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bin total frustriert

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  • bin total frustriert

    Hallo,
    habe folgendes problem.Mein Mann hatte vor 3 Jahren eine Prostata totaloperation.
    Er war fix und fertig als er erfuhr das er krebs hat .Als ihm der arzt dann auch noch sagte
    das er danach eventuell impotent sein werde ,wollte er sich nicht operieren lassen.
    Er machte sich große Sorgen ich könnte ihn dann verlassen.(Bin 20 Jahre jünger als mein Mann)
    Wir haben dann lange Gespräche geführt und uns im Internet informiert.
    Er war am Boden zerstört,ich habe ihm versichert ihn nicht zu verlassen.(was sollte ich auch damals sonst sagen)
    Kurz und gut mein mann wurde operiert und ist seit dem impotent.Bis heute hat er nicht den
    geringsten Versuch unternommen etwas daran zu ändern,obwohl es viele möglichkeiten gibt.
    Er lebt ganz unbeschwert ,fühlt sich wohl und ist guter Dinge.
    Nur für mich wird alles immer unerträglicher.was mich am meißten ärgert ist die Art meines Mannes.
    Er küßt mich immer als wenn es das vorspiel zu mehr wäre.dreht sich dann um und schläft ein.
    Ich liege dann da mit meinem Frust.Lange halte ich das nicht mehr aus .
    Haben jetzt fast jeden Abend streit weil ich keinen Kuß mehr will (gute Nacht kuß)
    werde immer unerträglicher kann ihn fast nicht mehr ertragen,weil er macht als sei alles in bester Ordnung.
    Ich möchte nicht geküßt werden,das erinnert mich nur an etwas was ich nicht haben kann !
    Wie soll ich ihm das nur sagen ? Halte das nicht mehr lange aus
    Lg petra


  • Re: bin total frustriert


    schon mal daran gedacht selbst Hand anzulegen???

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    • Re: bin total frustriert


      meine güte, es ist ja kaum zu glauben...

      wie kann ein mann seine frau nur derartig darben lassen?
      kann es sein, dass du ihm mal fürchterlich weh getan hast, dass er solche rachegefühle in sich tragen kann?

      oder er will dir den weg nach draußen frei machen...

      frag ihn, es gibt so komische typen, die nicht richtig ansagen können/wollen

      Kommentar


      • Re: bin total frustriert


        könnte es sein, dass dein mann sich mit dem thema sexualität ganz einfach nicht auseinander setzen möchte, weil ihm durch sein unvermögen zur penetration auch ein gewisses selbstbewusstsein und eine selbstbestätigung als mann abhanden gekommen ist? möglicherweise verdrängt er diesen teil seines lebens, um ihn vollkommen ausblenden zu können, weil das eingestehen dieser schwäche ihn zu sehr schmerzen würde.

        sexualität und penetration sind nämlich nicht unabdingbar miteinander verknüpft. ein mann verfügt meines wissens auch noch über eine zunge und 2 hände, mit hilfe derer er durchaus in der lage sein sollte ein frau zu erfreuen - so er das denn wil.

        ich denke bei euch ist ein ernsthaftes gespräch erforderlich, in dem zu ihm erklärst, dass aus deiner sicht - zumindest für deine eigene sexualität - nicht alles in ordnung ist.
        warum nimmst du diesen gute-nacht-kuss nicht zum anlass ihm zu sagen, dass er dich streicheln und dir mit mund und händen freude bereiten soll? das wäre zumindest eine erste annäherung, wieder mit dem thema sexualität in berührung zu kommen.

        Kommentar



        • Re: bin total frustriert


          Dein Mann hat sicher vor diesem Thema Angst. Doch dann solltest Du den Mut haben, es anzusprechen und das, was Du uns hier geschildert hast, ihm gegenüber erwähnen. Er macht Dir Lust mit seinem Kuss und Du fühlst Dich danach beiseite geschoben. Mach ihm klar, dass Du von ihm mehr erwartest, auch wenn Du weißt -und akzeptiert hast- dass Euer Sexualleben sich verändert hat. Oder habt Ihr beide Angst offen darüber zu sprechen? Ihr habt doch vor der OP auch offen miteinander geredet. Jetzt seid ihr dankbar dafür, dass die Krankheit ausgestanden ist. Ihr wußtet beide um das OP-Risiko mit Folgen. Also solltet Ihr auch offen miteinander bleiben. Sprich Deine Wünsche an (vielleicht könnt Ihr ja ein wenig Spielzeug miteinbeziehen...?), biete ihm gewisse Lösungen an, damit er sieht, dass Du ihn auch jetzt noch begehrst und er ein Mann für Dich ist und bleibt. Vielleicht kann er dann auch wieder offener auf Dich zugehen.

