#}
  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Das Kind meines Mannes aus erster Ehe...

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Das Kind meines Mannes aus erster Ehe...

    Hallo,

    ich habe mal wieder ein Problem.
    Und zwar läuft es bei uns so ab, daß wenn das Kind aus 1. Ehe meines Mannes bei uns zu Besuch ist, gibt es wahnsinnig viel Ärger.

    Zum Einen, weil sein Vater inkonsequent ist (er ist ja nur Wochenendpapa und braucht sein Kind nicht zu erziehen), wenn er seinem Kind doch mal etwas sagt, fragt dieses (10 Jahre alt) "wahas?" oder "warte doch mal". Daraufhin sagt mein Mann dann nichts mehr. Auch in der Öffentlichkeit darf dieses Kind sich unmöglich benehemen, braucht anderen Leuten nicht ausweichen, darf auf Absperrungen herumtoben und in Bus oder Bahn herumrennen und herumklettern.
    Nun habe ich auch Kinder aus 1. Ehe und wir haben ein gemeinsames Kind, und diese Kinder bekommen (natürlich) Ärger, wenn sie sich so verhalten - auch von meinem Mann.
    Das ist schon mal ein Punkt, wo ich dann echt wütend werde.
    Wenn er sein eigenes Kind nicht erziehen kann, dann möchte er doch bitte meine Kinder wenigstens in Ruhe lassen.
    Sie können sich (zumindest in der Öffentlichkeit) immer solange gut benehmen, bis das Kind meines Mannes zu Besuch ist. Dann versuchen sie natürlich alles nachzumachen :-(.

    Noch ein Punkt, der mich unheimlich stört ist, wenn sein Kind zu Besuch ist, steigt sein Stresspegel gravierend und sprunghaft an.
    Wir können nicht mal 2 Minuten reden, ohne daß dieses Kind kommt, sich zwischen uns quetscht uns seinen Vater am Arm zieht und vollquatscht.

    Ich bekomme Ärger, weil ich immer schaue, wie sich sein Kind benimmt (auch am Essenstisch scheint er keine Manieren zu haben). Inzwischen traue ich mich schon gar nicht mehr, ihn anzuschauen oder beim Essen von meinem Teller aufzublicken.

    Und wo Papa hingeht, geht Kind auch hin - und sei es auf die Toilette.
    Wenn dieses Kind da ist, gibt es grundsätzlich keine Umarmung mehr und auch keine netten Worte.

    Wir wollten jetzt eigentlich zusammen (ohne meine Kinder) seine Familie besuchen fahren.
    Ich habe zwei Bedingungen gefordert: Ich möchte nicht das 5. Rad am Wagen sein und das Kind schläft nicht in unserem Bett.

    Zwischenzeitlich hatte sich die Situation dann so zugespitzt, daß ich mit unserem gemeinsamen Kind (da es noch ein Baby ist) zu Hause geblieben bin.

    Ich möchte weder mit diesem Kind konkurieren, noch möchte ich um Liebe betteln oder sie mir verdienen müssen.
    Wenn dieses Kind nicht hier ist, läuft alles meist harmonisch ab (solange ich weder etwas zur Kindererziehung noch zum Kind sage)

    Im Moment fühle ich mich nicht wie ein Partner, sondern außen vor/abgemeldet.
    Sobald der Sohn dann weg ist, bemüht sich mein Mann wieder um mich.
    Aber das ist doch nicht normal oder?
    Geht das jetzt ewig so weiter oder gibt es Besserung oder wird es gar schlimmer?

    Denn im Moment bin ich wirklich soweit, daß ich mir sage, daß habe ich nicht nötig. - Entweder ich habe einen Partner und ich spüre auch daß er mich liebt, wenn sein Kind da ist. Denn sobald mein Mann keinen mehr zum "Spielen" hat, kann ich auf seine Rolle als Partner zählen. - Ich habe mir wirklich schon überlegt, ob eine Trennung - für alle Beteiligten - nicht besser wäre.
    Dann hätte mein Mann keinen Ärger mit mir und dürfte sein Kind so erziehen bzw. es eben nicht tun, wie er es will (bei der Mutter klappt es wohl alles ganz gut) und ich bräuchte nicht ständig an der Liebe meines Mannes zweifeln, wenn er mich dann quasi abstellt, bis sein Kind wieder weg ist.

    Eigentlich bin ich nicht der Mensch, der vor Problemen davonläuft, aber ich halte das einfach nicht mehr aus.

    Habt ihr Rat?

    Danke und liebe Grüße


  • Re: Das Kind meines Mannes aus erster Ehe...


