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Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.

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  • Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.

    Hallo !
    Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin. Wir sind seit einigen Jahren " verheiratet, liiert, zusammen ?!?
    Sicherheit habe ich mit ihm keine. Illoyal ist er auch.

    Es kamen Aussagen wie: die Ehe ist der Tod der Liebe. Ein Ehering symboloisiert Gefangenschaft. Liebe ist ein Kind der Freiheit."

    Vorigen Monat hatten wir Jahrestag. Da kamen dann Aussagen wie: ich habe meinen Schutzwall hochgefahren, mir tut keine(r) mehr weh. Mir soll Niemand aud die Pelle rücken. Verpflichtungen sind mir ein Greuel.
    Wischi waschi Aussagen zu Verbindlichkeit , Treue und vm. Fühlt sich nicht gebunden.
    Ich habe es mir Jahrelang gefallen lassen, Übertoleranz.

    Aber jetzt ist es genug. Ich kann eine Beziehung nicht nur zu seinen Bedingungen alleine führen.
    Und zu seinen Bedingungen schon gar nicht mehr.

    Ich überlege, soll ich ihn noch mal fragen, was das mit "uns" ist ?
    Er gibt mir immer Antworten ohne Aussage.

    Julietta





  • Re: Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.


    Ich überlege, soll ich ihn noch mal fragen, was das mit "uns" ist ?
    Er gibt mir immer Antworten ohne Aussage.

    Julietta


    Hi Julietta

    Denk dran, dass die Lebensfrist eigentlich zu kurz ist, um sich Jahr für Jahr zu plagen und in Murks und Lieblosigkeit dahinzuvegetieren..obwohl es anders auch möglich wäre.

    Dein Mann geht mit diesen Aussagen ( die sehr deutlich sind!!!) auf dich zu, in der Hoffnung, dass du sagst, okay, dann halt nicht, dann nehmen wir dieses "Leben" und entsorgen es und kaufen uns ein Neues.

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    • Re: Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.

      Seid ihr denn verheiratet?

      Naja, Freiheitsbedürfnis ist ja nicht unbedingt was schlechtes, solange man sich an gewisse Regeln hält und den anderen nicht verletzt, oder dadurch ihn einschränkt.

      Erzähl mal etwas mehr wie es bei euch so läuft, im Alltag und in der Beziehung.
      Was meinst du damit dass er Illoyal ist, nenne mal ein Beispiel.

      In Sachen Kommunikation kannst du ihn direkt fragen, ob er mit dir eine Beziehung führen will oder nicht und dass du keine Antwort als ein Nein werten wirst, dementsprechend Konsequenzen ziehst.
      Zu einem Ja gehört ein Austausch, über den bisherigen Verlauf der Beziehung, das was sich jeder wünscht und die Überlegung welche Kompromisse möglich sind, nur wenn er dazu bereit ist wirst du dem noch eine Chance geben.
      Mach ihm klare Ansagen, manchmal ist das einfach nötig um verstanden zu werden.

      Solange du nur Versuche unternimmst mit ihm zu reden und es dann dabei belässt, solange hat er keinen Grund darauf einzugehen.
      Du musst etwas in deinem Umgang damit verändern, damit er eine Veranlassung sieht klare Kante zu zeigen.

      Kommentar


      • Re: Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.


        Solange du nur Versuche unternimmst mit ihm zu reden und es dann dabei belässt, solange hat er keinen Grund darauf einzugehen.
        Du musst etwas in deinem Umgang damit verändern, damit er eine Veranlassung sieht klare Kante zu zeigen.
        Das wird das Problem sein, man hat den Mut nicht, sich zu "outen".

        Angenommen, er fühlt sich nicht frei, nicht gut, nicht richtig- dann könnte man fragen, woran es liegt.

        An der Beziehung, wie sie geführt wird, kanns liegen.

        Es kann auch daran liegen, dass er sein Leben nicht mag gerade und froh wär, wenn er befreit wär von Mehrleistung und Aufgaben, die eine Beziehung mit sich bringt.

