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"zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

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  • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

    Liebe Elektraa,
    ich wünschte, ich hätte deinen buddhistisch-sanftmütigen (Über-)Blick auf die Dinge, denn natürlich macht man sich das meiste Drama selber und natürlich sind diese Beziehungskisten Lappalien in der Weite des Universums ;o).
    Ich habe mich gefragt, was meine Lektion aus dieser Sache ist. Welche Erkenntnis habe ich gewonnen? Ich habe verstanden, dass das Timing für diese Liebesgeschichte mit A. einerseits perfekt war (weil der ganze Eustress mein Gesundheitsproblem behoben hat, A. hat meinen Körper so glücklich gemacht, dass sich die Hormonstörung nachhaltig eingepegelt hat), andererseits denkbar schlecht (beide verheiratet, nicht wirklich finanziell unabhängig, er wohl auch stark in sein Familienleben eingebunden). Außerdem haben A. und ich auch ein völlig unterschiedliches Lebenstempo - ich laufe 10 Schritte, während er 1 macht. Manchmal hab ich den "Vorteil", manchmal er, weil ich doch öfter mal wieder zurück muss, aber zuletzt ist der Abstand für ihn offenbar unüberbrückbar geworden bzw. bin ich nicht mehr bereit, so lange zu warten, bis er mir auch nur mal wieder das geringste Interesse an irgendwas zeigt, was uns betrifft. Monatelange Funkstille ist kein Zeichen von innerer Teilnahme. Es ist "ghosting". Wie tötet man einen Geist? Man erlöst ihn. Also lasse ich ihn "frei", entbinde ihn von allen Versprechungen oder selbst auferlegten Verpflichtungen mir gegenüber und er kann anfangen, mich in Ruhe zu vergessen ohne schlechtes Gewissen, das mir gegenüber früher oder später in Abneigung umschlagen würde.
    Ich brauche einfach etwas "Organisation" in meinem Leben, ich mag meine Energien nicht sinnlos verstreuen in solchen üblen emotionalen Zuständen. Deshalb der Schlußstrich meinerseits.
    Ich gehe in meinem Tempo durch mein Leben, denn ich beherrsche kein anderes, auch wenn ich von Umständen und Menschen in meiner Umgebung immer wieder ausgebremst werde. Ob das "Sturheit" ist oder einfach "vorgegeben" vom Leben? Mein Tempo mag sich zwar im Laufe meines Lebens verändern, aber es muss "meins" sein, d.h. verinnerlicht. Wäre A. derjenige, dessen Tempo ich annehmen sollte, dann hätte er es mir liebevoll vermitteln können, hat er aber nicht. Und selbst dann wäre immer noch nicht sicher, dass sein Tempo jemals dauerhaft meines werden kann...man geht einen Weg zusammen, und dann trennen sich die Wege...
    Ich hab A. von Anfang an gesagt, ich brauche kein Drama, es ist mir zu anstrengend, ich hab versucht, Humor und Leichtigkeit in die Sache zu bringen, und es ist mir ab und zu gelungen (d.h. er ist dann darauf eingegangen). "Venus und Adonis" war - meinerseits - als freundlicher, schmeichelhafter Scherz gemeint. Aber insgesamt frag ich mich, ob er überhaupt nen Sinn für Humor hat. Er hat mir den jedenfalls nie deutlich gezeigt. Natürlich war die Beziehung für mich von Anfang an überschattet durch den "Betrug" an V., den ich ja liebe (wenn auch nicht mehr als Ehemann, so doch als besten Freund, für den ich alles mögliche tun würde). Das hat zumindest meine Heiterkeit eingetrübt und sich bestimmt auch auf A. ausgewirkt. Er versicherte mir immer, er selber habe kein Problem mit dem Thema, was ich ziemlich seltsam fand. Er sagte, er und seine Frau lebten wie Bruder und Schwester, also nicht gerade verfeindet, und dann findet er es ok, sie so zu hintergehen? Vielleicht hat er sich mit der Affäre mit mir an ihr gerächt für x Jahre sexlose Ehe? Wer weiß das schon. Aber er war eben auch nicht sehr fröhlich und heiter gestimmt auf dieser Basis. Wenn wir einander gesehen haben, ging "die Sonne auf" für uns, aber ohne einander war der Himmel halt bewölkt.