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          • Re: bin total frustriert


            das ist aber auch keine lösung auf dauer, wenn man doch so lust auf den mann den man liebt hätte!
            habe ein ähnliches problem...

            Kommentar


            • Re: bin total frustriert


              "Ich möchte nicht geküßt werden,das erinnert mich nur an etwas was ich nicht haben kann !
              Wie soll ich ihm das nur sagen ?"

              Genau so, wie Sie das hier geschrieben haben.

              Vielleicht können Sie zum besseren Verständnis noch ein paar Angaben machen:

              Wie alt sind Sie ? (Wir wissen nur den Altersunterschied).
              Wie lange besteht die Partnerschaft?
              Haben Sie noch kleinere Kinder oder andere Bindungsfaktoren?

              Kommentar



              • Re: bin total frustriert


                Hallo Dr Riecke
                Erstmal Dank an alle die geantwortet haben.Wobei ich sagen muß,das ich
                technoratte86 absolut recht geben muß.viele Frauen werden das verstehen,
                nun zu den Fragen,ich bin 45 Jahre ,also eigentlich noch zu "jung" um "es"
                ganz sein zu lassen.Wir sind jetzt 24 Jahre zusammen und haben keine Kinder
                Wir haben 17 Jahre zusammen gelebt und uns vor 6 Jahren entschlossen zu Heiraten und ein Haus zu kaufen.
                Eigentlich möchte ich ihn nicht verlassen,werde aber immer grantiger und ungerecht.
                Habe mal versucht das Thema zu bereden.Er geriet regelrecht in Panik
                was mich veranlaßte das Thema nicht mehr anzuschneiden,und wahrscheinlich glaubt er jetzt das Thema wäre durch.Weiß mir bald keinen Rat mehr,weiß aber das das nicht mehr lange gut geht.
                gruß Petra

                Kommentar


                • Re: bin total frustriert


                  siehe PN

                  Kommentar


                  • Re: bin total frustriert


                    petra6342 schrieb:
                    -------------------------------------------------------

                    > Haben jetzt fast jeden Abend streit weil ich
                    > keinen Kuß mehr will (gute Nacht kuß)
                    ...
                    > Ich möchte nicht geküßt werden,das erinnert mich
                    > nur an etwas was ich nicht haben kann !
                    > Wie soll ich ihm das nur sagen ?


                    Wieso - wie begründest Du denn, dass Du keinen Kuß mehr willst?
                    Wie läuft denn der allabendliche Streit ab?
                    Das kann ich mir schwer vorstellen, wenn das eigentliche Thema so tabu ist?

                    Kommentar



                    • Re: bin total frustriert


                      Hallo Sandra,
                      Bekomme noch jeden Abend einen Kuß,möchte aber nicht mehr aus erwähnten
                      Gründen.
                      Habe es versucht anzusprechen,bekam zur Antwort : "Du liebst mich nicht mehr"
                      Stimmt aber nicht,und will ihm diesen Eindruck auch nicht vermitteln,also was tun
                      als zu schweigen.
                      Lg Petra

                      Kommentar


                      • Re: bin total frustriert


                        Hallo Petra,

                        "kann ihn fast nicht mehr ertragen,weil er macht als sei alles in bester Ordnung. "

                        Dieser Satz beschreibt auch eine emotionale Distanz, die völlig einfühlbar ist.
                        Genauso ist es absolut verständlich, dass eine Frau von 45 Jahren einen Anspruch auf ein erfülltes Liebesleben hat und die Biologie dabei sich nicht mit dem Alter des Partners abstimmt.
                        Die Frage, die zu klären wäre: Hat sich die Libido Ihres Mannes völlig auf Null reduziert? Das kann Alter und durchgemachte Krankheit nur zum Teil erklären. Patientenseitig ist das gleichzeitige Nachlassen von Erektionsfähigkeit und Libido gleichzeitig weniger problematisch, weil der Leidensdruck gering ist. Aus Partnersicht ist aber genau diese Kombination verhängnisvoll, besonders wenn die Partnerin deutlich jünger ist.

