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Pornosucht/Internetsexsucht

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  • Pornosucht/Internetsexsucht

    Hallo,

    vor einiger Zeit habe ich bereits über das Pornofilmproblem in unserer Beziehung bereichtet und die Konflikte, die daraus resultieren.

    Mein Freund (wir sind seit 7 Jahren zusammen) sah sich ständig solche Filme auf kostenlosen Seiten im Netz an.
    Er hat bis September 2012 auch dann geguckt, wenn ich in der Wohnung, ja sogar im selben Zimmer war. Die Situation eskalierte, weil ich mich verletzt fühlte. Wir hatten dann die Vereinbarung, dass er sich Pornos angucken kann,wenn ich nicht in der Wohnung bin. Das endete im Dezember darin, dass er im Dezember auf meinen Laptop (einziger Internetzugang bei uns) einen Trojaner eingefangen hatte, den wir nur mit Hilfe eines befreundeten Computerspezialisten weg bekamen. Meinem Freund war das unendlich peinlich, er schämte sich, hatte sogar Geld an diesen Trojanersender gezahlt,damit das Ding verschwindet, bevor ich davon erfahre. Er schwo mir, das war die Abmachung, sich diese Filme in der Videothek auszuleihen oder als DVD zu kaufen, damit mein Laptop sicher ist. Wir hatten sogar überlegt, ein Passwort auf meinen Laptop zu legen, damit er gar nicht erst ins Interent gehen kann, wenn ich nicht da bin und er wollte sich so vor sich selbsts schützen.
    Ich wollte das jedoch nicht, weil ich der Meinung bin, dass wir erwachsene Menschen sind und ich ihm vertrauen wollte und er mir eigentlich auch versicherte, dass er nach diesem Mist nie wieder auf solche freizugänglichen Seiten gehen würde.
    Er versicherte mir auch, dass er öfter das GEspräch mit mir suchen wollte, um über sein Verlangen nach diesen Filmen zu reden und wie es ihm dabei so geht - das geschah nie.
    Gestern dann platzte die Bombe: Nach langem Nachfragen, Abstreitungen und Vorwürfen seinerseits gab er zu, dass er seit 6 Wochen wieder regelmäßig solche Filme von meinem Laptop aus guckt, wenn ich nicht zu Hause bin.
    Ich muss dazu sagen, dass ich meine Masterarbeit schreibe und er meinen Computer und damit auch meine Arbeit gefährdet.
    Ich bin einfach nur noch verzweifelt, habe das Gefühl, dass ich ihm egal bin, weil er mich so hintergeht und belügt.
    Ich verstehe nicht,wo das Problem liegt. Er kann ja Pornos gucken, aber 1. nicht, wenn ich da bin und 2. nicht auf diesen Internetseiten. Er meinte, dass wäre wie bei einem Alkoholiker, der den Gang zu einem mit Alkohol vollgestellten Kühlschrank dem Weg zum Kiosk vorziehen würde.
    Jetzt meien Fragen an euch:
    1. Wie denkt ihr darüber?
    2. Wie würdet ihr euch in meiner Situation fühlen?
    3. Was soll ich bloß tun?
    4. Kann diese Sucht auch zum realen Fremdgehen und Belügen führen? Oder hat das eine mit dem anderen nichts zu tun?
    Wir sind sonst super glücklich miteinander. Wir lachen viel, reden über alles, haben ein schönes Sexualleben. Wir wollen unsere Zukunft miteinander gestalten, heiraten, eine Familie gründen.
    Aber mir macht dieses Verhalten bzgl. Pornos echt Angst und die Lügerei macht viel kaputt.

    Bitte steht mir bei - ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen und mache mir Sorgen,dass ich ihn irgendwann wegen so einem Quatsch verlassen muss.Ich liebe ihn wirklich sehr.

    Liebe Grüße


  • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


    [quote Sarah W.]
    Jetzt meien Fragen an euch:
    1. Wie denkt ihr darüber?
    2. Wie würdet ihr euch in meiner Situation fühlen?
    3. Was soll ich bloß tun?
    4. Kann diese Sucht auch zum realen Fremdgehen und Belügen führen? Oder hat das eine mit dem anderen nichts zu tun?
    [/quote]

    Hallo Sarah,

    schade das du wieder schreiben musst. Ich hatte eure Chancen das in den Griff zu bekommen eigentlich als gut eingeschätzt, aber nun scheint sich das tatsächlich als ein ernst zu nehmendes Suchtverhalten zu entpuppen.