    Wir konnten beide nicht raus aus unserer Haut. Ich lasse den "Geist" A. also frei, damit er Ruhe findet. Hoffentlich findet mein Geist die auch... denn das war die Absicht ... und aktuell ist es noch nicht so /
    Lieber Curtis,
    ich seh da auch Gemeinsamkeiten... mit V., der als Ehemann (nicht vorher!) auch am zufriedensten zuhause auf seinem Sofa zu sein schien und immer von mir animiert werden musste, mal was "Aufregendes" zusammen zu machen... ich hätte es geliebt, hätte er mich mal mit ner Reise zu meinem Geburtstag etc. überrascht, aber nö. Umgekehrt hab ich es ein paarmal gemacht, und er fand es super, das war auch nicht gespielt. Er ist nur einfach so träge, wenn es ums "Abenteuer" im Leben geht. Das bringt ihm nix. Und das hab ich nicht merken/akzeptieren wollen, und seit der Hochzeit ist es dann mal überdeutlich geworden. Er hat echt kein Problem damit, einfach regungslos im Strom des Lebens zu stehen und den um sich herum fließen zu lassen. Er muss da nicht mitschwimmen, nix ausprobieren. Nicht zu unterschätzen ist auch der Altersunterschied, der sich mittlerweile "negativ" bemerkbar macht - er hat ein anderes (Lebens-)Tempo (! sic!) als ich jetzt...
    Du und deine Ehefrau seid auch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit unterwegs. Du bist zu schnell/zu viel für sie. (Vielleicht war das im Anfang bei euch auch anders.) Und ich bin zu schnell/zu viel für A. und auch für V. (der ist zu langsam geworden für mich, genauso wie A., aber bei A. wollte ich es nicht glauben - der ist doch in meinem Alter...).
    Und meine Entscheidung ist nun offenbar, in meinem Tempo weiterzuziehen, weil ich es nicht anders kann. Weil das Leben mir das vorgibt. Oder irre ich mich? Kann ich doch anders? Sollte ich anders können? Könnte ich die Traurigkeit des Loslassens verhindern und Leichtigkeit hineinbringen? Ich weiß es nicht. Ich habe auch keine Lust, mich an Traurigkeit zu gewöhnen, aber ich finde Loslassen sehr sehr schwer. Gerade in Bezug auf A., den ich wirklich sehr geliebt habe, mit dem ich einzigartige Erfahrungen gemacht habe. Aber A. hat immer verhindert, dass ich ihn kennen lerne, während er gleichzeitig stets behauptete, er wolle sich öffnen, damit ich ihn "lesen könne wie ein Buch". Er blieb das "Buch mit 7 Siegeln", verschwiegen und rätselhaft. Vielleicht hatte er Sorge, nicht genug spannenden Stoff bieten zu können, ein Blankobuch zu sein für mich ;o) Aber ich kann nix dafür, falls er glaubt, er müsse mir den tollen Macker vorspielen, das aber aus welchen Gründen auch immer nicht kann und deshalb lieber gar nichts mehr von sich gibt. Falls er einem "Minderwertigkeitskomplex" erlegen ist, kann ich auch nix tun für ihn. Ich strotze nun auch nicht gerade vor Selbstbewusstsein, aber mit der Zeit weiß man doch, wo die persönlichen Stärken und Schwächen liegen und man kann sich danach richten mit seinen Lebenszielen - z.B. einen Beruf wählen, in dem man Chancen auf Erfolg hat und/oder der einem Erkenntnisgewinn bringt in dem Sinne, das man sich intellektuell weiterentwickelt etc. blabla.
    Das Nachsinnen nützt aber auch nichts, ich lasse ihn los, er wird seinen Weg gehen, und wenn der sich nochmal mit meinem kreuzen sollte (sehr unwahrscheinlich), dann werde ich ihn freundlich und fröhlich grüßen. Das ist der Plan! Ja, und was mache ich mit V.? Das Thema ruht jetzt erstmal, denn auch hier stehen ja "irgendwann" getrennte Wege an...
    Ich finde es ganz wundervoll, dass du F. jetzt in deinem Leben hast! Es ist wie ein Geschenk, solche liebevolle Gesellschaft zu haben. Nach allem, was du für deine Ehefrau getan hast (auch wenn es ihrer Ansicht nach nicht das war, was sie brauchte) hast du es mMn verdient, aus anderer Quelle was zurück zu erhalten. So ne Art Homöostase der Liebe ;o)

