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Eifersucht und emotionale Abhängigkeit

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  • Eifersucht und emotionale Abhängigkeit

    Liebe Alle,

    Ich bin neu hier im Forum. Ich habe den Eindruck, dass man hier im Forum sehr gute Hilfe bekommt, die vor allem auch ernst gemeint ist, deswegen wollte ich euch nun um Rat fragen. :-)

    Ich (26) bin seit 5 Jahren mit meinem Freund (30) zusammen, davon wohnen wir 2 Jahre zusammen. Ich lebte zuerst in einer anderen Stadt, bin dann aber aus Liebe zu ihm umgezogen. Mittlerweile liebe ich das neue Umfeld, habe gute Freunde gefunden und bin froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe, um mit ihm wohnen zu können. Momentan studiere ich noch an der Uni, mein Freund arbeitet bei einer Versicherung. Wir haben schon viel gemeistert in unserer Beziehung und ich würde sagen, dass wir schon viel erreicht haben. Dennoch bin ich irgendwie unzufrieden...

    Wir haben uns über eine gemeinsame Freundin kennengelernt. Er war sofort hin und weg und bemühte sich extrem, mich zu erobern. Ich wusste lange nicht, ob ich ihn "will", da ich damals erst ein paar Monate von meiner Jugendliebe (wir waren 4 Jahre zusammen) getrennt war und mich etwas ausleben wollte, um ehrlich zu sein. Er liess aber nicht locker und so kamen wir dann zusammen. Das erste Jahr war einfach unbeschreiblich sehr. Ich war so stolz und glücklich, dass ich so einen tollen Mann gefunden hatte. Er machte mich unglaublich glücklich. Wir hatten damals nie Streit, Ich nahm alles sehr gelassen, lebte trotz Beziehung sehr selbstständig (liess auch Mal Verabredungen ausfallen für einen Mädelsabend mit meinen Schwestern oder Freundinnen) und war sehr tolerant. Das einzige Problem war, dass er sehr oft von der Ex erzählte, mehrheitlich sehr positiv. Das fing an mich allmählich zu belasten. Ich fühlte mich plötzlich nicht mehr gut genug und fing mich an mit ihr zu vergleichen. Da begann auch meine Eifersucht. Am Anfang der Beziehung ging er ein paar Mal mit einer Arbeitskollegin etwas trinken, das war damals kein Problem für mich. Doch mit der Eifersucht wurde dies zu einem riesen Problem und er hat es gelassen, da er sagte, dass er diese Treffen nicht braucht und mich nicht verletzen möchte. Eigentlich die beste Reaktion von ihm, die man sich wünschen kann.
    Dennoch habe ich angefangen alle Frauen als Bedrohung anzusehen, ich konnte kaum noch TV mit ihm gucken, da mich Sexszenen in Spielfilmen fast rasend machten vor Eifersucht...
    Ich fing an ihn zu kontrollieren, beichtete es ihm aber immer und er wurde natürlich wütend. Wir hatten viel Streit und die Beziehung litt natürlich darunter. Dennoch ist es mir gelungen, meine Eifersucht etwas in den Griff zu bekommen.

    Allerdings habe ich nie zu meiner Selbstsicherheit und Unbeschwertheit zurückgefunden, die ich eigentlich immer hatte... Ich beobachte unsere Beziehung sehr genau und mache mir viele Gedanken. Mir geht es ehrlich gesagt nicht gut, mir macht es zu schaffen, dass ich jemand geworden bin, der ich eigentlich nicht bin / nicht sein möchte. Ich habe riesen Verlustängste entwickelt. Nach jedem Streit denke ich, dass er mich nun verlässt. Der Alltag ist bei uns eingekehrt, und ich vermisse die Anfangszeit, als er mich so begehrte. Er sagt mir nicht mehr oft, dass er mich liebt oder schön findet, der Sex hat auch sehr abgenommen (er macht zur Zeit noch eine Weiterbildung abends 4x / Woche und arbeitet aber 100% dazu). Ich komme mir auch selbstversändlich vor, dabei mache ich alles für ihn und versuche immer noch ihn regelmässig zu überraschen und sage ihm, dass ich ihn liebe...
    Ich frage ihn manchmal, ob er mich noch liebt, dann sagt er immer "Natürlich, ich liebe dich so sehr, aber dass weisst Du doch...", früher hat er mir es sehr oft gesagt und nun "muss" man es anscheinend nicht mehr sagen, da es sowieso klar ist?
    Wenn ich ihn verführen will, ist er oft zu müde... Mich verletzt das immer sehr. Ich denke mir manchmal, dass er schon Lust auf Sex hat aber mich wohl nicht mehr attraktiv findet (ich habe mich nicht verändert äusserlich, gebe mir grosse Mühe immer gut auszusehen).

    Da ich so unsicher geworden bin, verunsichern mich kleine Dinge sehr schnell. Kommt er mal müde nach Hause und mag nicht viel reden, werte ich das gleich so, dass er genervt von mir ist und mich uninteressant findet... Auch vergleiche ich vieles mit dem Anfang unserer Beziehung. Wir konnten stundenlang nur daliegen und reden, kuscheln und es war perfekt. Heute wacht er auf und geht gleich an den PC um die Mails zu checken, dann wird gefrühstückt und fährt er schon zur Arbeit. Mich macht das immer traurig...

    Auch meckere ich sehr viel, zu wenig Sex, zu wenig kuscheln, und vor allem zu wenig bewusste Zeit miteiander. Ich habe das Gefühl, dass er keine Zeit mit mir alleine verbringen möchte, er sieht mich ja eh abends und dann sitzen wir auf der Couch und schauen fern... Aber er würde nie auf die Idee kommen mich wiedermal zu überraschen, wenn ich noch nicht zu Hause bin, wie er es früher gemacht hat... Ich mag mich selber nicht dafür, dass ich so oft meckere und dann haben wir wieder Streit und dann kommt wieder die Angst, dass dieser Streit nun zuviel war und er mich verlässt...
    In 2 Monaten hat er Geburtstag und ich habe schon jetzt Angst, dass ihm viele Frauen gratulieren und dann die Frage aufkommt, ob man sich nicht wieder mal wieder auf nen Kaffee treffen will... Und da ich so verkrampft bin, kommen ihm wohl alle anderen Frauen sehr angenehm und unkompliziert vor, und irgendwann verlässt er mich.
    er sagt zwar er liebt mich und will mit mir sein Leben verbringen, dennoch habe ich Angst, dass er ne bessere findet und geht...