        Man kann doch freundschaftlich ganz normal reden drüber, was man machen kann, was man ändern kann und sich gegenseitig mal alles sagen, was belastet und stört.

        Kommentar



        • Re: Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.

          "Ich überlege, soll ich ihn noch mal fragen, was das mit "uns" ist ?"

          Fragen nützt ja offenbar nichts, da Sie keine verwertbaren Antworten bekommen.

          Viel wichtiger wäre doch eine ehrliche Analyse der Beziehung.
          Sie berichten nämlich nicht, was Sie noch für Bleibegründe haben...

          Kommentar


          • Re: Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.

            Ich bin mit ihm verheiratet. Und hatte die Hoffnung,dass es besser wird.
            Wir waren vorher 7 Jahre zusammen. Erst wollte ich heiraten, er nicht. Dann umgekehrt.
            Warum ich noch da bin ? Durch seine Ambivalenz bin ich emotional abhängig geworden. Sein Verhalten kenn ich aus der Kindheit von meiner narzisstischen Mutter ( ärztl. Diagnose lt.
            Gutachten )., aber die bekomme ich nicht.
            Ich will endlich eine klare Aussage. Meine Priorität bei ihm ist nicht groß.

            Er sagte mal zu mir, dass er von mir abhängig wäre. Er schützt sich vor mir, will nicht zu viel Gefühl investeiren. Sagt er liebt mich, verhält sich anders.

            Ich lebe in einem dünnen Aufguss einer Ehe/ Beziehung , die er kontrolliert.
            Wir haben zusammen eine Firma aufgebaut , die gut läuft. Das verbindet auch. Aber mit einem Mann, der sich nicht festlegen will, kann ich keine Ehe führen.

            Kommentar


            • Re: Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.

              Was soll er denn machen? Gefühle heucheln?

              Er wird selbst nicht wissen, was richtig ist, was falsch.

              Schau mal ganz sachlich hin mit ihm gemeinsam.

              Vielleicht solltet ihr dem Kind nur einen anderen Namen geben. Ihr seid Firmenpartner, lebt in einer WG und kennt euch gut, also seid ihr auch gute Bekannte, die den Ehestand zum Steuervorteil nutzen.

              Habt ihr schon darüber nachgedacht, die "Liebesbeziehung" überhaupt fallen zu lassen und ganz pragmatisch "nur" mal neutral zusammen zu leben, wo er sich nicht das Recht herausnimmt, dich zu maßregeln, du dir aber auch nicht das Recht herausnimmst, ihm beim "Leben, wie er will" zu beeinträchtigen?

              Das wär fürs Erste mal sicher gut, um nachdenken zu können in aller Ruhe, bis sich zeigt, wie es weiter geht.

              So, wie es aussieht, geht eh nicht, dass du sofort wo anders hinziehen kannst, also macht euch doch jeder eine Ecke gemütlich und lasst schon mal los.

              Bleib gesund, frisch und gut gelaunt, egal, wer mitmacht, wer nicht. Falls die Trennung anstehen sollte, musst du jedenfalls gut gerüstet und voller Kraft sein. Konzentriere dich mal da drauf.
              Auseinander gehen geht in zwei Jahren auch noch, sag dir und machs dir nett, unabhängig von ihm.
              Du wirst sehen, wie es weiter geht. Kommt Zeit, kommt Rat.

              Kommentar



              • Re: Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.

                Du hast gehofft dass sich das noch ändert?
                Seit wann?
                Seit ihr euch kennt?

                Dann wird er sich kaum noch ändern, zumindest nicht ohne eine Konsequenz für sein nichts tun, die ihn aufweckt.

                Du willst eine klare Antwort?
                Ist doch leicht, ziehe dich zurück und überlege genau was du wie willst und was du tust wenn dies nicht erfüllbar ist und dann hast du deine klare Antwort, die kannst du dir nämlich selber geben wenn er nicht reden mag.

                Kommentar


                • Re: Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.