    Also mal zu den Punkten deiner Frage:

    1. Ich denke er ist süchtig und es ist auch tatsächlich so wie er sagt, wie bei einem Alkoholiker und dein Laptop ist der gut gefüllte Kühlschrank. Er wird ihn immer öffnen wenn die Gelegenheit da ist, denn die Entzugserscheinungen lassen ihm gar keine andere Wahl, an seine Vernunft kannst du da (noch) nicht plädieren, da er selber nicht weiß wie er damit umgehen kann und wie es funktioniert die Sucht zu überwinden.

    2. Sicher würde ich mich hintergangen und enttäuscht fühlen, aber das was er tut sind die Merkmale einer Sucht. Er meint es weder böse, noch möchte er dich enttäuschen, er kann nur einfach nicht ohne und das führt zu Lug und Trug, unabhängig von seinem guten Willen der ganz klar vorhanden ist.

    3. Du musst einen gewissen Druck ausüben und das beste wäre wenn er sich zu einer Therapie bewegen ließe. Als erstes solltet ihr beide eine Suchtberatungsstelle aufsuchen, du kannst davon auch den Fortbestand eurer Beziehung abhängig machen, dann ist der nötige Druck da und auf Dauer würde die Beziehung ohnehin in die Brüche gehen wenn sich nichts ändert.

    4. Das eine hat bei ihm wohl nichts mit dem anderen zu tun, er ist visuell abhängig und braucht die Glücksgefühle die bei solchen Filmen und der dazugehörigen Fantasie ausgeschüttet werden. Es ist ein Belohnungssystem, was durch reale Erlebnisse nicht funktionieren würde, dazu müsste er eher sexsüchtig sein, das ist er aber nicht, man könnte vielleicht eher sagen das er süchtig nach seiner Fantasie ist und dazu unbedingt diese Filmchen braucht.

    >>>Wir hatten sogar überlegt, ein Passwort auf meinen Laptop zu legen, damit er gar nicht erst ins Interent gehen kann, wenn ich nicht da bin und er wollte sich so vor sich selbsts schützen.
    Ich wollte das jedoch nicht, weil ich der Meinung bin, dass wir erwachsene Menschen sind und ich ihm vertrauen wollte und er mir eigentlich auch versicherte, dass er nach diesem Mist nie wieder auf solche freizugänglichen Seiten gehen würde<<<

    Das zeigt das er selber gewillt ist etwas zu ändern, da er von seiner Sucht gesteuert wird und ihr nichts entgegenzusetzen hat solltest du sein Angebot annehmen und ein Passwort erstellen. Sucht kannst du nicht mit Maßstäben wie Vertrauen und an dem Verhalten von Erwachsenen Menschen messen, sie ist nichts rationales und kein Süchtiger ist in der Lage sich an solch mündliche Abmachungen zu halten.
    Er selber hat es erkannt, wollte das zu seinem Selbstschutz und das ist einer der wichtigsten Schritte aus der Sucht heraus, diese Erkenntnis solltet ihr nicht verebben lassen, so das er noch tiefer hinein rutscht.

    Also, Passwort einrichten und Suchtberatung aufsuchen, dort solltest auch du deine Fragen stellen. Wie du damit am besten umgehen kannst, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen und er sollte sich Adressen von Suchttherapeuten geben lassen. In der Therapie kann er dann lernen wie er sein Suchtverhalten in den Griff bekommt, Strategien entwickeln und dann auch irgendwann Vereinbarungen einhalten.
    Sein Verhalten hat nichts mit mangelnder Liebe zu dir zu tun, auch nicht damit das er dein Vertrauen missbrauchen will, es ist eben eine Sucht und da verhalten sich die Leute so und sie nutzen dich gnadenlos aus, betrügen und belügen dich auch wenn sie dich noch so lieben und noch so nette Menschen sind.

    Du solltest für dich also auch sein Suchtverhalten von seiner eigentlichen Persönlichkeit trennen und es nicht persönlich nehmen wenn Abmachungen gebrochen werden. Du solltest aber auf Hilfe von Außen drängen und wenn er das nicht möchte die Konsequenzen ziehen, Veränderung gibt es nur wenn sein Leidensdruck so hoch ist das er selber aus der Sucht heraus möchte, ohne Druck kein Leiden und somit auch keine Veranlassung etwas zu verändern.

    Das Beste wäre wenn das Internet für ihn generell zum Tabu wird, allerhöchstens sollte es zum beruflichen Nutzen verwendet werden, ansonsten kein Zugang.
    Zumindest in der ersten Zeit des "Entzugs" ist das die beste Maßnahme, denn sobald er vor einem PC sitzt wird er an diese Seiten denken und ein unbändiges Verlangen danach haben, selbst wenn er sich auf ganz anderen und harmlosen Seiten befindet. Der Kühlschrank ist dann offen und seine Sucht will dann natürlich auch zugreifen, das Nutzen eines PC´s wird ihn also nur quälen und seine Sucht wach halten, bei der ersten Gelegenheit wird er dann auch wieder zugreifen.

