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Haben wir noch eine Chance?

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  • Haben wir noch eine Chance?

    Hallo in diese Runde.

    Ich bin ein Mann Mitte 40 und seit fast 30Jahrén mit derselben Frau zusammen. Natürlich hatten wir unsere Höhen und Tiefen. Aber vor vier Jahren ist der Supergau passiert. Ich Habe eine Affaire begonnen .Nach ca einem halbem Jahr merkte ich das ich einen rießigen Fehler begangen habe und wollte die BEziehung beenden. Meine Frau hat wohl etwas geahnt aber statt das wir darüber geredet haben hat sie sich von mir abgewendet und sich einen anderen Freundeskreis aufgebaut. Ich wurde zu dieser Zeit unaustehlich eifersüchtig und das hat uns wohl noch weiter auseinander gebracht. Ich bin dann nach etwa 8 Monaten ausgezogen und wollte für mich alleine zur BEsinnung kommen. Leider hat das mein damaliges Verhältnis anders gesehen und mich weiterhin umsorgt. Das aber war genau das was ich nicht wollte, somit habe ich mich definitiv von dieser Frau getrennt und habe meiner Frau die ganze Wahrheit erzählt. Da wir auch noch zwei Kinder hatten wollten wir die Trennung do ruhig wie möglich vollziehen. Doch daraus wurde nichts. WIr haben wieder zueinander gefunden und gerade als wir dachten jetzt geht es aufwärts kam der nächste Tiefschlag- mein Verhältnis war schwanger- Ich wollte damals sterben.
    Doch meine Frau hat voll zu mir gestanden und hat letzlich für uns beide gekämpft. Ich bin mit einem Nervenzusammenbruch in die Geschlossene eingeliefert worden und brauchte fast ein Jahr um wieder in den Altag zurück zufinden.
    Gespräche mit Psychatern habe ich abgelehnt ich wollte nur noch alleine sein, aber meine Frau und meine beiden Kinder haben um mich gekämpft wie Raubtiere. Wir wurden wieder eine richtig glückliche Familie, mit dem kleinen Problem, das meine Frau das uneheliche Kind niemals akzeptieren konnte. Da ich die Mutter des Kindes eh nie wieder sehen wollte war das für mich auch kein Problem. Meine Familie war zuhause, die Ex ist wit weg gezogen und ausser dem Unterhalt wollte si auch nicht mehr. Dennoch hat die Tatsache, daß das Kind irgtendwann in unser Leben tritt meiner Frau sehr schwer zu schaffen gemacht. Leider ist es auch heimlich zu Kontakten via Handy gekommen was ich ihr nach längerem Fragen auch zugegeben habe. Zudem ist sie jetzt auch noch wieder in unsere Nähe gezogen.

    Nun habe ich am 23.12.2014 herausgefunden, daß meine Frau den Spieß umgedreht hat und seit einem guten Jahr ein Verhältnis zu einem ehemaligen Arbeitskollegen hat. Der Streit, der daraufhin entbrannt ist kann man sich vorstellen. Ich war für ein paar TAge außer HAus danach haben wir uns zusammen gesetzt und geredet. Sie versprach mir sie will mit mir zusammen bleiben aber sie empfindet da noch etwas für den Anderen.Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Unsere beiden Kinder 13 und 17 Jahre wissen über alles BEscheid. KAnn mir jemand vieleicht aus eigener Erfahrung sagen ob sowas funktionieren kann.
    Ich liebe meine Frau nach wie vor über alles und kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen.


  • Re: Haben wir noch eine Chance?

    Hi,
    es kann funktionieren und mit etwas Glück wird sogar eure Beziehung davon profitieren, tiefer und gefestigter sein.
    Wenn ihr schon so lange zusammen seid, dann war es vielleicht einfach mal nötig, das jeder von euch die Kirschen in Nachbars Garten kosten musste, um dadurch zu erkennen was wirklich wichtig ist.
    Wichtig ist auch, das ihr euch da gegenseitig nichts übel nehmt, damit abschließt und verzeiht, es nicht immer wieder aufs Trapez bringt wenn der Haussegen mal schief hängt. Ein Aussöhnen, Verzeihen und Schlussstrich darunter zu ziehen, ist unbedingt nötig, damit ein Neustart gelingen kann.

