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Beziehungskatastrophe!

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  • Beziehungskatastrophe!

    Wir sind seit 7 Jahren zusammen.
    Seit 4 Jahren möchte sie gerne Kinder. Ich fühlte mich noch zu jung, wollte meine Freiheit nicht aufgeben.
    Auch wollte sie, daß ich sie heirate. Mir bedeutete das nichts. Nur ein Blatt Papier. Das ich mit ihr alt werden möchte, habe ich ihr gesagt. Ich dachte, das reicht aus.
    Vorwürfe kamen immer wieder, es kam zum Streit, aber die Beziehung lief immer weiter.
    Unsere Beziehung war immer sehr freundschaftlich. Wir können gut reden, lachen, haben gemeinsame Interessen und Ansichten. Sind in unserem Verhalten sehr ähnlich. Wir haben fast jede freie Minute zusammen verbracht und waren in den 9 Jahren nie länger als eine Woche getrennt.
    Vielleicht auch ein Problem unserere Beziehung.
    Unser Verhältnis war oft eher wie Bruder und Schwester.

    Doch vor 4 Monaten hat sie die Pille abgesetzt und ich habe nicht widersprochen. Aber ich habe auch nicht gesagt: "Ja, jetzt lass uns Kinder bekommen!"
    Wieder keine BigPoint in der Beziehung erziehlt.

    Trotzdem kamen immer wieder die Vorwürfe, "du wolltest mich nicht heiraten, du wolltest keine Kinder, du wolltest kein Haus mit mir. Jetzt will ich auch nicht mehr. Du hast dich nie für mich entschieden.".
    Das ich sie nicht geheiratet habe, war im nachhinein ein riesen Fehler. Es hätte mir nicht wehgetan und ihr hat es so unglaublich viel bedeutet.

    Hinzu kamen Probleme in ihrem Job, der Alltagstrott und sexuelle Verödung.
    Sie warf mir immer vor keine Mut zu haben, keine Ziele. Damit hatte sie nicht ganz unrecht.

    Dann kam vor 8 Wochen der Tag an dem sie mir sagte, daß sie sich in ihren Kollegen verliebt hat. Ich war wie gelähmt.
    Ich dachte, daß kann nicht sein. Aber ich dachte auch, "ok, wenn sie mich nicht mehr will, dann ist das so".
    Sie sagte aber, daß sie mich immernoch liebt, ich der Mann bin mit dem sie altwerden will.
    Ein Erpressungsversuch?
    Wir beschlossen uns eine Auszeit zu nehmen. Waren uns einig für unsere Beziehung zu kämpfen. Sie versprach mir nichts mit ihrem Kollegen anzufangen.

    Die emotionale Erpressung hat dazu geführt, daß ich ganz froh war mal meine Ruhe zu haben. Durchzuatmen. Zu spüren was ich will.
    Das war wohl auch der Grund warum ich mich erstmal um mich gekümmert habe und sie in Ruhe gelassen habe.
    Auch Freunde von uns rieten mir, ich solle sie erstmal in Frieden lassen. Das mit dem Typen sei nichts ernstes.

    Sie warf mir dann vor, ich hätte nichts getan. Da hatte sie recht, ich konnte einfach nichts tun. Ich fühlte mich zu ausgelaugt und im Inneren habe ich die Sache einfach nicht ernst genommen. Ich war mir ihrer zu sicher.

    Vor eine Woche erzählte sie mir dann, daß sie mit ihrem Kollegen im Bett war.
    Für mich war die Beziehung damit beendet. Das war wirklich das schlimmste was ich mir vorstellen konnte und es kam, so merkwürdig das klingt, vollkommen unerwartet.
    Am nächsten Tag bekam ich einen Brief. Sie liebt mich, ich bin der Mann ihres Lebens, sie hat das nur getan um von mir loszukommen. Sie weiß, daß es ein riesen Fehler war. Sie hat sich damit genauso verletzt, wie mich.
    ...und sie ist SCHWANGER!