    Süchtige sind halt nicht wirklich zurechnungsfähig wenn die Droge überhand gewinnt, das dürfte für dich eine wichtige Info sein, du kannst ihn nicht mehr mit den Maßstäben der Vernunft messen.

    Kommentar


    • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


      Hallo Sarah!

      Ich habe mich vor 3-4 Jahren mit dem gleichen Problem an das Forum hier gewendet.
      Ich verstehe vollkommen, was du da gerade durchmachst. Auch bei uns war es so schlimm, dass es tagtäglich war und binnen kürzster Zeit kein Sex mehr stattfand. Und immer öfters war es in meinem beisein. Auch wenn er versuchte es zu verstecken oder die Browserfenster schnell schloß. Dieses Bauchgefühl das plötzlich einfach etwas nicht stimmt, war ständig vorhanden.
      Das bemerkte ich aber erst, als wir zusammengezogen sind. Denn da ließ sich die Sucht nicht mehr verstecken.

      Ich bin nicht prüde. Pornos und ein Umgang damit gehören zum Leben dazu. Aber es ist ein mächtiger Unterschied, ob das mal hin und wieder ist oder schon sehr exzessiv.
      Also ich habe mich eindeutig davon gestört gefühlt, als es plötzlich zu meinem alltäglichen Leben gehören sollte.
      Weil es stundenlang tagtäglich war. Bis zum Bett gehen.
      Mal ehrlich, insgeheim dachte ich, ich bräuchte nur mehr ein rotes Lamperl aufhängen und Eintritt verlangen -.-
      Mal von den Lügen, Heimlichkeiten und Versprechungen abgesehen.

      Ich kann dir einen guten Link geben. www.onlinesucht.de
      Dort ist auch das Onlinesexsuchtthema vertreten. Und Gabriele Farke ist eine ganz nette, fachliche Person. Sie macht schon jahrelang Beratungen in diesem Bereich. Du kannst dir dort auch kostenlos einen Ratgeber downloaden.

      Ja, leider kann die Sucht auch bis zum Fremdgang führen. Erst vor paar Tagen hat sich ein verheirateter Mann angemeldet, als er merkte, dass er kurz davor stehen würde.

      Wenn es deinem Partner ernst ist, wird er Vorkehrungen treffen müssen.
      Mein Mann hat sich damals eine Kindersicherung installiert am Pc. Und als dann das ganze per Handy und auf Arbeit fortgesetzt wurde, hat er sich auch da ein Programm besorgt, um nicht ungeschützt ins Internet zu können.
      Anfangs fühlte ich mich echt blöd. Wir sind Erwachsene und müssen hier mit Kindersicherung, u.s.w. arbeiten.
      Aber da das Internet 24/7 verfügbar ist und allein schon das einen großen Reiz ausübt, bleibt nichts anderes übrig.

      Mein Mann hat seine Sucht dadurch nun 2 Jahre im Griff. Er machte z.B keine Therapie, weil er Angst hatte, dass von seinen verdrängten Erlebnissen zu viel hochkommen würde.
      Das habe ich akzeptiert. Auch wenn es mir anfangs schwer fiel, weil ich dachte, dass da ohne Therapie kaum was zu machen wäre.

      Ich hoffe du findest Hilfe für dich/euch!

      Alles Liebe

      Kommentar


      • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


        [quote Tired]
        4. Das eine hat bei ihm wohl nichts mit dem anderen zu tun, er ist visuell abhängig und braucht die Glücksgefühle die bei solchen Filmen und der dazugehörigen Fantasie ausgeschüttet werden. Es ist ein Belohnungssystem, was durch reale Erlebnisse nicht funktionieren würde, dazu müsste er eher sexsüchtig sein, das ist er aber nicht, man könnte vielleicht eher sagen das er süchtig nach seiner Fantasie ist und dazu unbedingt diese Filmchen braucht. [/quote]

        Stimmt teilweise. Also mit dem realen Leben hat es auf alle Fälle zu tun.
        Durch den Pornokonsum werden z.B. Misserfolge, sich einsam fühlen, depremiert sein,.... kompensiert, als aber auch genauso gute Erfolge im Leben als Belohnung. Moral kann genauso mitspielen.
        Tired kennt sich aus Inhaltlich kann ich deinem gesamten Beitrag zustimmen.