                        Wenn Ihr Mann auch aus Angst das Thema meidet, so gibt es doch Hinweise auf ein sexuelles Interesse. Interessieren ihn noch Bilder erotischen Inhalts, Filme mit entsprechenden Szenen usw. Hat sich da auch etwas verändert?

                        Erst wenn Sie sich sicher sind, dass seine Libido noch vorhanden ist, lässt sich das große Feld der nicht penetrierenden Sexualität erschließen - oder wieder aktivieren.

                        Vielleicht äußern Sie sich nochmal.

                        Beste Grüße

                        Dr. Riecke

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                        • Re: bin total frustriert


                          auf Dauer vielleicht nicht, aber um erstmal dieses qualvolle verlangen los zu werden???

                          Kommentar


                          • Re: bin total frustriert


                            stellst du denn die Gegenfrage???"Liebst DU MICH noch??? Wenn ja: Wieso zieht er sich auf körperlicher Ebene zurück??? Hat er nicht selbst das Gefühl, das du mehr brauchst, als ein Kuss???

                            Kommentar


                            • Re: bin total frustriert


                              Es gibt noch ne andere Gegenfrage.

                              Was wäre wenn es umgekehrt der Fall wäre. Sie hätte eine Operation an oder in der Scheide, könnte monate- oder jahrelang keine Penetration mehr haben. Er aber würde dann trotzdem seine Bedürfnisse anmelden.

                              Würde Sie sich noch als Frau fühlen, wie würde ihr Problem Sie selbst belasten und wie sollte ihr Partner dann mit Ihr umgehen?

                              Okay, rein hypothetisch würde Sie dann dieses und jenes sagen, aber ob das im Ernstfall tatsächlich so wäre bleibt dahin gestellt.

                              Forderungen, Wünsche haben ist einfach. Die Realisierung ist schon komplizierter.

                              Kommentar


                              • Re: bin total frustriert


                                byher schrieb:
                                -------------------------------------------------------
                                > Es gibt noch ne andere Gegenfrage.
                                >
                                > Was wäre wenn es umgekehrt der Fall wäre. Sie
                                > hätte eine Operation an oder in der Scheide,
                                > könnte monate- oder jahrelang keine Penetration
                                > mehr haben. Er aber würde dann trotzdem seine
                                > Bedürfnisse anmelden.
                                >
                                > Würde Sie sich noch als Frau fühlen, wie würde ihr
                                > Problem Sie selbst belasten und wie sollte ihr
                                > Partner dann mit Ihr umgehen?
                                >
                                > Okay, rein hypothetisch würde Sie dann dieses und
                                > jenes sagen, aber ob das im Ernstfall tatsächlich
                                > so wäre bleibt dahin gestellt.
                                >
                                > Forderungen, Wünsche haben ist einfach. Die
                                > Realisierung ist schon komplizierter.


                                Eine liebende Frau würde in dieser Situation kaum ihren Mann "verhungern" lassen, ihn leidenschaftlich küssen und seine Erektion einfach abtun, indem sie sich umdreht und "schlaf gut" sagt. Wenn auch eine Penetration aus gesundheitlichen Gründen nicht vollziehbar ist, so gibt es ja auch noch andere Möglichkeiten, seinem Partner aus Liebe und mit Liebe ein wenig Freude zu bereiten, als ihn ständig vor den Kopf zu stoßen. Und wer liebt, hat auch Spaß an der Lust des anderen, wenn er/sie selbst momentan eben nicht so viel davon haben kann. Die Häufigkeit wird ohnehin reduziert sein, denn hier geht es um gegenseitige Liebe und damit auch gewisse Rücksichtnahme und Einfühlungsvermögen.