    Das Kind kannst du allerdings nicht einfach streichen, auch deine Frau kann es nicht gänzlich ignorieren.
    Da kann man aber auch Kompromisse schließen, Rücksicht nehmen und den Rest muss sie halt ertragen.
    Wenn deine Liebschaft einen Kontakt zulässt, dann solltest du nicht, gegenüber dem Kind, feige sein. Steh zu ihm, kümmre dich und sorge dich, du bist nun mal der einzige Vater den es hat und vielleicht hat es den auch sehr nötig.
    Deine Frau muss lernen dich mit diesem Kind zu akzeptieren, eine Möglichkeit zu suchen wie man es am Besten aus dem Sinn bekommt, damit ihr zufrieden und glücklich sein könnt, wäre wirklich feige und verdammt unfair.
    Es geht auch mit dieser Last, sogar sehr gut, vorausgesetzt ist die Akzeptanz das es nun mal so ist und der Wille das Beste daraus zu machen, dazu gehört auch das sie dein Kind in gewisser Weise annimmt, freundlich zu ihm ist, falls es dich mal besucht, oder sonst wie in euer Leben tritt.

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    • Re: Haben wir noch eine Chance?

      "..daß meine Frau den Spieß umgedreht hat und seit einem guten Jahr ein Verhältnis zu einem ehemaligen Arbeitskollegen hat. Der Streit, der daraufhin entbrannt ist kann man sich vorstellen." Es ist sehr verständlich, dass Paare, die sehr früh zusammen gekommen sind und kaum Vorerfahrungen haben, irgendwann das Gefühl bekommen, etwas im Leben verpasst zu haben und dies nachholen wollen.
      Das betrifft übrigens beide Geschlechter. Insofern ist Ihre Partnerschaft ein „Klassiker“, der allerdings durch die Schwangerschaft während Ihrer Affäre kompliziert wurde.


      In diesem Zusammenhang passt allerdings Ihre Haltung zu dem Verhältnis Ihrer Frau nicht. Bei Ihrer vermuteten Einsicht (s.Ihr Nick) hätte es keinen Streit geben dürfen...

      Prognostisch scheint die Stabilität Ihrer Beziehung auch wegen der Transparenz in der Familie aber gut.

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      • Re: Haben wir noch eine Chance?

        Hallo, Danke erstmal für die schnellen Antworten. Das mit der Akzeptanz des Kindes ist wohl mit eins der größten Probleme. Meine Frau kann es gar nicht und ich will es auch nicht die Mutter des Kleinen weiß um diesen Umstand und akzeptiert es. Sie bekommt ihren Unterhalt und kommt damit klar. Ich weiß dass das ist feige von mir aber ich habe mein Kind kennen gelernt und nichts dabei empfunden. Der einzige Gedanke ist der was ich meiner Familie damit angetan habe. Meine Frau kommt damit so garnicht klar. Sie denkt immer nur wenn ich das Kind einmal an mich ranlasse würde sie mich verlieren. Ich bin an Weihnachten auf den Campingplatz gezogen ( wir haben dort ein kleines Wochenendhaus). Ziemlich kalt und ohne Wasser. Am zweiten Feiertag hat sie mich gebeten auch wegen der Kinder wieder nachhause zu kommen. Sie will mit mir zusammenbleiben aber sie gibt auch zu das die Gefühle für den Anderen nicht einfach verschwinden. Das ist für mich zur Zeit die Hölle. Ich sollte eigentlich Abstand halten aber das kann ich nicht

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        • Re: Haben wir noch eine Chance?

          Der Streit war übrigens kurz und laut. Ja das mit dem Nick stimmt schon irgendwie. Deshalb bin ich auch weggegangen. Meine beiden Kinder Zuhause haben den ganzen Stress natürlich auch mitbekommen und sind jetzt sehr verstört. Sie wissen auch erst seit jetzt von der Affäre und das sie einen Halbbruder haben.

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          • Re: Haben wir noch eine Chance?

            Naja, du redest hauptsächlich davon was das Kind deiner Familie antut und dir.
            Das kann man alles regeln und in den Griff bekommen, wenn man erwachsen damit umgeht.
            Ein Kind verschwindet nicht durch ignorieren und es zerstört auch nichts, das machen nur die angeblich Erwachsenen die kindisch denken.
            Wenn damit offen umgegangen würde, deine Frau ihre albernen Befürchtungen erkennen würde und du etwas mutiger wärest, dann würden auch eure Kinder einen gesunden Umgang damit finden, sich vielleicht sogar freuen und niemand müsste leiden.