    Ich fühle mich emotional abhängig und wenn wir Streit haben, sagt er manchmal Dinge, die ihm später leid tun, z.B. dass es besser wäre wenn ich ein paar Tage weggehen würde, und eigentlich sollte ich in diesem Moment meine Sachen packen und gehen und erst nach ein paar Tagen wiederkommen. Ich kann es aber nicht und entschuldige mich für Streits, die wir eigentlich beide zu verschulden haben. So fühle ich mich ihm immer unterlegen... Anfangs war er sanfter im Umgang und da waren die Rollen quasi vertauscht, d.h. er entschuldigte sich und versuchte den Streit wieder gut zu machen und hatte Angst mich zu verlieren. Ich weiss heute noch nicht, wann die Rollen getauscht wurden...

    Wie schafft man es wieder lockerer zu werden und dass der Partner sich wieder etwas mehr bemüht? Eine Freundin sagte mir, ich solle mich mehr auf mich konzentrieren, alleine Dinge unternehmen, aber wenn ich dass tue habe ich immer Angst, dass er sich zu Hause langweilt und dann vielleicht ne Andere anschreibt... Mein Freund verletzt mein Verhalten sehr, da er findet ich sehe ihn als Betrüger an und als Typ der gleich jede nächstbeste flachlegen will. Dabei hat er mich noch nie hintergangen.

    Ich weiss, dass es nicht mehr so wie am Anfang werden kann, aber ich würde mir wünschen, dass ich wieder interessanter für ihn werde und vor allem auf Augenhöhe mit ihm bin und mich auch so verhalten kann... Und dann kommt halt auch die Frage auf, warum geben sich Männer anfangs solche Mühe und sind völlig fasziniert von einer Frau und dann plötzlich ist man im Alltag, der Sex nimmt ab und ich liebe dich wird nur noch selten gesagt, da man es ja "wissen sollte"... Anfangs musste ich gar nichts tun, habe mich sogar noch kühl verhalten und nun wo ich ihn über alles liebe und alles für ihn tun würde, ist er weniger verrückt nach mir, als damals, als ich ihn auf Distanz hielt...

    Fragen über Fragen, ich hoffe jemand hat bis hier gelesen.
    Ich wäre sehr froh über Rat oder Meinungen.


  • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


    Da liegt doch genau das Problem. Am Anfang warst du eine selbstbewusste Frau mit eigenen Interessen, eine gleichberechtigte Partnerin mit der er durchs Leben gehen wollte.
    Nun bist du ein kleines, eifersüchtiges Mädchen geworden, das nach Aufmerksamkeit giert und nach Anzeichen sucht, das es nicht geliebt wird. Wie ein kleines Kind denkst du nur an deine Bedürfnisse anstatt das du ihn unterstützt. 100% arbeite und noch eine Weiterbildung ist total anstrengend! Da wäre Verständnis und Unterstützung von deiner Seite her mehr als angebracht. Logisch ist er abends so ausgepumpt ist, das er nicht noch den Romeo für dich geben kann. Zudem wirkt eine meckernde, frustrierte Freundin nicht gerade erotisierend.
    Für dich geht es nun darum, heraus zu finden wie du wieder selbstsicher wirst, woher die krankhafte Eifersucht kommt und wie du für dich in deinem Leben einen Sinn findest.

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    • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


      Vielleicht erwartest Du etwas sehr viel von Deinem Freund?? beinahe schon übermenschlich, was Du von ihm erwartest.

      Was sollte er denn früh z.B. machen, um Dich zufriedenzustellen? Duschen, frühstücken, zur Arbeit gehen,hört sich für mich erstmal ganz normal an. Und ein Fulltimejob plus Weiterbildung ist wirklich gerade sehr viel, was Dein Freund arbeitsmäßig leistet.

      Zudem erwartest Du, daß Dein Freund Dich freudestrahlend regelmäßig mit irgendetwas überrascht, sitzt selber aber nur übellaunig und meckernd herum und suchst Streit? Wo soll denn da die Motivation herkommen? (Falls ich mir das jetzt falsch vorstelle, dann verbessere mich bitte).

      Du merkst es ja selbst, Du hast Angst er könnte Dich verlassen und begiebst Dich in diesem teufelskreis. Schon mal an selbsterfüllende Prophezeihungen gedacht?

      Dein Freund hat bald Geburtstag und Du machst dir jetzt Gedanken, dass er seinen Geburtstag lieber mit anderen Frauen verbringen möchte als mit Dir. Machst Du Dir auch Gedanken darüber, was Du ihm schönes schenken könntest?

      Du schreibst auch, dass Du alles mögliche für ihn tun würdest und dich abhängig fühlst. Was genau machst Du denn alles für ihn? Das soll jetzt keine vorwurfsvolle Frage sein, sondern ich frage das wirklich aus Interesse heraus.

      Deine Freundin hat Dir schon einen guten Rat gegeben: wenn Du Dich wieder auf Augenhöhe befinden möchtest und interessant sein möchtest, solltest Du Dich auch so benehmen und dich nicht so sehr auf ihn und die vermeintlichen(?) Probleme fixieren, sondern eigene Interessen, Hobbies und Freunde pflegen.

      außerdem solltest Du versuchen herauszufinden, woher deine starke Eifersucht kommt. Warst Du schon immer so? hattest Du schon immer starke Verlustängste? Oder war tatsächlich der Auslöser dafür, dass dein Freund soviel von seiner Ex erzählt hat? Das war natürlich auch nicht besonders schlau von deinem Freund. Auf der anderen Seite, könntest Du Dir auch sagen, dass es für ihn spricht, dass er positiv über sie redet, anstatt die ganze Zeit über sie zu schimpfen.

