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Ist die Liebe einfach eine Ansichtssache?

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  • Ist die Liebe einfach eine Ansichtssache?

    Guten Abend allerseits!

    Ich hoffe, dass ich in diesem Forum eventuelle Denkanstösse oder Ansichten erhalten kann, denn im Moment verstehe ich die Welt oder vor allem die Liebe nicht mehr ganz.

    Meine Geschichte ist folgende: Im letzten November habe ich einen Mann kennengelernt. Ich war jedoch noch in einer Beziehung und fand ihn auch nicht wirklich interessanter, wir verstanden uns eifach gut, das war alles. Die Monate vergingen, meine Beziehung bröckelte, vor allem im sexuellen Bereich, ich fragte mich ob ich eventuell nicht attraktiv genug bin für meinen Freund...doch die Bestätigung bekam ich von diesem anderen Mann...für mich ein völliger Widerspruch. Mein Interesse an ihm wurde so im Februar geweckt, jedoch dachte ich, dies sei wohl eine rein körperliche Anziehung. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass da mehr Gefühle sind, doch ich spielte sie herunter. Im Mai aber merkte ich, dass ich diesen Mann wirklich liebte, also schrieb ich ihm einen Brief. Ich bekam einen Brief zurück, er sagte mir, dass er in Januar schon Feuer und Flamme für mich war, meine Nähe genoss aber sich nicht in die Beziehung einmischen wolle. Für beide war also klar, dass da Gefühle sind. Einige Tage später sagte er mir aber, dass er mir nicht mehr als Freundschaft bieten könnte. Ich fand heraus, dass er noch nie eine Freundin hatte,Angst hatte und der Meinung war, dass Frauen nicht ernsthaft an ihm interessiert seien. Wir sahen uns einen Monat nicht, ich beendete meine Beziehung. Dann traffen wir uns wieder und ich wollte ihm zeigen, dass mein Interesse wirklich ernst gemeint ist. Wir verstanden uns super, alles war vertraut und ich hatte das erste Mal im Leben das Gefühl, den Menschen gefunden zu haben, den ich ja so lange suchte. Er sagte mir, dass ich ihm gut tue, wir kuschelten zusammen etc. Doch als ich ihn eines Tages küssen wollte, wich er mir aus, er würde mehr Zeit brauchen. Also sagte ich ihm, dass ich ihm alle Zeit geben würde, sofern er mich an sich heranliesse. Dann hörte ich einige Tage nichts mehr. Also schrieb ich ihm, was los sei. Er entschuldigte sich und ich fragte ihn nochmals, ob er mich wirklich nur nicht küssen wollte, weil er Zeit bräuchte oder mehr, weil er halt doch kein Interesse an mir habe. Er sagte mir, es sei ersteres und dass er mich näher kennenlernen wolle. Also traffen wir uns ein paar Tage später wieder...doch er war völlig distanziert. Dann sagte er mir abermals, dass er mir "nur" eine Freundschaft anbieten könne. Ich fragte ihn, was ihm den konkret fehle. Da meinte er, dass eigentlich vieles stimme, er fände es sehr schön, dass ich ihn einfach so nehme, wie er sei...aber in ihm fehle einfach das Brennen im Inneren. Und er hätte in letzter Zeit nicht das Bedürfnis gehabt, mich beispielsweise zu küssen. Dennoch fühle er sich aber körperlich zu mir hingezogen und fände mich interessant. Dann fragte ich ihn, ob er denn mit allen Kolleginnen stundenweise kuschelte, Händchen hielt etc...er verneinte. Er meinte dann noch, dass er eventuell einfach zu schwach für mich sei oder eben Angst vor diesem "Neuland" hätte. Nun ja, er ist ein Mensch, der sich sehr viele Gedanken macht...typischer Kopfmensch würde ich sagen.