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                                • Re: bin total frustriert


                                  Hallo,
                                  Antwort an Dr.Riecke:wenn im Fernsehen entsprechende Bilder laufen schaltet
                                  er um.Ich kann eigentlich gar nichts weiter dazu sagen weil er wie erwähnt nicht mit mir darüber spricht.Ich glaube aber doch wenn da noch was wäre hätte er es doch mal probiert oder ?
                                  kann mir nicht vorstellen das er es nicht selbst getestet hat.Ansonsten kann ich mich an einen Satz im Krankenhaus nach der OP erinnern,wo er mir ganz verzückt erklärt hat ,morgens eine Errektion gehabt zu haben.Seitdem hat er nie mehr ein Wort darüber verloren.
                                  an Nicky2312 :er sagt er liebt mich,was er darüber denkt ,was ich brauche weiß ich nicht könnte mir aber vorstellen das er unsere momentane Krise gar nicht damit in zusammenhang sieht.Gaube fast für ihn hat sich dieses Thema damals
                                  als ich ihm vor der OP versicherte trotz evtl.Impotenz bei ihm zu bleiben erledigt.
                                  und an byher : wäre es umgekehrt der Fall würde ich mir sehr wohl gedanken machen wie ich meinen Mann halten kann.Aber mir scheint Frauen sind da anders
                                  Lg petra

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                                  • Re: bin total frustriert


                                    Hallo Petra,

                                    "..wenn im Fernsehen entsprechende Bilder laufen schaltet er um..."

                                    Das spricht eher dafür, dass ihm das Thema unangenehm, aber nicht egal ist. Sonst könnte er "neutral" darüber sinnieren, dass Sex doch auch mal zu seinem Leben gehört hat.
                                    Aus dieser Haltung heraus wäre auch eine sachliche Diskussion mit ihm besser möglich.

                                    Trotzdem müssen Sie sich über Ihre Bedürfnisse austauschen. Aber natürlich nicht mit der Alternative, dass Sie ihn ganz verlassen. Die Minimalvariante, die Lust außer Haus zu erleben, setzt eine Größe voraus, die nur sehr wenig Männer haben. Der Anstoß geht übrigens dann vom temporär zurück bleibenden Mann aus (ich kenne einige solcher Fälle).
                                    Ein gangbarer Mittelweg ist das Spektrum des nicht penetrierenden Sexes, das kann für beide Partner befriedigend sein, wenn eine tragfähige Beziehung besteht und Einer für den Anderen einsteht.

                                    Gar nicht vertretbar ist das völlige Ausblenden des Problems - als ob es dann keines mehr wäre - , das müssen Sie ihm klar machen.

                                    Beste Grüße

                                    Dr. Riecke

                                    Kommentar


                                    • Re: bin total frustriert


                                      ER denkt, du liebst ihn nicht mehr, weil du keinen Kuss mehr von ihm möchtest - und DU denkst, er liebt dich nicht mehr, weil er keinen Sex mehr mit dir hat. Daran siehst du schon, dass eure Erwartungshaltungen an den andern ganz unterschiedlich sind:
                                      Du erwartest etwas von ihm, was er dir (zumindest noch nicht) nicht geben kann und lehnst das ab, was er dir geben kann und will! Klar, dass ihr dabei dann beide auf der Strecke bleibt und keinen Weg weiter findet!
                                      Er hat wahrscheinlich selbst massiv mit dem Problem zu kämpfen, dass er impotent ist und fühlt sich sicherlich in dieser Rolle miserabel! Dann wird er auch noch zurückgewiesen, wenn er einen Ansatz von Gefühl zeigt! Dass er in dieser Situation nicht auch noch große Lust hat, seine Unfähigkeit weiter vor dir auszubreiten und mit dir Gespräche zu führen (von denen er wahrscheinlich annimmt, dass du die Problematik ohnehin nicht verstehst), ist für mich völlig nachvollziehbar!
                                      Bei diesem Krankheitsbild (obwohl er ja nicht mehr "krank" ist), ist es eigentlich erst mal an dir, ihn aus seiner Minderwertigkeithöhle rauszuholen! Hast du mal versucht, auch auf ihn zuzugehen und SEINE sexuellen Wünsche rauszufinden? Glaub mir, auch wenn jemand impotent ist, so hat er doch sexuelle Bedürfnisse, die erfüllt werden wollen - wenn auch vielleicht auf eine andere Art und Weise, als du es bisher gewohnt warst! Aber um das rauszufinden, braucht man gegenseitig ein großes Vertrauen und tiefes Einfühlungsvermögen! Wie soll er dieses Vertrauen haben, wenn er merkt, dass er nur auf Ablehnung stößt und emotional gar nicht mehr an dich rankommt!
                                      Tut mir leid, wenn das jetzt etwas hart klingt! Aber glaube mir, ich weiß, wovon ich rede!

                                      VG

                                      Kitty_Lu

                                      Kommentar