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soziale Phobie

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  • Re: soziale Phobie

    ".. aber ich würde gern offener und nicht so gehemmt sein."

    Das ist zwar ein verständlicher Wunsch, aber die Frage ist doch, ob Sie einen richtigen Leidensdruck haben.

    Allein das ist nämlich die Indikation für eine eventuelle psychotherapeutische Behandlung.
    Dass Menschen anders sind, sich oft deutlich in ihrem Wesen unterscheiden, ist ein Stück Menschsein.

    Der Anspruch nach einer Norm ist manchmal ein zweifelhaftes Ansinnen, das bedeutete ja auch, zur einer allgemeinen grauen Masse zu gehören.
    Jeder muss für sich allein entscheiden, ob er das möchte, oder ob er nicht mit einem gewissen Akzent in seiner Persönlichkeitsstruktur zufrieden leben kann.

    Hemmungen - wie Sie beschreiben - , können ab einem gewissen Grad stören. Meist einen selbst, während das Umfeld das mehr in Richtung Zurückhaltung und Bescheidenheit als angenehm interpretiert.

    Katinkalein, wissen Sie etwas über Ihr sogenanntes Fremdbild?

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    • Re: soziale Phobie




      Katinkalein, wissen Sie etwas über Ihr sogenanntes Fremdbild?
      Andere beschreiben mich als sehr ruhig, scheu, zurückhaltend, die keiner Fliege was zu leide tun kann. Die mich aber schon lange kennen, wie Familie, Ex-Mann und Mann wissen auch, dass ich das Gegenteil in ihrer Gegenwart sein kann. Auf meine jüngere Schwester und auch auf meinem Mann habe ich eine beruhigende angenehme Wirkung.
      Aber was mich auch stutzig macht, dass ich wirklich nur mit meiner Mutter und meinen Geschwistern sehr offen reden kann. Mit den Großeltern ist es nicht so, da ist auch diese Hemmung. Obwohl ich mit ihnen regelmäßig Kontakt hatte.
      Unter anderem ist eine Liebe daran damals zerbrochen. Er kam mit meiner Art der Zurückhaltung nicht klar und trennte sich.

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      • Re: soziale Phobie

        """....trennte sich...."""

        Kathinkalein, es wird wohl eher so gewesen sein, dass ihr euch trennen solltet, weil du bei ihm nicht beruhigt warst und gefühlt gut aufgehoben. Der Ex hat nicht schuld, du auch nicht, sondern die Mischung die falsche. Fühlen sich beide wohl, dann stimmts, sonst nicht.
        Wie beim Kleiderkauf, zwickts, dann musst du weiter suchen. Ist es bequem, lässt es dich gut aussehen, dann kauf.
        Beim Ex hats gezwickt. Bei deiner Mama zwickts nicht und auch nicht bei deinem Mann und bestimmt zusätzlich ein paar mehr geht ein Zusammenleben gut- fehlt dir nix- fehlt ihnen nix.

        Wie wenn du eine Allergikerin wärst. Magst und verträgst halt nicht alles und jeden, findest trotzdem deine Nahrung, mit der du überleben kannst.

        Wieviele Freunde braucht man eigentlich? Oder wieviele Kleider und Schuhe, bzw. Kontakte?

        Ha, mir fällt gerade ein, vor ein paar Tagen war ich in Wien und bin mit der U-Bahn gefahren. Da stand ein Mann vor mir und hat seine Hand vor die Nase gehalten. Ich hab ihn angeschaut und dann hat er die Hand vor seine Augen gehalten, die ganze Fahrt lang!
        Wohl kein Tiger. Ein schüchternes männliches Kind, das aussieht, als wäre es erwachsen.

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        • Re: soziale Phobie


          Andere beschreiben mich als sehr ruhig, scheu, zurückhaltend, die keiner Fliege was zu leide tun kann. Die mich aber schon lange kennen, wie Familie, Ex-Mann und Mann wissen auch, dass ich das Gegenteil in ihrer Gegenwart sein kann. Auf meine jüngere Schwester und auch auf meinem Mann habe ich eine beruhigende angenehme Wirkung.
          Aber was mich auch stutzig macht, dass ich wirklich nur mit meiner Mutter und meinen Geschwistern sehr offen reden kann. Mit den Großeltern ist es nicht so, da ist auch diese Hemmung. Obwohl ich mit ihnen regelmäßig Kontakt hatte.
          Unter anderem ist eine Liebe daran damals zerbrochen. Er kam mit meiner Art der Zurückhaltung nicht klar und trennte sich.
          Was hast du gesagt? Du hast gesagt, du kannst auch das Gegenteil sein, es kommt nur auf die Person an, mit der du gerade zusammen bist.

          Vielleicht müssen wir von vorne anfangen und neu überlegen. Kathinkalein ist NICHT gehemmt, nur bei bestimmten Leuten. Sie hat sonst keine Angst, nur in bestimmten Situationen, bei bestimmten Menschen und Begebenheiten.

          Nimms bewusst mal hin, dass du Furcht hast und tu es trotzdem. Mut ist, von seiner Angst zu wissen und sich nicht von dieser Angst aufhalten zu lassen.
          Da gibt es zig Bücher und Anregungen, wie man seine Befürchtungen überwinden und überlisten lernt. Das hört sich eher an, wie wenn du heftiges Lampenfieber hättest, mit Menschen reden willst, aber es nicht wagst.

          Ich kann meine Zurückgezogenheit und meine Ungestörtheit sehr schätzen, es ist für mich eine Wohltat, alleine zu sein, ganz still, nur mit mir. Du sagst aber, ich wäre gern lauter, nicht so leise.
          Ganz verschieden ist das jetzt kathinka.
          Bei dir ist es ganz anders, du bist dir selbst im Wege, mir sind nur die im Wege, die mich aufhalten zu meiner Stille zu kommen.

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