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Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

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  • Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

    Hey,

    wollte mal hören was Ihr Männer so denkt aber natürlich darf auch jede weibliche Person Ihre Gedanken mitteilen.

    Also, es gibt ja immer unterschiedliche "Männer" und Charakteren dazu. Zum Glück wäre ja sonst langweilig auf der Welt.

    Es gibt Männer, für die das Aussehen nur "nebensächlich" ist und der Charakter der Frau mehr zählt. Es gibt aber auch umgekehrt die, die für die das Aussehen die größere Rolle einnimmt und dann der Charakter erst zählt.

    Aber ... wenn mir von Beginn an ein Mensch nicht gefällt, also auch äußerlich mich nicht anspricht, dann ist man doch auch meistens gar nicht erst gewillt etwas über den Charakter erfahren zu wollen. Ist zumindest meine Tendenz …also Männer die mich optisch schon nicht ansprechen, „verfolge“ ich auch nicht weiter im Charakter … Ja, ja, auch das Kätzchen hat so Ihre „Mängel“ Mach ich aber nicht immer aber ab und an eben schon .

    Warum frage ich das?
    Ich stehe in den nächsten Monaten vor der Entscheidung, ob ich mein Bein operativ versteifen oder aber amputieren lasse.
    Es kann zwar sein, dass es aus mediz. ohnehin amputiert werden muss aber es kann auch sein, dass doch noch die operative Versteifung eine Alternative ist.

    Ich bin Single .... will das bis meinem Lebensende ungern bleiben. Wenn es halt dennoch so ist, dann werde ich aber auch das überleben. ... trotzdem frage ich mich > Sind die Männer eher abgeschreckt, wenn sie eine Frau ohne Bein oder eine Frau mit einem „unbrauchbaren“ Bein sehen?

    Ich weiß > Der mediz. Aspekt sollte unbedingt Vorrang haben. Das hat er auch … „aber“ es gibt da eben auch genauso viele Pro`s wie Kontra`s … so dass ich also auch nicht nur den mediz. Aspekt in meine Entscheidung einfließen/betrachten muss, sondern eben auch die soziale und „mögliche“ zukünftige partnerschaftliche "Kennenlern-Komponente".

    Im Grunde würde ich jeder anderen Person sagen > „Wenn der Mann für dich wirkliches Interesse hat, dann stört es ihn auch nicht wenn dein Bein ab ist!“

    Das ist auch meine Grundeinstellung für mich selbst, dennoch spielen auch meine Gedanken manchmal „Bing Bong“ mit mir …. Denn wenn ein fehlendes Bein mehr abschreckt als ein Bein was dran ist aber nicht funktioniert, dann würde ja auch dieser mich gar nicht erst als Mensch kennenlernen wollen.

    Die Chance also ohne Bein einen Mann kennenzulernen ist daher möglicherweise deutlich schlechter als mit "krankem" Bein.

    Daher wollte ich hier mal so abchecken was hier die Männerwelt so denkt. Natürlich dürfen aber auch Frauen was dazu schreiben *grins*

    Auch würde mich interessieren was Ihr grundsätzlich so in eure Entscheidung einbringen würdet? Das hat zwar dann nichts mit Partnerschaft zu tun aber vielelicht mit „Co“

    Ich bedanke mich für eure Gedanken.

  • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

    Hallo liebe Katzenauge,

    mir hat ein Mann erzählt, eine seiner Bekannten hat- seit sie als kleines Kind unter den Zug geraten ist - nur ein Bein und hat Mann und Kinder und nie war das je ein Problem.
    In Wien lebt ein Arzt, der weder Beine, noch Arme hat von Geburt an ( kann man googeln "Georg Fraberger" , er ist auch ein sehr guter Autor und bitte kauf dir eins von seinen Büchern!! , weil wohl keiner besser deine Frage beantworten kann, wie er). Er hat via Internet seine ( sehr attraktive) Frau kennengelernt und hat mit ihr heute vier Kinder und ist sehr, sehr glücklich.

    Ist es nicht so, dass die Sympathie entscheidet letztendlich?



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    • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

      Liebe Elektraa,

      sicher entscheidet letztlich die Sympathie! Ich denke aber, dass es deutlich schwieriger wird seinen Charakter überhaupt erst zeigen zu können, wenn man ein Bein weniger hat als sich als "ganzen" Mensch präsentieren zu können.