    Leider ist sie 3 Tage nach mir, mit ihrem Kollegen ins Bett. Sie haben zwar mit Kondom verhütet, aber eine 100%ige Sicherheit, daß das Kind von mir ist, gibt es nicht.

    Wir haben lange geredet, uns getroffen, den Tag mit einander verbracht, uns gegenseitig getröstet, Lösungen gesucht, uns die Zukunft ausgemalt....

    Im Prinzip gilt es die Entscheidung zu treffen:
    Trennen wir uns und sie treibt ab.
    Bleiben wir zusammen und bekommen das Kind.

    Für mich wäre ein Neuanfang nach der Abtreibung denkbar, aber ich glaube, daß ist von ihrer Seite nicht denkbar.

    Kann ich vergeben was sie getan hat?
    Kann ich damit leben, daß sie jeden Tag diesen anderen Mann sieht?
    Ist das Kind von mir?
    Habe ich einfach Angst ein Kind zu bekommen?
    Ist es überhaupt möglich diese Probleme während einer Schwangerschaft und nach einer Geburt zu verarbeiten oder kommen dadurch nicht nur noch mehr Probleme hinzu?
    Wenn es schief geht, haben wir ein Kind, sind immer an einander gebunden. Trennung ist der sichere Weg. Soll ich nicht auch mal ein Risiko eingehen?
    Ist das Risiko vertretbar?
    Habe ich die Beziehung schon lange aufgegben und traue mich nur nicht den Schlussstrich zu ziehen?

    Immer wenn ich denke, ich habe mich entschieden, kehren die zweifel zurück.


  • Re: Beziehungskatastrophe!


    Tja, da habt ihr wohl jahrelang aneinander vorbeigeredet.
    Frauen wollen Kinder, das steckt drin in uns Weibern ( zumindest den meisten), und ab spätestens Ende 20 hören wir's ticken. Ihr Männer habt da keine Probleme, bei Euch tickt's nicht. Kinder könnt ihr machen mit einem Bein im Grab (ob das so empfehlenswert ist, lass ich jetzt mal offen).
    Jaa, wat machen wir nu' ?
    Jahrelang drumherum palavert, und jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen, und Du weisst nicht es wieder rauszuholen.

    Was ich nicht so ganz begreife ist dieser Absatz:
    *Trennen wir uns und sie treibt ab.
    Bleiben wir zusammen und bekommen das Kind.*

    Wo ist da die Logik ?? Oder sehe ich sie einfach nur nicht ?
    Der Wahrscheinlichkeit nach ist das Kind von Dir, oder ?
    Und sie wollte dringenst eines.....von Dir.
    Mal ganz pragmatisch gedacht, mein ich....
    Und selbst wenn dem nicht so wäre..........Du liebst Dein Mädel, oder ??
    Zumindest klingt es so heraus....

    Wenn ich jetzt ganz fies wär, würd ich sagen, selber schuld, Du hast die Dame in diese Situation getrieben.....was letztendlich keine Entschuldigung für ihr Verhalten ist, aber dennoch für mich, als Frau, nachvollziehbar.


    *Kann ich vergeben was sie getan hat?*
    Du solltest Dich fragen, ob Du DIR vergeben kannst, oder sie DIR.
    *Kann ich damit leben, daß sie jeden Tag diesen anderen Mann sieht?*
    Das hängt von Euch beiden ab....
    *Ist das Kind von mir?*
    In erster Linie uninteressant, in zweiter relativ leicht, heutzutage, festzustellen
    *Habe ich einfach Angst ein Kind zu bekommen?*
    Das erscheint mir so......
    *Ist es überhaupt möglich diese Probleme während einer Schwangerschaft und nach einer Geburt zu verarbeiten oder kommen dadurch nicht nur noch mehr Probleme hinzu?*
    Auch das hängt von Euch beiden ab, und dem was ihr in der Lage seid aus der Situation zu machen.
    *Wenn es schief geht, haben wir ein Kind, sind immer an einander gebunden. Trennung ist der sichere Weg. Soll ich nicht auch mal ein Risiko eingehen?
    Ist das Risiko vertretbar?*
    Ja, ist es..........
    *Habe ich die Beziehung schon lange aufgegben und traue mich nur nicht den Schlussstrich zu ziehen?*
    Das wirst Du besser beurteilen können. Auf der anderen Seite....hättest Du schon aufgegeben, dann wärst Du nicht hier.