            Ich denke, das wer ohne Verhütung poppen kann, das der sich im Voraus darüber klar sein müsste was das für Folgen haben kann und dazu stehen sollte.
            Wenn ihr es so macht wie es deiner Frau und dir am angenehmsten ist, dann leidet möglicherweise niemand deiner Familie. Im Verdrängen ist der Mensch ganz gut, solange das Kind fern gehalten wird könnt ihr also der Glückseligkeit des Verdrängens frönen, die aber sicher irgendwann enden wird.
            Wenn deine Kinder mal selbstständig über solche Dinge nachdenken, dann wirst du sicher nicht ihr Held sein, das Abschieben von solch einer Verantwortung ist für junge Menschen oft ein unverzeihlicher Makel, eine Charakterschwäche die betroffen macht.
            Der einzige Mensch der dauerhaft darunter leiden wird ist natürlich das ungewollte Kind, aber hey, was solls, es ist natürlich bei weitem nicht so wichtig wie das eigene Wohlbefinden, die eigene heile Welt.

            Vielleicht ist das etwas ungerecht von mir, normalerweise bin ich feigen Vätern gegenüber durchaus nachsichtig, weil ich es ein Stück weit nachvollziehen kann.
            Die Angst kann ich also verstehen, auch das du lieber den Kopf in den Sand steckst und hoffst das dieses Kind niemals den Wunsch hat seinen Erzeuger kennen zu lernen.
            Moralisch gesehen ist es wohl eher eine Sauerei, das jemand der kein Kind will zu blöde zum ordentlichen Verhüten ist und sich dann aus der Affäre zieht. Selbst wenn es ein Unfall war, dafür kann man auch kein Kind bezahlen lassen.

            Ich denke in so einer Situation kann man nur glücklich werden, wenn man zum Kind steht, es in seine Zukunft integriert und die Frau an deiner Seite es genauso sieht. Die einzige Gefahr die es dabei gibt bist du, deine Frau und die Mutter, weil ihr nicht Reif genug für einen reifen Umgang damit seid. Das Kind ist ganz sicher keine Gefahr, muss aber ganz alleine ausbaden was ihr verbockt habt.

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            • Re: Haben wir noch eine Chance?

              Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie muss ich schmunzeln.

              Werdet miteinander alt und meistert auch diese Klippe noch. Ihr habt offensichtlich eine aufregende Passage eingebaut gekriegt, sonst wärs vielleicht langweilig.
              Macht zusammen aus- wir bleiben dabei, wir zwei sind ein Paar, man kann uns nicht trennen, nicht einmal solche Stürme lassen uns vergessen, was wir uns vorgenommen haben.
              Liebes feiges Männlein, sei mutig und halte aus, was deine Frau auch in deiner Nähe aushalten müssen hat. Sie hat dir vielleicht nur zeigen wollen, unbewusst, wie sie gelitten hat.
              Ich find, mannomann, ihr liebt euch heftig. Es gibt Paare, wo solche Krisen alles brechen lassen, oder solche, wie ich bei euch vermute, wo solche Krisen noch mehr binden.

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              • Re: Haben wir noch eine Chance?

