• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Belastung, Partner hat Kind

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Belastung, Partner hat Kind

    Ich versuche nun hier mein Glück auf Hilfe. Alles etwas kompliziert.
    Ich bin seit 8 Monaten mit meinem Partner zusammmen, er hat mit seiner Exfrau einen 12jährigen Sohn. Die beiden sind seit gut 2 Jahren getrennt. Seine Ex kommt allerdings nicht damit klar, seit sie weiß das er mit mir zusammen ist macht sie Psychoterror, beschimpft ihn, schimpft über mich, ruft oft an um von ihm herauszuhören ob ich bei ihm bin etc.
    Seit sein Sohn weiß das wir zusammen sind ist es noch schlimmer. Er ist jeden Tag bei ihm nach seiner Arbeit, an den Wochenenden hat er ihn eigentlich fast immer, und wenn nicht übers ganze Wochenende dann wenigstens für eine Nacht. (Allerdings war das auch schon vor unserer Beziehung so)
    Das alles ist eigentlich schön denn es freut mich ja wenn er sich so um seinen Jungen bemüht. Allerdings hetzt seine Ex, mittlerweile ist es so das sein Kind mich hasst, er will nichts mit mir zu tun haben. Seit 8 Monaten stehe ich hinten an, erst Kind dann ich. dadurch das er viel mit ihm Zeit verbringt komme ich erst spät am Abend ins Spiel oder eben gar nicht. Seine Ex hat ihn in der Hand, denn sie weiß wenn er bei ihm bzw bei ihr ist kann er sich nicht mit mir treffen und wenn sein Kind bei ihm ist bin ich dann ja logischerweise auch raus. Ich weiß nicht mehr weiter, ich bin in einer Springerposition, wenn sein Kind kurzfristig doch nicht bei ihm bleiben will dann kann ich kommen. Wenn seine Ex weggehen will oder etwas vorhat, dann sitzt er bei ihm...Gemeinsam Zeit zu verbringen im Sinne von zu dritt etwas unternehmen gibt es nicht.
    Er kann die Situation derzeit nicht ändern bzw bekommt alles nicht geregelt. Mich mach das fertig, immer nur abends mit ihm zu sein, an Wochenenden so gut wie nie, kein Tag wo man zu zweit sein kann, kein Urlaub, nichts. Wie soll ich mit dieser Situation zurecht kommen???
    Vielleicht kann mir irgendwie jemand Tips geben was ich tun soll bzw wie ich einfacher mit dieser Situation zurecht komme. Ich weiß das ich das nicht ewig durchhalte genauso wie er.
    Grüsse Doreen


  • Re: Belastung, Partner hat Kind


    Hallo Doreen.

    So wie die Betreuungsverhältnisse aussehen, musst du den Mann und das Kind im Doppelpack nehmen. Vater und Sohn sind eine Familie. Wenn du nicht nur Freizeitgestaltung für deinen Partner sein willst musst du auf kurz oder lang Teil seiner kleinen Familie werden, mit ihm und mit seinem Sohn. In dem Sinne, dass ihr zu Dritt beisamen sein könnt.

    Du hast keine Chance mit dem Kind eine Beziehung auf zu bauen, wenn du und und der junge Mann euch aus dem Weg geht.

    Du musst mit dem Jungen Zeit verbringen, ansonsten wird es schwierig.
    Wenn du eine vollwertige Partnerschaft willst, musst du mit dem Jungen klar kommen und er mit dir.

    Ich habe auch zwei Söhne (Gott sei Dank schon aus dem Haus) und als Mutter könnte ich es mir auch nicht anders vorstellen. Meine Jungs und ein eventueller neuer Partner müssten miteinander klar kommen. Ansonsten wäre meiner neuer Partner nur Freizeitgestaltung für mich ohne eine gemeinsame Zukunftsperspektive die ich ernsthaft in Betracht ziehen würde.

    Das ist nur meine eherliche Meinung.

    Dein Partner muss da mM nach mitspielen und nicht aus Rücksicht auf seinen Sohn dich ausschließen.

    Vielleicht reicht ihm das ja auch aus, mit dir ein wenig Freizeitgestaltung zu machen und ist zu faul um dir eine bedeutendere Rolle in seiner kleinen Familie ein zu räumen.

    Oder er macht das was viele Männer machen, sich hilflos stellen und darauf warten, dass die Frau das alles auf die Reihe kriegt. Nach dem Motto: "Schatz, kannst du mein Auto finden? Ich weiß nicht mehr wo ich geparkt habe."