      Es ist auch ein Unterschied, ob man sich für so was selbst entscheiden muss, oder ob man aus anderen Gründen keine Wahl hatte ...
      Mir wäre es manchmal lieber, mein Bein würde "abfaulen", so dass ich selbst eine solche Entscheidung nicht treffen muss ... dann muss ich auch nicht so viel hin- und her überlegen



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      • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

        Hi Katzenauge,

        ich denke es kommt auf die Umstände an.
        Der erste Eindruck ist visuell, kleine Gesten und die Optik bestimmen darüber ob man jemanden wieder sehen möchte, so etwas wie Liebe auf den ersten Blick, oder Sympathie auf Anhieb, was aber genau betrachtet eher oberflächlich ist und erst bei weiteren Treffen verfestigt oder verworfen wird.
        Ich glaube da sind die Chancen für die meisten gering einen Lebenspartner zu finden, es sei denn es sind wirklich Menschen die zufälligerweise passen.

        Das was doch viel häufiger passiert ist ein kennen lernen, dass man gemeinsame Berührungspunkte hat und sich deshalb häufiger sieht und sich dann daraus etwas entwickelt.
        Da ist anfangs sicher auch die Optik im Vordergrund, die aber mehr und mehr verblasst, desto besser man sich versteht und miteinander kann.
        So lernt man dann auch den Menschen und nicht nur das Abbild dieses Menschen kennen.
        Ich denke jemand mit sichtbaren "Defiziten" hat nicht die Chancen wie jemand der heil ist, wenn man sich einfach nur begegnet, ich bin aber davon überzeugt dass dies sich angleicht wenn man sich häufiger sieht und gut versteht, emotional nah beieinander ist.

        Dazu muss man sich natürlich häufiger begegnen, aber meiner Meinung nach ist das bei den meisten Menschen so, dass sich erst etwas entwickelt wenn man sich häufiger sieht und dieses häufiger sehen meist auch nicht in Dates besteht, sondern den gemeinsamen Berührungspunkten geschuldet ist.

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        • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

          "Sind die Männer eher abgeschreckt, wenn sie eine Frau ohne Bein oder eine Frau mit einem „unbrauchbaren“ Bein sehen?"

          Wenn ich Ihre Schilderung (auch die früheren) richtig verstanden habe, geht es um einen Unterschenkel, nicht um ein gesamtes Bein.

          Diese anatomische Situation lässt sich prothetisch so versorgen, dass an Ihrer bekleideten Außenwirkung nichts "Negatives" erkennbar sein wird.

          Das Sie sicher keinen ONS, sondern eine Partnerschaft suchen, spielen nicht sichtbare Äußerlichkeiten bei den ersten Begegnungen weniger eine Rolle.

          Somit besteht die Chance, dass charakterliche Eigenschaften eine wichtigere Rolle spielen und eine emotionale Verbundenheit entstehen kann, die tragfähig genug ist, ein körperliches Handicap zu kompensieren.

          Ich wünsche Ihnen bei allem, was vor Ihnen liegt, gutes Gelingen!

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          • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

            Ich denke jemand mit sichtbaren "Defiziten" hat nicht die Chancen wie jemand der heil ist, wenn man sich einfach nur begegnet, ich bin aber davon überzeugt dass dies sich angleicht wenn man sich häufiger sieht und gut versteht, emotional nah beieinander ist.

            Dazu muss man sich natürlich häufiger begegnen, aber meiner Meinung nach ist das bei den meisten Menschen so, dass sich erst etwas entwickelt wenn man sich häufiger sieht und dieses häufiger sehen meist auch nicht in Dates besteht, sondern den gemeinsamen Berührungspunkten geschuldet ist.
            Hi Tired,

            ich habe halt die Befürchtung, dass man mich gar nicht öfters sehen will wenn man das Handycap "sieht/merkt", so dass ich die Chance meinen wahren Charakter zu zeigen, nicht wirklich erhalten werde ...

            Klar wenn dem so ist, ist es an und für sich auch nicht der Richtige .... aber die Chancen einen "richtigen" zu finden, sind m.E. mit einem solchen Handycap deutlich geringer ....

            Na ja, sei es wie es sei ..