                Guten Morgen, @ Tired: Danke für die klaren Worte aber ganz so einfach ist es nun auch nicht. Meine Frau und ich haben aus gesundheitl. Gründen nur mit Kondom verhütet und das immerhin 20 Jahre lang. Wir haben zwei gewollte Kinder bekommen und eine Fehlgeburt durchlebt. Wenn also eine Frau zu mir sagt ich hatte bis gestern meine Tage ich bin "safe", war ich wohl so blöd anzunehmen das dem so ist. Seltsaam als ich die Beziehung beendete, hat sie mir drei Tage später mitgeteilt, sie sei in der vierten Woche. Allein dies ist schon mehr als ... Aber egal du hast Recht ich muss wissen auf was ich mich da einlasse. Das wir es uns einfach machen sehe ich absolut nicht, erstens habe ich das Kind kennengelernt, zweitens war die Mutter jetzt drei Jahre lang weit weg und mit Sicherheit auch nicht alleine, jetzt kommt sie zurück - wieder alleine - Unsere Kinder wissen um die Tatsache dass sie einen Halbbruder haben mein Sohn fühlt sich zurückgesetzt und denkt ich würde eh nur seine Schwester beforzugen und wie ich nun denke auch seinen Halbbruder. Meine Tochter versucht das ganze noch zu verarbeiten aber sie geht deutlich besser damit um. Ich selbst habe mit 7 Jahren die Scheidung meiner Eltern erlebt und das ziemlich krass. " Dein Vater geht weg und dieser Mann zieht jetzt híer ein. Meine Welt ist damals zusammen gebrochen. Der Kontakt zu meinem Vater bestand in ein oder zwei Treffen im Jahr und ganz ehrlich ohne ihn wäre es einfacher gewesen. Einmal Schnitt und gut. Mein Kind wird auch eines Tages vor mir stehen und fragen hey Drecksack warum???. Glaub ja nicht das ich mich damit nicht schon beschäftigt habe. Dennoch bleibe ich bei meiner MEinung das es besser ist ohne Erzeuger aufzuwachsen als hier und da mal einen Besuch zu haben und hinterher zerissen zu sein.Die Mutter hat dies übrigens auch akzeptiert. Ich will hier nicht sagen " ey meine Jugend war schuld und so weiter, ganz und gar nicht, aber ich habe diesen Fehler begangen und ich werde damit leben. Mein grosses Problem ist wie kann ich Vertrauen in eine Beziehung bekommen, wenn ich weiß, das meine Frau noch Gefühle für einen Anderen hat? Wie soll ich jemals wieder glauben sie geht wirklich nur mit ihrer Freundin etwas trinken? Ich habe meine Verhältnis beendet und hatte auch kein Verlangen mehr. Wie soll ich das jetzt von meiner Frau glauben?

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                • Re: Haben wir noch eine Chance?

                  Guten Morgen, @ Tired: Danke für die klaren Worte aber ganz so einfach ist es nun auch nicht. Meine Frau und ich haben aus gesundheitl. Gründen nur mit Kondom verhütet und das immerhin 20 Jahre lang. Wir haben zwei gewollte Kinder bekommen und eine Fehlgeburt durchlebt. Wenn also eine Frau zu mir sagt ich hatte bis gestern meine Tage ich bin "safe", war ich wohl so blöd anzunehmen das dem so ist. Seltsaam als ich die Beziehung beendete, hat sie mir drei Tage später mitgeteilt, sie sei in der vierten Woche. Allein dies ist schon mehr als ... Aber egal du hast Recht ich muss wissen auf was ich mich da einlasse. Das wir es uns einfach machen sehe ich absolut nicht, erstens habe ich das Kind kennengelernt, zweitens war die Mutter jetzt drei Jahre lang weit weg und mit Sicherheit auch nicht alleine, jetzt kommt sie zurück - wieder alleine - Unsere Kinder wissen um die Tatsache dass sie einen Halbbruder haben mein Sohn fühlt sich zurückgesetzt und denkt ich würde eh nur seine Schwester beforzugen und wie ich nun denke auch seinen Halbbruder. Meine Tochter versucht das ganze noch zu verarbeiten aber sie geht deutlich besser damit um. Ich selbst habe mit 7 Jahren die Scheidung meiner Eltern erlebt und das ziemlich krass. " Dein Vater geht weg und dieser Mann zieht jetzt híer ein. Meine Welt ist damals zusammen gebrochen. Der Kontakt zu meinem Vater bestand in ein oder zwei Treffen im Jahr und ganz ehrlich ohne ihn wäre es einfacher gewesen. Einmal Schnitt und gut. Mein Kind wird auch eines Tages vor mir stehen und fragen hey Drecksack warum???. Glaub ja nicht das ich mich damit nicht schon beschäftigt habe. Dennoch bleibe ich bei meiner MEinung das es besser ist ohne Erzeuger aufzuwachsen als hier und da mal einen Besuch zu haben und hinterher zerissen zu sein.Die Mutter hat dies übrigens auch akzeptiert. Ich will hier nicht sagen " ey meine Jugend war schuld und so weiter, ganz und gar nicht, aber ich habe diesen Fehler begangen und ich werde damit leben. Mein grosses Problem ist wie kann ich Vertrauen in eine Beziehung bekommen, wenn ich weiß, das meine Frau noch Gefühle für einen Anderen hat? Wie soll ich jemals wieder glauben sie geht wirklich nur mit ihrer Freundin etwas trinken? Ich habe meine Verhältnis beendet und hatte auch kein Verlangen mehr. Wie soll ich das jetzt von meiner Frau glauben?