    Meine Frage an dich ist, ob du das in aller Konsequenz willst. Nicht nur einen Mann, sondern Mann mit Sohn.

    Wenn ja, dann muss dir auch an dem Jungen was liegen. Und du musst diesen Jungen für dich gewinnen. Mit anderen Worten, du musst auch um den Jungen kämpfen.

    Das ist wie gesagt nur meine Meinung.


    Hanelore

    Kommentar


    • Re: Belastung, Partner hat Kind


      Hallo Hanelore, vielen Dank für deine Antwort.
      Natürlich wäre ich bereit mit beiden Männern eine schöne Zeit zu haben, ich kenne meinen Partner schon viele Jahre vorher und auch seinen Sohn kannte ich schon bevor wir ein Paar wurden. Das kuriose ist ja, ich habe mich eigentlich immer gut mit ihm verstanden ( wir sind in dem gleichen Verein ). Nur seine Mama hat mit den Sticheleien und dummen Bemerkungen das Verhältnis ziemlich strapaziert. Er kommt nun nicht mehr mit mir zurecht. Mein Freund sagt ja das Simon früher oder später damit klar kommen muss denn er wird nicht warten bis er 18 Jahre ist und selbst ne Freundin hat und ihm vielleicht dann "egal" ist was sein Papa tut. Nur irgendwie schafft ers halt nicht dem Jungen klar zu machen. Ich kann zu Simon keinen Kontakt aufnehmen, wenn Gruppenstunden sind und er gebracht wird schaut er mich mit dem "A..." an. Ich weiß dann immer ehrlich gesagt auch nicht wie ich auf ihn reagieren soll.
      Mein Freund und ich wollen beide das wir irgendwann auch zu dritt zusammen sein können. Nur die Umsetzung und die Gespräch mit seinem Sohn die muss er führen und da scheitert es. Ich merke das meinen Partner dies auch ziemlich belastet und ich mag auch nichts mehr sagen da ich ihn 1, nicht unter Druck setzen will und 2, auch nicht mehr weiß was ich noch sagen soll. Nicht leicht, stellenweise könnt ich nur weinen wenn er nur erwähnt das Simon evtl bei ihm is am WE oder wann auch immer, merke auch das ich langsam nen "Prass" auf den Jungen bekomme und das ist nicht gut, er kann ja auch nicht wirklich was dafür.

      Kommentar


      • Re: Belastung, Partner hat Kind


        Zumindest sollte er voll hinter dir stehen und seiner Ex klar machen das es so nicht geht, Sohn hin oder her wenn er mit dir eine Beziehung möchte muss er zumindest Farbe bekennen wenn du angefeindet wirst. Er sollte dich auch in die Aktivitäten die er mit seinem Sohn unternimmt einbeziehen, der Junge muss lernen dass Papa eine neue Liebe hat und sie jetzt zu seinem Leben dazugehört. Ein 12Jähriger dürfte da wenn auch mit etwas Mühe, Verständnis aufbringen können. Er muss dich nicht lieben aber doch zumindest akzeptieren und auch da sollte der Vater Stellung beziehen ihm vermitteln dass er das Wichtigste in seinem Leben ist aber es eben noch andere Dinge gibt die für den Vater auch wichtig sind und der Sohn eben nicht der einzige ist der Bedürfnisse und hat. Selbst der Junge wird ein Leben neben den Eltern führen, z.B. mit Freunden. Klar ist es schwierig wenn ihn die Mutter als Waffe benutzt, aber das muss dann eben ganz klar mit ihr geklärt werden. Du kannst versuchen dich mehr mit einzubringen, eben dich an einigen Freizeitgestaltungen beteiligen, (nicht an allen, etwas Vater-Sohn Zeit braucht es auch). Überlege dir ein paar tolle Aktivitäten die einem 12Jährigen viel Spaß machen und die er besonders mag (vielleicht auch mal ein Wochenende an dem er sich etwas wünschen kann, Klettern, Fußball, Eislaufen.....?) vielleicht lässt er sich ja darauf ein mit dir Pläne für diese Unternehmungen zu schmieden.
        An deiner Stelle würde ich auch nicht mehr ständig zur Verfügung stehen, du bist kein Hund der für ein Leckerle platz macht bis Herrchen komm ruft. für ihn ist das der leichtere Weg, für dich der schwerere ihr müsst ein gutes Mittelmaß finden mit dem ihr beide leben könnt. Sei halt abends auch mal anderweitig beschäftigt, besuch Freunde, du solltest auch ein Leben neben ihm haben und dich aus der stand by Rolle lösen.

