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kein geld vom mann

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  • kein geld vom mann

    hallo,
    ich habe folgende Problem mit meinem mann: wir haben 2 kleine kinder (2 und 1 jahr), weshalb ich zur zeit nicht arbeiten gehen kann. Wir hatten uns beide geeinigt, dass ich die ersten jahre zuhause bleibe und die kinderbetreuung übernehme. Nun ist es jedoch so, dass ich finanziell nicht mehr über die runden komme. ich habe lediglich das Kindergeld, von dem ich alles für die kinder kaufe (windeln, Klamotten, schuhe, zum teil auch Möbel und alles was kinder sonst so brauchen) Außerdem kaufe ich einen großen teil der Lebensmittel, die wir so brauchen finanziere mein Auto, Strom, GEZ und Kleidung für mich. Mein Mann arbeitet Vollzeit und verdient ca. 1800 euro im Monat. Davon bezahlt die miete und geht auch ab und zu einkaufen. Er meint immer, dass er am ende des monats kein Geld mehr übrig hat. Wenn wir mal zusammen losgehen, um was für die kinder oder für mich zu kaufen, verschwindet er immer in einem anderen regal, wenn es ums bezahlen geht.
    Eigentlich habe ich doch ein Recht auf Haushaltsgeld von ihm oder nicht? Ich hab langsam die Befürchtung, dass ich an einen Geizhals und riesen Egoisten geraten bin.


  • Re: kein geld vom mann


    [quote Rockgirl26]
    Eigentlich habe ich doch ein Recht auf Haushaltsgeld von ihm oder nicht? Ich hab langsam die Befürchtung, dass ich an einen Geizhals und riesen Egoisten geraten bin.[/quote]

    Natürlich hast du das Recht das die Kosten gerecht aufgeteilt werden und jeder von euch beiden den gleichen Betrag für sich persönlich zur Verfügung hat, wenn nichts mehr da ist muss auch er verzichten lernen.

    Es muss nicht sein das er ein Egoist ist, viele Männer haben keinen Überblick über die Kosten im Haushalt, sie sehen das Kindergeld und das was die Frau mit einbringt und denken es ist eine schöne Summe die ihm ausreichen würde, also muss es auch der Frau reichen. Was alles an Extras für Kind und Kegel anfällt kommt ihnen erst gar nicht in den Sinn.

    Ich würde an deiner Stelle eine Liste anfertigen, deine Einnahmen und für die Gemeinschaft notwendigen Ausgaben auflisten.
    Wenn er das vor Augen hat kann er deine Geldnot vielleicht besser nachvollziehen.
    Dann solltest du genauso eine Liste über seine Einnahmen und notwendigen Ausgaben erstellen, falls etwas fehlt kann er es ja ergänzen, so hat er dann einen greifbaren Vergleich.

    Die Differenz zwischen beiden Listen teilst du/ihr dann in drei Posten auf, einmal Taschengeld für nicht notwendige Dinge die die Kinder betreffen, Spielzeug, Eis essen gehen, Taschengeld etc. Wenn dann noch was bleibt wird es durch zwei geteilt und ist euer persönliches Taschengeld und ich finde das kannst du dann auch ruhig von ihm einfordern.
    Größere Anschaffung werden gemeinsam besprochen, entschieden und aus beiden Töpfen finanziert.

    Vielleicht wäre es auch nicht schlecht wenn du generell ein Haushaltsbuch führst, wenn er unzufrieden mit dem was für ihn übrigbleibt ist und meint das du doch viel mehr hast, kannst du jederzeit belegen, was du von ihm erhältst, wo das Geld hingeht und das es zum Großteil für ihn und auch seine Kinder draufgeht.

