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Wie soll ich mich weiter verhalten - Situation eskaliert weiter....

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  • Wie soll ich mich weiter verhalten - Situation eskaliert weiter....

    Hallo,

    leider bin ich momentan sehr verzweifelt, weil ich echt nicht mehr weiß, wie ich mich weiter verhalten soll. Die Ausgangssituation ist mit den Beitragen "Mutter legt Kaltschnäuzigkeit an den Tag und droht mit Selbstmord" oder " Kreditaufnahme" bekannt.

    Nach seiner schweren OP war es ja mein Ansinnen meinen Vater voll und ganz zu unterstützen, da er ja eigentlich immer selbst unter der Situation zu leiden hatte, was meine Mutter mit der Enkelin alles abzieht und er zu meiner Schwester und mir eigentlich immer gehalten hat und was unsere Mutter angeht mundtot war. Er durfte ja auch nichts sagen.

    Nun wird allerdings die Situation immer unerträglicher. Da sie ja immernoch mit ihm zusammen wohnt bekomme ich es ja trotzdem mit. Nun hatte er Geburtstag und ich bin früh zu ihm gegangen, habe gratuliert und Blumen und Geschenke gebracht. Ich habe schon gemerkt, dass meine Mutter mich ansieht, wie ein wilder Stier. Bin darauf nicht eingegangen, weil ich ja mittlerweile weiß, was ich von ihr zu halten habe. Als ich dann nach einer Vase fragte, fing sie wieder urplötzlich an zu heulen und hat im Schreikrampf gesagt, dass sie nichts mehr sagen wird, es würde sowieso niemanden interessieren. Sie müsste jeden Tag einkaufen gehen und kann aber nicht weg.

    Da ich aber von unserem Vater weiß, dass sie ihn morgens zeitweise alleine lässt und ich es nachmittags schon täglich gesehen habe, dass sie mit der Enkelin ständig mit dem Kinderwagen mitschiebt, kann sie solchen Müll nicht erzählen. Ich habe dann gesagt, dass sie doch mit der Enkelin in der STadt war, warum sie dann nichts mitgebracht hat.

    Mittags waren dann meine Tanten und Onkel bei meinem Vater. Ich war bei mir zu Haus. Ich weiß aber, dass unsere Mutter uns bei ihnen madig gemacht hat und die Enkelin als ihr Meisterstück präsentiert hat. Da ich das vermutet habe, bin ich mit Absicht nicht aufgetaucht, denn das war mir schon klar, dass sowas kommt. Denn so hat sie es ja in der gesamten Nachbarschaft und co. schon getan. Beeinflussen kann man es nicht, wurde mir ja hier gesagt, aber ich sollte mich zurückziehen, das habe ich somit getan.

    Meine Mutter ist roh und eiskalt zu meinem Vater. Er ist nicht schnell genug auf Toilette gekommen, da hat er neben die Toilette gemacht. Da hat sie ihn angemotzt "du Sau". Ich habe dann gesagt, dass das mal passieren kann und habe ihn beruhigt. Er war ganz niedergeschlagen. Sie hat den ganzen Tag gemotzt....was sie hier alles machen muss, wie schlimm das doch für sie sei, es würde ihr immer schlechter gehen...sie bräuchte bald ein Sanatorium....meine paar Stunden am Nachmittag, die ich komme, die wären nichts...alles müsste sie alleine machen.....die Leute in der Stadt hätten sie schon angesprochen wie schlecht sie doch aussehe....

    Gestern nachmittag war ich wieder bei meinem Vater, da ja unsere Mutter mit der Enkelin wieder mit dem Kinderwagen unterwegs war, dass weiß ich ja, weil sie es täglich tut.

    Diesmal habe ich ihn erlebt, als ob jemand auf ihn eingeredet hat, ihn manipuliert hat...ich kann es nicht beschreiben. Er ist auf einmal ohne seinen Rollator los, ganz wackelig und unsicher. Habe dann gefragt, warum er den Rollator nicht nimmt. Da hat er zu mir gesagt, dass er sehen muss, dass er allein läuft. Ich habe ihm dann gesagt, dass er ihn doch nehmen kann und er habe ihn doch vor seiner schweren OP auch schon gehabt. Dann hat er ihn Gott sei dank wieder genommen....es wäre nicht lange gut gegangen, er wäre - so unsicher wie er gelaufen ist - mit Sicherheit wieder gestürzt.