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                  • Re: Haben wir noch eine Chance?

                    @ elektraa Danke für aufmunternden Worte. Ich hoffe du hast Recht.

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                    • Re: Haben wir noch eine Chance?

                      Naja, das gar kein Vater besser ist als einer den man sporadisch sieht, halte ich für eine Ausrede, oder zumindest einen Irrglauben.
                      Es kommt darauf an wie man das organisiert, wie die Eltern das regeln und in dem Fall ginge es ja sicher öfter, als zweimal im Jahr.
                      Die meisten Kinder die einen Elternteil nie sehen, haben irgendwann Probleme damit und ich denke mehr, als mit einem "Gelegenheitspapa" der liebevoll und Ansprechpartner ist.

                      Aber egal.
                      Das du die Zweifel deiner Frau gegenüber aus dem Kopf bekommst, geht nur indem das Vertrauen wieder wächst.
                      Du traust ihr nicht, das kann man schlecht von einem Moment zum anderen abschalten, das braucht Zeit und positive Erfahrungen die das Vertrauen wieder festigen.

                      Vertraut sie denn dir?
                      Umgekehrt ist es ja auch nicht besser gewesen, sogar mit Folgen, die das Misstrauen noch mehr anheizen könnten, Ängste das sich doch noch um entschieden wird.
                      Aufarbeiten und gegenseitig zeigen das man wieder vertrauen kann und dem Ganzen Zeit lassen, um zu wachsen.
                      Ihr könnt ja auch nicht viel mehr machen, Sicherheit gibt es niemals, zumindest nicht von Außen, die kannst du nur in dir selber finden, indem du vertraust, aber auch mit einem Scheitern umgehen könntest.
                      Es gibt nochmal Sicherheit, wenn man nicht so sehr viel Angst vor Eventualitäten hat, sondern weiß das man auch das schaffen würde und es deshalb für den Moment egal ist.
                      Auch das Befürchtungen keine Tatsachen sind, sondern nur Ängste die das Vertrauen erschweren, solltest du dir klar machen.
                      Es kommt halt wie es kommt, du wirst damit Leben können, egal was kommt.
                      Also vertrau erst mal dir selbst, das du alles meistern wirst, dann fällt es vielleicht auch leichter deiner Frau zu vertrauen.

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                      • Re: Haben wir noch eine Chance?

                        Dennoch bleibe ich bei meiner MEinung das es besser ist ohne Erzeuger aufzuwachsen als hier und da mal einen Besuch zu haben

                        Krass....was für Typen es gibt.....?!
                        Brrrr......

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                        • Re: Haben wir noch eine Chance?

                          Ich fände das richtig komisch, wenn der Erzeuger auf einmal vor der Tür stehen würde und sich nach acht, neun Jahren wieder meldet. Er würde die ganze gesamte Familienharmonie stören. Mein Enkel hat ja einen Vater, nämlich den Mann, der mit meiner Tochter lebt und auf ihn schaut und mit ihm total vertraut ist. Man kann sehr wohl dafür sorgen, dass klare Verhältnisse sind, indem man im einen den Vater wahrnimmt, im andern den Teilspender von Genen. Man kann mit Freundlichkeit dafür sorgen, dass dem Kind weder dies, noch das ein Problem darstellt.
                          Schwierig wirds erst, wenn man sich tölpeligen, dämlichen Gefühlsduseleien hingibt, von wegen, mein "Vater" sollte sich mehr um mich kümmern. Es gibt im Tierreich ganz oft Beispiele, wo man sehen kann- nur zum Paaren gibts "Vaterbesuch", den Rest übernimmt die Sippe.
                          Unser Kleiner hat eine tolle Erbanlage, ich sags ihm oft, das wollte Gott so, dass du Beide erhalten hast und mich als Oma :-)) . Dieses Kind ist stolz, nicht zerrüttet, dafür haben wir gesorgt. FM, das geht.

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                          • Re: Haben wir noch eine Chance?

                            Liebe Elektraa, Vielen Dank für diese Worte. Ich bin bestimmt nicht stolz darauf mich als Erzeuger darzustellen aber ich weiß das es die einzige Möglichkeit ist meine Familie wenn überhaupt noch zu retten. Ich habe derzeit keine Kraft mehr und bekomme auch keine. Hab ich wohl auch so verdient. Aber trotzdem muss es irgendwie weitergehen.

                            Kommentar


                            • Re: Haben wir noch eine Chance?