    Lieber Golem,
    du hast recht, es kam ja auch leider nie dazu, Gemeinsamkeiten zu finden, weil A. so wenig von sich preis gab... vielleicht haben wir tatsächlich einfach keine, außer dem Interesse an Philosophie und Kunst und einer fast unheimlichen Kompatibilität beim Sex. Und gerade bei Philo und Kunst findet man Typen, die hochtrabend, arrogant und selbstwichtig vorgeben, alles zu verstehen, dabei geht es genau darum, dass das unmöglich ist - man sehe und staune und sei offen für Erkenntnis - oder dafür, dass man nicht alles begreift, was man liest/sieht/hört... also ist unsere gemeinsame Interessenbasis potenziell eine "Brutstätte" der hohlen Selbstdarstellung und des Missverständnisses. (Kein Wunder, dass die Kommunikation zwischen A. und mir nicht funktioniert. Mich kann man zwar alles fragen, aber dafür müßte man sein Schweigen brechen...huch...) Beim Sex gab es keine Kommunikationsprobleme. Aber auch nur dort.

    So, ich geh mal "arbeiten"! Ich wünsche Euch allen einen super Tag, eine angenehme oder aufregende Walpurgisnacht und macht irgendwas schönes Erfüllendes am 1. Mai )

    Herzliche Grüße
    Venus






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    • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

      Venus2411

      Das Problem ist wohl, daß viele Beziehungen zu stark auf körperliche Anziehungskraft, Aussehen und Sex gebaut sind. Von der blind machenden Verliebtheit einmal ganz abgesehen. Wünschenswert als Grundlage für eine erfolgreiche Beziehung auf Dauer kann z. B. ein gemeinsamer Lebenstraum sein, der sich nur zusammen verwirklichen läßt. Aber wer kann sich das schon aussuchen!

      Ich wünsche Dir viel Glück, den Richtigen zu finden!

      LG
      g.

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      • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

        Hi Golem,
        das ist ja süß von dir! Aber ich suche nicht "den Richtigen". Ich habe auch A. nicht gesucht, der ist mir quasi "in den Schoß gefallen" (Doppeldeuter nicht unbeabsichtigt...). Ich habe tatsächlich noch nie in meinem Leben einen Mann als Partner gesucht, und ich glaube auch nicht, dass das eine gute Idee ist. Man findet sich. Und ich glaube auch nicht an "den Richtigen" im Sinne von "einer für alles". Jeder Mensch in meinem Leben ist "richtig" für etwas. Menschen haben so viele Facetten, Interessen etc., das kann doch einer niemals abdecken und es wäre sowohl unfair als auch illusorisch, sowas zu erwarten, finde ich. Ich habe für meine unterschiedlichen Interessen unterschiedliche Menschen, die diese mir mir teilen; so setzt sich mein ganzer Freundes- und Bekanntenkreis zusammen.
        In A. war ich halt irgendwann so verliebt, dass ich gerne mal versucht hätte, zu sehen, ob wir auch als Lebenspartner taugen könnten. Ansonsten hätte er auch gerne mein Partner fürs "Liebemachen"/Sex bleiben können, denn besser ging es nicht, dafür war er perfekt für mich. Der potenzielle Tantra-Partner, dachte ich. Aber offenbar ist er doch nicht der Freigeist, für den er sich ausgab. Und mir ist es nicht gelungen, ihm zu vermitteln, dass er mir ggü ehrlich und offen sein kann, in jeder Hinsicht. Ich war es zu ihm die ganze Zeit.
        Auch die Idee von einem gemeinsamen Lebenstraum ist den Wandlungen im Leben zweier unterschiedlicher Individuen unterworfen - man kann vieles planen und wünschen, aber manchmal kommt halt "das Leben" dazwischen. Träume, die sich nicht erfüllen, führen dann zur Trennung.
        Mein aktueller Lebenstraum einer freundschaftlichen Beziehung mit V., dem Masterabschluss nächstes Jahr und einer Kollaborationswebsite mit V. lässt sich grundsätzlich verwirklichen, weil V. das auch will und mich unterstützen möchte. Aber ob ich meine Zeitplanung noch halten kann, das mir durch diese "Corona-Krise" torpediert wurde? Das ist auch so ein Beispiel - diese Pandemie ist eine krasse Zäsur durch unser aller Leben, und bei mir tatsächlich quasi "mittendurch". Jetzt kommt es drauf an, was man macht mit dem Sch..., den das Leben einem manchmal hinschmeißt... aber gut, das gilt ja nun für uns alle!
        Ich wünsch dir was - mindestens einen sonnigen Sonntag!
        LG, Venus



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        • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

          Ihr Lieben,
          Neues aus der Schmiede - die Story ist noch nicht zu Ende! Während Vulcan fleißig Gemüsesuppe kocht, hat sich mein irgendwie immer noch geliebter Adonis zurückgemeldet. Es ist seltsam, mir kommt es vor, wir stecken in einer Zeitschleife: immer wieder zieht er sich zurück, immer wieder meldet er sich zurück, und immer schreibt er "das Gleiche". Wirklich, es kommt mir fast vor, als verwende er selbstgebaute Textbausteine... oder er schreibt "mit nem Sprung in der Platte". Weder das eine noch das andere dürfte zutreffen ;o) - er ist im Ausdruck einfach seltsam ungelenk. Seine Ausdrucksweise zeigt mir nur, dass er tatsächlich immer noch an der gleichen Stelle festhängt wie im letzten Jahr. Liebesschwüre (die er durchaus ernst meinen könnte) und so eine Art Selbstverurteilung für sein ignorantes Verhalten, aber keine Erklärung, keine konkreten Ideen. Er will mich immer noch heiraten, als wäre das DER Liebesbeweis... Ironie des Lebens? Vielleicht meint er das wirklich ernst und hat sich damit eine Riesenhürde selber gebaut, die ihn daran hindert, es einfach locker mit mir anzugehen. Wer weiß - vermutlich nicht mal er selber so genau.
          Mal sehen, ob wir uns mal "aussprechen" können. Immer noch würde ich ihn gerne kennenlernen, mal außerhalb der sexuellen Zone. Mit seiner Zusicherung, sich als "offenes Buch" zu präsentieren, ist er bisher nur beim Blankobuch angekommen ;o)
          Ich will ihn ja nicht quälen (mit meiner Offenheit und einer Forderung, sich mir zu öffnen), ich will aber auch nicht, dass er mich quält (indem ich ohne Aussicht auf Erfüllung auf ihn warte).
          Ich habe mich über die Kontaktaufnahme gefreut (mehr als über die Nachrichten), einfach nur deshalb, weil sich das wie eine Bestätigung unserer Verbindung anfühlt. Ob bzw. was draus wird, werde ich sehen. Aber er gab mir - trotz der seltsamen Botschaft - einen Schub Lebensfreude. Hab ich gebraucht und nehme ich dankbar an. Ich teile auch gerne, wenn wer Bedarf hat.