            @Herr Dr. Riecke
            Das haben Sie leider nicht richtig interpretiert. Problem ist das steife Knie ... wenn amputiert wird, dann oberhalb des Knies ... also auch ca. die Hälfte des Oberschenkels.
            Natürlich gibt es ausreichend prothetische Versorgung. Aber spätenstens im sexuellen Bereich wäre eine mögliche Abschreckung unumgänglich. Bzw. da ich ja auch vorher "reinen Wein" einschenken würde, würde es in den meisten Fällen vermutlich nicht zum näheren Körperaustausch kommen.

            Aber richtig > ich suche keinen ONS

            Daher kann ich Ihrem Satz:
            "Somit besteht die Chance, dass charakterliche Eigenschaften eine wichtigere Rolle spielen und eine emotionale Verbundenheit entstehen kann, die tragfähig genug ist, ein körperliches Handicap zu kompensieren."

            ..nur zustimmen. Das wird aber vermutlich auch die einzige Chance sein ...

            Ich bin seit ca. 6 Monaten auch bei einer "Kontaktbörse" nein, ich will mich nicht verkaufen *lach* aber ich wollte mal sehen, ob ich auf dem "Markt" überhaupt Chancen habe ... Nur auch da merke ich, wie die Männer "verschwinden" wenn man von seinem Handycab etwas erzählt. Ich möchte halt auch nicht lügen ..... also schreibe ich auch nach dem 2ten-3ten Kontakt (je nach dem) etwas darüber ... Über 98% der Männer melden sich dann nicht erneut.
            Und sogar ich selbst filtere von Beginn an sportliche oder sehr aktive Männer raus, da ich denke, dass ich deren Anforderungen ganz sicher nicht entspreche ...
            Da kommen dann so eigene Gedanken wie "Was will der denn mit einer wie mir, die noch nicht mal richtig laufen kann?" ....

            Ja, natürlich können darunter auch Männer sein, denen das gar nichts ausmacht aber "ich" möchte das den Männern irgendwie nicht antun.
            Schon blöd wenn man nicht als Egoist auf der Welt unterwegs ist ... und immer nur an das Wohl anderer und auch fremder Menschen denkt.

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            • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...





              Schon blöd wenn man nicht als Egoist auf der Welt unterwegs ist ... und immer nur an das Wohl anderer und auch fremder Menschen denkt.
              Ich denk grad nach, wieso wir so sind. Steckt dahinter nicht der Plan: ich werde dir nützlich sein und nett zu dir sein und du nimmst mich dann dafür und behältst mich und betrachtest mich als Brauchbar und Freund. Weil ich Freunde brauch, darum mach ich das, oder nicht?

              Kommentar



              • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                Du denkst aber an das Wohl der anderen aus deiner Sicht, aus deren Sicht kann es vollkommen anders aussehen, das Wohl welches sie sich wünschen.
                Also nicht so viel denken, bevor du nicht weißt ob du ihnen überhaupt was antust oder nicht und am Ende sollte ohnehin der andere entscheiden was zu seinem Wohle ist und was nicht.

                Kommentar


                • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...


                  Ich denk grad nach, wieso wir so sind. Steckt dahinter nicht der Plan: ich werde dir nützlich sein und nett zu dir sein und du nimmst mich dann dafür und behältst mich und betrachtest mich als Brauchbar und Freund. Weil ich Freunde brauch, darum mach ich das, oder nicht?
                  Du, das ist sicherlich der Plan so einiger Menschen

                  Ich persönlich passe nicht in das Muster. Wenn ich was gebe, in welcher Form auch immer, dann ohne den Hintergedanken zu haben, dass derjenige dann dafür "nett" zu mir sein muss.
                  Das ist mir echt egal ...

                  Ich bin wie ich bin und gebe was ich möchte. Erwarten tue ich dafür nichts .... wenn ein anderer mir aber auch von ganzem Herzen und voller Liebe mir seine Schulter zum anlehnen anbietet, ich mich dabei auch wohl fühle, dann würde ich da nicht nein sagen

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                  • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                    Du denkst aber an das Wohl der anderen aus deiner Sicht, aus deren Sicht kann es vollkommen anders aussehen, das Wohl welches sie sich wünschen.
                    Also nicht so viel denken, bevor du nicht weißt ob du ihnen überhaupt was antust oder nicht und am Ende sollte ohnehin der andere entscheiden was zu seinem Wohle ist und was nicht.
                    Du hast völlig Recht! Aber sag mir eins > Wie soll ich meine ganzen Gedanken ausschalten?????
                    Ich weiß, dass ich eigentlich beim "ausfiltern" der Männer an und für sich "deren" Entscheidung fälle aber ich glaube ich mache das, weil die Enttäuschungen über weitere Ablehnungen mehr "Schmerzen" als selbst die Entscheidung zu treffen ...