        Kommentar



        • Re: Belastung, Partner hat Kind


          Stelle dein partner ganz klaren fragen, ohne umwege.
          Zum beispiel:
          Was er davon hält, mit dem kind was gemeinsammes zu machen.
          Redet du klartext und springe nicht sofort wen er ruft, das heisst, versuche dir einen plann zu machen was du definitiv 2 mal die woche machst, tanze ? sport? ein trinken gehen ?und bitte bitte, kontacktiere ein paar freundinen und versuche ein paar wochenende mit dennen zu verbringen, ohne ständigt für ihm standby zu stehen... und das sagst du ihm, auch wen es schwierig für ihm scheint, er wird bestimmt mit dir ein plann machen wollen, du solltes aber auch wollen und fest davon überzeugt sein das es ein weg ist, ergo konstrucktiv denken.... nach dem moto, es gibt keine probleme sondern lösungen. Wen du power darein steckt, wird er erst mal woll dumm aus der wäsche schauen, aber motiwiere ihm dazu.

          Kommentar


          • Frage


            Wieso haben sich die beide getrennt ?

            Wusste sie den das du auf ihm steht, bevor ihr zusammen gekommen seit? Hat er sie betrogen ? Wie stanst du mit ihr, vor der trenung? War ihr den befreundet? ( du und sie)?

            Ich versuche zu verstehen warum sie ihm keine neue beziehung gönnt? Und warum er es zulest, das sie sich so massiv einmischt.

            Kommentar


            • Re: Belastung, Partner hat Kind


              Naja ich kenne seine Exfrau, wir haben uns durch Zufall auf einer Veranstaltung näher kennengelernt. Da waren die beiden aber schon getrennt. Hab ab und an mal mit ihr telefoniert, sie hat mir ihr Herz ausgeschüttet wegen seinem Ex. Er hat sie auch betrogen, was aber nicht der alleinige Grund der Trennung war, es hat schon lange nicht mehr gepasst zwischen beiden, das weiß ich von beiden Seiten. Ich war nie in ihn verliebt, fand ihn toll ja, aber er war für mich eben unerreichbar da ich eine Beziehung hatte und er ja Familie. Und dann war ich Single und er alleine.
              Durch ein gemeinsames Wochenende mit dem Verein hat sich mehr entwickelt und ab dem Zeitpunkt habe ich auch sofort den Kontakt zu seiner Ex abgebrochen, konnte nicht mehr mit ihr reden. Klar, sie denkt nun ich habe ihr zugehört mit ihrem Leid obwohl ich schon längst was mit ihrem Exmann hatte, aber das war nicht so. Sie will ihn halt zurück, kommt nicht klar mit der Trennung und gönnt ihm daher keine neue Partnerin. Ich kann sie ja auch verstehen das sie so auf mich schimpft, aber ich denke irgendwann ist genug und sie sollte es akzeptieren und nicht und allen 4 Beteiligten das Leben schwer machen. Vorallem kann der Junge am wenigsten dafür.
              Habe im Netz gestöbert und es gibt wohl gehäuft diese gleichen Probleme, hat mich sehr erstaunt, aber einen Weg und einen Lösungsansatz kann niemand vorschlagen..Leider

              Kommentar



              • Re: Belastung, Partner hat Kind


                "aber einen Weg und einen Lösungsansatz kann niemand vorschlagen."

                Das ist nicht ganz richtig: die Beiträge bisher enthielten klare Stellungsnahmen, wenn auch der Inhalt Ihnen nicht gefallen hat.
                Ich sehe auch die Rolle des 12jährigen als wesentliches Faktum für Ihre Beziehung.

                Kommentar


                • Re: Belastung, Partner hat Kind


                  Tja, das ist naturlich fatal, wen du mit ihr kontackt ( sehr intim) sogar vorher hattes, sie denkt woll möglich das du ihm damit beeiflüssen konnte... was zimlich doof ist, konkurenz spielschen eben, darum hat sie kein all so grosser respeckt deine beziehung ihm gegen über.... schwierig muss ich sagen, dir unter solsche umstände dir etwas zu ratten.... ausser mehr für dich zu tun, den im moment führst du dich wie das 5er ratt am waagen, was keine hübsche position ist. Ich glaube das es immer ein zeitpunkt beartet werden muss für so ne beziehung, besonderst wen ein kind dabei ist, es scheint ( zu mindest in meine augen) der falscher zeitpunkt zu sein um mit ihm gelassen diese beziehung zu führen, es ist zu sehr **" vorbelastet"<---> das fundament ist nicht frei**.