    Mir ging das nicht aus dem Kopf, warum er das macht, weil ich ja nun schon die Vermutung hatte, dass er das macht, weil meine Tante und Onkel zusammen mit meiner Mutter und der Enkelin ihn in die Mangel genommen haben, wie schlimm das doch für unsere Mutter ist und sie bräuchte auch Erholung usw. Habe gesagt, dass er nichts sich einreden lassen soll. Wenn ihm beim Laufen unsicher ist, soll er den Rollator nehmen. Der ist kein Teufelswerk und mit 81 Jahren kann man den schon mal nutzen.

    Er ist dann allerdings richtig böse geworden, weil ich ihm ja meine vermutung nahegelegt habe, ob sie ihm das eingeredet haben. Dann hat er mich angeschimpft in was für einen Ton. Es wäre nichts und die Enkelin hätte so viel für ihn gemacht. Die Frage ist allerdings für mich: WAS?

    Für mich selbst war es wie ein Schlag ins Gesicht und ganz tief in die Magengrube und musste mit Fassung ringen, zu Hause habe ich dann erstmal stundenlang geheult und habe kein Auge zubekommen in der Nacht: ICH bin sämtliche Arzttermine mit ihm gefahren, ich war im Krankenhaus an seiner Seite/meine Schwester auch, war mit ihm in den Notaufnahmen, habe für seine Verlegung in die Uniklinik gesorgt, habe ihn weil er frustriert war durch die Stadt gefahren und ihm gezeigt, wo alles was neues entstanden ist....., sitze jeden Nachmittag bei ihm, wenn unsere Mutter mit der Enkelin unterwegs ist.

    Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll? Haben sie ihn manipuliert? Es kann doch nicht sein, dass alles was ich getan habe eine Fata morgana war und die Enkelin das getan hat? Redet er meiner Mutter nach dem Mund, weil sie ihm zu Hause die Hölle heiß macht, damit er halbwegs in Ruhe und Frieden leben kann?

    Zumal ich nichts getan habe. Mit der Enkelin und unserer Mutter rede ich kaum. Nur mal schönes Wetter guten Weg. Mehr, glaube ich, muss ich nicht mehr tun...wenn das nicht schon zu viel ist. Ich habe auch aufgehört, irgendwas wegen der Enkelin zu sagen, was sie macht, wie sie triumphiert, sich spiegelt usw... ich ignoriere es bzw. ich bin da, wenn sie mit meiner Mutter weg ist. So treffen wir gar nicht erst zusammen.

    Wie kann ich mich jetzt weiter verhalten, hat er denn jetzt alles vergessen?



  • Re: Wie soll ich mich weiter verhalten - Situation eskaliert weiter....

    Was ist schwerer für deinen lieben Mann, keine Frau zu haben, oder eine, die nur über die Sorgen mit ihrer Mutter zu reden hat?

    Sag einmal, hast du echt noch länger vor, dich so leben zu lassen, wie du derzeit lebst, liebe kK?

    Merkst du nicht, dass du völlig ohne Liebe lebst, ohne Küssen, ohne Lächeln, ohne Freude? Vielleicht erfährst du eines Tages eine schlimme Diagnose, wo man dir sagt, zehn, zwanzig Monate hast du noch, mehr nicht.. und dann auf einmal geht dir der Knopf auf, dann bereust du, dass du viele Jahre deines Lebens im Kleinkrieg mit deiner Familie verbracht hast, statt in Mühlheim an der Ruhr, oder in Sachsen Anhalt, oder in Zürich ein gemütliches Zuhause geschaffen zu haben, mit einem Kuscheleckchen, wo du und dein Kerlchen ausdenkt, wohin ihr nächsten Urlaub fahrt und was ihr euch am Abend zu essen macht.

    Gib endlich dieses miese Leben auf, das du führst! Du siehst doch, dein Papa lebt auch noch, wenn du nicht anwesend bist. Er legt sogar den Rollator weg, was ja bedeutet, dass er sich nicht länger stützen lassen möchte.
    Er brüllt dich an, was bedeutet: liebe Tochter, lass mich los, ich mach es dir schwer, dich ständig in meiner Nähe aufzuhalten, geh nur, ich kann auch ohne dich sein.