                    Womit ich wieder bei meinen Träumen bin > Gedanken und Schmerzen mit einem Knopf ausschalten wollen ...

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                    • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                      Katzi, ich glaub, am besten ist, man denkt gar nicht an Partnerschaft und an Lebensgefährte beim Kennenlernen, sondern fragt um nette Unterhaltung, eventuelle gemeinsame Hobbies und Interessen und bietet sich als jemand an, der Gleichgesinnte sucht.
                      "Koste mal, vielleicht schmeckts.."".. ( sich miteinander einen Film anzusehen, zusammen über Gott und die Welt zu plaudern, gemeinsam etwas kochen, oder sonst welchen Austausch pflegen). Und wenn es dann so weit kommt, dass mehr wird draus, wunderbar, wenn nicht, dann auch okay.

                      Bei mir und meinem Lebensgefährten war es so. Ich habe im Internet geschaut, was sich da alles anbietet aus der näheren Umgebung, um mich zu unterhalten, um einfach nur nette Gespräche zu führen, statt fernzusehen, oder mich zu langweilen und zugleich hab ich das auch bei ihm angenommen- ich hab gefragt, wie es ihm geht da im Netz und was er schon alles erlebt hat und gehört hat und mich absolut nicht zum Verpartnern angeboten und von vorneherein einfach nur ganz unernst geplaudert. Nicht lang drauf gabs Telefonate, die waren ebenso unverbindlich und bloß von Mensch zu Mensch und weils so lustig war, haben wir uns zum Essen verabredet. NICHT zu mehr, als: komm, bis du dein Richtiges gefunden hast, gehen wir gut essen, verbringen wir einen netten Feierabend und machen was zusammen.

                      Im Zuge dieser Freizeit miteinander verbringen haben wir uns verliebt. Aber das hat sich so ergeben, das war wie Kismet. Er war wie bestellt genau das, was ich brauchte, aber das habe ich nicht gewusst. Nie hätte ich zu diesem Typ gefunden, wenn ich vorgehabt hätte, mir einen Partner zu wählen.
                      Was ich da gekriegt habe, das ist ein richtiger Freund und Gefährte, praktisch, nützlich, liebenswert und wirklich gemütlichen, auch frechen und brauchbar guten Sex gibts auch, wer hätte das gedacht.

                      Drum, ich würd Freundschaft suchen und nicht mehr. Das Weitere überlass dem Freund Kismet. Reduziere dich nicht als Mensch mit kaputtem Knie. Biete dich nicht als mögliche Partnerin an, sondern als wen, bei dem es sich gut anfühlt, in nettem Austausch zu stehen.

                      Ich habe samt Rollstuhl und samt Hallofixateur Heiratsanträge gekriegt im Unfallkrankenhaus und ganz viele liebe Verehrer gehabt um mich herum, darum lass ich nicht gelten, dass du behauptest, wegen dem interessiert sich niemand weiter.

                      Es geht ums Gutfühlen und das kann man auch mit fehlendem Zeh bewirken, oder als Mensch im Behindertenzustand, wie ich damals oder wie viele Hunderttausend andere auf der Welt.





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                      • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                        Natürlich Elektraa ... ich "will" auch nicht auf Teufel komm raus gleich eine wirkliche Partnerschaft Das da erst ein "Aufbau" stattfinden muss, ist logisch.

                        Freut mich sehr für dich, dass es sich bei dir so schön entwickelt hat

                        Komisch ... in den Kliniken hängen auch die Männer an mir Da war auch mal jemand der mich vom Fleck weg heiraten wollte ... war mir aber "to much" ... der hat mir sogar vor dem Krankenzimmer aufgelauert ...
                        Meine erste längere Beziehung fing auch im KH an. Das war bei meiner ersten Knie-OP vor 30 Jahren. Blind war ich .... blind. Danach folgten 4 Jahre "Hörigkeit" ... geprügelt werden, Geld sich wegnehmen lassen ...usw.... die ganze Palette. Nach 4 Jahren habe ich den Absprung geschafft ..
                        Vielleicht möchte ich deswegen im KH auch keine wirkliche Nähe mehr zulassen.