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    • Re: kein geld vom mann


      ich glaube schon, dass er einen überblick über die ausgaben hat. Wenn wir beispielsweise besprechen, dass unsere tochter ein neues bett braucht und wir uns einigen, dass jeder die hälfte dazu gibt, dann läuft es immer drauf hinaus, dass ich das bett kaufe und von ihm die hälfte nie kriege.
      Letztens hatten wir eine nachzahlung vom Strom in höhe von 200 euro. ich meinte, dass ich das nicht alleine zahlen kann. er hatte dann gesagt, dass er mir das überweist. bis jetzt ist immer noch nichts passiert. ich erinner ihn immer wieder und er sagt dann, dass er es macht aber irgendwie macht er es dann doch nie.
      er war ja sogar damals zu geizig, was zur verhütung dazu beizutragen und wollte deshalb als Ehepaar mit Kondomen verhüten, damit er Geld für die pille spart.

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      • Re: kein geld vom mann


        [quote Rockgirl26]
        er war ja sogar damals zu geizig, was zur Verhütung dazu beizutragen und wollte deshalb als Ehepaar mit Kondomen verhüten, damit er Geld für die pille spart.[/quote]

        Hat er das gesagt oder nimmst du das an? Vielleicht gehört er ja sogar zu den Männern die Verhütung persönlich nehmen und ihrer Frau etwas gutes tun wollen.

        Nur weil ihr euch über Beteiligungen von ihm austauscht und du ihm sagst das es für dich zu knapp ist, heißt das noch lange nicht das es auch bei ihm auch so ankommt. Er kann trotzdem ein ganz falsches Bild von deinen Finanzen haben und solange du bei jedem seiner Drückebergerversuche doch noch ein paar Scheinchen in deiner Geldbörse findest und bezahlst wird er in dem Denken das du übertreibst bestätigt.
        Zahl einfach nicht mehr wenn er dabei ist und sich hinter ein Regal verdrückt, geh ohne die Ware oder sag dem Verkäufer: Mein Mann hat das Geld" und geh dann. So muss er entweder zahlen, oder peinlich berührt und kalt erwischt den Laden ohne Ware verlassen.

        Es wäre eine Möglichkeit alle Ausgaben die du für ihn hast einzustellen, bis er sich angemessen beteiligt und seine "Schulden" begleicht. Kauf nur noch für dich und die Kinder ein und koch auch nur noch für euch, am besten mit vorheriger Ankündigung.
        Lass seine dreckige Wäsche liegen und argumentiere das der Stromverbrauch dann niedriger ist und du ohne Beteiligung von ihm sehen musst wo du die Nachzahlung wieder einsparen kannst.
        Zieh das solange durch bis er alle Rückstände beglichen hat und verlange in Zukunft von ihm seinen Anteil an Anschaffungen und Einkäufen bar und im Voraus. Ansonsten muss er sich selbst versorgen und du ignorierst halt alles was dir Kosten für ihn verursacht und lässt es liegen.

        Ist er denn jetzt bei der Verhütung großzügiger und ist sie auch in deinem Sinne geregelt?

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        • Re: kein geld vom mann


          War es schon immer so das er Geizig ist, oder merkst du es erst im Moment, gerade weil du nicht soviel Geld hast ?
          Bekommst du definitiv nur die 380,-- Kindergeld, oder bekommst du noch von wo anders Geld?
          Wie hoch ist den die Mitte?
          Es gebe ( vielleicht?) eine Möglichkeit.
          1)Du sollte alle deine Kosten wie tired sagt auflisten.
          2)Dann diese Preisliste mit der Hälfte der Mitte vergleichen.
          3)Dann falls es "Passt" Teilt ihr euch die Mitte und er muss sich dann an jegliche Einkauf ausserhalb des Essen, daran beteiligen.
          € 300,00 muss er vorab am Anfang des Monat hinlegen...nur für eure gemeinsames Essen Einkäufe.
          Das heisst, da er sowieso mehr " Geld" im Monat hat wie du bliebe das Geld was übrig von sein Gehalt gib, sein Geld.
          Wenn dann etwas fehlt, wie Socken für die Minis, muss er nun zahlen "Weill du offensichtlich" kein Geld im Beutel hast! Somit ist er nun in der Pflicht zu zahlen. Dies ohne das du "Vorab" bezahlt, auf diese weise bekommst du peu a peu das Geld zurück die DU sowieso vorab bezahlt hast, beispielsweise Möbel exetera pp.