                              Sicher geht es, aber die Umstände sind ja nicht immer gleich und wenn die Mutter Single sein sollte, könnte eine männliche Bezugsperson gänzlich fehlen.
                              Es geht ja auch nicht darum nach etlichen Jahren aufzutauchen, sondern erst gar nicht wegzutauchen.

                              Ich kann es durchaus verstehen, das man lieber so verfährt wie feiges Männlein, die Begründung liefert ja schon der Nick, aber ich bin erwachsen und sehe auch andere Aspekte als ein Kind, dem gegenüber ist es schon irgendwo schäbig.

                              Es geht aber genausogut, das man solch einen Fehltritt in die Familie, wenn es zu Besuch kommt, integriert und das Kind als eigenständige Persönlichkeit aufnimmt und nicht überzogen darüber nachdenkt an was man dadurch erinnert werden könnte. Denn das ist ein selbst gemachtes Problem und liegt am Denken der Erwachsenen, mit dem Kind hat das nichts zu tun.

                              Es gibt ja auch Menschen die haben kein Problem damit ihren Scheck pünktlich abzugeben und das wars dann, das muss man auch akzeptieren und da kann man nur hoffen das die Mutter den richtigen Umgang damit findet, ansonsten geht es nämlich nicht so wie bei deinem Enkel, Elektraa.

                              Kommentar


                              • Re: Haben wir noch eine Chance?

                                Wenn du sagst, liebes feiges Männchen, dass du Angst hast, deine Frau könnte weiter mit dem anderen Treffen haben, dann mach mal die Gegenprobe, ob es deiner Frau nicht ähnlich geht.
                                Ihr habt derzeit, momentan eine Sturmfront um eure Ehe. Ihr seid sehr lange zusammen, habt alles mögliche miteinander erlebt und durchgemacht, ihr habt praktisch ganz dicke, feste Mauern gebaut, die gut verankert sind. Wenn du bei deiner Frau bist, weil du sie wirklich gerne hast, sie richtig findest und toll, dann hast du sicher auch ein dementsprechendes Verhalten. Du bist Sicherheit, Geborgenheit, Schutz und Mithilfe, Freund und Vertrauter, Zuhörer und Geliebter, Vater und Mitbewohner, so lange schon. Es muss schon mehr passieren, dass so ein gut gebautes Haus umstürzt. Deine Frau weiß ja, du hast sie gewählt, nach einer Affäre, einem Kurzbesuch wo anders, hast du nach wie vor fest den Wunsch, du bist es, die ich will.
                                Jetzt sorg halt dafür, dass sich deine Frau auch fragt, wo habe ich es besser? Lass sie selber entscheiden.

                                Du musst aushalten, dass sie beizeiten weg geht, oder sich mit Freunden trifft, vielleicht sogar mit diesem Mann. Vertrau darauf, dass dieser Mann nicht du ist. Er ist anders. Er ist nicht der, der mit ihr bereits dreißig Jahre vertraut ist, der sie in und auswendig kennt, der jede Miene von ihr kennt, der sie heulend erlebt hat, ganz schwach, oder tusselig und ab und an nicht unbedingt toll, der für ihre Kinder Vater ist, der mit ihr viel erschaffen hat, der immer da war und ist, der ihre Familie kennt, ihre Mutti, ihren Papa, der mit ihr Freunde hat und ganz viele Träume schon verwirklicht hat- und noch viel mehr. Das alles ist der andere nicht. Das wird sie erkennen und sicherlich selber sehen können, wie wenig sie kriegt, würde sie den anderen wählen, wie viel sie verliert, würde sie dich aufgeben.
                                Mach beizeiten beide Augen zu und vertrau.
                                Dein Sohn wird sehen, er ist weder benachteiligt, das bildete er sich nur ein, deine Tochter wird merken, jeder ist nur ein Mensch, auch der Vater, die Frau wird sicher heimlich froh sein, dass du ihr treuer Kerl bist, auch wenn sie mal auf Abwegen war. Das warst ja du auch. Und? Ihr habt deshalb die Ehe nicht gelöst.

                                Kommentar


                                • Re: Haben wir noch eine Chance?