          So, jetzt arbeite ich weiter - zu Filmen der Postmoderne, die leider gar nix mit Venus und Adonis etc. zu tun haben... und danach wieder zum Sport, endlich!

          Habt einen schönen sonnigen Tag!

          LG
          Venus

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          • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

            Ohne den Enthusiasmus bremsen zu wollen, mir kam bei dem Beitrag als erstes in den Sinn, ob Adonis sich in solchen Momenten des Meldens vielleicht in den Hallen des Dionysos aufhält und dessen Gaben genießt.

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            • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

              ...ach, meine liebe Tired, ich "kenn" dich doch inzwischen und weiß, dass du sehr wohl meinen Enthusiasmus (den ich eigentlich gar nicht so wahrnehme) bremsen willst ;o)
              A. interessiert sich nicht für die Gaben des Dyonisos. Venus muss das wissen, denn sie kennt D. sehr gut... (ist aber selbst nicht an gewissen Gaben interessiert.)
              Davon mal abgesehen ist es in Corona-Land unmöglich, sich in D.s Hallen zu treffen ;o) Das Virus beeinflusst sogar den Altag der Götter, unfassbar!
              GLG, V

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              • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                ich "kenn" dich doch inzwischen und weiß, dass du sehr wohl meinen Enthusiasmus (den ich eigentlich gar nicht so wahrnehme) bremsen willst ;o)
                Dann doch nicht gut genug.;-)

                Man kann auch sein bescheidenes Heim zu einer Halle des Dionysos machen, im Geiste des Abends besteht seine Anwesenheit und mit Geiste seiner Gaben wachsen die Gefilde der Götter.:-)
                Oder Stimmungsschwankungen und seine Tiefs gehören der Fantasie mit dir.

                Im Ernst, keine Ahnung was da ist, aber es ist seltsam, für mich nicht rund genug um von ihm wirklich ernst gemeint zu sein.
                Aber ist ja auch egal, es kommt ja auf dein Empfinden an, nicht auf meins und du kennst ihn persönlich.

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                • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                  ... im Ernst, ich weiß, er trinkt nicht, raucht nicht und nimmt keine Drogen. Davon wird sein Verhalten also schon mal nicht beeinflusst. Vielleicht ist er einfach "anders" - er ist definitiv in vieler Hinsicht völlig anders als ich und alle Menschen, die ich sonst so kenne. Sein Verhalten ist... seltsam (und das ist wohlwollend ausgedrückt).
                  Ich "weiß" auch nicht, warum ich mich freue, von ihm zu lesen (auch wenn der Inhalt mich nicht komplett begeistert) - vermutlich einfach, weil liebevolle Gedanken zwischen uns immer noch fließen. Das finde ich schön. Ganz einfach. Und ich bin wohlwollend.
                  GLG, V

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                  • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                    Aja, ist ja auch schön wenn sich jemand gerne wieder meldet.
                    Wir werden sehen wohin das führt und vielleicht gibt es ja tatsächlich noch positiv überraschende Wendungen.
                    Die du dann hoffentlich auch weiterhin mit uns teilst.;-)

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                    • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                      ...klar halt ich Euch hier auf dem Laufenden über (halbwegs) interessante Ereignisse /Geschichten aus der Schmiede ;o)

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                      • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                        Hihi...gggg haha...

                        Das freut mich, wie wenn ich du wär, das freut mich sehr, weil er sich überwinden können hat, weil er wieder den Faden aufgenommen hat, dein vielbesungener Adonissus Aberkussus!

                        Kuss an ihn, auch von mir---- guter Mann, braver Mann... treue Seele !!! Dir ist er treuer, als seiner Trägheit und was auch immer ihn vergräbt und zurückhält vom Juchzen und Jauchzen.

                        Rechne zurück Venussi, wie lange hat er gebraucht, um zu reagieren auf deinen Schlussstrich? Drei Wochen?