      Und die Sache mit dem Sex: du hast ja selber erklärt, dass dein Freund momentan sehr eingespannt ist. Also warum solltest Du das dann persönlich nehmen? Das hat sicher nichts mit deinem Aussehen zu tun. Das ihr im Moment kein so tolles Sexleben habt, hat sicher auch mit Eurer angespannten Lage zu tun. Wenn ihr wieder entspannter miteinander umgehen könntet, und Lust aufbauen könnt, dann wird das bestimmt wieder.

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      • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


        Vielen Dank für eure Meinungen.
        Ihr habt recht, es ist so, dass ich mich selber schon als kleines Mädchen sehe, dass nicht bekommt was sie will und dann gleich trotzig wird...Jedoch weiss ich nicht, wie ich zu meinem "alten" Ich zurück finde.

        Jedoch ist es nicht so, dass ich nur auf mich schaue, ich finde ich trage sehr viel zur Beziehung bei. Ich studiere Medizin und bin daher auch recht oft im Stress aufgrund von Vorlesungen, Semesterprüfungen oder auch Praktika. Da ich viel zu Hause für die Uni lerne, schaue ich, dass alles sauber ist, dass eingekauft ist und bereite das Essen vor. Ich versuche also, ihm eine kleine Insel bei uns zu Hause zu schaffen. Trotz meines Stress gelingt es mir dennoch, ihn zu überraschen. Als ich vor kurzem ein Praktika im Notfallzentrum hatte und oft nachts eingeteilt wurde, habe ich morgens immer Frühstück beim Bäcker geholt, damit wir noch kurz zusammen frühstücken können, obwohl ich am liebsten ins Bett gegangen wäre. Ich finde einfach, dass man sich trotz Stress, Mühe geben sollte, und sich halt aufraffen sollte für eben Kleinigkeiten. Am Anfang der Beziehung war er auch sehr eingespannt beruflich, trotzdem klappte es, dass er nach der Arbeit kurz nach Hause fuhr, duschte und dann zu mir fuhr und morgens wurde der Wecker extra früher gestellt, damit man noch kuscheln konnte. Man wird einfach bequem in einer Beziehung und ich versuche gerade eben dies zu verhindern. Ich massiere ihn oft abends, da er vom dauernden Sitzen eine verspannte Rückenmuskulatur hat, überrasche ihn mit Kleinigkeiten, stecke ihm Liebesbotschaften in seinen Koffer, die er dann am Mittag findet etc. Ich finde halt, dass sollte auch nach 5 Jahren noch drin sein sollte...
        Was ich ihm zum Geburtstag schenke, überlege ich mir seit einem Monat, obwohl es noch eine Weile dauert...
        Es ist nicht, dass er gar nichts tut, aber im Vergleich zu früher, ist es dennoch ein riesen Unterschied... Er sagt er liebt mich, dass glaube ich ihm auch, dennoch verletzt es mich wenn er findet, dass ich das doch wissen sollte, und man es nicht täglich 1000x sagen muss.
        Kleine SMS tagsüber gibt es nicht mehr, er ruft an wenn er etwas wissen muss, Komplimente macht er mir, wenn ich mich style - aber so im Alltag weniger (auch dort schminke ich mich, aber halt weniger als wenn ich in einen Club gehe), obwohl er sagt, wenn ich ihm nicht mehr gefallen würde, wäre er nicht mit mir zusammen, er finde mich nach wie vor sexy.

        Ich war früher ein Mensch, der grosse Freude an Sex hatte. Ich wollte sehr oft, jedoch hat dies abgenommen, seitdem ich von ihm oft abgewiesen werde... Das nagt sehr an meinem Selbstbewusstsein. Vor allem da ich weiss, dass er mit der Ex eigentlich regelmässig Sex hatte, obwohl sie nicht gerade experiementierfreudig war und dass er vor allem den Sex suchte. Sie behandelte ihn oft nicht gerade gut, dennoch rannte er ihr immer hinterher.

        Ich versuche oft, lange nichts zu sagen aber dann irgendeinmal platzt es doch wieder aus mir heraus und dann haben wir einen riesen Streit, er fühlt sich unter Druck gesetzt und ich fühle mich abgewiesen... Oft zettle ich diese Streits an, da ich einfach nach einer Woche ohne Sex und abends immer TV, die Nase gestrichen voll habe... Nach den Streits habe ich immer eine riesen Angst, dass er nun so unzufrieden ist und geht. Oder dass neben mir alle anderen Frauen 1000x besser erscheinen, da sie unkomplizierter sind als ich. Ich entschuldige mich dann immer unter Tränen und bitte ihn mir zu verzeihen... Die Tage danach sind dann besonders schlimm, da ich ihn/uns ganz genau beobachte ob er Anzeichen zeigt, dass er sich entfernt nach dem Streit. Ich war früher nie so. Wie gesagt am Anfang war ich sehr locker, unkompliziert, so wie es die meisten Männer wohl mögen. Nun bin ich unsicher, unterwürfig und unzufrieden.
        Anfangs fand ich heraus, dass er Pornos guckt, ab und zu... Zu Beginn war das kein Problem, nun habe ich ihm das "verboten", da ich es nicht einsehe, dass er sich seine Befriedigung holt, wir aber selten Sex haben.
        Falls ihm eine weibliche Person mal schreibt, fühle ich mich gleich bedroht und male mir die schlimmsten Szenarios aus.
        Ich verstehe einfach nicht, wie man sich, damit meine ich mich, so ändern kann...