    Richtig kindisch bist du manchmal MamaMaus.

    Kommentar


    • Re: Das Kind meines Mannes aus erster Ehe...


      Ich habe mir wirklich schon überlegt, ob eine Trennung - für alle Beteiligten - nicht besser wäre.

      Besser? Warum ein drama draus machen, es gibt wege, sei dem du kommst mit argument die dagegen umbedingt sprechen ? Aber eine trenung des wegen? hm... nicht so klug.

      Nun lasse doch mal diese mann mit seinen sohn mal alleine, wie wäre es den damit, das er mal ein paar tage ( wochenende eben) mit seine kind weg fährt, das dieses kind eben die portion liebe bis zum anschlag von sein papa bekommt & das papa " regel" austellen kann... wie auch sich " orientieren" kann.-

      Erst mal solten die beide sich " finden" wie soll es den bitte gehen in dieser trubel, na? auch das kind merkt deine bittere blicke, was glaubst du wie du als kind " reagieren wurde" revolution wäre angesagt & das zu recht! & klar wird deine welt, regelrecht dursch einander gebracht, warum den nicht? du bist nicht nett zu ihm & zu sein papa auch nicht ( wenn das kind da ist). Und das recht nehmt sich das kind, es ist schlissig (sein) papa, das lest er sich nicht nehmen, was glaubst du wie er " durst" nach papa liebe hat?!
      Also klartext, gehen einem schritt zerrück, probiere doch mal dieser vorschlag deinem Mann zu unterbreiten.- Das tät euch alle, ich meine wirklich alle, sehr sehr gut... ach mehr als das, es dinnt zu eine gesamte "armonie" zerrück.

      Kommentar


      • Re: Das Kind meines Mannes aus erster Ehe...


        Das Kind ist halt eifersüchtig, du hast den Papa und es hat ihn, zumindest zum großen Teil, verloren.

        Dein Mann kann da natürlich durch Konsequenz ein wenig Entspannung rein bringen, dazu muss man sich aber erst einmal auf die Ebene des Kindes begeben, es verstehen und ihm verständlich machen das du keine Konkurrenz bist und er es trotz eurer Beziehung nicht weniger liebt. Das ist schwierig und braucht Geduld, die Kinderseele ist sicher durch die Trennung der Eltern verletzt und durch dieses klettenhafte Verhalten kommt das zum Ausdruck.

        Ob das mal besser wird? Wenn es so weiter läuft kommt es wohl auf die Entwicklung des Kindes an, wenn ihr nicht einen Weg findet das ganze zulösen dann kannst du nur hoffen dass das Kind mit dem Heranwachsen vernünftiger wird, würde ich mich aber nicht drauf verlassen.

        Das bei euch immer dann wenn das Kind zu Besuch ist der Haussegen schief hängt kann auch mit einer Überforderung deines Partners zu tun haben. Manchmal haben Eltern keine Kraft sich durchzusetzen und es graut ihnen regelrecht bei der Vorstellung sich wieder mit den Kleinen auseinandersetzen zu müssen, ohne eine Möglichkeit zu haben sich gegen sie oder ihr Verhalten zu Wehren. Das Schlechte Gewissen das er nicht mehr die frühere Aufmerksamkeit und Zeit übrig hat tut da sicher auch noch einiges dazu, natürlich versucht man auch einiges aufzuholen bzw. wieder gut zumachen indem das Kind mehr darf als andere, was am Ende natürlich nach hinten los geht.

        Kommentar



        • Re: Das Kind meines Mannes aus erster Ehe...


          Danke für Eure Antworten!!!

          Ich habe also (wieder mal) nur überreagiert???

          Das heißt, ich soll die Beiden also noch mindestens 2 Wochen so aushalten und dann wird alles wieder gut? - Bis zum nächsten Besuch.

          Ich bin nämlich wirklich arg verzweifelt, aber wenn ihr alle einstimmig sagt, daß ich es bin, die überreagiert und es sonst in Ordnung so ist, dann kann ich lernen, "normal(er)" zu werden ;-).

          Vielen lieben Dank
          und liebe Grüße.

          Kommentar


          • Re: Das Kind meines Mannes aus erster Ehe...


            Quatsch , falsch gelesen .

            rintintin macht den Vorschlag das Vater und Sohn Urlaub machen und so Zeit füreinander haben , was ein sehr guter Vorschlag ist

            tired fasst zusammen wie sie die Situation einschätzt und sieht hier das Kind im Vordergrund

            meine Meinung , mach dem Vater klar , daß Grundregeln da sein sollten die auch sein Kind einzuhalten hat .