                        Gott, muss dieser Mann Zweifel in sich tragen und Unversöhnlichkeit. Aber nun hat er sie mal beiseite geschoben und seine Herzregungen haben sich durchgesetzt, durch die Wände des Zweifelns, Zauderns, Zögerns, Blockierens hindurch wächst er dir wieder entgegen, dir Sonne, dir Liebe, dir Frische, dir Freude...ggg...

                        Er ist wieder in Heiratsstimmung, wahnsinnig!!

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                        • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                          Brings fertig, Venus, bedeckt zu bleiben vorerst, nicht, dass er wieder davonläuft und glaubt, du willst zu viel auf einmal.

                          Was war zuerst, bevor er sich wieder gemeldet hat? Dein Rückzug, dein "in Stille bleiben", dein "Mund zu", oder?

                          Immer wieder kommt mir vor, ""im Problem, da steckt die Lösung""", so scheint es wirklich zu sein.
                          Was machte dir Probleme? Sein Rückzug, sein Stillsein, sein Schweigen...

                          Wie wenn er dir vorgemacht hätte, was er braucht. Wie wenn er dir geraten hätte mit seinem Tun, tu so, wie ich es mache, das bringts, das braucht es...

                          Du bräuchtest zu deinem Wohlfühlen doch auch das, was DU ihm geben würdest, ist es nicht so?? Du schiebst ihm alles mögliche zu- er nimmts nicht, du aber würdest dich sehr freuen, wär er immer wieder voll wie du ---- voller Motivation, voller Bereitschaft zu erzählen, mehr zugänglich etc....

                          Du lebst vor, was dir gut täte. So mache ich es auch und falls ich krieg, was ich gebe, ( wie ich vormache) hat sich mein Tun erfüllt. Weißt du, was ich meine?

                          Ich merke das bei allen Leuten, mit denen ich in Kontakt bin. Ich "spreche" sie auf eine gewisse Weise an und immer wieder stelle ich fest, genau das, was ich denen gegenüber vorgebe, das wär richtig, würden sie so sein zu mir. Das wäre mein Wunsch. Gehts euch auch so? Habt ihr euch das schon mal vor Augen gehalten, warum ihr wie seid zu wem?

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                          • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                            Liebe Elektraa,
                            genau so ist es, auch ich verhalte mich anderen gegenüber so, wie ich gerne behandelt werden möchte. Manche kapieren es, manche nicht. "Mein" Adonis ist offenbar etwas schwer von Begriff ;o)
                            Ich bleibe bei meiner Art, einfach meine Wahrheit zu sagen, und folge meiner Intuition.
                            Ich "weiß" (das ist eine Art Körperwissen, eine innere Gewißheit), dass wir einander lieben. Ich weiß, er belügt mich nicht mit dem, was er schreibt. Ich "glaube" (Intuition), dass wir zusammen gehören. Ich denke (Kognition...fehleranfällig...) aber, dass es für mich nötig war, diesen Abschied zu versuchen, weil mir sein monatelanges Schweigen soviel Stress bereitet hat (meine Verlustängste eben... und wer könnte nachvollziehen, dass eine Kontaktaufnahme monatelang unmöglich ist, wenn man den anderen doch so sehr liebt?).
                            Ich will einfach aus diesem Wiederholungszwang, aus dieser "Zeitschleife" ausbrechen, ich will, dass es entweder weitergeht oder aufhört, dass sich was entwickelt. Ich will ihn endlich kennen lernen als "ganz normalen" Menschen in seinem Lebensalltag. Mich interessieren seine Macken und "Probleme", alles an ihm. Er braucht mir nix zu bieten, mich nicht zu heiraten, sich nicht dauernd zu melden - aber wenn er sich mir öffnen würde (so wie ich mich ihm öffne, immer wieder) ... DAS wäre wundervoll! Das ist alles, was ich mir wünsche.
                            Tja, mal sehen, ob dieser Wunsch in Erfüllung geht - und wann...
                            GLG, V

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                            • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                              Und schon waren sie über den Haufen geschmissen, die guten Vorsätze.
                              Elektraa, hast du gelesen, was Venus geschrieben hat? Ich verstehe deine Euphorie nicht. Venus schreibt Adonis: "Ich liebe dich und ich bin dir nicht böse, aber jetzt löse ich mich von dir, weil ich weiter muss." Und er schreibt ihr das gleiche wie vorher? "Ich will dich heiraten, aber ich habe so viel Arbeit, ich komme zu nix, ich bin ein Soziopath, der alle Kontakte abbricht und monatelang auf keinen einzigen Kontaktversuch reagiert."

                              Vielleicht ist Adonis kein böser Mensch, vielleicht lügt er wirklich nicht. Aber ein Depp ist er garantiert.