    Übrigens, Kinderwagen schieben wär vielleicht für dich das ideale Hobby, vielleicht bist du so gekränkt, weil du keine Kinder hast? Die Familie jedenfalls ist ein Vorwand, du klagst und klagst und weinst und weinst...wieso??? Was fehlt dir??? Was ist nur los mit dir? Über was trauerst du so arg?

    Bleib gesund- zieh mit deinem Mann in eine andere Gegend und fangt miteinander von vorne wieder an. Lass es nicht so weit kommen, dass dein Kummer deine Organe zerfrisst.

    Deine Familie braucht niemand, der sie immer attackiert und beschimpft. Lass das. Hör auf damit.

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    • Re: Wie soll ich mich weiter verhalten - Situation eskaliert weiter....

      Wenn man dir nur helfen könnte...

      Probier mal, jeden Tag eine Minute lang nachzudenken, was es für Gründe gibt, dich zu bedanken, dich gut zu fühlen, stolz zu sein.

      Du hast viel Kraft, viel Power- die steckst du wo hin, wo sie dir nichts bringt.

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      • Re: Wie soll ich mich weiter verhalten - Situation eskaliert weiter....

        Früher war ja mal deine Oma pflegebedürftig, deine Tante hat sich als Pflegende eingebracht aber anstatt zu pflegen war sie immer unterwegs, hat es sich gut gehen lassen und die Oma sogar geschlagen, deine Mutter hat dann die Pflege übernommen und alles gemacht, natürlich mit deiner Unterstützung und gemeinsam habt ihr sehr darunter gelitten.

        Als deine Tante pflegebedürftig wurde hat wieder besagte Tante die Pflege übernommen und alle erwarteten von deiner Mutter dass sie das macht, hackten auf ihr rum, so dass sie weinte und alle Schwester setzten sie und dich unter Druck und deine Mutter irgendwo zu gut für diese Mischpoke, total ausgenutzt, wie auch du.
        Und jetzt ist dir wichtig wie die Tanten über dich denken und deiner Mutter gibt da den Ton an?

        Die Schwester wollte sich distanzieren und nicht mehr alles mit dir zusammen machen, hat dich fallen gelassen.
        Jetzt macht dasselbe der Vater.

        Und auch deine Mutter pflegt nun den Vater, macht es wie damals die Tante bei der Oma und anderen Tante mit deiner Mutter und dein Vater wie diene Schwester, die Enkelin werden Glorifiziert wie die Enkel deiner Schwiegereltern.......
        .
        Deine Schwiegereltern haben ihre Enkel auch in den Himmel gehoben, deren Mutter und den Kids Reisen und allerhand mehr spendiert, du und dein Partner haben nicht einmal ein Eis bekommen, euch haben sie am langen Arm verhungern lassen.............

        Und selbst deinem Mann hast du nicht über den Weg getraut als er dir einen Antrag machte, dass er der wäre bei dem du zuhause sein kannst.

        Immer dieselben Probleme, unterschiedliche Akteure.
        Du reibst dich auf, jemand ist Feind und abgrundtief böse, einer der Manipulierte und du reißt dir durchgehend ein Bein aus was alle irgendwann vergessen.

        Was ist das?
        Ein Fluch, eine Familientradition, eine Mähr, eine quere Sichtweise, ein Anziehen solcher Umstände?

        Egal wie, irgendwann muss man einfach verstehen dass man sich abgrenzt und klar, dein Vater muss mit deiner Mutter leben und nicht mit dir, er muss wissen wie er damit umgeht und sich da einordnet.
        Dir geht dann natürlich der Lohn ab, hat er denn alles vergessen was ich für ihn getan habe?
        Nein, er richtet sich ein, da solltest du nicht zwischen hauen weil es seine Entscheidung ist.
        Entweder lernst du dich da vollkommen raus zu halten und für dich einen Platz in dem Reigen zu finden, mit weniger Ansprüchen gleich weniger Belastung, oder du ziehst dich ganz zurück.
        Nach so vielen Jahren der Wiederholungen mit den unterschiedlichsten Konstellationen, sollte man eine Konsequenz ziehen, oder auf ewig weiter leiden weil man so viel tut und die anderen so wenig dankbar sind.
        Das sind deine Möglichkeiten.