    Aber mal ehrlich...ich liebe ihn...aber dieses Brennen verspüre auch ich nicht mehr gross...dieses Brennen verspüre ich oftmals, wenn ich einen Mann neu kennenlerne, noch nichts über ihn weiss etc.
    Aber wir kennen uns schon seit bald einem Jahr, wussten sehr viel voneinander.
    Muss da also wirklich so ein Brennen im Inneren sein, damit es Liebe ist?
    Sind da nicht eher Aspekte wie Vertrautheit wichtig, jemanden so zu nehmen, wie er eben ist etc...ist das nicht das, wo eben die Liebe, und nicht das Verliebtsein ausmacht?
    Oder lässt sich dieses Feuer und Flamme sein wieder aufleben?
    Und macht es da noch einen Sinn, dranzubleiben oder ist hier die Liebe am falschen Platz?
    Und wie soll man sich diese Wankelmütigkeit dieses Mannes erklären?

    Das Ganze dauert nun schon seit einem halben Jahr an und ich wäre wohl nicht drangeblieben, wenn ich da nicht ein Entwicklungspotential gesehen hätte. Denn eigentlich bin ich grundsätzlich in Sachen Liebe ziemlich ungeduldig. Aber zwischen uns hatte ich einfach das Gefühl, dass da mehr sein muss als eine blosse Freundschaft...

    Ihr seht schon, lauter Fragen, eine grosse Ungewissheit.
    Vielleicht hat ja jemand etwas ähnliches schon erlebt und weiss Rat.
    Oder vielleicht könnte auch ein Expertenrat nicht schaden.

    Liebe Grüsse


  • Re: Ist die Liebe einfach eine Ansichtssache?


    Liebe ist für manche Person eine Ansichtssache und so individuell wie Menschen halt sind.

    Die einen wollen oder brauchen eine Bilderbuch-Liebe wie wir sie aus den Liebesromanen kennen.
    Die anderen entwickeln eine aus einer Freundschaft, wieder andere brauchen etwas stürmisches mit viel Bauchkribbeln usw. Jedem das seine, so wird jeder glücklich.

    Ob du mit dem Musterexemplar glücklich wirst, ich weiß es nicht. Vermute aber mal nein.
    Auf mich macht er deinen Erzählungen nach einen komischen Eindruck. Entweder ist er ein cleverer Stratege der mal schauen will wie weit du auf ihn eingehst, oder er ist ein verhindertes Muttersöhnchen das seine Mutti grade nicht immer anrufen kann wenn es nötig wird.

    Viel Erfahrung scheint er nicht zu haben. Mutig und zielstrebend scheint er auch nicht zu sein.
    Und dir gefällt sowas, du siehst Entwicklungspotential?

    Na dann kläre mich mal auf. Ich sehe anhand deiner Beschreibungen keines. Ich sehe nur zögern, Unentschlossenheit, ausflüchte und Rückzieher. Aber vielleicht habe ich heute einen schlechten Tag oder muss nochmal alles aufmerksam lesen.

    Wie ich schon schrieb, jedem wie es ihm gefällt. Vielleicht gefällt es dir ja.
    Aber da du hier geschrieben hast wird es wohl nicht ganz so sein.

    Mal sehen was die werten Damen zu deinem Thema schreiben.
    Ich bin ganz Ohr.

    Kommentar


    • Re: Ist die Liebe einfach eine Ansichtssache?


      Hi belly button,

      ich bin der Meinung, dass Liebe keine Ansichtssache ist. Die Erwartungen an eine Beziehung mögen verschieden sein, die Zeichen der Zuneigung verschieden. Aber wenn Du schon das
      Wort Liebe gebrauchst, so denke doch einmal: Wer liebt ,will glücklich machen, will Sicherheit
      und Vertrauen aufbauen, will respektieren. Und das ist bei jedem, der liebt, gleich. Würdes t
      Du sagen, dass er versucht, Dich glücklich zu machen? Würdes Du sagen, er steht zu Dir ?
      Würdest Du sagen, er bemüht sich darum, Deine Liebe zu erhalten?

      Da er so unentschlossen ist, so wankelmütig, so unstet in seiner Zuneigung, hast Du einen
      guten Grund, skeptisch zu sein. Du gibst, Du bemühst Dich, versuchst ihn für Dich zu be-
      geistern.

      Die Welt möge so modern sein wie sie will, aber die Zeichen von Zuneigung bleiben
      dieselben.