        Diese Sucht kann auch bis zu erektiler Dysfunktion führen.
        Menschen sind verschieden.
        Und im Laufe der Jahre habe ich Betroffene kennengelernt, die nicht unbedingt zu immer härter werdenden sex. Material greifen mussten, um den gleichen, belohnenden Effekt zu erhalten.
        Deswegen kann es zu realen Betrug kommen, wenn jemand einen immer größeren Reiz braucht.
        Ich will nichts schlecht reden, aber auch nichts schön reden.

        Es liegt dann einfach noch am Typ und Charakter vom Partner der Ts.
        Mein Mann z.b. sagte mir, er könnte nicht fremdgehen. Das kann ich ihm zwar nach den ganzen Erlebnissen nicht so recht glauben, da er auch Frauenkontakte hatte und sich in einer Singlebörse anmeldete.

        Durch die letzten Jahre habe ich mitbekommen, dass er wohl nicht der Typ wäre. Man muss wirklich unterscheiden zwischen dem Menschen und seinem süchtigen Verhalten.
        Das ist wie bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

        Kommentar



        • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


          [quote Shyntra]Also mit dem realen Leben hat es auf alle Fälle zu tun.
          [/quote]

          Stimmt, aber eigentlich hat jede Sucht ihre Ursache im realen Leben. Etwas das man nicht bekommt, oder von dem man zu viel bekam. Was auch immer, das was fehlt oder zu viel ist wird durch die Sucht kompensiert und die findet im eigenen Universum statt.
          Das ist ein Thema der Ursachensuche, kann sich in Verbindung mit einer Therapie sehr lohnen und die Ursache zu kennen heißt auch die Sucht besser zu verstehen.

          Kommentar


          • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


            " Wir hatten sogar überlegt, ein Passwort auf meinen Laptop zu legen, damit er gar nicht erst ins Interent gehen kann.."

            Als Übergangslösung und ersten Schritt bleibt kaum etwas anderes übrig. Natürlich müssen Sie das ankündigen, aber sein Einverständnis ist ja gegeben.

            Die weiteren Schritte hängen davon ab, wie sich seine Abstinenz auswirkt, das ist individuell verschieden und nicht sicher vorhersehbar.

            Kommentar


            • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


              Wie könnte sich denn die Abstinenz bemerkbar machen? Gibt es da tatsächlich Entzugserscheinungen?
              Woran erkennen wir, dass es ohne psychologische Hilfe nicht weiter geht?
              Mein Partner will eine Therapie machen. Leider sind die Wartezeiten sehr, sehr lang. Wir wissen noch nicht, wie wir überhaupt einen Therapieplatz bekommen sollen.
              Wann weiß man bei so einer Sucht, dass man über den Berg ist? Wann kann er sich sicher sein, dass er nicht sofort auf diese einschlägigen Seiten geht,sobald er den PC anmacht und er alleine (oder auch nicht alleine) ist?
              Vielen Dank!

              Kommentar



              • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


                [quote Sarah W.]Wann kann er sich sicher sein, dass er nicht sofort auf diese einschlägigen Seiten geht,sobald er den PC anmacht und er alleine (oder auch nicht alleine) ist?
                [/quote]

                Hi Sarah,

                erst mal gar nicht. Du denkst viel zu weit voraus, er sollte erst mal froh sein wenn er keinen Entzug hat ohne das er einen PC sieht, die Sucht besteht nicht nur wenn man einen Zugang hat, sondern sie spukt immer im Kopf herum.
                Das kann sich vielfältig äußern, von Nervosität und Gereiztheit, bis zur Aggressivität, Niedergeschlagenheit, Depressionen, Angst, schwitzen usw.. Die Sucht ist psychisch und gerade psychische Abhängigkeit ist das Schwierige, es kann Jahre dauern bis er damit umgehen kann, an einem PC zu sitzen ohne den Drang zu verspüren auf diese Seiten zu gehen. Ja, es sind echte Entzugserscheinungen, die sich auch körperlich bemerkbar machen können. Soweit mir bekannt ist gibt es auch keine geheilten Abhängigen, sondern nur trockene, oder kontrollierte Abhängigkeit d.h. er wird immer auf der Hut vor seiner schlummernden Sucht sein müssen.

                Es ist aber nicht gesagt das es so schlimm wird, man weiß es nicht und ihr solltet erst mal von einem Tag zum nächsten denken, schauen was passiert und dann dementsprechend drauf einstellen.
                Wie lange es dauert bis er es überstanden hat und wie sich das alles im Einzelnen gestalten wird ist sehr individuell und nicht vorhersehbar.
                Es gibt Leute die schaffen es mit dem ersten Versuch und auch recht glatt, andere brauchen sehr lange und werden mehrmals rückfällig, was normalerweise auch dazu gehört, es ist selten das es jemand ohne Rückschritte schafft.