                        Ich kann euch auch nicht wirklich eine Gegenargumentation bieten, denn im Grunde weiß ich das ihr Recht habt. Die Realität sieht aber dann doch irgendwie viel schwieriger aus

                        Kommentar


                        • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                          ich glaube ich mache das, weil die Enttäuschungen über weitere Ablehnungen mehr "schmerzen" als selbst die Entscheidung zu treffen ...
                          Ja und da beißt sich die Katze in den Schwanz.;-)
                          Wenn man davon ausgeht dass Ablehnung mehr schmerzt als selber die Entscheidung zu treffen und du den Männern durch Ablehnung die Entscheidung abnimmst um sie zu schonen..........

                          Ich mache es so, in allen Dingen, ich versuche das zu tun was von meinem Gefühl her für mich passt.
                          Das ist auch nicht egoistisch solange man niemanden absichtlich verletzt.
                          Ja, man selber muss dann natürlich mit Verletzungen umgehen lernen, vielleicht nutzt es was den Blickwinkel zu ändern, erst mal den anderen nicht als potenziellen Partner sehen sondern als Plauderpartner und wenn sich mehr ergibt gut, wenn nicht dann fällt es vielleicht leichter das zu verschmerzen.

                          Kommentar


                          • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                            Ja, in den Kliniken.
                            Ich glaube da verhalten sich die Leute generell anders, weil man als Patienten teilweise ein Leid teilt (sicher manchmal eine der tiefsten Emotionen und Unsicherheiten) das verbindet.

                            Kommentar


                            • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                              Katzenauge,

                              Liebe ist kein Geschäft, bei dem man ungefähr den Gegenwert erwartet, der zum Angebot passt.

                              Ich habe meine Frau kennengelernt, als bei ihr gerade der Brustkrebs diagnostiziert war. Ich habe mich nicht abgewandt, obwohl ich nicht wissen konnte was kommt. Offen gesagt, das war mir auch völlig egal.
                              Ich hab' den Menschen gesehen und diese Anziehungskraft gespürt - dass sie darüber hinaus eine äußerst attraktive Frau war und immer noch ist, hab' ich dabei gerne billigend in kauf genommen.

                              Noch ein Hinweis passend zum ersten Satz: lass das mit dem Herauskegeln sein. Auch ich habe meine Frau über das Internet kennengelernt und ohne mich schmücken zu wollen, ich kenne die positive Wirkung meiner äußeren Erscheinung in der Damenwelt.

                              Das Aussehen hat mit dem Charakter definitiv nix zu tun - die blutige Nase holst Du Dir so oder so. Willkürliches Dezimieren des Angebotes führt nur zu unnötiger Reduktion der Chance einen neuen Partner zu finden.

                              Dir alles Gute bei dem was vor Dir steht - und erhalte Dir Deine positive Einstellung ... das ist das Pfund, mit dem kannst Du wuchern.

                              Kommentar


                              • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                                Ich mache es so, in allen Dingen, ich versuche das zu tun was von meinem Gefühl her für mich passt.
                                Nichts anderes tue ich auch ... mein Gefühl lässt halt meinen Finger immer auf "Nein" drücken ...

                                Kommentar


                                • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                                  Ja, in den Kliniken.
                                  Ich glaube da verhalten sich die Leute generell anders, weil man als Patienten teilweise ein Leid teilt (sicher manchmal eine der tiefsten Emotionen und Unsicherheiten) das verbindet.
                                  Das ist gut möglich wobei ich persönlich mein Leid nicht teile ...
                                  Nicht in den Kliniken ... eigentlich will ich da meine Ruhe aber werde dort oft von Männern angesprochen ... ich hab allerdings den Eindruck das es damit zusammenhängt, dass diese dann merken, dass man mit mir gut reden kann.
                                  Eben weil ich dort nicht "jammere" sondern einfach nach vorne schaue und zuhöre wenn einer was zu erzahlen hat ..

