Wege dahin.

    1. der direkte und ehrliche: In dem sie ihm "vorschlägt", die Ejakulation zu unterlassen.
    Nur müsste er dann auch auf seinen Orgasmus verzichten, und das, obwohl er nach mindesten zwei Wochen endlich mal wieder Lust hat...

    2. der indirekte, den viele erfahrene Frauen wählen - und zwar so, dass ihr Gemahl die Absicht gar nicht erkennt. Sie verharren, wenn sie merken, dass die männliche Lustkurve verdächtig ansteigt, finden dann einen Grund, zu unterbrechen. In dem plötzlich etwas wehtut, das Bein ist eingeschlafen und muss befreit werden ...
    Ich habe da schon die verschiedensten Varianten gehört.

    Wichtig ist das Ergebnis für das gemeinsame sexuelle Erleben.
    Es wäre ja für Beide schön, wenn der divergierende Mechanismus sich wieder zu einer Paralelle entwickelt und der Sex so synchronisiert wird - wie Barnaby schreibt.

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    • Re: unterschiedliche Libido

      Man kann, wenn man will, aus der besten Ehe eine schlechte machen.

      Das ist doch klasse, was die zwei ausgemacht haben. Hier gibts alles, sogar regelmässige fixe Liebesstunden und die nicht schnell, schnell oder lieblos, oder schlecht. Man freut sich drauf, genießt sie und genau so solls doch sein.

      Wie heißts nochmal? Wenn es dem Esel zu gut geht....

      Mina, bring mal zustande glücklich zu sein. Jetzt, nicht erst irgendwann. Was hast du? Er hilft, er betet dich an, er ist für euch da, er begehrt dich, er ist gut zu dir, er teilt alles und du motzt trotzdem?

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      • Re: unterschiedliche Libido

        Sex kann man sehr gut vorbereiten, in Gang halten und in Gang bringen durch gelebte Nähe und praktizierten täglichen, herzhaften, liebevollen, frechen, frohen, innigen, genüsslichen, zärtlichen etc.. Umgang miteinander. Du musst halt schauen, dass er/du nicht müde werdet in Punkto Lust am (Ehe)Leben. Geschlechtsverkehr ist halt zwei Mal im Monat, aber zehnmal im Monat oder öfter habt Lust, einfach bloß Lust, nur so, zwischendurch. Gute Laune ist sexy. Zeig die mal oft und geh dich halt selbst befriedigen zwischendrin, oder mach ihn an, ohne nachher was zu fordern.
        Es geht ja darum, dass in euch diese Hormone nie versiegen, die man für sexuelle Gefühle braucht.

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        • Re: unterschiedliche Libido

          Ich weiß auch nicht, wo mein genaues Problem dabei ist. Ich war wohl Anfang der Woche in einem Tief. Heute sieht es schon wieder anders in mir aus.

          Wir hatten gestern ausgezeichneten Sex miteinander. Diesmal war es für ihn kein Problem, mehrmals eine Erektion zu bekommen, wenn er wieder erschlafft war.

          Wir necken uns im Alltag auch ab und an. Haben sehr viel Humor, können uns selber und den anderen auf die Schippe nehmen, ohne, dass wir dabei böse aufeinander werden.

          Ich bin dankbar für ihn, er für mich. Ich hoffe, wir werden sehr alt miteinander.

          Ich danke euch für eure Sichtweise. Ich kann sonst mit niemanden darüber reden, außer eben mit meinem Mann und da auch nicht so direkt.

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          • Re: unterschiedliche Libido

            Ich weiß auch nicht, wo mein genaues Problem dabei ist. Ich war wohl Anfang der Woche in einem Tief. Heute sieht es schon wieder anders in mir aus.

            Ich glaub auch, das war mal nur ein Stoßseufzer und nicht mehr und der wiederum könnte deshalb gekommen sein, weil du grade überfordert warst und dich nach Trost gesehnt hast.

            Vielleicht kannst du mit deinem Mann vereinbahren, der Liebe wegen regelmässig herzhaft kuscheln, nur so, wegen miteinander einschlafen und Hautkontakt. Bei mir fühlt sich dieses Hinkuscheln an, als wär ich wieder ein Baby. Das tut mir extrem gut und meinem Schatz offenbar auch. Ich brauch das aber nur dosiert. Hab ich zu viel davon, dann verkehrt sich das ins Gegenteil, ich verlier dann den Pep, kommt mir vor und ist wie Wein trinken, ich kann da komplett träge werden, wenn ich das nicht abwechsle mit Distanz.
            Während solcher Distanzzeiten wird die Leidenschaft geschürt bei uns und wenn wir herzinniglich ineinandergekuschelt sind, dann meine ich, fördert das das Gemeinschaftsgefühl.

            Angeblich sollte im jüdischen Glauben vorgeschrieben sein, hintereinander dreizehn Tage Sexfasten, das soll helfen, die Ehe immer prickelnd zu halten. Was man immer haben kann, das ist keine Kostbarkeit mehr.

            Lieben Gruß an dich und viele glückliche Zeiten weiterhin mit deinem (Traum)Mann.
            Ich glaub, viele Ehefrauen würden dich beneiden.

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