    Kommentar


    • Re: Beziehungskatastrophe!


      Dein Bericht klingt für mich sehr unentschlossen, ängstlich, plan- und "compa"sslos ;-).
      Ja, ich finde du solltest ein oder gleich mehrere Risiken eingehen, intuitiver handeln, deinen Bedenken und Ängsten weniger Raum geben und generell mutiger, selbstbestimmter werden.

      PS: Eine Abtreibung und damit zusammenhängend ein erhoffter, gemeinsamer Neuanfang ist meiner Meinung nach die denkbar schlechteste Lösung. Die Abtreibung, zumal sie sich seit Jahren gemeinsame Kinder wünscht, wird wohl immer zwischen euch stehen und euren Neuanfang in kürzester Zeit auffressen.

      Kommentar


      • Re: Beziehungskatastrophe!


        Bitte, denk nie wieder darüber nach, ob Abtreibung eine Lösung wäre- ist sie nicht!!! Ihr beide habt diese Beziehung werden lassen, wie sie nun ist.

        Kommentar



        • Re: Beziehungskatastrophe!


          ich halte dich - mit verlaub - für ziemlich egoistisch. du hast immer nur an dich und dein eigenes wohlbefinden gedacht und tust das eigentlich immer noch und jetzt hast du den salat.

          was du da schreibst, ist irgendwie symptomatisch: frau redet sich jahrelang den mund fusselig, mann hört nicht zu, weil er sie und ihre bedürfnisse nicht ernst nimmt und fällt aus allen wolken, wenn er dann irgendwann, wenn sie schon nicht mehr will, drauf kommt, dass es ihr all die jahre ernst war.

          eine abtreibung halte ich für die schlechtest aller lösungen, vor allem dann wenn du doch noch einmal mit ihr zusammen sein möchtest. der - möglicherweise gar nicht dezidiert ausgesprochene - vorwurf, dass du sie dazu gebracht hast, ihr kind zu töten, wird immer zwischen euch stehen und das beziehungsklima vergiften. das käme dann noch zu all den anderen dingen, die sie sich gewünscht, die du ihr aber verweigert hast, dazu.

          was mir auffällt, ist dass du an einen weiteren möglichen ausgang eurer situation noch gar nicht gedacht hast. den nämlich, dass sie sich von dir trennt und das kind entweder ganz alleine oder zusammen mit dem anderen mann bekomm, ganz unabhängig davon, wer der biologische vater dieses kindes ist.

          das wäre es nämlich, was ich vermutlich in ihrer situation tun würde. ein mann, der mein kind nicht will, hat mich nämlich nicht verdient.

          Kommentar


          • Re: Beziehungskatastrophe!


            Darüber denken wir beide allerdings anders.

            Wenn wir uns trennen sollten, wollen wir nämlich nicht,
            ...daß das Kind ohne Vater aufwächst.
            ...daß sie alleine das Kind groß zieht.
            ...daß sie ihre Karriere an den Nagel hängt.
            ...daß sie schwerer einen Neuen kennenlernt.
            ...daß wir durch das Kind aneinander gebunden sind.

            Ich finde das nicht verwerflich. Das ist doch für ein Kind auch keine positive Situation in die es geboren wird.
            Eine Trennung mit Kinder ist schon schlimm genug (habe ich am eigenen Leib erfahren), wenn man das so verhindern kann, halte ich das für moralisch vertretbar.

            Also bitte keine Moralpredigten von Abtreibungsgegnern und wenn dann bitte mit einer Begründung. Ein "das ist keine Lösung" hilft uns nun wirklich nicht weiter.

            Kommentar


            • Re: Beziehungskatastrophe!