          Kommentar


          • Re: kein geld vom mann


            "und wollte deshalb als Ehepaar mit Kondomen verhüten, damit er Geld für die pille spart."

            Das ist ein idealer Ansatz: Sagen Sie einfach, dass Sie Sex mit Kondom nicht mögen und dann lieber darauf verzichten (das muss ja nicht stimmen). Ich glaube, dass er dann selbstverständlich die Kosten übernimmt.

            Mit dem Einkaufen haben Sie ja schon sehr gute Tipps bekommen.

            Kommentar


            • Re: kein geld vom mann


              Hallo Rockgirl!

              Geht die Ehe ansonsten gut? Habt ihr außer dieser "Ecke" ansonsten gute Stimmung bei euch?

              Mein Freund ist auch einer, der sich schwer zum Geldausgeben überwinden kann. Selbst bei wirklich nötigen Dingen habe ich das Gefühl, er gibt zuhöchst ungern nach.
              Ich habe bei mir gemerkt, diese Eigenschaft habe ich auch, nur auf einer anderen Ebene :-))) ..ICH habe Gründe für dieses Verhalten, er sicher auch.
              Jetzt ist es halt an der Zeit, diese Gründe zu erforschen. Wenn er geizig ist, kann es sein, dass er vielleicht Befürchtungen hat? Vielleicht hat er die (noch) falsche Wertvorstellung von deiner Leistung?
              Vielleicht hilft es schon, wenn man genau nachfragt, wie das jetzt so genau ist, mit dem Zusammenleben, was jeder vom anderen erwartet und will. ( vor allem NICHT will)
              Mein Freund war der Ansicht, in seiner vergangenen Beziehung drauf gezahlt zu haben, was nach eingehenden Gesprächen aber sicher nicht gestimmt hat. Er hat aus "erziehungstechnischen" Gründen die Arbeit und Dienstleisung seiner Ex nicht richtig geschätzt. Für ihn war die Leistung der Frau selbstverständlich und keinen "Lohn" wert, wie er es von seiner Mutter her kannte.

              Wie bei mir ebenso- auch ich habe inzwischen verschiedenste "Nebenhers" erst jetzt bemerken gelernt, die sehr wohl sehr zu schätzen sind. ( wenn ich ehrlich bin, dann brauche ich seine typisch männlichen Eigenschaften sehr wohl, nicht, wie ich früher oft geglaubt habe, nicht).

              Wie ich im Moment lernen muss dankbar zu sein für ihn, so muss er lernen mir dankbar zu sein.
              Das kann schon ein bereitwilligeres Geben auslösen, wenn man einsieht wie wichtig der Partner ist und eben das, was dieser geben kann. Das muss ja nicht bei Beiden ein Geldwert sein, der da als Ausgleich gegeben wird, oder?

              In deinem Fall wäre das vielleicht anders, wenn du ihm gebührlich vorrechnest, welche Vorteile er hat, alleine, weil du da bist.
              Bestimmt sieht er die vielen, vielen Handgriffe nicht, die du für ihn tust.
              Meinem Freund habe ich beigebracht zu sehen, welche unbezahlbaren Vorteile er hat. Das muss ihm schon wert sein, dass er sich nicht knausrig gibt. Er sieht es immer mehr ein und ist immer großzügiger jetzt.
              Also war es letztendlich ein Bewußtseinsbilden, oder, die etwas bewirkt hat.
              Vielleicht schaffst du das auch?
              Frag ihn, was ihm Wert ist, dass er so vieles nicht mehr selber tun muss. Manchmal sieht man das erst, wenn diese Leistungen wegfallen.
              Gemein ist es auf alle Fälle, dass du kurz gehalten wirst, trotzdem du sicher sehr viel beschäftigt bist.
              "Lohnverhandlungen" ziehen sich, aber sie sind nötig oft bei den verwöhnten Jungs. Lass dich nicht aufhalten, deinen Lohn durchzuboxen.

              Wenn gar nichts hilft, dann versuche es mit Streik und viel Humor dabei.