                                  Ich stelle mir vor... in 50 Jahren... der Stadt kommt auf dem Kind zu und sagt...
                                  Ob Sie das Kleingeld übrig haben oder nicht... Ihren Vater ist in Altersheim, dafür müssen Sie wie die anderen bezahlen, um das der guter Papa "Versorgt" wird... Sie wissen schon, der Arme Gebrechlicher mann...& soooo....
                                  Wie? Sie wollen nicht bezahlen? ja dann gibt es ganz sicher, ein saftige straffe!

                                  Kommentar


                                  • Re: Haben wir noch eine Chance?

                                    Er würde die ganze gesamte Familienharmonie stören.
                                    Ach echt? Die Tausende Identität Fragen des Kind, aber nicht.

                                    Kommentar


                                    • Re: Haben wir noch eine Chance?

                                      @ Elektaa Ich glaube dass du aus Erfahrung sprichst und will auch glauben das es so kommt. Ich hoffe nur das ich die Kraft finde diese Zeit durchzuhalten.

                                      Kommentar


                                      • Re: Haben wir noch eine Chance?

                                        Er würde die ganze gesamte Familienharmonie stören.
                                        Ach echt? Die Tausende Identität Fragen des Kind, aber nicht.
                                        Das rin, das ist eine andere Geschichte. Menschen haben das Verlangen irgendwie, sich mit Zwangsgedanken zu beschäftigen ( aus Langeweile? aus Überdruss?- sicher nicht, wenn sie sich happy fühlen). Was du beschreibst, das ist eine Art Hineinsteigern in einen Wahn. Man kann bewusst beitragen als Elternteil, dass jedes Infragestellen seiner Geschichte entfällt- ebenso wie man einem Kind helfen kann, sich in einen "Mutter-Vater-ihr-seid- schuld-Wahn" zu verlieren.

                                        Falls man von Schuld reden kann, dann ist die Mutter schuld, sich einem Mann geöffnet zu haben, der nicht halten kann, was sie sich vielleicht von ihm verspricht. Das hätte sie vorher eruieren sollen- wenn ihr das so wichtig ist. Abgesehen davon, mag sie ihr Geschenk nicht? Ist sie nicht zufrieden mit dem Kind?
                                        Ich bin sicher, Mama Natur ist klug und wenn es nach ihr ginge, dann wären manche Leihväter ausgebucht, im Sinne von Erbgut verteilen, Nachkommen zeugen, die brauchbar sind, stark und überlebensfähig.


                                        Kommentar


                                        • Re: Haben wir noch eine Chance?

                                          @ Elektaa Ich glaube dass du aus Erfahrung sprichst und will auch glauben das es so kommt. Ich hoffe nur das ich die Kraft finde diese Zeit durchzuhalten.

                                          Sicher spreche ich aus Erfahrung FM. Ich habe wiederholt wo anders nachgeschaut und dann für mich beschlossen, nein, ich trau mich nicht( wem anderen nachzufolgen). Meine Ehe war nicht sehr glücklich, das haben wir verbockt. Aber ich war ja nicht nur Ehefrau, ich war auch Mutter und beteiligt am Wohl der Kinder. Also hat es immer wieder geheißen für mich, zurück zu Mann und Kind, flüchten lohnt nicht.
                                          Wenn ich zurückschaue, dann wollte ich glücklich sein, mit wem auch immer. Das heißt, mich wohl fühlen, die Kinder froh sehen, also Friede und Freude spüren. Wir, mein Ex und ich, wir haben viel gestritten, aber offenbar Vorbildfunktion gehabt. Meine Kinder führen eine sehr harmonische Partnerschaft, die passen auf, dass sie nicht wie ihre Eltern sind. Im Gesamtplan also hat eh alles einen guten Weg genommen.

                                          Ich sehe immer wieder, alle Umwege haben Sinn. Früher oder später haben wir das Wissen und den Verstand, um es endlich richtig zu machen. Manchmal hat man durch Fehler erst erkannt, was richtig ist, was falsch, was gut ist, was nicht.
                                          Würde sich deine Kinder später je überlegen, was das heißt, fremd zu gehen, wenn sie das heute nicht genau "studieren" dürften, was das alles mit sich bringt?

                                          Ich bin überzeugt, es gibt einen unsichtbaren "Dritten", der alles lenkt und plant und in der Hand hat. Geduldig und weise führt jener seine "Kinder" auf die richtigen Wege. Irgendwann haben wir dann freiwillig die Vernunft und Einsicht, was gut ist, was net.
                                          Bei dir hats ja auch gefunkt, du bist ja auch klüger wie vorher. Oder findest du Affären heute noch richtig?