              Unterschreib ich.....

              Kommentar



              • Re: Beziehungskatastrophe!


                dreizack schrieb:
                -------------------------------------------------------
                > ich halte dich - mit verlaub - für ziemlich
                > egoistisch. du hast immer nur an dich und dein
                > eigenes wohlbefinden gedacht und tust das
                > eigentlich immer noch und jetzt hast du den
                > salat.

                Naja, ganz unrecht hast du nicht, aber die Absetzung der Pille war für mich die Zustimmung zu einem Kind. Ich habe ihr auch immer gesagt, daß ich dieses "jetzt los" einfach selbst nicht kann, daß sie das machen muß.
                In dieser Phase dann fremdzugehen, finde ich schon ziemlich hart und das hat uns ja auch in diese Lage gebracht.
                Wäre sie nicht fremdgegangen würden wir jetzt das Kind bekommen.

                > eine abtreibung halte ich für die schlechtest
                > aller lösungen, vor allem dann wenn du doch noch
                > einmal mit ihr zusammen sein möchtest. der -
                > möglicherweise gar nicht dezidiert ausgesprochene
                > - vorwurf, dass du sie dazu gebracht hast, ihr
                > kind zu töten, wird immer zwischen euch stehen und
                > das beziehungsklima vergiften. das käme dann noch
                > zu all den anderen dingen, die sie sich gewünscht,
                > die du ihr aber verweigert hast, dazu.

                Das denke ich auch.

                > was mir auffällt, ist dass du an einen weiteren
                > möglichen ausgang eurer situation noch gar nicht
                > gedacht hast. den nämlich, dass sie sich von dir
                > trennt und das kind entweder ganz alleine oder
                > zusammen mit dem anderen mann bekomm, ganz
                > unabhängig davon, wer der biologische vater dieses
                > kindes ist.

                Diesen Ausgang schliesst sie aus.
                Sie möchte nicht mit dem anderen Mann zusammen sein und auch nicht alleine das Kind bekommen (die Gründe stehen in meiner anderen Antwort).

                Kommentar


                • Re: Beziehungskatastrophe!


                  Nun, wenn man eine Partnerschaft eingeht sollte man denke ich nach einiger Zeit schon die Zukunftspläne gemeinsam schmieden und bei Diskrepanzen darüber ausgiebig diskutieren, Pro und Contra’s gemeinsam abwägen und eine Basis finden womit beide in Ruhe leben könnten.
                  Dies scheint mir bei euch nicht ganz so funktioniert zu haben. Zwar habt ihr beide eure Ansichten kundgetan doch scheint es bei dem anderen nicht zur Akzeptanz gefunden zu haben. Das kann natürlich für die weitere Partnerschaftszeit ein Störungsfaktor sein. Alle anderen Diskrepanzen, wie nicht heiraten wollen, Probleme im Job usw. sind dann ein zusätzlich Unruhepol in der Beziehung.
                  Der ablehnende Partner fühlt sich nicht angenommen, fragt sich was er falsch macht, weil der andere nicht mit ALLEM zu einem steht. Manche brauchen das einfach als Bestätigung/Liebesbeweis!
                  Wenn in der Partnerschaft nicht alles reibungslos verläuft und im Job auch nicht, dann kann das durchaus sehr belastend sein.
                  Man fühlt sich nur noch missverstanden und die "geträumte schöne Zukunft" ist in weite Ferne gerückt.
                  Wenn dann ein netter Kollege da ist, der nur ein kleines Stück von dem auffängt, was deine Freundin vermisst, dann passiert es häufig das sich da auch engere (Moment-)Gefühle einschleichen. Gerade dieser Mensch ist jetzt da! Jetzt wo es einem innerlich so schlecht geht.