                  Ihr seid anscheinend beide gebrannte Kinder.
                  Du brauchst Verbindlichkeiten und damit Nähe, er braucht Freiraum und damit Abstand.
                  Jeder ist die Summe seiner Erfahrungen, du genauso wie er, also sollte man auch nie vergessen dass sein Verhalten wohl nicht bösartig ist sondern, wie er schon sagte, etwas was ihn schützt, sicher weil es ihn schon oft geschützt hat.
                  Was er dementsprechend immer weiter so hält, im vermeintlichen Glauben dass er damit auf der sicheren Seite ist.
                  Fordere ihn mal auf mit dir die Perspektive zu tauschen, beidseits.

                  Kommentar


                  • Re: Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.

                    Liebe Julietta, rede dir nicht ein, dass dein Herz für ihn offener wäre, wenn er zu dir netter wäre auf einmal.
                    Werde ehrlich zu dir selbst. D.h., für ihn bist du selbst auch nicht die komplett ideale Besetzung, so wie er nicht für dich.
                    Er kann nicht aufbringen, was du gern hättest und du nicht, was er gern hätte.

                    Macht euch einen Kaffee und verzeiht euch für heute, dass ihr eure Erwartungen nicht erfüllen könnt.
                    Morgen habt euch lieb, weil keiner was dafür kann und übermorgen holt Stift und Zettel und schreibt auf, was getan werden muss, um wieder halbwegs zufrieden zu sein. Wie auch immer.

                    Ihr müsst nicht zusammen bleiben auf Biegen und Brechen und schon gar nicht müsst ihr Kummer schieben. Macht einen Plan. So wie derzeit, ist es doof. Was kann man da machen? Macht Vorschläge, redet darüber, ganz normal, so wie man drüber redet, wenn das Fenster undicht ist.
                    Kann man da noch reaparieren, wenn, wie? Wenn nicht, was kostet das?

                    Auf keinen Fall plärre lang. Das Leben bietet so viel, holt es euch. Wenn nicht hier, dann wo anders.

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                    • Re: Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.

                      Hallo !
                      Bleibegründe : ich mag ihn immer noch. Liebe ist es nicht mehr.Das hat er alles zerstört.
                      Wir wohnen in meinem ehemaligen Elternhaus.Für was neues bin ich noch nicht so weit.
                      Und ich nuss erst mal alleine sein.

                      Ich habe Billanz gezogen. Lange wurde ich von ihm verleugnet.
                      Weil ich kurze Haare hatte, hat er mich in die Warteschleife gehängt. Wenn Du lange Haare hast,dann...., Zu dünn. Wenn Du zugenommen hast, dann....
                      Geredet hat er, Taten folgten keine. Er hat eine andere Auffassung von Beziehung als ich.
                      Passt nicht.

                      Die Trennung ist unausweichlich.

                      Julietta

                      Kommentar


                      • Re: Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.

                        Bleibegründe : ich mag ihn immer noch. Liebe ist es nicht mehr.Das hat er alles zerstört.
                        Wir wohnen in meinem ehemaligen Elternhaus.Für was neues bin ich noch nicht so weit.
                        Und ich nuss erst mal alleine sein.
                        Und was daran sind Bleibegründe?

                        Wirf ihn raus, dann kannst du auch erst mal alleine sein.

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                        • Re: Ich weiß nicht woran ich bei ihm bin.

                          Irgendwie komisch, tragisch, was uns so alles passiert auf der Suche nach Liebe. Was man mit uns alles machen kann, wie man uns hinhalten und veräppeln kann und was wir für Kunststücke machen, wenn man uns die verspricht.

                          Sei nicht traurig Julietta, wenigstens bist du nun klüger. Beim Nächsten, da nimm gleich Reißaus, wenn er meint, du bist etwas zu dünn, oder etwas zu viel, oder etwas zu wenig...das heißt nichts weiter, als du bist es NICHT.

                          Da sieht man eine Maria und will aus ihr eine Carina machen, statt gleich nach der Carina zu suchen und allen Marias sagen, leider..

                          Oder ist da die Maria schuld, wenn sie sich zur Carina schminken lässt, ihm zuliebe..??

                          Kommentar