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                                          • Re: Haben wir noch eine Chance?

                                            Liebe Elektraa, Vielen Dank für diese Worte. Ich bin bestimmt nicht stolz darauf mich als Erzeuger darzustellen aber ich weiß das es die einzige Möglichkeit ist meine Familie wenn überhaupt noch zu retten. Ich habe derzeit keine Kraft mehr und bekomme auch keine. Hab ich wohl auch so verdient. Aber trotzdem muss es irgendwie weitergehen.
                                            So eine Krise ist zu wichtig, als dass du jetzt Trübsal blasen darfst FM. Du hast jetzt die Möglichkeit, mit deiner Frau ganz anders zu reden wie vorher. Viel offener, viel wahrer. Sag dir, sie ist eine freie Person. Sie ist wie du ein Mensch, der Sehnsüchte hat, der gewisse Träume hat. Mutter sein, Ehefrau sein ist sicher nicht das einzige, was sie sich von ihrem Leben erhofft hat. Bei dir wird es ähnlich sein.
                                            Ich würde es für richtig finden, wenn du deine Frau neu erobern würdest. Als ob du sie erst jetzt getroffen hättest. Das setzt voraus, dass du sie wie damals besonders vorsichtig befragst, wer sie ist, was sie will, was sie gerne hat und so weiter. Du wirst sehen, sie ist ganz anders auch noch, nicht nur so, wie du sie bisher kennst. Wie du ja auch.

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                                            • Re: Haben wir noch eine Chance?

                                              Elektraa Niemals wieder könnte ich so etwas. Das war mir schon klar als ich meiner Frau beichtete. Jetzt da ich den Schmerz so deutlich in mir habe und mein einziger Wunsch, die Liebe meiner Frau ist, weiß ich das kann niemals wieder passieren. Wenn ich nochmal die Chance bekomme werde ich mein Innerstes nach außen wenden um meinem Schatz zu zeigen was ich empfinde. Ich hoffe du kannst mich noch ein Stück auf diesem Weg begleiten.

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                                              • Re: Haben wir noch eine Chance?

                                                Das rin, das ist eine andere Geschichte.
                                                neee... Gehts noch? Das gehört ZU der Geschichte und das für mehreren Generationen...!
                                                Bin ich froh das man hier keine "Echo-pficht" hat... Sonnst wird's rund gehen...aber Hallo!

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                                                • Re: Haben wir noch eine Chance?

                                                  . Wenn ich nochmal die Chance bekomme werde ich mein Innerstes nach außen wenden um meinem Schatz zu zeigen was ich empfinde. .
                                                  Sei einmal pragmatisch. Liebe ist nix wert, es sei denn, man tut sie. :-))

                                                  Für mich als Mutter hat vorwiegend gezählt, dass unser Sorgenberg klein gehalten wird. Familie haben bedeutet ja viele, viele Projekte zugleich handhaben zu müssen. Geborgenheit entsteht ja nicht von selber.
                                                  Deine Frau hat sicher viele Bedürfnisse an dich gerichtet. Versuch dich an diese zu erinnern. Vielleicht will sie dich nicht mehr bitten, aber ich wette, sie wird es genießen, wenn du einmal alles nachholst, worum sie dich einmal gefragt hat. Das sind oft "Kleinigkeiten", die man aufschiebt, aber diese zählen wie lauter Pluspunkte, wenn du sie erfüllst. Badezimmermöbel raus, neue rein..oder Garage entrümpeln, oder sie in dieser Woche nie fragen, was essen wir, sondern einfach selber was erfinden etc, etc. Ich find, jede Tat, die dafür sorgt, dass wir es schön haben, gut haben, uns gut fühlen, die ist wichtig, wenn man zeigen will, ich mag bleiben, möcht nicht weg von euch. Lass dir was einfallen kleiner Feigling. Wir Frauen, ( ich zumindestens) lieben Männer, die mitmachen, nicht nur zuschauen und zuhören. Interessier dich dafür, was SIE will, unterstütze sie bei den Projekten, die sie erledigt haben will. Wenn du ihr heute nur einmal ein guter Freund bist, dann ist ja auch schon viel getan an Liebe. Weißt eh, einer, der viel Verständnis hat für kleine Sorgen, wie Mütter sie eben haben. Frag sie mal, ich hoffe, du passt auf und gehst auf sie ein, statt reden und dann weiter machen wie bisher.

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