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                              • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                Lieber Herr_Lich,

                                ich würde sagen, du hast die Sache auf den Punkt gebracht. So ist es (jetzt) leider. Ich wundere mich über mich selber (und stelle meine Vorstellung vom "freien Willen" in Frage), dass ich so freudig auf diese Kontaktaufnahme reagiert habe, obwohl inhaltlich absolut null Fortschritt erkennbar ist und A.s soziale Fähigkeiten - zumindest mir gegenüber - quasi nicht vorhanden sind.
                                Die "vernünftige" Venus sagt sich, Adonis hat leider nichts begriffen und steckt fest in seiner engen Welt, die er sich ja auch selber so erschaffen hat - mag er da bleiben, wenn er nicht anders will/kann, sie hat ihm ja so oft angeboten, Möglichkeiten zum Ausstieg/zur Veränderung zu diskutieren, aber darauf ist er ja einfach nie eingegangen, hat er einfach ignoriert. Die Konsequenz bleibt als, das Venus weiterzieht. Die Liebe zu Adonis bleibt, aber "was nützt die Liebe in Gedanken"?
                                In der Praxis sieht es jetzt so aus - ich mache weiter mit dem, was ich eh mache, und arbeite an mir, dass ich mich nicht demnächst wieder vor unerfüllter Sehnsucht nach A. wieder selbst blockiere. Ich kann bei meiner Arbeit solche Konzentrationsstörer nicht gebrauchen, aber gute Gefühle sind inspirierend. Ich versuche, mir das herauszufiltern in dieser "Beziehung", was mir noch irgendwie gut tut. Den Rest will ich ignorieren, weiß nicht was ich sonst damit machen soll. A. muss noch "wachsen", wenn das mit uns was werden soll. Oder es wird eben nix.
                                Meine einzigen "Vorsätze" sind meine (studienbezogenen Lebens-) Ziele, die ich verfolge, dazu mach ich Pläne, die meistens ganz gut funktionieren. Aber ich habe keine Vorsätze im Hinblick auf meine Beziehungen zu Menschen außer dass ich sie gut behandeln werde (so gut ich eben kann - z.B. in Bezug auf V.). Vielleicht haben sie dann Lust, mich ebenso gut zu behandeln. Vielleicht auch nicht, in dem Fall werde ich den Kontakt aufs absolut nötige Minimum reduzieren. Und ich bin nicht bereit, sinnlos zu leiden (oder Leiden zu verursachen).
                                A.s Verhalten kann ich nicht verstehen und er erklärt auch nichts. Er hat sich auch nicht wieder gemeldet, vielleicht taucht er wieder ab für ein paar Monate... Ehrlich, ich weiß nicht, warum ich mich überhaupt noch damit beschäftige (s.o. "freier Wille"). Ist nicht meine Art, sowas. Ich fühle immer noch Liebe für ihn, vielleicht deshalb. Vielleicht versteckt sich auch eine kleine dumme Hoffnung in der hintersten Ecke meines kleinen schwarzen Herzens... genau das, was ich doch eigentlich nicht "will"!
                                Ich bin wirklich froh, dass ich mich mit Euch hier über diesen ganzen Kram austauschen kann, denn meinem Freundeskreis (der ja auch V.s Freundeskreis ist) kann ich das nicht präsentieren. Ich will ja niemanden vereinnahmen und überhaupt ist es ne blöde Angelegenheit, Liebeskummer zu haben als die "Betrügerin". Aktuell fühle ich immerhin mal keinen Kummer, sondern bin recht motiviert. Ich wünsche mir sehr, dass das so bleibt, bis das Semester zu Ende ist und ich meine Hausarbeiten geschrieben habe... / (und gerne auch darüber hinaus...)
                                GLG, V

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                                • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                  Venus2411
                                  Warum gönnst Du Dir nicht zur Abwechslung mal eine Affäre oder ONS mit einem ganz anderen Typ Mann?

                                  Es muß ja nicht gleich die große Liebe werden, aber einfach mal, um auf andere Gedanken zu kommen?

                                  Warum ewig irgendwelchen selbstauferlegten Prinzipien hinterherhängen, die einen nur quälen?
                                  Schließlich mußt Du niemandem treu sein.

                                  LG
                                  g.

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                                  • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                    Ach Golem, ein schöner Vorschlag! Aber da gibt es gerade ganz hohe Hürden. Zum einen die "Korona-Crise", d.h. mal eben ausgehen und wen treffen geht nicht, zum anderen die Tatsache, dass ich verheiratet bin und viele Männer da doch Hemmungen haben (ich kenne einen, der sich sofort verfügbar machen würde, aber hat genau damit seine Probleme, er "kennt" auch V.).
                                    Und ich will auch V. nicht noch mehr verletzen, das hat er einfach nicht verdient. Ich will ihn behandeln wir einen guten Freund, und es ist für ihn schon schlimm genug, dass es A. in meinem Leben gibt. Bleibt mir also nur die "Affäre" mit mir selber...;o) - und meine Arbeit zur Ablenkung.
                                    Du bist aber dem A. auf der Spur mit den selbstauferlegten Prinzipien, die nur quälen! Genau damit hat er sich gefangen. Leider begreift er das nicht.
                                    GLG, V

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                                    • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                      Wie im Großen, so im Kleinen, wie im Außen, so im Innen, wie unten, so oben...