      Laß nicht Dein Leben vorbeiziehen, während Du nur das Krankenschwester-Häubchen
      auf dem Kopf hast. Es könnte sein, wenn er endlich der richtigen Liebe begegnet, Du sein
      Verhalten gar nicht wiedererkennen würdest.

      Vergiss nicht, er ist der Mann ! Neben so einem Mann verhungerst Du.

      L.G.Sie51

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      • Re: Ist die Liebe einfach eine Ansichtssache?


        @ byher

        Vielen Dank für deinen Beitrag. Nein, natürlich hast du Recht, die Lage wie sie jetzt ist gefällt mir ganz und gar nicht. Ich bin grundsätzlich nicht der Freund von diesem ewigen Annäherung-Rückzug-Verhalten. Aber weisst du, es fehlt so einfach an einem "definitiven" Standpunkt, um eine Zielablösung zu machen. Ich könnte eine Freundschaft akzeptieren, jedoch nur, wenn er auch wirklich richtig hinter seiner Entscheidung stehen könnte, was er meiner Meinung nach (noch) nicht macht. Oder dann halt den Versuch, sich näher kennenzulernen, ohne Erwartungen oder Druck.
        Wo für mich das Entwicklungspotential liegt...hmm...ich weiss dass dies schwer zu erkennen ist, da ich viele (auch positive) Aspekte ausgelassen habe, da es sonst schon zu lange gedauert hätte. Ich denke es war für mich die stufenförmige Annäherung, von kumpelhaftem Verhalten über das Knistern und Spielen bis zum vertrauten Gemeinsamen...schwierig so zu erklären.
        Weiss nicht ob du das kennst...dass du einen Menschen triffst, der für dich wie ein Spiegel wirkt...beispielsweise ein Blitzen in den Augen dass du vegebens in anderen Gesichtern gesucht hast. Oder eben diesen sein dürfen wie man ist. Oder halt ein Akzeptieren von Ecken und Kanten. Mag ziemlich absurd klingen, ich weiss.

        Kommentar



        • Re: Ist die Liebe einfach eine Ansichtssache?


          @ Sie51

          Vielen Dank für deinen Eintrag.
          Ob er mich glücklich macht...nein so sicher nicht. Doch hier liegt genau das Pardoxon: Er selbst hat mir einmal gesagt, dass er mir die Freundschaft (und nicht mehr) anbieten will, weil er mich nicht verletzen wolle, da er sich selbst als sehr kompliziert und schwierig einschätzt. Aber liegt es denn nicht schlussendlich an mir, ob ich dieses Risiko eingehen will, auch seine komplizierte Seite zu akzeptieren? Oder wollte ich mir da zuviel vornehmen? Ich selbst sehe mich als grundsätzlich starke und resistente Person und ich kämpfe auch gern für diese "Probleme"...jedoch nur, wenn auch Hoffnung, ja wie du geschrieben hast, Hoffnung auf Nahrung besteht.

          Hmm...sieht wohl so aus als wäre meine Nahrung in diesem Fall die Erfahrung an sich...am Ende ist es doch immer ein Gewinnen oder ein Lernen.

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          • Re: Ist die Liebe einfach eine Ansichtssache?


            Tja belly, er fasziniert Dich gerade durch dieses Spiel. Es ist wie die Maus, die die Katz
            verarscht, vor ihrer Nase läuft, und huch wieder weg ist. Du versuchst das Spiel zu versehen,
            zu durchschauen, um Deinen Stand zu verbessern.
            Er flutscht Dir immer wieder aus den Fingern, streckt die Hand aus und enzieht sie wieder.

            Und irgendwann verliebt er sich, und Du wirst Dich wundern, was aus Deinem armen
            Häschen für ein selbständiger Kerl wird, der genau weiß, wie man mit einer Frau umgeht.

            Leider wirst Du nur Zuschauer sein in dieser Komödie.