                Wenn er aus dem Gröbsten raus ist und Strategien entwickelt hat um der Versuchung zu entgehen, wird sich irgendwann Normalität einstellen und die Sucht eine immer kleiner werdende Rolle spielen. Das was dann noch gefährlich werden kann sind immer seltener werdende "Gelegenheiten" die das Verlangen wieder hoch kommen lassen, die gilt es dann immer wieder aufs neue zu überstehen.
                Er sollte nie wieder solche Seiten besuchen und sich Kontrollsysteme einfallen lassen, die ihn davor schützen schwach zu werden, wenn nur du die Passwörter hast kann er auch alleine an den PC, halt mit den notwendigen Beschränkungen, anfangs würde ich aber Abstinenz empfehlen, soweit das möglich ist.
                Für die Arbeit braucht man nicht unbedingt einen Internetzugang.

                Therapieplätze sind leider rar, wie gesagt, es wäre ein erster Schritt zu einer Drogenberatung zu gehen, dort gibt es Beratung und auch weiterführende Adressen, von z.B. Selbsthilfegruppen und Suchttherapeuten. Ihr könntet auch mit einer Institutsambulanz Kontakt aufnehmen, eure Situation schildern und fragen ob dort eine Therapie zur Überbrückung der Wartezeit möglich wäre. Wenn es dort die Kapazitäten dazu gibt, werden sie sicher nicht nein sagen. Du selber brauchst auch eine Beratung, also beim ersten Termin mitgehen und fragen was das Zeug hält.

                Kommentar


                • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


                  Auch wenn diese Sucht zu den stoffungebundenen Süchten gehört, so können trotzdem Entzugserscheinungen auftreten wie bei jeder anderen.
                  Dazu gehören z.B. erhöhte Reizbarkeit, Aggression, Depression, Lustlosigkeit, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, vermehrte Unruhe, u.v.m.
                  Ist alles individuell. Du wirst sicher merken, wenn er Entzugserscheinungen hat.

                  Es ist eine Krankheit. Und die wird es bis zu seinem Lebensende sein. Das heißt, er ist nie wirklich davor gefeiht und wird immer Mittel und Wege finden müssen, der Sucht nicht zu fröhnen. Garantie Sicherheit gibt es nicht.

                  Weiß man das je, wann man über den Berg ist?
                  Ich kann dir nur kurz von uns erzählen. Mein Mann dachte damals nach 1 Jahr, da es ihm besser ging und auch seine Suchtgedanken noch kaum vorhanden waren, er wäre übern Berg.
                  Doch dann war er einmal kurz nachlässig und bumm..ist er gleich in die Falle getappt. Das geht schneller als man sehen kann.
                  z.B. hat er auch heute noch im Internet so bisschen Probleme. In Foren, wenn halbnackte Avatars als Profilbild sind oder anderes mit sex. Inhalt.
                  Er hat noch immer die Kindersicherung, weil sie für ihn eine Schutzbarriere darstellt und er sich ohne einfach sich selbst nicht traut. Er fühlt sich damit sicherer.
                  Aber trotz Pornofilter und dergleichen wird auch er immer mit so Überraschungsmomenten kämpfen müssen.
                  Andere wiederum würden nicht da anfangen, wo sie aufgehört haben, sondern wieder komplett in der Sucht drin hängen. Das ist alles so unterschiedlich von Mensch zu Mensch.

                  Bei der Therapie sucht euch bitte jemanden, der sich mit der Thematik auskennt. Viele Therapeuten wollen dies noch nicht als Sucht erkennen und damit ist dann niemanden geholfen.
                  Ich selbst bin bei der dritten Therapie, wo ich mich nun endlich gut aufgehoben fühle.
                  Es hat sehr viel in der Paarbeziehung zerstört. Vorallem auch das Vertrauen.
                  Ich kann rational die Sucht vollkommen nachvollziehen (habe sehr viel darüber gelesen), so habe ich trotzdem Probleme mit dem emotional erlebten und unserer Situation damals. Ich fühle mich oft nicht eins mit meinen Gedanken und was es gefühlsmäßig auslöst.
                  Achte auf dich und notfalls ziehe selbst prof. Hilfe zu rate.

                  Wenn einer von euch beiden so einen Leidensdruck hat, dann geht es ohne prof. Hilfe nicht mehr.
                  Oder wenn sein Leben sehr stark davon beeinträchtigt ist und er sich gefährden würde. z.B. Jobverlust durch die Sucht, Schulden, ...