                                      Kennt ihr das nicht? Man will was holen aus einem Zimmer und dann, wenn man in diesem Zimmer steht, dann weiß man nicht mehr, was man hier wollte. Man hat unterwegs vergessen, wegen was man sich auf den Weg gemacht hat.

                                      Das kommt auch im Großen vor- man wollte glücklich sein, also in diesem Zimmer landen, da wo man verliebt zu Zweit ist, unterwegs hat man aber den Faden verloren, man kann sich nicht mehr erinnern, wegen was man losmaschiert ist...

                                      Herr_lich, ich bin euphorisch, weil er den Faden wieder gefunden hat.

                                      Gefallen ist er also noch nicht, im Krieg gegen die Feinde in seinem Inneren.

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                                      • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                        Liebe Elektraa,
                                        du erklärst mir, was ich fühle und warum, das ist interessant! Ich hab mich für eine unkonventionelle offene Person gehalten, aber ich falle doch immer wieder auf die Stimme meines inneren Zweifels herein, die der (von mir so vermuteten) Meinung Außenstehender entspricht ("wer sich so lange nicht meldet, meint es nicht ernst...). Dabei ging es mir doch eigentlich "offiziell" nie darum, wie andere diese Sache mit A. und mir beurteilen, sondern wie ich meine mentale Gesundheit und meine kreative Produktivität erhalte und mich möglichst "menschenschonend" verhalte in all dem, wo man nie weiß, wie es ausgeht.
                                        Du hältst mir den Spiegel vor - ich war selber euphorisch, als ich seine Nachrichten gelesen habe (seitdem sind keine neuen mehr gekommen), "wußte" aber nicht, warum ich das so empfunden habe. Dabei ist es doch klar - A. hat den Faden in diesem Gefühlslabyrinth nicht verloren, genau das ist es . Er fühlt die Liebe auch noch. Das Licht ist nicht erloschen.
                                        Gegen die Feinde im Inneren zu kämpfen ist sogar eine gemeinsame Aufgabe von uns, denn meine "Vernunftstimme" ist die des kleinen schwachen Zweiflers, die ist noch gar nicht richtig entwickelt, noch nicht "erwachsen". Ich habe auch Feinde in meinem Inneren, die mir einreden, ich verdiene so ein Glück gar nicht. Und dann wieder Feinde dieser Feinde, die mir erklären, dass so ein Denken Unsinn ist und mich gerade am Erreichen meines Glücks hindert. Das ist vermutlich nicht viel anders als bei A.
                                        A. und ich, wir müssen beide noch wachsen, und bei mir ist ein bißchen mehr Demut angesagt, ich denke immer wieder, ich sei schon weiter als er... das ist aber gar nicht wahr. Diese Erkenntnis ist sehr wichtig für mich, bringt mich ihm innerlich wieder näher. Wäre schön, ihm auch äußerlich wieder näher zu kommen in nicht allzu ferner Zukunft ;o) (wie im Außen, so im Innen...und umgekehrt) ... mal sehen, wie es weitergeht - der Langsamere bestimmt das Tempo...
                                        In der Zwischenzeit hab ich genug zu tun, stürze mich in die Arbeit, die mir eh keine Zeit für "emotionale Abwege" lässt... (aber für Selbsterkenntnis nehm ich mir die Zeit, ist das wichtigste überhaupt ;0)
                                        Danke! <3!
                                        GLG, V


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                                        • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                          Der tägliche Kampf ums Überleben

                                          Bleibts gsund, liebe Leut.

                                          Venussi, ich nehme an, so ist es tatsächlich- man muss sich dauernd gegen die Schwerkraft durchsetzen, sie überlisten, um der nicht ständig zu unterliegen.

                                          Was mir immer wieder auffällt, zum Gutfühlen brauchts oft nicht viel mehr, als die Gewissheit, etwas ist machbar. Bei jemand, der zum Beispiel kein Geld hat, um sich eine eigene Wohnung zu nehmen, da legt sich schon mal was quer, es ist kein Gefühl mehr da, ich bin frei, kann hingehen, wohin ich will, es ist real machbar durchzuziehen, wonach mir ist- zu meiner Venus gehen...geht net. Bin pleite.. hab das Vermögen nicht, das ich dafür bräuchte...

                                          Das zum Beispiel kann durchaus ein Grund sein, warum er sich bedeckt hält.