                  Kommentar


                  • Re: Belastung, Partner hat Kind


                    Hallo Doreen.

                    Ich habe dich so verstanden, dass du deinen Partner nicht sehen darfst, wenn Sohnemann anwesend ist.
                    ???

                    Ich muss ehrlich sagen, ich verstehe diese neumodischen deutschen Erziehungsmethoden nicht.

                    Ich erlebe so oft, dass Kindern bereits in jungen Jahren Verantwortung seitens der Eltern für deren Entscheidungen in deren Erwachsenen Belangen überlassen wird.

                    .

                    Mein Mann und ich wären nie auf die Idee gekommen unsere Beziehungsangelegenheiten mit unseren Kids zu besprechen. Kinder müssen Kinder bleiben und ihre Jungend leben und nicht stellvertretend in die Rolle der Erwachsenen schlüpfen, weil diese zu infantil sind ihre Angelegenheiten selbst zu klären.

                    Den Eindruck habe ich bei dem Jungen zwischen den Eltern.

                    Die Eltern kriegen ihre Konflikte nicht auf die Reihe, also muss der 12 Jährige das klären, auf seine kindliche Art, ergo, Pappa darf die Freundin nicht sehen, dann ist Mamma glücklich und schimpft nicht mit Pappa.

                    Der Junge ist in einem Solidaritätskonflikt und die Eltern lassen ihn entscheiden wie zwei Beziehungen ablaufen.

                    Dein Partner muss seinem Sohn die Verantwortung für die Beziehung zu seiner Ex und zu dir abnhemen.

                    Er als Vater muss entscheiden, wann er dich sieht, nicht sein kleiner Sohn.

                    In diesem Sinne muss er seinem Sohn das klar machen. Pappa hat ein Erwachsenenleben und in diesem Erwachsenenleben bestimmen die Erwachsenen mit wem sie befreundet sind, mit wem sie ausgehen, mit wem sie Sex haben etc. Das bestimmen nicht die Kinder.

                    Der Vater möchte von seinem Sohn geliebt werden und wenn Pappa etwas macht, was dem Sohn nicht gefällt, dann lässt Pappa auch keine Konfrontation aus.

                    Er wird auch darüm fürchten, dass wenn er es wagt dich in seinem Leben zu lassen, dass der Sohn nicht mehr zu ihm kommen will.

                    Warum geht dein Partner nicht zu einem Kinder und Jugendpsychologen und lässt sich beraten?

                    Vielleicht kannst du ihm das mal vorschlagen.

                    Du sagst dein Partner will und kann nichts ändern.

                    Na, ja, meine liebe, schau mal, er muss es ja auch nicht. Ist ja auch zu praktisch wenn du den Springer machst, warum soll er da was ändern?!

                    Es ehrt dich, dass du keinen Druck aufbauen willst.

                    Aber weißt du? Solange du auch noch dein Leben nach den Launen eines 12 Jährigen lebst und parrierst, läuft das Muster fleißig weiter.

                    Ich bin schon durch mit der Erziehung von Buben und ich mache jeden Tag drei Kreuze, dass beide ihren Weg gemacht haben und sie machen sich toll.

                    Wir haben so viel verkehrt gemacht und im Ergebnis alles richtig.
                    Unsere Jungs sind in einer Diktatur groß geworden in der Mamma und Pappa das letzte Wort hatten. Innerhalb dieser Diktatur wo unser Wort Gesetz war und sehr strengen Regeln, durften die beiden sogar zu Hause kiffen. Ich weiß, wir waren ganz schlimme Eltern. Doch eines haben wir richtig gemacht, unsere Kindern haben uns immer vertraut. Die haben viel Mist gebaut, aber ich bin stolz darauf, dass sie immer zuerst zu uns gekommen sind.

                    Nachträglich denke ich, die wären bestimmt nicht zu Mamma und Pappa immer gekommen wenn die was ausgefressen haben oder was auf dem Herzechen gehabt hatten, wenn die nicht gewußt hätten, Mamma und Pappa sind erwachsen, dass sind die Großen die stehen immer hinter uns und handeln auch so.

                    Ich will mir nicht ausmahlen, wenn ich meinen Kindern alleine die Verantwortung über ihre erste Drogenerfahrung überlassen hätte oder darüber mit 16 alleine durch die Gegend zu reisen, ohne dass wir Eltern als Instanz präsent gewesen wären die stark genug ist, damit sich ein Kind immer darauf verlassen kann, weil diese Instanz einen Rahmen vorgibt in dem eben diese Instanz das letzte Wort hat und das Kind darauf vertrauen kann, dass die Großen schon wissen was geht und was nicht geht.