        Am Anfang war ich recht egoistisch und es lief wunderbar und nun wo ich ihm das Gefühl von Sicherheit & Treue gebe, nimmt seine Aufmerksamkeit ab,... Ich finde das Gefühl von Sicherheit wichtig, dennoch haben wir manchmal Diskussionen, die ich anzettle, was wäre wenn ihn eine in einem Club anmachen würde, wie er reagieren sollte und was ich von ihm erwarten würde... Schlimm ich weiss. Er sagt, ich solle aufhören mit dem hypothetischen Mist, ich solle geniessen, dass es doch gut läuft, dennoch frage ich mich warum er mich weniger überrascht, weniger SMS sendet etc, wenn er so glücklich mit mir ist... Er hat viel zu tun, dennoch bezweifle ich, dass es besser wird, wenn er die Weiterbildung beendet hat.
        Es gäbe für mich nichts schlimmeres, als wenn er mich verlassen würde. Schon nur der Gedanke macht mich wahnsinnig.
        Auch dass man sich nicht mehr "trifft" und bewusst Zeit miteinander verbringt macht mich traurig. Da er oft zu müde ist und wohl das Bedürfnis nicht mehr hat. Wir wohnen zusammen und da sieht man sich abends ja sowieso, dennoch finde ich wichtig, dass man Sachen unternimmt, sich schick macht und weggeht und dann vielleicht das prickelnde Gefühl der Verliebtheit vom Anfang wiederkommt.

        Wie macht man sich wieder interessant/begehrenswert, ohne dass der andere sich vernachlässigt fühlt und sich andersweitig umschaut?

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        • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


          Hi,
          Hast du keine (Gute Freunde) mit denen du mal weg gehst ?

          *Ich finde das Gefühl von Sicherheit wichtig*
          Die hat man dennoch... selbst wenn man es selbe gibt... oder Große wehrt drauf legt nicht von anderen zu erwarten, verstehst du was ich meine ?
          Je mehr du vordere Loyal zu sein, desto mehr die Loyalität in eine Beziehungen den anderen nervt... das es eine "Dauer" Anspannung erzeugt, die du dir und anderen Zumutet.
          Es ist übrigens toll Loyal zu sein und mit ein Stareldrahtzaun um sich zu laufen .... nach dem Motto... " schaut mich nicht an, ich sehe euch nicht...ich bin vergeben" du weiss nun jetzt was mit deine "Regel" und Prinzipen von Treue, sicherheit usw... zu was es euch bringt.... Zu nichts ausser Unerotisch, langweilig, usw... also kein Prickeln in den Augen sind bei dir zu sehen... im Grund ist dein Freund der Spiegel deines Verhalten... Meinst du es gibt etwas was du ändern könnte?

          *Sie behandelte ihn oft nicht gerade gut, dennoch rannte er ihr immer hinterher.*
          Oh dein Freund hat ein Jagt Instinkt gehabt, lest du ihm noch jagen ?

          *Wie gesagt am Anfang war ich sehr locker, unkompliziert, so wie es die meisten Männer wohl mögen*

          Ja das kommt echt gut an, auch bei Frauen und Kinder und sonnst andere Menschen... Es hat was von *ich bin Frei und nerve niemand, mich erst mal gar nicht..ich liebe mich wie ich bin", deine Nerven sind es wehrt, sein auch und deine Beziehung sowieso...

          Und bitte Hör doch auf im Kleine *Blümchen Zettel* rein zu tun um ihm zu Zeigen das es genau das ist was du von ihm erwartet.... er ist doch kein Kind...
          Schreibe ihm lieber: " du Archarch!...wünscht die ein guten tag, deine Nuss! Das kämme schon besser an...

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          • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


            Hallo spring rose,

            jetzt kann ich dich schon viel besser verstehen.

            Woher weißt Du, dass dein Freund mit seiner Ex soviel Sex hatte und so weiter? Hat er soviel davon erzählt? meintest du das damit als du geschrieben hast dass er soviel positive Sachen von ihr erzählt? Hat er das nur am Anfang gemacht? Oder erzählt er immer noch von ihr? Ist ja klar, dass dich das verrückt macht. Diesbezüglich ist er schon ein Idiot.

            ich weiß jetzt auch was Du meinst mit, dass du dich selbstverständlich fühlst. Du verwöhnst deinen Freund vieeel zu sehr. Männer gewöhnen sich dann daran und finden nichts mehr besonderes daran. das heißt das nächste Mal lieber schlafen und er kann sich selbst sein Frühstück besorgen! Es ist halt so eine Falle, in die man als Frau gerne tappt: man liebt ihn und möchte ihm das zeigen durch z.B. Aufmerksamkeiten, wie Du sie machst. Und Mann gewöhnt sich daran. Findet die Frau auf einmal sogar irgendwie bedürftig und schwächlich etc.

            Und ihr habt auch unterschiedliche Bedürfnisse: Du brauchst Sicherheit. Du versuchst ihm zu geben, was Du gerne hättest. Aber er fände es wohl viel spannender, wenn er sich deiner nicht immer so sicher wäre!? Vielleicht kannst Du ihm dazu bringen, sich wieder mehr um dich zu bemühen, indem du dich manchmal etwas anders gibst? Zum Beispiel autonomer, eigenständiger?

            Des weiteren kann ich verstehen, dass es dich langweilt jeden Tag nur auf dem Sofa zu sitzen und fernzusehen. Daher, wenn er mal wieder zu bequem für Unternehmungen ist, mache etwas mit Freundinnen! Das wird ihm bestimmt auch in Erstaunung versetzen und dich vielleicht wieder interessanter machen!

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            • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


              "dennoch frage ich mich warum er mich weniger überrascht, weniger SMS sendet etc, wenn er so glücklich mit mir ist.."

              Aus seiner Sicht und der der meisten Männer muss man Liebe nicht ständig bekunden. Und eine SMS ist aus seiner Sicht ein Nachrichtenübermittler und kein Gefühlstransporteur.
              Sie sollten also keine fordern und im Umkehrschluss auch keine schreiben.

              Wie Sie sich wieder interessant machen können?
              Sie müssten sich so verhalten wie früher, dass er Sie umwerben muss.
              Und niemals Sex fordern!
              Er muss ihn wollen nicht leisten müssen.

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              • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                Hallo Springrose

                Hast du es gemerkt? DU liebst ( Im Moment) nicht mehr.