              Wenn das auch nichts nutzt, meine Mutter hat von einem Anwalt vorrechnen lassen, was sie als Taschengeld zu kriegen hat. Erst da hat mein Vater zwar murrend zugestimmt, aber zum Wohle aller mit diesem miesen Charakterzug aufgehört.
              Meine Mam hat den Geiz bekämpft, nicht den Mann. Mit Erfolg.
              Das habe ich schon oft erlebt, dass gewisse Wesensteile leider oft alles madig machen können, die ganze Person.
              Schütte das Kind nicht mit dem Bade aus...

              Lieben Gruß
              Elektraa

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              • Re: kein geld vom mann


                Ich weiss nicht... in der " Not" wird man erfinderisch.

                Ich wurde mit jeder Verkäuferin / Verkäufer, flirten und sagen...
                "Sehen sie da drüben der Mann der sich von bezahlen verdruckt, der wird jetzt bezahlen ;-)"
                Sie darum bitten ihm zu Zahlen rufen... das **IN** der Öffentlichkeit... ohne falsche Charme Gefühle... also ferlig Locker damit umgehen... wie eine Frau die absolut weiss was Sie will.

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                • Re: kein geld vom mann


                  ...Oder....
                  Im die Sachen in die Hand drücken und ihm sagen die Kasse ist da drüben und selbst in den Regal schauen...

                  :-) Also definitiv ihm damit tierisch und vor allem jedes mal auf den Pompon gehen und vor allem mir genau seine Methode bedienen.

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                  • Re: kein geld vom mann


                    "Sie darum bitten ihm zu Zahlen rufen..."

                    Supermärkte haben auch immer eine Lautsprecheranlage.
                    Vielleicht wäre das eine Variante...

                    Kommentar



                    • Re: kein geld vom mann


                      :-))
                      Am Flughafen muss das Rin und ein paar andere Leute ein Freund abholen, wir kamen zu Spät... sein Händy ist aus... was nun ?
                      Das Rin geht an die info und lest unsere " freund" ausrufen...
                      Aussage :
                      *Achtung eine Aussage.... Der Kleiner Torsten wir von seine Tante Rintintin" Erwarten Halle X am info X!*


                      Der "Kleiner" Torsten kam an... Die Frau fragte ob wir nicht auf der " Kleiner Torsten" warten wollen...
                      Rini...: Naja! so klein war er doch nicht... :-))
                      Die haben sich alle kaputt gelacht, die Frau war nicht mal böse :-)

                      Kommentar


                      • Re: kein geld vom mann


                        [quote Rintintin2]Die Frau fragte ob wir nicht auf der " Kleiner Torsten" warten wollen...
                        [/quote]

                        ()))
                        Meine Antwort wäre gewesen: Da können sie mal sehen wie lange er auf uns gewartet hat, groß isser geworden, der Torsten.:-)

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                        • Re: kein geld vom mann


                          :-)) Stimmt!
                          Torsten haben wir gesagt das er Groß geworden ist, ich weiss nicht warum, aber er sagte zu mir " du blöde nuss!"...
                          :-)))))

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                          • Re: kein geld vom mann


                            Also ich finde, dass das Thema bislang zu stark verharmlost wurde. Es geht hier schließlich um Kinder und die haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine adäquate Versorgung. Würdest Du die Scheidung einreichen, würden Deinem geizigen Mann von seinen 1800€ nur der Selbstbehalt bleiben (ca. 1000€) und davon müsste er auch noch seine Miete zahlen!
                            Trennungsunterhalt steht Dir auch schon vor der Scheidung zu. Das sind in der Regel 50% des gemeinsamen Einkommens. Wenn er sich nicht an der Versorgung seines eigenen Fleisch und Blutes fair beteiligt, dann würde ich mich an Deiner Stelle anwaltlich beraten lassen. Es geht um Deine Kinder!

                            Im Übrigen zu Deiner Frage nach dem Taschengeld. Es ist im bürgerlichen Gesetzbuch geregelt, nennt sich "Taschengeldparagraph". Dein Mann muss Dir 5-7% seines Nettoeinkommens als Taschengeld zur Verfügung stellen.

                            Meld Dich doch nochmal und berichte, was Du bewegen konntest. Viel Glück!

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