                    Was ich damit sagen will, ein Kind ist ein Kind, es kann nicht stellvertredend für die Erwachsenen die Verantwortung übernehmen.

                    Denn dadurch lernt es, auf meinen Vater, auf meine Mutter kann ich mich nicht verlassen. Ich muss alles alleine regeln.

                    Mir scheint, dass der Junge von dem wir hier sprechen sich in einer solchen Situation befindet.

                    Er, das aKind, regelt die Besuchzeiten der Freundin des Vaters. Weil er merkt, sein Vater kriegt seine Beziehungen alleine nicht geregelt.

                    Ich sag dir was, in zwei Jahren regelt der auch alleine wo er sein Gras raucht und mit wem! Und wenn er schon mit 12 Jahren die Beziehungen seines Vaters geregelt hat, wird das bestimmt nicht der Vater sein zu dem er hin geht und sagt, ich kaufe mein Gras bei einem Typen der mir angeboten hat für ihn Drogen zu verticken.

                    Versuch das mal deinem Partner klar zu machen, sein Sohn braucht einen Mann, ein Vorbild und nicht einen Waschlappen für den ein 12 Jähriger stellvertretend seine Beziehungskisten regelt.

                    Soweit mein Senf, vielleicht hilft es ja.

                    Hanelore

                    Kommentar



                    • Hm...


                      Also ganz erlich, wen man das " gesammtes bild" deine konstelation in diese beziehung betrachtet, muss ich wirklich denken das ich kein pfifeling drauf wetten wurde, das es unter einen guten stern steht.
                      Sie die mutter des kindes, scheint kein bischen mit ihm " vertig" zu sein...unzählige " emotionen" ( rosenkrieg) scheinen doch eine grosse rolle zu spielen, pramatisch gesehen wäre gelogen dieses " signale" zu übersehen zu wollen.... solange es so ist, scheint jeder versuchen deine seit eine ( beziehung/ ( eine echte) mit ihm zu haben wollen, perle vor die saue zu sein...und ganz unter uns, für sie, bist du ( egal ob du oder eine andere frau) die jenige die ihre " arbeit" versaut. Tja wieder ein hahn ihm korb....an deine stelle, ich wäre mir zu schade und zu stolls dafür. ( zum glück) so vermeidet man, sich das leben zu versauern.

                      Kommentar


                      • Re: Belastung, Partner hat Kind


                        Hallo Doreen,

                        ich finde es schlimm, in welchen Konflikt das Kind da gebracht wird. Er wird zum Werkzeug seiner Eltern, nicht abgearbeitete Dinge auszudrücken. Pfui!

                        Von diesem Sichtpunkt aus könntest Du die Situation ja auch mal betrachten. Evtl. wäre ein Gespräch unter Frauen mit der Ex mal ganz sinnvoll? Irgendetwas scheint da zu schlummern...

                        Du kannst diese Probleme aber nicht lösen, nur anstossen und evtl. Vermittler sein. Und: sei dem Jungen eine Freundin, trotz allem. Der arme Kerl kann am wenigsten dafür, daß dei Situation ist, wie sie ist...

                        Gruss, C.

                        Kommentar


                        • Re: Belastung, Partner hat Kind


                          Hallo Hannelore,

                          Deinen Beitrag finde ich soo toll und treffend! Schade, den Rat hätte ich vor fünf Jahren gut gebrauchen können.

                          Als ich damals mit meinen Ex-Partner zusammenkam, war ich in ähnlicher Situation wie Doreen. Nur - das muß man sich mal reinziehen! - der Sohnemann war damals 5 (!!) Jahre alt. Keine 12.

                          Ich hatte sehr viel Verständnis für das Verhalten des Vaters. Er sah seinen Sohn, der in 300 km Entfernung lebt, alle drei Wochen am Wochenende. Für diese ein/zwei Tage war er natürlich nicht daran interessiert, die Erzieherrolle raushängen zu lassen, sondern mit seinem Sohn eine möglichst angenehme Zeit, eine kumpelhafte Zeit zu erleben mit der Orientierung, dass der Sohnemann den Papa mag,die beiden schöne zwei Tage miteinander verbringen.