            Kommentar


            • Re: Das Kind meines Mannes aus erster Ehe...


              Ja ein Fragender hat recht.

              Das Kind hat sowieso keine Schuld, die liegt doch eher am Vater er muss es so leiten das es glücklich sein kann aber auch seine Grenzen kennt. Dieses Kind holt sich einfach was es sich holen kann, was zugelassen wird, im Prinzip zu Recht denn ich schätze das sich noch niemand so richtig damit auseinandergesetzt hat wo die tieferen Gründe dafür liegen und versucht hat dem "Kind" zu helfen. Ändern kann nur der Erwachsene etwas, nicht mit Strenge sondern mit Liebe, Konsequenz und viiiiiiel Verständnis.

              Meiner Meinung nach kann es gar nicht sein das die Erwachsenen das einfach aussitzen, bis dass das Kind endlich wieder weg ist. Dann ist wieder alles friedlich und kurz bevor es wieder kommt erhält das Grauen Einzug.Im Vorfeld, bevor das Kind wieder kommt,steht wieder der Gedanke im Vordergrund das die Zeit schnell vergehen möge und das Kind wieder weg ist um wieder in trauter Zweisamkeit leben zu können. Das kann´s doch echt nicht sein, oder?

              Das Kind gehört zu deinem Partner und damit auch ein Stück weit zu dir, ihr müsst herausfinden wo das Problem liegt und es lösen und zwar so das es dem Kind damit gut geht. Es spürt das es abgelehnt wird und darauf reagiert es auch.
              Ihr seid die Erwachsenen, die Verantwortlichen, die einzigen die da etwas tun können. Lasst das Kind nicht als unerwünschten Teufelsbraten aufwachsen, indem ihr nichts anderes tut als die Zeit auszusitzen und auszuhalten bis es endlich wieder verschwindet.

              Kommentar



              • Re: Das Kind meines Mannes aus erster Ehe...


                ... und wer , wenn nicht dein Mann soll das Kind erziehen , wenn es bei euch ist ? Du ?

                Kommentar


                • Re: Das Kind meines Mannes aus erster Ehe...


                  Hallo fragender,

                  so habe ich es auch gelesen - daß ich den Beiden Zeit lasse.
                  Und das habe ich ja auch getan, indem ich beide habe allein in den "Urlaub" fahren lassen. Und jetzt sitzen sie zusammen und spielen. Ich versuche ihnen schon, viel Zeit miteinander zu ermöglichen.

                  Ich gebe auch dem Kind keine Schuld. Das Problem ist hier, wirklich der Vater. Er ist inkonsequent und auch nicht bereit Abmachungen einzuhalten.
                  Wir haben hier Regeln aufgestellt, aber wenn sie nicht befolgt werden, passiert auch nichts. Anfangs habe ich dann meinen Mann heimlich angestupst und ihm zu verstehen gegeben, daß er doch mal bitte etwas sagen möchte, aber dann wurde er böse.
                  Jetzt sage ich nichts mehr und es ist trotzdem nicht richtig.
                  Wenn sein Sohn Mist baut, ist er unschuldig oder die Sache wird mit "macht ja nichts" abgetan.
                  2 Beispiele. Im Kinderzimmer liegt auf dem Tisch ein Zauberkasten meiner Kinder. Sein Sohn hat damit gespielt (völlig in Ordnung) und hinterher lag alles kreuz und quer im Zimmer herum. Ich bat den Vater, daß er sein Kind bitten(!!!) möge, doch die Sachen wieder einzuräumen. Das Kind behauptete fest, daß er nichts herausgenommen hätte, hat aber dem Vater 1/2 Stunde zuvor, Zaubertricks gezeigt. Also hieß es, daß meine Kinder das verteilt haben, aber das Zimmer war aufgeräumt, bevor sein Kind kam, denn meine Kinder waren ja bei ihrem Vater und ich spiele nicht mit den Sachen meiner Kinder. Ich bekam dann Vorwürfe, weil sie den Kram(!!!) meiner Kinder aufräumen mußten.
                  Heute kamen sie aus dem Urlaub zurück und das Kind hatte (aus Versehen?) einen Becher und noch etwas mitgenommen. Der Vater fragte ihn, ob er dies getan hätte, das Kind verneinte. Bei der anderen Sache hätte ihm der Vater (angeblich) gesagt, er solle das mitnehmen. Der Vater wurde kurz grimmig, weil er angegriffen wurde, dann sagte er "macht ja nichts".