        Und, wenn man etwas für andere tut, dann sollte man keinen Lohn erwarten, sondern es gerne tun, ansonsten kann man es sich sparen weil das immer zu Enttäuschungen führen wird, besonders wenn aus langjähriger Erfahrung weiß wie diese Menshcen ticken, dein Vater hat schon immer im Gleichklang mit deiner Mutter getickt und ihr immer nachgegeben, es ist also nicht verwunderlich.
        Außerdem wird er wissen wie viel Hass da zwischen euch ist, ihn auch bei dir spüren, was sicher auch keine Freude ist das jeden Tag zu haben.

        Sei doch mal ganz ehrlich zu dir selber und frage dich warum du das alles immer machst?
        Für dich, für die anderen, um jemand zu sein in diesem Familienkreis, als vollwertig akzeptiert zu werden und somit tut Ablehnung mehr weh als überhaupt dahinter steckt?
        Diese Fragen solltest du dir stellen und beantworten und noch einige mehr, wenn du dich stattdessen immer weiter über die gleichen Dinge grämst, dann wird das immer so bleiben selbst wenn du dir ein neues Umfeld suchen würdest, bei deinem Freund sind die Leut ja anscheinend exakt so wie bei dir.
        Da hilft nur was bei dir zu ändern und nicht etwas von den anderen zu erwarten.

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        • Re: Wie soll ich mich weiter verhalten - Situation eskaliert weiter....



          Immer dieselben Probleme, unterschiedliche Akteure.
          Du reibst dich auf, jemand ist Feind und abgrundtief böse, einer der Manipulierte und du reißt dir durchgehend ein Bein aus was alle irgendwann vergessen.

          Was ist das?
          Ein Fluch, eine Familientradition, eine Mähr, eine quere Sichtweise, ein Anziehen solcher Umstände?
          Wie bei uns- da haben die Töchter immer mit der Mutter Probleme gehabt. Bei einer guten Bekannten läufts auch so- genau wie die vorige Generation und die davor- wie wenn man das erbt, was da schief läuft immer und man so lange mitmachen muss bei so einem Spiel, bis man es ändert und somit das ganze Gen endlich knackt und auslöscht, das da beteiligt ist.

          Da gibt es eine Hilfestellung, einen Rat, der seit Generationen weitergegeben wird:" Liebe deine Feinde" .
          Das ist ein Hinweis, wie man da raus kommt und alle Probleme bewältigen kann.

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          • Re: Wie soll ich mich weiter verhalten - Situation eskaliert weiter....

            Wie kann ich mich jetzt weiter verhalten, hat er denn jetzt alles vergessen?
            Mach mit ihm aus, er soll sich melden, wenn er dich brauchen sollte, er muss das sagen, aussprechen: bitte komm, bitte ziehe mir die Socken an, bitte bring mir dies oder das.
            Wenn du nur machst, worum man dich konkret bittet, dann hast du eigentlich nichts mehr zu tun.
            Bei dir habe ich das Gefühl, du denkst, du sollst etwas tun und das ist ein grober Fehler. Ich sollte zu ihm gehen...zum Beispiel. Hat er dich wer darum gebeten? Du tust so viel, was eigentlich niemand verlangt. Folge einfach nur mehr dem, worum tatächlich gebeten wird und nicht dem, was du dir ausdenkst.

            Falls wer neben dir jammern und klagen sollte, dann frag nicht dich, was zu tun ist, sondern jenen. Der wird dir dann schon sagen, was er von dir will. Oft steckt nichts weiter dahinter, als Klagen mögen, nur so, weil Klagen gut tut.

            Bestimmt ist es auch so bei dir. Von Zeit zu Zeit klagst du und was wir drauf schreiben, das ist eher Nebensache. Macht auch nichts. Mich jedenfalls störts nicht. Hier ist Zeit und Platz für alles. Es kann ja sein, dass dir dann besser ist, wenn du deine Beschwerden los geworden bist hier. Ich wünsch dir jedenfalls, dass du es gut hast- wie auch immer. Bist ein braves Mädchen und fühlst halt von Zeit zu Zeit schlecht. Aber rede dir nicht ein, die Familie ist schuld. Niemand verlangt, dass du nächtelang heulst- das ist deine Entscheidung.

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