                  Kommentar


                  • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


                    Nachtrag: Auf Gabriele Farkes Seite gibt es montags (Angehörige) und donnerstags (Betroffene) eine Onlineselbsthilfegruppe in einem Chat ab 20 Uhr.
                    Das fällt mir so als "erste Hilfe" ein wie ihr die Zeit überbrücken könnt bis zu einer Therapie.
                    Leider werden die Gruppen nicht mehr moderiert. Aber man kann sich trotzdem mit anderen austauschen.
                    Auch kann sie dir eine Therapeutenliste aus D, A und CH zukommen lassen.

                    Hast du dich dort schon umgesehen im Forum?

                    Kommentar



                    • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


                      Ich möchte mich jetzt erst bei euch allen bedanken, dass ihr mir mit so viel nützlichen Ratschlägen helft.
                      Mir geht die Situation gerade sehr an die Nieren und ich hätte mit meinen 26 Jahren eigentlich lieber eine "problemfreiere" Beziehung.
                      Wenn ich ihn nicht so sehr lieben würde, dann wäre ich schon längst weg (auch wenn das jetzt sehr hart und unfair klingt).
                      Ich habe mich auf dieser Seite umgesehen, diese auch meinem Freund gezeigt. Wir haben jetzt seit gestern eine Kindersicherung, die da beworben wurde. Es ist wirklich eine sehr nützliche und hilfreiche Seite.
                      Mein Freund ist seitdem auch sehr erleichtert, wie er sagt, dass er jetzt nicht mehr auf diese Seiten gehen kann.
                      Ich hoffe, dass es auch keine Hintertürchen gibt, die dann doch wieder diese Seiten sichtbar machen.
                      Bild Erotik ist noch sichtbar, auch Männerzeitschriften, die das Thema Erotik diskutieren (Menshealth, etc.). Mein Freund meinte aber, dass das nicht das Problem wäre. Einzig und allein die Filme seien das Problem...
                      Wir haben gestern und heute viel darüber geredet und sind uns auch einig, dass die Sperren die ersten Schritte sein werden. Aber es ist wahr: Es fühlt sich alles überhaupt nicht mehr so unbeschwert an und das Misstrauen macht mir Angst. Ich habe so eine Wut aber auch eine große Trauer in mir, dass das mit zu ihm gehört. Es könnte doch alles so schön sein...
                      Liebe Grüße und nochmal ein großes Dankeschön!!!!

                      Kommentar


                      • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


                        "Wie könnte sich denn die Abstinenz bemerkbar machen? Gibt es da tatsächlich Entzugserscheinungen? "

                        Man unterscheidet kognitive und emotionale, die oft gleichzeitig auftreten. D.h. also Konzentrations- und Merkfähigkeitsdefizite, mangelnde Ausdauer, aber auch Unlust, Missstimmung, Gereiztheit, Unrast, Schlafstörung.

                        Gegen alles hilft körperliche Aktivität besonders im Freien.

                        Kommentar


                        • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


                          [quote Sarah W.]
                          Wenn ich ihn nicht so sehr lieben würde, dann wäre ich schon längst weg (auch wenn das jetzt sehr hart und unfair klingt).

                          Ich hoffe, dass es auch keine Hintertürchen gibt, die dann doch wieder diese Seiten sichtbar machen.
                          [/quote]

                          Hallo,

                          gerne.
                          So geht es allen Angehörigen. Deswegen heißt die kostenlose Broschüre auch so ähnlich.
                          Ich finde deine Einstellung nicht zu hart. Wenn ich davor davon gewusst hätte, wären wir auch nicht zusammen. So würde wohl jeder denken.

                          Mir selber hat die Kindersicherung viel geholfen. Weil ja auch vorher meine Gedanken ständig kreisten. Und mein Mann ist zu faul, sagt er selbst, als das er sich wenn ihn die Sucht packen würde, Lücken sucht.
                          Wie gut kennt sich denn deiner mit Pc aus?

                          Ok, wenn er nur mit den Pornos ein Problem hat, ist ja schon einiges andere eingeschränkt. Ich hoffe mal, dass er da ehrlich und offen war.

                          Ich finde es gut, wenn dein Partner schon Einsicht hat ein Problem zu haben. Das zog sich bei uns damals in die Länge von Monaten.