                Wenn man liebt, dann befindet man sich nicht in deinen Sorgen, deinen Ängsten und Befürchtungen. Dann sagt man solche Dinge gar nicht wie du und natürlich denkt man dann auch anders.
                Ich sehe das, wie wenn man in einen anderen Aggregats-Zustand fällt. Flüssig ist Liebe, Eis ist Frust. Jetzt bräuchtest du dich nur auftauen und mit deiner Wärme deinen Freund zugleich "verflüssigen", weil er natürlich wie du gerade diese gewisse Kälte spürt und sich dieser versucht zu entziehen mit seinem Benehmen und Verhalten.


                Ich an deiner Stelle würde nicht in Panik verfallen, sondern einfach erstens, hinnehmen, dass man nicht immer fließen kann...zweitens darauf vertrauen, dass man nicht so schnell eine Beziehung vergeudet, nur wegen einem Hüpfer wo anders hin, drittens....


                ...ich würde an mir selber zuerst einmal diesen Zustand herstellen.
                Ohne Freund dabei.


                Du hast so viel und ausführlich geschrieben, ich mach dir das nun nach.

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                • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                  In vielen Beziehungen mangelt es nicht nach Nähe, sondern an einer gesunden Distanz. Ich bin sicher, wenn du deinen Freund einmal ganz sich selber überlässt und dich auf andere Dinge einmal konzentrierst, alte Freundschaften pflegst, dich selber wieder nur für dich aufbaust, dann bist du am besten dran.
                  Das macht dich automatisch schön und begehrenswert, wenn du in dir fest und frei und autonom und stark bist- vor allem STOLZ auf dich selber bist.

                  Vielleicht bedeuten deine derzeitigen Gefühle nur, dass du klein geworden bist. DU, als Eigenperson. Diese Eigene Person, die kann man nicht von jemand anderen abhängig machen, die muss man selber stärken und aufbauen. Vielleicht geht es dir schon wesentlich besser, wenn du dich einmal in DICH selbst wieder verliebst?

                  Außerdem- wenn du deinen Geliebten anschaust, denk halt dann, wie schön er ist, oder wie toll. Im gleichen Moment verfliegen auch die Kummergedanken. Das passt nicht zusammen, sich heimlich zu ärgern und zugleich anziehend zu sein. Wie Plus-Minus bei einem Magneten. Das stoßt ab.

                  Lieben Gruß
                  Elektraa

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                  • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                    "in vielen Beziehungen mangelt es nicht nach Nähe, sondern an einer gesunden Distanz."

                    Das funktioniert sogar mit einer bestimmten Gesetzmäßigkeit.
                    Allerdings asymmetrisch: Wenn einer der Partner zuviel Nähe gestaltet, zieht sich der andere sich zurück.
                    Das passiert meist unbewusst, aber beide Teile sind unzufrieden.

                    Kommentar



                    • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                      Wie beim tanzen, der eine geht vor, der andere zurück.

                      Ich glaube, die Distanz zeigt viel auf. Besteht man diese Zerreißprobe, dann hat man sicher auf beiden Seiten gewonnen.

                      Liebende gehen immer wieder zusammen, andere haben dadurch wahr und ehrlich die Chance zu gehen, falls sie möchten. Das muss man doch akzeptieren können, wenn sich einer für Trennen entscheidet. Gezwungenermaßen zusammen bleiben ist doch für beide eine Quälerei.

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                      • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                        *Gezwungenermaßen zusammen bleiben ist doch für beide eine Quälerei.*


                        Huch? Wie bittää??? Diese "Richtung" lese ich von dir glaube ich zum ersten mal ?... Hm ? Meisten bis du dafür, für das stehen bleiben.... Ich bin für weg gehen wenn nicht gewünscht.
                        Jetzt tanzen wir auf den seil der Mitte, vielleicht lerne ich mal zu stehen bleiben ? Ach ne, Quälerei ist nicht mein ding.

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                        • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                          Ach so, fast vergessen! zu den beiden da oben, also spring_rose und Co, Sie Schaft es sich wieder zu finden, ich rieche das, Sie ist ganz na dran!

                          Kommentar


                          • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                            jajaja rin, ich weiß, richtig widerlich, diese Widersprüche immer wieder...

                            Ich tu mir inzwischen schon ein bissi leid, weil meine Regelung, wie ich sie haben will, so unbequem zu erreichen ist. Liebe ja, aber als freier, ungebundener Freund. Nicht verpflichtend.
                            Mein Freund hat laaange gebraucht, Distanz nicht als Strafe zu empfinden, sondern als willkommene Abwechslung, um sich selber wieder ganz zu sich zu holen, mit allem drum und dran.

                            Inzwischen lässt sich von beiden diese Auszeit immer wieder voll genießen. Mir waren diese Tage verleidet, weil er immer wieder geschmollt hat.
                            Aus dem Kind den Mann zu schälen...teufel, das ist mühsam.

                            Aber lohnenswert.

                            Gut Nacht!

                            Kommentar


                            • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                              @spring rose

                              Du sagst gar nix mehr. Bei dir wird es ähnlich sein, dass du diese Kindstellung wieder bezogen hast. Solche Gefühle, wie du sie beschreibst, die holen einen immer wieder ein, wenn angeblicher Liebesentzug da ist. Das ist wie ein Rückwärtsflug in die jämmerliche Zeit, wo man so abhängig gewesen ist. Das bist du nicht mehr. Mach dir das klar!

                              Bestelle am gleichen Tag, wenn er dir den Rücken zudreht deine früheren Felder weiter. Du hattest doch viel vor, das mache trotzdem, zusätzlich. Wenn Zeit ist zum Zusammenkuscheln, dann bitte, auch das ist eine Gelegenheit, die man wahrnehmen kann. Ich gehe davon aus, man ist ganz sicher nicht umsonst manchmal ein abstoßender Pol. Das ist hundertprozent gut gedreht von Mutter Natur. Nicht vergessen, man ist nicht nur ein Zusatz, sondern durchaus ein Wesen, das alleine auch stehen und gehen kann, oder?
                              Bei mir und meinem Partner ist es so, dass gerade nach solchen Tagen alleine, oder mit Abstand ein volles Begehren wieder auflebt. Für mich ist das ein Zeichen, ich bin richtig, mit meiner Weise, wie ich sie haben will. Nicht alle sind gleich, aber bei mir jedenfalls ist diese Form stimmig. Und siehe, auch bei ihm, auch wenn er das nicht geglaubt hat.