                  "Sie sagte aber, daß sie mich immernoch liebt, ich der Mann bin mit dem sie altwerden will.
                  Ein Erpressungsversuch?“

                  Muss nicht sein, kann auch wirkliche Reue sein.
                  Die Gründe für das Fremdgehen können ja sehr vielfältig sein uns sie müssen nicht unbedingt ein Symptom einer schlecht funktionierenden Partnerschaft sein.
                  Fremdgehen weist häufig darauf hin, dass es Partnerschaftsprobleme gibt, dass man sich begehrt fühlen will, das man sexuell unzufrieden ist, dass man sich nach Liebe sehnt oder glaubt mehr zu geben als zu bekommen. Auch das öde und normale Alltagsleben, die Routine kann zum Fremdgehen verleiten.


                  Wenn es denn aber geschehen ist und man sich dann aber für eine Ruhepause entscheidet, sollte man auch klare Linien ziehen, d.h. sich vorher einig sein, inwieweit der Kontakt gegenseitig vorhanden sein sollte. Es gibt Menschen die wollen wirklich Ruhe und es gibt Menschen die wollen doch den Kampf des anderen spüren. Leider hat man oft in einer solchen Phase ohnehin immer Angst das falsche zu tun.
                  Meldet man sich oder auch gar zu oft, kann der Schuss nach hinten losgehen und meldet man sich nicht, ebenso. Man kann das Verhalten aber dann auch dem anderen in Ruhe erklären!

                  Nun, dass Sie mit dem Kollegen im Bett war und nun auch noch schwanger ist, ist natürlich in der jetzigen Phase so eine Sache. Allerdings kann das Kind ja auch von dir sein! Sicher ist es ein Wechselbad der Gefühle aber es kann auch der Beginn einer neuen Chance sein!

                  Wenn ihr euch für eine gemeinsame Zukunft entscheidet müsst ihr wirklich alles abwägen. Auch was eine mögliche Abtreibung angeht, denn dies kann euch auch ein Leben lang verfolgen. Was wenn es dein Kind ist? Was kann das ungeborene Kind dafür was Erwachsene anrichten? Wer alt genug ist mit einem Menschen zu schlafen, sollte in meinen Augen auch immer alt genug sein die Konsequenzen daraus zu tragen. Nicht das Ungeborene muss die Folgen der "Taten" korrigieren!

                  Verzeihen kann man immer dann, wenn man es auch wirklich will.
                  Wenn man eine weitere gemeinsame Zukunft plant, dann ist das sehr wichtig zu verzeihen, denn sonst wird man immer dem anderen Schuld zuweisen und das Verhalten nachtragen. Das ist für eine gemeinsame Zukunft keine Basis. Verzeihen hat auch nichts mit Schwäche oder so zu tun und man tut es auch für sich. Dennoch sollte das Verzeihen auch für den anderen kein Freibrief für Wiederholungen sein. Man sollte klar verdeutlichen, dass man das Verhalten nicht gut fand und es wehgetan hat.
                  Man sollte sich auch überlegen, ob das Verhalten alle anderen positiven Erfahrungen, die man mit dem Partner gemacht hat, in Frage gestellt werden kann.

                  "Kann ich damit leben, daß sie jeden Tag diesen anderen Mann sieht?"

                  Leben kann man auch damit, kommt nur darauf an wie. Das geht aber meist dann nur mit dem Verzeihen und auch Vertrauen.

                  "Habe ich einfach Angst ein Kind zu bekommen?"

                  Auch das ist möglich! Was denkst du mit einem Kind von dir als Person und möglicher Vater zu verlieren?

                  "Ist es überhaupt möglich diese Probleme während einer Schwangerschaft und nach einer Geburt zu verarbeiten oder kommen dadurch nicht nur noch mehr Probleme hinzu?"

                  Auch das ist möglich, wenn sich beide Partner tatkräftig unterstützen. Wenn man das Thema immer wieder rausholt ist das sicherlich für die Schwangerschaft nicht so toll.

                  "Wenn es schief geht, haben wir ein Kind, sind immer an einander gebunden. Trennung ist der sichere Weg. Soll ich nicht auch mal ein Risiko eingehen?"

                  Also, eine Garantie hat man nie! Und vor einer Bindung weglaufen … Entweder man verzeiht mit allen drum und dran oder man lässt es bleiben!