            Wer liebt ,findet auch einen Weg seine Liebe zu zeigen. Aber bedenke, er bietet Dir jetzt
            schon nur Freundschaft. Das vernünftigste wäre, seinen Worten Gehör zu schenken. Das
            was er sagt, zu akzeptieren. Jeder hat Ecken und Kanten. Du, Er, ich, halt jeder. Aber diese
            Ecken und Kanten habe nichts mit der Frage. LIebe zu tun.
            Und niemand wird geliebt, weil er so nett,lieb,vernünftig,aufopfend, duldsam und bequem ist. Liebe ist und bleibt Chemie,hat selten mit Verstand, Vernunft zu tun.
            Widme ihm Deine Freundschaft, aber nicht Dein Leben.

            Wünsche Dir Alles Gute
            L.G.Sie51

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            • Re: Ist die Liebe einfach eine Ansichtssache?


              Er möchte sich auf der sicheren Seite wissen... er hat Dich vorgewarnt, so kann er später ohne schlechtes Gewissen sagen, siehst du ich habe es dir doch gesagt.... So entschuldigt er schon im Vorfeld sein Verhalten, das er wegen Dir nicht ändern möchte. Hätte er wirkliches Interesse wäre er sehr bemüht, dass zu ändern.

              Kommentar



              • Re: Ist die Liebe einfach eine Ansichtssache?


                ja, liebe ist *ansichtssache*, obwohl mir das wort nicht gefällt, trefflicher wäre der ausdruck projektion.
                ich sehe eine frau und ohne bewusstes zutun entstehen gefühle für sie. ich empfinde sie als attraktiv (anziehend).
                cih gehe auf sie zu, frage ob ich sie näher kennenlernen darf. ja, ich darf.
                dann geht es weiter. bleibt die attraktion bis zum ganz nahen kennenlernen erhalten hat sich in mir die beziehung verfestigt, wird dauerhaft und beständig.
                dann erfülle ich ihre wünsche und bedürfnisse sehr gern und so gut ich es vermag.
                nehme auch leid, verwerfungen usw. auf mich, um die beziehung stabil zu halten.
                im grunde leiste ich dies, um dafür auch geliebt (befriedigt, beglückt etc.) zu werden.
                im idealfall halten sich gegenseitiges geben und nehmen die waage.
                das ist aber bei weitem nicht immer so.
                die ungleichgewichtigkeiten, die im laufe einer beziehung - auch von anfang an - entstehen bzw. vorhanden sind, übersieht der wille zum lieben - liebe macht bekanntlich und zumindest auf einem auge blind. das muss so sein und kann nicht vermieden werden, andernfalls ginge man niemals ein echte beziehung ein.
                die in den allermeisten fällen bestehenden ungleichgewichtigkeiten im wechselseitigen austausch haben per se ein zerstörendes potential.
                das gilt es zu erkennen, ggf. zu beseitigen und wenn nicht, verläuft eine beziehung mehr und mehr unglückselig, und je nach frustrationstoleranz der beteiligten wird sie über kurz oder lang zerbrechen, bzw. zur erbärmlichkeit verkommen.

                zwei menschen mit unterschiedlichsten biografien, höchst individuellen wesensmerkmalen werden mit sicherheit niemals identisch projezieren.
                darin liegt liebreiz aber auch gefahr.

                es ist ein glück, wenn beider projektionen halbwegs identisch sind bzw. werden können.
                nur dann besteht aussicht auf eine lange, beiderseits befriedigende partnerschaft.

                Kommentar


                • Re: Ist die Liebe einfach eine Ansichtssache?


                  Tja, klingt schwierig. Beim Lesen ist mir der Gedanke gekommen ob er vielleicht homosexuell ist. Nur so eine Idee, muss natürlich nicht sein.
                  Wenn ich du wäre würde ich mich zurück ziehen und abwarten. Wenn was kommt so muss es von seiner Seite kommen.

                  Kommentar


                  • Re: Ist die Liebe einfach eine Ansichtssache?


                    Almitra schrieb:
                    -------------------------------------------------------
                    > Tja, klingt schwierig. Beim Lesen ist mir der
                    > Gedanke gekommen ob er vielleicht homosexuell ist.
                    > Nur so eine Idee, muss natürlich nicht sein.