                              Kommentar


                              • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                                Manchmal sind sie Widerlich, manchmal formen sie endlich, blöd es ist nur das die form kaum stehen bleibt, wir wollen nur eine pause aber nop, keine Chance es wird weiter ( für alles) nach der kluge Lösung gesucht! im Grund in solche Phasen denke ich an das altes Liegestuhl von mein opa... der Stuhl war sein Friedenturm zu minderst hatte ich der Stuhl so benannt... und manchmal habe ich es ausprobiert, ohman, hat es sich gut angefühlt... sei dem brauche ich nur die Augen zu machen und schon bin ich, in sein duftgarten...

                                Es klingt vielleicht romantisch, war es auch, aber unsere Rose braucht nur *Esenbrücken*, Sie hat so perfekt beschrieben wie Sie sich geliebt hat und wie Mann sie geliebt hat, Sie braucht nur esenlbrücke zu bauen zu heute ... Ich wurde ihr gerne verraten wie Sie dahin kommt, aber wie du sagt sie scheint nicht bereit zu sein.

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                                • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                                  Liebespause, grins. Ich liebe dich jetzt gerade nicht, weil ich meine Liebe gerade wo anders eingesetzt habe. Inzwischen lieb dich halt selber bitte.

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                                  • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                                    neinein! das herz wird nur Größer, nicht durch die Mitte halbiert...
                                    Jetzt ist langsam platz für 3, nicht nur für für ein paar, sonder selbstverständlich für das paar und du

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                                    • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


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                                      Tut mir leid, hatte gestern eine lange Schicht im Krankenhaus und habe dann nicht mehr hier reingeschaut. Ihr schreibt sehr interessante Sachen, und ich wünschte ich könnte die Dinge so sehen oder angehen wie ihr...
                                      Gerade gestern während dem arbeiten, fiel mir auf, wie ich in meiner Arbeit / Studium zum Teil über mich selber hinauswachse, dort bin ich sehr selbstbewusst, kompetent und ich würde sagen, hart im nehmen... Das muss man auch in dem Beruf, trotzdem verstehe ich nicht, wieso ich beziehungstechnisch so geworden bin... Ich war mal so fröhlich und unbeschwert und nun fürchte ich jeden Tag, dass mein Freund eine bessere findet und mich verlässt... Rintintin, du schreibst von Eselsbrücken? Erzähle mir bitte mehr davon, bin gespannt dass zu hören.
                                      Elektraa, du scheinst ein sehr gesundes Verhältnis zur Liebe zu haben - ich bewundere das, und ich bin mir bewusst, dass man machmal Distanz schaffen muss, um Nähe zu finden... Dennoch packe ich es momentan nicht mehr. Wenn ich doch einmal abends mit Freunden unterwegs bin, schaue ich immer ab und zu in den Facebook Chat auf meinem Handy, ob mein Freund vielleicht am chatten ist, kaum bin ich aus dem Haus. Dieses kontrollieren ist wieder schlimmer geworden... Ich möchte mehr weggehen, ja vielleicht sogar einmal ein Wochenend-Trip in eine andere Stadt mit einer Freundin, aber die Angst, dass er sich dann vernachlässigt fühlt und sich eine bessere/Andere sucht, ist viel stärker. Deshalb lass ich es. Auch aus dem Grund, dass er dann vielleicht mal dasselbe mit einem Freund machen möchte und ich nicht damit umgehen könnte, wenn ich wüsste, dass er gerade in einer Disco in einer anderen Stadt ist und eigentlich was weiss ich machen könnte...
                                      Genau von der Ex, oder besser gesagt Exen (es sind 3), weiss ich so ziemlich alles, was sie mochten, was nicht, was sie im Bett mitmachten, was nicht... Eigentlich schlimm... Diese Ehrlichkeit hat viel kaputt gemacht, und ich denke gerade dort fing meine Unbeschwertheit/Selbstbewusstsein an zu bröckeln.
                                      Dass er Sex wollen muss und nicht weil ich ihn einfordere, ist mir klar. Wie gesagt, es geht eine Woche gut, bis ich ihn wieder "anmache", er mich vielleicht abweist und ich dann wieder platze, weil es mich so wütend macht.

                                      Wir sind sehr viel zusammen, und logisch nimmt der Reiz ab. Was mich aber verletzt, ist dass man zwar viel zusammen ist aber halt nicht bewusst. Ich meine damit die abende unter der Woche, man kommt nach Hause, kocht gemeinsam, isst, er schaut fern und ich sitze daneben. Ich würde mir wünschen, dass er mehr das Bedürfnis hat, mit mir Zeit zu verbringen, d.h. bewusste, qualitative Zeit, ohne TV oder Handy. z.B. eine Flasche Wein öffnen, zusammen essen und einfach reden, wie man es am Anfang ja auch stundenlang konnte. Ich habe das Gefühl, dass ich ihn nicht mehr fasziniere, wie am Anfang, resp. dass ich ihn nicht mehr so reize, sei das als Mensch oder eben auch auf sexueller Ebene...
                                      Ich verstehe einfach nicht, wieso Beziehungen so verlaufen. Er sagte mir, wenn ich immer in jeder Beziehung die Anfangszeit suche und mir Leidenschaft ohne Ende wünsche, dann müsste ich alle 6 Monate Partner wechseln, da der Alltag früher oder später kommt. Damit hat er ja recht, dennoch finde ich, dass man den Partner auch nach Jahren noch überraschen sollte und das Bedürfnis haben sollte, eben bewusst Zeit mit der Person zu verbringen, wie am Anfang sollte man sich das "daten" beibehalten, sich ab und zu hübsch machen, essen gehen und schauen was der Abend so bringt...
                                      Stattdessen bin ich nur am meckern, er sagt mir nicht mehr so oft, dass er mich lieb, wie hübsch er mich findet, der Sex wird weniger etc etc, ich komme mir selber schon vor wie eine verbitterte, alte Ehefrau...
                                      Ein Freund sagte mir mal, dass wenn der Sex weniger wird, der Mann schon Lust hätte, aber wohl in dem Moment nicht mehr auf die Partnerin - warum auch immer. Das denke ich langsam auch... Wenn wir nun frisch zusammen wären, ich wüsste, er würde es schaffen sich aufzuraffen abends um mit mir noch etwas zu unternehmen, würde Zeit finden mich zu überraschen, würden wir wohl auch sehr oft miteinander schlafen... Warum klappt das jetzt nicht mehr?
                                      Ich denke aber, dass meine damalige Gelassenheit auch nachvollziehbar ist, um was soll man sich Sorgen wenn man jeden Tag gezeigt bekommt / spürt wie fest man geliebt wird? Und logischerweise fragt man sich dann nach dem warum, wenn diese Geste abnehmen und wird verunsichert, und je verunsicherter man wird, desto mehr klammert man...