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                                          • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                            Liebe Elektraa,
                                            absolut richtig - mir hat es Auftrieb gegeben, überhaupt nur zu wissen, dass er mich "noch liebt". Und es ist gut möglich, dass er erstmal bei sich "aufräumen" will, bevor er mir was neues meldet. Wir kennen uns ja auf der Ebene noch nicht so gut - mag sein, er fürchtet, wenn er mir seine (finanzielle) Situation darstellt, zieh ICH mich zurück. Das würde ich zwar niemals tun, aber das weiß er halt nicht und scheinbar will er mich da nicht auf die Probe stellen. Aber auch hier bleibt grad nur ein Fazit - nix genaues weiß man nicht. Ich wünsche mir und ihm, dass es ihm gut geht, dass er sich auch in meiner (physischen) Abwesenheit glücklich fühlen kann - und mir wünsche ich, dass er mehr Vertrauen fasst und mehr aus seinem Leben mit mir teilt. Aber ich arbeite auch an meinem Vertrauen zu ihm. Ist gar nicht so einfach. Und vielleicht wäre das für ihn gerade nicht richtig. Vielleicht passiert alles doch im "richtigen Tempo". Trotzdem... ein bißchen mehr Kommunikation würde (mir) so guttun...
                                            So, zurück an die Arbeit ;o)
                                            GLG <3<3<3

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                                            • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                              das wird auch beim Fühlen so sein. Man fühlt sich bedrückt, unzulänglich, klein, kümmerlich, mikrig, den Drive hat man nicht, der aber notwendig wär, um einen hoch zu kriegen, eine Liebesnacht durchzustehen- das Vermögen dafür ist nicht verfügbar, es ist zugeschüttet von Müdigkeit und Sorge. Also, Treffen unbedingt hinausschieben, bis man sich wieder kräftig fühlt, der Aufgabe gewachsen,.... möcht ja, dass sie strahlt, nicht enttäuscht wird...

                                              Sie wirkt so optimistisch, so gut drauf, so gewachsen allem, da hab ich schon verloren, wenn ich auch nur dran denke, dass wir uns sehen. Ich so klein, sie so groß, ich so arm, sie so reich, ich so hässlich, sie so schön... ach, ich war auch einmal so schön, ihrer ebenbürtig... damals..bevor alles wieder zugewachsen ist vom Gestrüpp der Unzugänglichkeit...

                                              Ich vermute, er wird warten, bis er zum "Heiraten" taugt. Solange er sich nicht meldet, gehts ihm nicht gut genug, pasta. Warten, hoffen, "geben", bis er wieder aufgerichtet ist, ist meiner Meinung nach richtig jetzt.

                                              Zeit "geben" ist immer nett. Zeit "wegnehmen" aber auch.

                                              Es ist jedenfalls besser, sich den täglich anfallenden Aufgaben zu widmen, als sich hinzusetzen und diese kostbare Zeit dem Grübeln zu überlassen, dem Sorgenmacher, dem Runterzieher.

                                              Wenn schon dein zukünftiger Mann nicht reich ist, so werde es du. Dann hole ihn ab und macht es euch nett. Machbar wärs, immer noch, das ist nun raus, oder Venussi???

                                              Bleib cool, überlegen. Ich umarme dich aufs Herzlichste.



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                                              • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                                OMG Elektraa,
                                                dann wünsche ich mir, dass er sich ganz schnell so groß-stark-schön-heiratsfähig "fühlt", ohne dass der finanzielle Rahmen (der seiner Meinung nach dafür wohl nötig wäre) berücksichtigt werden muss. Dass er "aufwacht" und kapiert, dass das Leben zu kurz ist für so einen Quatsch. Zusammensein ist wichtiger. Aber das liegt an ihm, er sollte eigentlich wissen, wie ich zu ihm stehe... wenn er jemals verstanden hat, was ich ihm vermitteln wollte...
                                                Und ich wünsche mir, dass er meinen Reichtum mit mir teilen will und nicht glaubt, seine "Männerrolle" spreche dagegen... oje oje...
                                                Ich umarme dich auch <3
                                                Und ich habe beschlossen, "oben" zu bleiben. Je besser ich das hinbekomme, desto besser bin ich für mich selber und für ihn...
                                                GLG, V

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                                                • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                                  Du hast eh keine Zeit derzeit für Geschmuse. Deine Unabhängigkeit ist noch zu erarbeiten und die von V. wieder herzustellen. Die gleiche Aufgabe wie A hat, die hast auch du. Unabhängig voneinander seid ihr dabei, euch mal zuerst zu befreien, bevor es zum Binden übergeht.
                                                  Nur nichts überstürzen. Nach a kommt b, dann c..dann d...

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                                                  • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                                    ... da hast du allerdings recht, Elektraa... ich führe seit einigen Wochen ein völlig "asoziales" Leben, bin nur noch mit meiner Arbeit und mir selbst beschäftigt... und auch nur auf diese Weise ist beides zu schaffen: die Arbeit fristgerecht fertigzustellen und nicht in ein dummes "Liebeskummerloch" zu fallen. Ich habe mal wieder den Turbo drin, anders geht es auch gerade gar nicht!
                                                    <3

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