                                  Kommentar


                                  • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                                    Liebe ist kein Geschäft, bei dem man ungefähr den Gegenwert erwartet, der zum Angebot passt.
                                    Da sind mir absolut einer Meinung! Habe ja bereits geschrieben, dass ich auch keine Gegenwerte erwarte. Nur der Großteil der Menschen ist da glaube ich etwas anders gestrickt. Wobei ich auch sagen muss, dass das oft nur dann ist, wenn es sich eben nicht um die "wahre" Liebe handelt.

                                    Ja, Ihr habt ja Recht ... das mit dem "rauskegeln" ist nicht "klug" ... natürlich mindert das auch die Chancen, dessen bin ich mir ja auch durchaus bewusst. Werde mir Mühe geben es künftig besser zu machen.

                                    Ich bin ja auch lernfähig ...

                                    Danke für eure offene Meinung.

                                    Kommentar


                                    • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                                      Ich find schon, dass eine Beziehung Ähnlichkeit mit einem Geschäft hat, was sonst?

                                      Lieben geht mit jedem, das kann man unverbindlich und gratis überall bekommen, auch geben. Das ist wie anschauen, sich darüber freuen und wieder zurücklegen ins Regal.

                                      Aber eine Beziehung anstreben, das ist wie ein Kaufwunsch und da gilt natürlich auch, wie bei einem Geschäft: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.

                                      Ich habe noch nie erlebt, dass ich kaufen wollte, wenn das Preis-Leistungsverhältnis nicht gepasst hätte.

                                      Nur um "zu flirten" sind wir nicht da, wir wollen gekauft werden, oder nicht?

                                      Kommentar


                                      • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                                        Darf ich noch auf die ursprüngliche Frage antworten? Mit einer Anekdote?

                                        Bei mir in der Arbeit hat vor Jahren Kollegin S. angefangen. S. ist groß und schlank, sie hat lange (künstlich) blonde Haare. Das reichte für viele Männer im Büro als Trigger. Sie war von der ersten Sekunde an umschwärmt, aber nicht von allen. Ein Grund dafür: In ihrem Gesicht stimmt etwas nicht. Es ist unproportioniert. Die Nase und die Oberlippe passen irgendwie nicht zusammen. Die Augen wirken zu klein. Das Gesicht ist asymmetrisch. Für mich sah das sehr nach einer operierten Kieferspalte aus (auch wenn ihre Nase dafür eigentlich zu schmal ist). Sie war trotz ihrer körperlichen Attribute unattraktiv für mich.

                                        Mittlerweile kenne ich sie sehr gut. Sie ist sehr klug und schlagfertig, sie hat einen feinen Humor. Sie ist sehr selbstbewusst aber trotzdem reflektiert. Sie hat sehr schöne Zähne, Finger, Nägel, Füße, Brüste. Ich mag ihre Ohren. Ich bin seit Jahren sehr verliebt in diese Frau und weil das jetzt so ist, ist sie in ihrer Gesamterscheinung mindestens der zweitschönste Mensch der Welt für mich, obwohl ich das "Problem" in ihrem Gesicht ja immer noch sehe.

                                        Ich weiß, dass das mit einem fehlenden Bein genauso gehen kann. Es gibt Männer, die finden dich wegen bestimmter Attribute spontan unwiderstehlich. Da macht das Bein keinen Unterschied. Und es gibt Männer, die wollen dich, weil sie dich kennen. Für die macht das Bein erst recht keinen Unterschied. Jetzt musst du nur die richtigen finden.

                                        Kommentar


                                        • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                                          S. ist seit bald zehn Jahren Single. Vorher gab es einen Mann nach dem anderen, der mit ihr zusammensein wollte, weil sie groß, schlank und blond ist. Für diese Männer war dann weder ihr Selbstbewusstsein noch ihre Art von Humor und Schlagfertigkeit zu ertragen.

                                          Das Auswählen des Richtigen ist in ihrem Fall also auch nicht einfach.

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                                          • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                                            S. ist seit bald zehn Jahren Single. Vorher gab es einen Mann nach dem anderen, der mit ihr zusammensein wollte, weil sie groß, schlank und blond ist.
                                            .
                                            Vorher gab es einen Mann nach dem anderen, der versuchte, nach ihr zu grabschen, sich ihrer habhaftig zu machen, sich ihrer zu bedienen und nonanet, sie für kleine private "Pornoszenen" zu gewinnen, wie kleine Jungs halt so sind.