                                      Ich liebe ihn sehr, nur komme ich mir momentan selbstverständlich vor, obwohl ich mir so Mühe gebe, er es gar aber gar nicht wirklich merkt, ich wieder einknicke weil es mich wütend macht, dass er meine Bemühungen nicht schätzt und wieder anfange zu meckern.
                                      Genau aus diesem Grund habe ich auch Angst, dass das Fass schon übervoll ist, und er mich einmal verlässt, da neben mir wohl alle Frauen besser und angenehmer wirken.
                                      Eine alte Arbeitskollegin hat ihn vor einer Weile angeschrieben, dann schrieben sie sich SMS hin und her, er erzählte mir davon, trotzdem war es die Folter für mich. Sie machte ihm Komplimente, wie gerne sie mit ihm zusammen gearbeitet hat, dass er ein super Mann wäre etc. Er ging nicht auf die Komplimente ein, hat aber trotzdem zurück geschrieben (er zeigte mir den Gesprächsverlauf). Der Kontakt brach dann wieder ab. Solche Situationen bereiten mir schlaflose Nächte...

                                      Ich denke oft daran wie toll es am Anfang war, hätte mir jemand gesagt wie es Jahre später sein würde, d.h. dass ich abhängig von ihm sein würde, eifersüchtig und meckernd, hätte ich der Person nicht geglaubt. Aber wie findet man den Weg zurück? Dass man wieder anziehend auf den Partner wirkt und dieser intrinsische Motivation zeigt, wieder mehr Zeit mit der Partnerin zu verbringen?
                                      Tips???

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                                      • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


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                                        Die gab es schon, sogar ziemlich gute.
                                        Sie sollten nochmal nachlesen.

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                                        • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                                          Springrosi guten Abend...

                                          Was du gerade erlebst, das ist wirklich eher gewöhnlich, als außergewöhnlich. Das ist das Problem der meisten Paarbindungen. Anfangs denkt man, das will ich immer, immer, immer, davon krieg ich nie genug, aber irgendwann stellt sich eine Art Sättigung ein und man hätte wieder gerne beizeiten Schluss ( wenns möglich wär).
                                          Wenn sich bei mir diese Völle einstellt, dann ist das für mich ein Hinweis, aha, umschalten. Jetzt nicht mehr gleich weitermachen.

                                          Bei dir ist diese Zeit auch da. Umstellen, das wäre dran, anders geht es jetzt weiter.

                                          Jetzt schreibe ich dir lang und ausführlich, was ich damit meine.
                                          Mir ist aufgefallen, dass diese regelrechte Langeweile etwas sagen will, zwingen will, bitte, tu was!! Sonst geht die Flamme aus...

                                          Wenn mich mein Mann nicht mehr begehrt, dann sieht er offensichtlich nichts, was ihm Appetit macht. Er hat keinen Hunger mehr auf diese Kost, die ihm vorgestellt wird. Selbst der beste Festbraten wird zum Graus, wenn er immer vor einem steht und immer gleich gewürzt ist.

                                          Ich an deiner Stelle würde zuerst einmal aufhören so kindisch zu zittern.
                                          Du hast einen tollen Status, du bist klug, du bist herzeigbar, du bist wer, der etwas darstellt. Erinnere dich, er hat unbediiiingt wollen, dass du sein Mädchen bist- also hast du zusätzlich bestimmt auch deine Reize und Tugenden, die sehr begehrt sind.

                                          ER begehrt sie gerade nicht. Das bedeutet nicht, dass du deine Pluspunkte auf einmal nicht mehr hast. Er kann sie derzeit nur nicht mehr schätzen.

                                          Auch wenn er es leugnet, zu großen Hunger hat er gerade nicht auf dich. Das frustet dich, anstatt, dass du besonders klug drauf reagierst.

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                                          • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                                            Ich glaube, wir laufen immer wieder Gefahr, in eine Rolle zu verfallen, die nicht zielführend ist, weder für uns, noch für unser Glück.
                                            Liebe Springrose, es kann sein, dass dein Freund in dir inzwischen die asexuelle Mama sieht. Nörgeln, einfordern, verbieten, kontrollieren, versorgen, Müll wegräumen, immer da sein, sich nicht gehen lassen, ihn einschränken, sich einschränken, lieblos nebeneinander vorm Fernseher sitzen, fragen, ob er Hunger hat, oder Durst, wie es in der Schule (Arbeit) war, Essen besorgen, Schuhe gerade hinstellen, die Wäsche sorgfältig bügeln, das Handtuch geraderichten, Möbel umstellen, manchmal fragen, manchmal froh tun, manchmal schimpfen, manchmal gähnen, manchmal Kummer haben, das alles und noch viel mehr kennt er. Von daheim. So benehmen sich Mutterfrauen. Keine Geliebten, schon gar nicht aufregende Mädels.

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                                            • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                                              Nachtrag,
                                              ... du brauchst dich nicht wundern, wenn er sagt, nein, geh nicht!! Und zugleich aber nach dir nicht greift.

                                              Also, Schritt eins: lass dich überprüfen. Überprüfe einmal deine Art, dein Benehmen, dein Verhalten.