                  Heute Abend wollte ich einkaufen fahren und fand eine Beule an meinem Auto. Ich hatte ihnen mein Auto überlassen, weil ich ja gut die Öffentlichen nutzen kann. (Könnten sie auch, aber sie sind sehr bequem) Ich fragte meinen Mann, ob ihm einer reingefahren sei (ich habe nicht mal gefragt, ob er einem reingefahren ist). Er stritt es ganz massiv ab. Ich ärgere mich natürlich, denn das Auto ist erst 3 1/2 Jahre alt.
                  Dann wurde er wütend und sagte, er würde das Auto nicht mehr benutzen. Das hätte ich ihm, davon abgesehen, jetzt auch nicht mehr erlaubt.
                  Was soll das? Leider muß das Kind unter dem Vorbild seines Vaters leiden.

                  Kommentar


                  • Re: Das Kind meines Mannes aus erster Ehe...


                    Da bleibt dir dann wohl nichts anderes übrig als deinem Mann immer wieder bis er es kapiert zu sagen was du von ihm erwartest , nämlich sich an Regeln zu halten , offensichliche Lügen aufzudecken und ihn damit zu konfrontieren das er lügt und ihm klarmachen das sein Vorbild auf das Kind abfärbt . Also die harte Tour . Kein schöner Weg , für beide Teile .

                    Kommentar



                    • Re: Das Kind meines Mannes aus erster Ehe...


                      Die ganz harte Tour würde ich nicht fahren. Wenn man jemanden beim Lügen ertappt, direkt damit konfrontiert und ihn mit der Keule darauf hinweist wir nichts anderes dabei herauskommen als vehementes Leugnen des Lügners und ein sich heiß reden, bis zum offenen Streit.

                      Ich würde in einem ruhigen Moment sagen das wir beide doch genau wissen wie es ist, das "ich" mich sehr verletzt fühle und "ich" mich nicht mehr wohl mit der ganzen Situation fühle. Das es "mir" schon graut wenn das Kind kommt, das "mir" alles zuviel wird und "wir" eine Lösung finden müssen an die sich "jeder" konsequent hält, weil "ich" das auf Dauer nicht mehr ertrage. Alles in einer ruhigen Atmosphäre ohne Streit..

                      Kommentar


                      • Frage,


                        Gut Morgen,
                        nun, was mich betrift komme ich etwas durscheinander, darum diese fragen ( Mathe) war nicht sooo meine stärke....alsooo....nun...Um sich einem ( klarer bild) machen zu können frage ich lieber.
                        Wieviel Kinder leben mit & bei euch zusammen ?
                        Wielange lebt ihr zusammen ?
                        Wie alt sind den die kidis?
                        Wo ist die Mutter von sein Sohn ? Lebt das Kind mit euch zusammen ?
                        Wo ist der Vater deine Kinder?
                        Arbeitet ihr?

                        Dann schriebst du:
                        *Ich gebe auch dem Kind keine Schuld. Das Problem ist hier, wirklich der Vater. Er ist inkonsequent und auch nicht bereit Abmachungen einzuhalten.
                        Wir haben hier Regeln aufgestellt,*

                        Es sieht so aus das ihr euch ( beide) an einem tisch setzen solten & über diese regel reden solten, vor allem definiere bitte welsche regel es für wem sind ? & wann sie im kraft treten sollen ?
                        Dann mache liste über das was du dir wünscht, ( eine positive aber auch einen negative) .- egal wie " roh" es manschmal klingt.-

                        Beispiel positiv : Ich möchte gerne mit dir zusammen weg fahren, ich brauche deine liebe ich vermisse sie.- Wo ist sie? Ich sehe sie nicht? Hilf mir unsere liebe zu finden ! Es ist drigent.

                        Beipiel negativ : Ich fühle mich miss, ich kann im moment dein kind nicht nett anschauen.- bin so aufgebraust das ich keine liebe verspühre... ( es tut mir leid).-


                        Dann macht beide eine konstrucktive " regel" lieste, wo jeder von euch nun ( zerrück lehrnt) über sein schatten zu springen, es gibt strafpunkte! wehr sich daran nicht hält muss der andere was gutes tun.... ( massage, füss massage, kopf massage.... oder oder oder, das ist variabel.- ( es ist nur ne idee).- was man sich von den anderen wünscht, ist offen...für jegliche phantasie.... & aber natürlich nur was der andere ( sonnst mag).- Natürlich wird, Keine fiese sache draus gemacht.-

                        Nun ich frage mich nach wie vor, welsche regel es sind? Die sind anscheinent nicht fruchtbar ( genug) wenn er sich nicht daran hält.-

                        Kommentar

                        Lädt...
                        X