                    Tja, dieser Gedanke kam bei mir auch kurz hoch.
                    Denn wenn er sich sogar vor dem Küssen drückt, tja, dann nimm die Freundschaft an und
                    verwerfe den Gedanken an Liebe besser.
                    Kann auch tatsächlich so sein, dass er keine starke Frau möchte. Die aber reflektierst Du in seinen Augen noch immer, denn sonst hättest Du längst aufgegeben und spieltest nicht
                    so eine Art psychologische Krankenschwester. Und selbst wenn Du diese harte Nuss eines Tages knacken würdest, meinst Du er ändert deshalb seinen Charakter? Er scheint ein äußerst passiver Mann bzgl. Liebe zu sein. Willst Du immer nur der aktive Teil sein oder überwiegen bei Dir insgesamt nur die gemeinsamen Interessen? In diesem Fall mündet eine Beziehung wohl doch nur in einer Freundschaft - oder im Fiasko.
                    Du fühlst Dich angestachelt, sein Verhalten zu ändern und wahrscheinlich wird er sich gerade deshalb immer mehr zurückziehen.
                    Versuche Dich doch mal richtig bedeckt zu halten, lasse ihn links liegen, flirte mit anderen. Dann wirst Du erfahren, ob er nur Freundschaft für Dich übrig hat.

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                    • Re: Ist die Liebe einfach eine Ansichtssache?


                      Hallo!

                      Hast du mal versucht, dich selbst zurückzuziehen, statt immer wie auf dem Präsentierteller dazuliegen und drauf zu warten, dass er zugreift? Ihn macht es in deinen Augen ja gerade interessant, dass er so schwierig zu knacken ist, ich würde es auf jeden Fall mal versuchen, ob das umgekehrt genau so ist, d.h. ob ER sich nähern will, wenn DU ihm nur noch Freundschaft und nicht mehr anbietest.

                      Auf lange Sicht gesehen glaube ich aber nicht, dass du mit diesem Mann glücklich werden wirst. Er hat anscheinend ein großes Problem mit Nähe, und so wirst du bei ihm immer auf der unsicheren Seite sein. Du musst bei ihm immer damit rechnen, dass, selbst wenn er mal in Stimmung kommt, dich zu küssen oder mit dir zu schlafen, dass er am nächsten Tag sich wieder unnahbar zeigt und zurückzieht.

                      Willst du dir das wirklich antun, ewig um die Zuneigung und Gunst eines Mannes zu werben, der vielleicht schon nachts nach dem Sex seine Sachen packt und aus deiner Wohnung schleicht, weil er im Nachhinein schon wieder "nicht sicher" ist, ob er das alles überhaupt will. Er ist wie eine Maus, die vor der Mausefalle sitzt - sie ist scharf auf den Käse, hat aber Angst, "geschnappt" zu werden. Willst du die Mausefalle in so einer Beziehung sein, als Gefängnis und Käfig empfunden werden?

                      Glaube mir, ich hatte auch mal so einen verkorksten Typen, das ist kein Spaß, 2 Monate habe ich mich mit dieser "Beziehung" herumgequält und war fast jeden Tag enttäuscht und verletzt. Immer wenn ich dachte, jetzt ist alles endlich gut, zog er sich wieder zurück, brauchte Zeit, musste "nachdenken", keine Ahnung, worüber, mein Unverständnis seinem Verhalten gegenüber und meine Verletztheit deswegen trieben uns nur immer weiter auseinander, ich kann mir vorstellen, dass du mit diesem Mann ähnliches erleben wirst, selbst wenn er dich mal an sich ranlässt, er wird dich auch immer wieder wegstoßen und ausschließen - das wird dich auf Dauer sehr unglücklich machen und dein Selbstbewusstsein nicht gerade stärken!

                      Also, mein Tipp ist echt: Lass dich nur drauf ein, wenn du dir sicher bist, dass er nur Anlaufschwierigkeiten hat und nicht GENERELLE Probleme mit Nähe usw., denn Letztere wirst du nicht lösen können, es wird nur sehr verletztend für dich, wenn du es weiter versuchst. Dann nimm lieber die Freundschaft und genieße das Kribbeln im Bauch ab und zu, ohne mehr zu bieten oder zu erwarten - sonst ist es auch DAFÜR zu spät, und dann bereust du vielleicht, einen guten Freund verloren zu haben.

                      LG
                      Claudia

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