                                              Bis dann, nach deiner Pflicht. Hier kannst du in einem Monat erst zurückschreiben, das Forum besteht schon lange und ist treu.
                                              Außerdem, Tag und Nacht geöffnet!! Bin ich aber froh.

                                              Lieben Gruß
                                              Nicht aufgeben aufzugeben, was aufgegeben werden muss.
                                              Nur uns, wir dürfen uns selbst nie aufgeben. Klar?

                                              Gutes Nächtle
                                              Elektraa

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                                              • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                                                [quote spring_rose]ohne dass der andere sich vernachlässigt fühlt und sich andersweitig umschaut?[/quote]

                                                Erst mal von dieser Denke verabschieden.
                                                Solange du diese Befürchtungen hast kannst du nicht interessant wirken, dann ists eher eine schlechte Posse wenn du dir überlegst was du tun kannst und es versuchst, während du gleichzeitig genau darauf achtest wie er reagiert und beim leisesten Anzeichen von Unwohlsein bei ihm, wieder zurückruderst.

                                                Mach dich nicht interessant, sei es.
                                                Dazu solltest du bei dir sein, schauen wie du dich fühlst, was du vermisst und womit du dich gut fühlen würdest und dann sei einfach wie du bist und tu was du gerne tust.
                                                Ob das nun darin besteht das du auch mal alleine weg gehst um dich zu amüsieren, das Malen beginnst, irgendeinem Verein beitrittst oder sonstige Unternehmungen verfolgst die "dein" Leben bereichern. Spaß muss es dir machen und etwas sein das vor allem für dich ist, nur dann kann man Selbstbewusster erscheinen, mehr in sich Ruhen und von innen strahlen, das macht interessant, Autonomie macht interessant.
                                                Es ist wichtig sich auch in der Beziehung eine gesunde Autonomie zu bewahren, sich selber gutes zu tun, zu wissen was man will und dieses auch zu tun. Auch wenn er sich vernachlässigt fühlen sollte, so wirst du gerade dadurch interessanter für ihn sein als wenn du ständig an ihm hängst und dein verhalten von den Deutungen seiner Empfindungen, Gesten und deinen damit verbundenen Befürchtungen abhängig machst. Ein Partner der berechenbar ist und keine Überraschungen, vielleicht sogar Geheimnisse zu bieten hat ist wie ein Buch das man schon dreimal gelesen hat, gut, aber trotzdem immer dasselbe und mit der Zeit immer ermüdender.

                                                Sei mehr bei dir selbst und verhalte dich dir entsprechend und nicht so wie du meinst das er es braucht.
                                                Wenn du mehr auf dich achtest dann kannst du gar nichts falsch machen, denn du tust dir gutes, wenn er damit nicht klar kommen würde dann wäre er eher schädlich für dich, da dich das in deiner Individualität blockiert und interessant ist es ganz gewiss nicht wenn die Partnerin nur das versucht und tut was dem Partner gut tut. Dadurch verliert sich das eigene Feuer und man ist so berechenbar das der Partner irgendwann vor Langeweile das große Gähnen kriegt. Er liebt dich dann vielleicht weiterhin und schläft gerne neben dir ein, aber sein Traum vom gemeinsamen Pferde stehlen verblasst immer mehr, denn dazu brauchts jemanden der unberechenbarer, autonomer ist und nicht jemanden der alles tut was er sich gerne hätte, das macht keinen Spaß.

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                                                • Re: Eifersucht und emotionale Abhängigkeit


                                                  hallo Rose,
                                                  Du bist echt regelrecht süchtig nach der Frau die du heute bist, was will diese Frau den erreichen mit soviel Komplexe? Schau bitte wie "Siegreich" und verkrampft dein Freund hinbringst Kontakte abzubrechen, Pornos nicht zu schauen und so weiter... wehr bist du den eigentlich ? Findest du dich den nicht " hiii.." genug? Dein Charakter ist das was ihm abschreckt... mir nebenbei.. leise gesagt auch, was soll das eigentlich ?

                                                  Du spricht darüber das du taf bei dein Job bist, gibt es überhaupt wehr der dir die Stirn hält? Manmanman... brr... Also unter uns, lege bitte ein gang runter, diese Haut steht dir doch gar nicht... oder doch! aber dafür wirds du bald die Rechnung zahlen, Klar vor diese Rechnung hast du angst aber die Rechnung wäre nicht mal die Trennung, sondern die " Trockener, graue, taffe " Frau die du am werden bist.. nein... Jetzt schon bist, wird dir bleiben, ist es dir überhaupt klar, das das, dein Hauptproblem ist und weiterhin wird?
                                                  Ob du eine Beziehung hast oder keine Beziehung hast, deine Sucht nach " erwachsen" bringt dich dazu keine Frau mehr zu sein, sondern irgendeine " Graue Frustrierte **richtige Alte** Frau"...

                                                  Seltsamerweise denke ich nicht mal das deine Freund damit zu tun hat,schon mal nicht weil er ist er du bist du, nur du "meinst" das sein verhalten dazu führt das du so bist wie du bist, FALSCH.
                                                  Du liegt meine Ansicht nach falsch, weil du meine Ansicht nach eine werdende Co Abhängige bist, die die schuld an der Beziehung und an das verhalten deine Freund Ankreise, aber nicht von ihm bekommst... womit du erst mal froh werden kann... an seine Stelle wurde ich auch die klappe halten und hätte auf dich auch keine Lust.
                                                  Nebenbei du machst vergleiche " Wie" du frühe war, aber im Wirklichkeit interessiert es dich nicht mal wieder "Frau" zu werden... du willst die "Kontrolle"... DAS ist dir wichtig, der Rest muss funktionieren. ( Funktioniert aber nicht, ätschi).


                                                  Eine Frage Nur, das Wort lachen richtig aus den Bauch lachen, kennst du noch oder hast du schon? **Willst** du noch? Oder **könntest** du noch...? Und wenn ja wie?
                                                  Am liebsten wurde ich dich für ein Monat aus der Beziehung, nein aus deine sucht nach macht und co raus ziehen, du wird mich hassen aber dann wär´s du wieder die **richtige Alte**.

                                                  Grüße,
                                                  Rini.

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