                                            Die ließ diese Dame abprallen und nahm dann den, der reifer war, seriöser, ernstzunehmender und somit die bessere Wahl.



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                                            • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                                              Ich find schon, dass eine Beziehung Ähnlichkeit mit einem Geschäft hat, was sonst?

                                              Lieben geht mit jedem, das kann man unverbindlich und gratis überall bekommen, auch geben. Das ist wie anschauen, sich darüber freuen und wieder zurücklegen ins Regal.

                                              Aber eine Beziehung anstreben, das ist wie ein Kaufwunsch und da gilt natürlich auch, wie bei einem Geschäft: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.

                                              Ich habe noch nie erlebt, dass ich kaufen wollte, wenn das Preis-Leistungsverhältnis nicht gepasst hätte.

                                              Nur um "zu flirten" sind wir nicht da, wir wollen gekauft werden, oder nicht?
                                              Na ja, Geschäft und kaufen finde ich als Umschreibung einer Partnerschaftsfindung nicht so wirklich passend aber im Grunde > Klar hat es damit Ähnlichkeit aber ich könnte jetzt nicht sagen, dass ich gekauft werden möchte
                                              Verstehe aber was du sagen möchtest

                                              Sicher tut man auch wie bei einem "Produkt" abwägen ob man "das haben möchte" oder nicht.

                                              Gut, ich werde mal wieter in den Regalen schauen und mache mir nicht so viele Gedanken ...

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                                              • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                                                Mittlerweile kenne ich sie sehr gut. Sie ist sehr klug und schlagfertig, sie hat einen feinen Humor. Sie ist sehr selbstbewusst aber trotzdem reflektiert. Sie hat sehr schöne Zähne, Finger, Nägel, Füße, Brüste. Ich mag ihre Ohren. Ich bin seit Jahren sehr verliebt in diese Frau und weil das jetzt so ist, ist sie in ihrer Gesamterscheinung mindestens der zweitschönste Mensch der Welt für mich, obwohl ich das "Problem" in ihrem Gesicht ja immer noch sehe.
                                                Wenn man jemanden "unbefangen" kennenlernen kann, und sich dann eine Liebe entwickelt, dann ist das eine tolle Sache! Glückwunsch ...

                                                Ich glaube ich muss meine Gedanken etwas sortieren und völlig unbefangen an die Kontakte gehen ... ohne mit dem Hintergedanken "ich suche jemand als Partner ,,," Das wird vermutlich das Zünglein an der Waage sein ..

                                                Ab wann aber würdet Ihr denn überhaupt von einem Handycab erzählen? Also wenn man sich eben nur zunächst schreibt ...?
                                                Wäre es nicht "unfähr" das zu verschweigen. Ist beim zurückhalten dieser Tatsache nicht die Gefahr gegeben, dass man unnötig was aufbaut bzw. dann doch enttäuscht wird?

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                                                • Re: Tendenzielle Betrachtung von Männern ...

                                                  Mittlerweile kenne ich sie sehr gut. Sie ist sehr klug und schlagfertig, sie hat einen feinen Humor. Sie ist sehr selbstbewusst aber trotzdem reflektiert. Sie hat sehr schöne Zähne, Finger, Nägel, Füße, Brüste. Ich mag ihre Ohren. Ich bin seit Jahren sehr verliebt in diese Frau und weil das jetzt so ist, ist sie in ihrer Gesamterscheinung mindestens der zweitschönste Mensch der Welt für mich, obwohl ich das "Problem" in ihrem Gesicht ja immer noch sehe.
                                                  Sie wirds lieben, mit deinen Augen wahrgenommen zu werden, jemanden, dem Klugheit auffällt, Feinsinnigkeit, ein spezieller Humor, Gewitztheit plus Nonchalonce, Ästethik und Liebenswürdigkeit und vieles mehr, das geht nicht, wenn man das nicht selbst besitzt. Du bemerkst das alles nicht, wenn du nichts davon verstehst.
                                                  Ein Koch isst anders, spürt anders, achtet auf etwas anderes, als jemand, für den Nahrung bloß Magenfüllen bedeutet.

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