                          Kommentar


                          • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


                            Liebe Sarah,

                            ich möchte gerne eine weitere Perspektive in deiner Problematik einbringen. Auf der einen Seite steht ein Partner mit einem Suchtverhalten welches sich negativ auf die Beziehung auswirkt. Auf der anderen Seite steht eine junge Frau welche diese Partnerschaft retten möchte und gleichzeitig ihre Masterarbeit schreit. Auf letzteres konzentriert sich meine persönliche Perspektive:
                            Eine Partnerschaft mit einer Zukunftsperspektive ist wunderbar und ich finde, frau sollte auch darum kämpfen, dass es realisierbar ist. Doch frau braucht auch etwas worauf sie sich im Zweifel stützen und besinnen kann, so dass sie sich selbst und ein Kind wenn alle Stricke reißen immer selbstverantwortlich durchbringen kann. In diesem Sinne möchte ich dich bestärken, bei allen Problemen deines Partner und eurer Beziehung den Fokus auf deine eigene Selbstverantwortung zu setzen. Deine Masterarbeit ist ein Meilenstein innerhalb deiner Biografie. Siehe zu, dass du deinen Abschluss und deine beruflichen Voraussetzungen unter Dach und Fach kriegst. Wenn du das schafft, kannst du später deinen Partner immer noch durch eine schwere Zeit begleiten. Wenn du arbeitslos mit einem Kind da stehst und mit einer kaputten Beziehung/ Ehe, dann ist dir und deiner Familie damit auch nicht geholfen. Deswegen meine Empfehlung an dich, dich zunächst auf dich und eine berufliche Zukunft zu konzentrieren. Denn wenn dein Partner für eine Familie Verantwortung übernehmen möchte, dann muss er auch seinen Mann stehen und aus eigener Kraft darum kämpfen. In diesem Sinne: in der jetzigen Situation –Masterabreit = berufliche Perspektive, übernehme bitte in erster Linie selbst für dich und weitere Perspektiven (auch familiäre) die Verantwortung.

                            Liebe Grüße, Ella

                            Kommentar


                            • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


                              [quote Sarah W.]
                              Mir geht die Situation gerade sehr an die Nieren und ich hätte mit meinen 26 Jahren eigentlich lieber eine "problemfreiere" Beziehung.
                              Wenn ich ihn nicht so sehr lieben würde, dann wäre ich schon längst weg (auch wenn das jetzt sehr hart und unfair klingt).
                              [/quote]

                              Kann ich verstehen. Trotz allem scheint ihr aber ein ganz gutes Team zu sein und er macht den Eindruck als sei er ein ehrlicher, einsichtiger Kerl.
                              Wenn ihr das gemeinsam durchziehen wollt, solltet ihr diese Ehrlichkeit zu einem wesentlichen Punkt seiner Abstinenz machen.
                              Er sollte möglichst über sein Empfinden sprechen, gerade wenn ihn die Versuchung überkommt, oder er Entzugserscheinungen hat. Dann könnt ihr gemeinsam und frühzeitig einem Rückfall vorbeugen.
                              Er sollte auch darüber reden wenn er mal einen Rückfall haben sollte, der Rückfall an sich ist nicht das Ende der Welt aber er demotiviert ungemein, darüber zu sprechen und gemeinsam die Vorkehrungen und Ablenkungsmanöver zu verbessern kann Gold wert sein um die Motivation zu erhalten.

                              Die Chancen sind auch besser wenn ihr ganz offen damit umgeht und nicht die Scham bei Versagen im Vordergrund steht, sondern die gemeinsame sachliche Auseinandersetzung damit.
                              Die Erfolge sollten im Vordergrund stehen und entsprechend gewürdigt werden. Du könntest ein Belohnungssystem entwickeln, und überraschst ihn nach der ersten Woche Abstinenz mit einem Essen, nach dem ersten Monat mit einem Ausflug etc. Das könnt ihr auch gemeinsam machen. Wichtig ist das die Motivation erhalten bleibt und ihr beide stolz auf die Erfolge seid, sie gemeinsam feiert und durch kleine Belohnungen wird das verfestigt und der Stolz auf das Erreichte ist auch etwas das einen Rückfall vermeiden hilft.

                              Du solltest dir noch nicht das Schlimmste ausmalen, wenn du Glück hast geht das Ganze glimpflich ab und ist für euch beide gut händelbar und wie sagt man so schön: Gemeinsam durchgestandene schwere Zeiten vertiefen die Beziehung und schweißt zusammen.

                              Ella hat natürlich auch Recht, deine Arbeit darf nicht darunter leiden und es ist wichtig das du weißt wo deine und seine Grenzen sind, um dich nicht in seiner Sucht zu verzetteln und am Ende ihr beide die Verlierer seid.

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                              • Re: Pornosucht/Internetsexsucht


                                Ich denke, dass er eine Therapie machen müsste, denn da steckt etwas, was viel tiefer geht, dahinter. Alles Gute und Liebe für Dich von denkerin

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                                • Re: Pornosucht/Internetsexsucht

                                  Hallo!