                          Das sah dann so aus, dass der Kleine aussuchen durfte, was es zu Essen gibt, was unternommen wird, lauter Wünsche erfüllt werden, die die Mama sonst nicht erfüllt, natürlich durfte er
                          aufbleiben, so lang er wollte ... und letztlich wurde er gefragt, ob er einverstanden sei, wenn die beiden dieses langersehnte Wochenende mit Papas neuer Liebe teilen würden.

                          Mich hat das gewurmt, aber andererseits hatte ich Verständnis für die Situation des Papas. Dieser Drei-Wochen-Abstand bedingte es ja irgendwo, dass der dann kein Alltagsgesicht aufzog.

                          Ich finds auch heute noch naheliegend - ein solches Verhalten, auch wenn es mittlerweile graust, weil ich die Überforderung des Kindes sehe und die völlig unangemessene Position der
                          "Eltern". Aber solche Patchwork-Konstellitationen verwirren sowohl Erwachsene als auch Kinder.

                          In einer intakten Eltern-Kind-Beziehung, wo auch von beiden Elternteilen Alltag mit dem Kind gelebt wird, käme wohl kein so kleener Pups auf die Idee zu sagen: Mit der Mama hat ich gestern
                          Streit, die nehmen wir heut nicht mit den Ausflug. :-)) Oder: Die könnt sich ja auch mal außerhalb unser Männer-Group einrichten :-)

                          Wie gesagt - wenn man sein Kind nur gelegentlich sieht, kann man schon auch verstehen, dass das dann mehr zum freundschaftlichen Kind-Wohlfühl-WE wird als zur Erziehungsmaßnahme.
                          Aber ich möchte damit nur etwas zu den Ursachen beitragen, Du hast auf jeden Fall recht, dass das eine absolute Katastrophe ist! Wir - mein damaliger Freund und ich - hätten ganz klar wie
                          eine Wand entscheiden müssen, wo/wie/was gemacht wird.

                          Es stimmt auch, dass das heutzutage sowieso Trend ist, die Kinder zu kleinen Erwachsenen zu machen, weil die Großen mit der Verantwortung irgendwie überfordert sind.

                          Ich erlebe das auch gerade bei einer Freundin meiner 8jährigen Tochter. Es macht mich so wütend, wie das Kind da überfordert wird - die Eltern trennen sich seit ca. zwei Jahren. Und ich habe diverse Tränenausbrüche des Mädels "aufgefangen", wenn man da überhaupt was auffangen kann.

                          Mama hat dem Mädel versprochen, nächstes Mal mit ihr zu "TheDome" zu gehen (hat Mama keine altersgerechten Freundinnen?), das Mädel ist sowieso schon so Jungs-Sex-Pubertätsorientiert-Hauptsache Erwachsensein-mitMamamithalten, in einer akuten Trennungsphase wurde ein Fitness-coach engagiert, Begründung der Kleinen: der Papa hat die Mama wegen einer schlankeren verlassen, also müssen wir trainieren, damit er wieder zurückkommt!!

                          Mich macht das so wütend, ich hab selten so ein liebenswertes Kind erlebt,bin so erfreut, dass das die Freundin meiner Tochter ist und das beiden seit langem so dicke sind. Denn dieses Mädel
                          ist eine Bereicherung an Offenheit/Ehrlichkeit/Spontanität, und sportlich so engagiert, tanzt, durchtrainiert, hatte nen richtigen Sixpack ...

                          sie hat zwölf Kilo zugenommen in wenigen Wochen, frißt Chips und Cola wie eine Irre und weint, weil der Papa sich bei ihr ausgeweint hat, dass er im Keller schlafen muß, weil die Mama ihn nicht mehr sehen will. Wie macht man ein gesundes, tolles Kind kaputt? - Indem man ihm Verantwortung überträgt für Dinge, die es nicht tragen kann.

                          Dieses Beispiel tut mir besonders weh. Aber ich finds auch auffällig, wie verbreitet dieses Phänomen ist, dass niemand mehr erwachsen auftritt, eltern mehr freund mit ihrem Kind sein
                          wollen und nicht auch dieser simplen Logik folgen, dass Kinder natürlich auch Grenzen brauchen. Erwachsene Menschen, die diese setzen, weil sie damit ja nicht nur einschränken, sondern etwas ganz ganz Wesentliches geben:

                          Bei mir bist Du sicher! Ich bin schon groß!!!! Ich setze Dir Grenzen, aber damit erhälst Du Sicherheit, ich liebe Dich und ich schütze Dich und ich übernehme die Verantwortung für Dich!

                          Kommentar