                                  Das Problem hatte ich auch!
                                  Als mein Mann nicht damit aufhören wollte und meinte, das stünde ihm zu, denn eine Selbstbefriedung
                                  am PC neben Pornofilmen sei kein Ehebruch, habe ich an meinem eigenen Laptop so getan, als würde ich
                                  das auch so machen wie er.
                                  Das war ihm zuviel, denn das wäre wieder was "anderes", als bei ihm.
                                  Nach meiner Antwort, dass das auch mir zustünde wurde er zornig, aber seitdem hat er damit aufgehört!

                                  Ob das auch bei dir wirken würde, ist eine andere Frage, ich getraue mich nicht, dir diesen Rat zu geben,
                                  es kann das sprichwörtlich in die Hose gehen bei euch!
                                  Bei uns hat es gewirkt!

                                  Liebe Grüße
                                  piratenfee

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                                  • Re: Pornosucht/Internetsexsucht

                                    Man sollte aber unterscheiden, ob es im Rahmen der normalen SB ist, die zur Sexualität dazu gehört und damit meiner Meinung nach tatsächlich jedem zusteht, oder aber einer Sucht geschuldet ist, die man allerdings nicht so einfach beenden kann.

                                    Das die Partnerin Probleme damit hat und er es für sie sichtbar, anscheinend im selben Raum betreibt, finde ich allerdings etwas daneben, Rücksicht sollte dabei schon genommen werden, gegenseitig.

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                                    • Re: Pornosucht/Internetsexsucht

                                      Nur, weil es einen selber stört, kann man nicht einfach mal so jemand eine Sucht anhängen. Dazu gehören viel mehr wesentliche Merkmale dazu.

                                      Das die Partnerin Probleme damit hat und er es für sie sichtbar, anscheinend im selben Raum betreibt, finde ich allerdings etwas daneben, Rücksicht sollte dabei schon genommen werden, gegenseitig.
                                      Sehe ich genauso.
                                      Allerdings erkennt man daran wirklich, wenn der Partner Probleme beim Pornokonsum hat. Sei es aus Sucht oder anderwertigen Gründen.


                                      "Es ist nicht klar, ob die mit Pornosucht in Verbindung gebrachten negativen Aspekte Ursache oder Folge sind"

                                      Ist schon klar, StefanGrote.
                                      Dennoch schädlich, wenn es suchtähnliche Züge aufweist. Es beeinflusst das Gehirn. Und der chemische Cocktail des Orgamus´ tut sein übriges dazu.
                                      http://yourbrainonporn.com/brain-str...nsumption-2014

                                      lg







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                                      • Re: Pornosucht/Internetsexsucht

                                        Wenn in einer Beziehung alles stimmt, der Sex miteinander prikelnd und ohne Tabus ist, braucht sich kein Partner an Pornos aufzugeilen. Meine Ehe ging wegen meiner Pornosucht kaputt........Sex war während meiner Ehezeit ein Fremdwort. Bzw. meine Frau und ich hatten wirklich ausgefallenen Sex........jede Woche fiel er aus.

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                                        • Re: Pornosucht/Internetsexsucht

                                          Ich kenne das. War bei meinem Mann auch so. Er hat die Kurve gekriegt mit der Sucht.

                                          Dennoch spricht nichts gegen Sb, wenn der Sex stimmt. Wird nur Sb betrieben, dann hat es einen gewaltigen Haken.
                                          Wie gesagt, es müssen mehr Merkmale für eine Sucht vorhanden sein. Nur Sb und Pornos kann vllt auch einfach nur egoistisch sein oder man ist es nicht anders gewohnt, weil man Single war.
                                          Du wirst deine Frau sicher nicht nur deswegen verloren haben, sondern weil sie durch die Sucht allgemein uninteresant war.
                                          Mir haben viele andere Aspekte zusätzlich gefehlt. Angefangen von sozial über emotional hin zu sexuell.

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                                          • Re: Pornosucht/Internetsexsucht

                                            Hallo!

                                            Es kann mir doch wohl niemand weismachen, dass ein Sex nach Jahrzehnten noch so
                                            prickelnd ist wie am Anfang einer Beziehung und wenn einer in der Partnerschaft ständig das Prickelnde
                                            sucht und es am PC findet, so sind das aber zwei Paar Schuhe.
                                            Das kann man mit der Realität doch nicht vergleichen, da gibt es keine Tastatur zum Eintippen wenn ich gerade Lust habe,
                                            und ist die Lust gestillt genügt ein Klick und alles ist wieder von der Bildfläche verschwunden.
                                            Einfacher und bequemer geht es nicht!
                                            In der Wirklichkeit muss auch etwas dazu beigetragen werden, um Hingabe zu erzeugen und zu bekommen.

                                            Liebe Grüße
                                            piratenfee

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