                  "Habe ich die Beziehung schon lange aufgegeben und traue mich nur nicht den Schlussstrich zu ziehen?"

                  Zumindest siehst du viele Zweifel in deinen Gedanken. Würdest du deine Beziehung stark genug für eine ewige Bindung sehen, wenn das nicht passiert wäre? Wenn nein, dann bist du wohl gedanklich schon mehr in der Trennungsrichtung.

                  Kommentar


                  • Re: Beziehungskatastrophe!


                    Hi
                    Sei mir bitte nicht Böse wenn ich es so ausdrücke aber das klingt alles sehr edoistisch von dir.Ihr habt doch letztendes beide entschieden das sie die pille absetzt und ihr wußtet beide das wenn man nicht verhütet auch schwanger werden kann.Klar war es nicht fair von ihr dich zu betrügen aber hast du auch mal dran gedacht das sie sich von dir ungeliebt bzw vernachlässigt gefühlt hat?!Was natürlich keine Entschuldigung ist aber du hast ja auch nichts dafür getan das es nicht soweit kommt.Nun gut jetzt ist sie schwanger und ich denke wenn sie mit ihm verhütet hat ist das garkein Thema das du der Vater bist ich denke das du dir das einredest weil du keine Verantwortung übernehmen willst was das Kind betrifft und ich glaube auch nicht das wenn sie das Kind abtreibt das ihr nochmal neu anfangen könnt.Weil sowas vergisst eine Frau nie nochzumal denke ich das sie es nur dir zu liebe tun würde was wenn ihr euch dann mal streite wieder zu vorwürfen führen würde.Nochzumal denke ich das du sowieso schon mit eurer Beziehung abgeschlossen hast deswegen rate ich euch das ihr euch nochmal gedanken drüber macht was ihr eigenlich wollt und wie ihr euch eure zukunft vorstellt ob gemeinsam oder doch getrennt und wenn ihr das geklärt habt solltet ihr über das kind nachdenken.
                    LG Maya

                    Kommentar



                    • Re: Beziehungskatastrophe!


                      Hallo Compa,

                      wahrhaftig eine schwierige Situation. Nun, es ist das Resultat, jahrelang den anderen
                      reden zu lassen, ohne ihn ernst zu nehmen, und zwar beide Seiten. Sie genauso wie
                      Du. Jeder hatte wohl seinen eigenen Lebenstraum, und beide machtet ihr Euch keine
                      Gedanken, wohin so verschiedene Vorstellungen führen können.

                      An Deinem Thread erkennt man, dass Du sehr gründlich in Dich hinein gehorchst hast.
                      Alle Fragen haben Logik, alle Zweifel sind berechtigt.

                      Es wird nicht ohne Schmerzen abgehen, egal welche Entscheidung Ihr trefft.

                      Ich möchte Dich wahrhaftig nicht in eine Richtung drängen, die nicht zu Dir passt.

                      Ich glaube, Du solltest Dich erstmal mit der Frage beschäftigen: Will ich überhaupt noch?
                      Ist es nicht die Angst vor einem endgültigen Aus?

                      Es ist schade, wenn Familien auseinanderbrechen, aber wohl machmal nicht zu
                      umgehen.
                      Aber wenn schon nicht beide am Anfang ein klares JA zu einem Kind sagen können....
                      käme für mich eine Hochzeit erstmal schon gar nicht infrage.

                      Gib das, wozu Du ehrlich zu in der Lage bist, nicht mehr und nicht weniger. Alles andere
                      wäre Selbstbetrug, der sich später bitter rächt. Es wird allerhöchste Zeit, den Standpunkt
                      zu vertreten, den man hat, und den Standpunkt des anderen zu respektieren, und zwar
                      auf beiden Seiten.

                      L.G.Sie51

                      Kommentar


                      • Re: Beziehungskatastrophe!


                        Ich denke nicht, dass es sich gut damit leben lässt, ein ungeborenes Kind für seine eigene Inkompetenz sterben zu lassen. Ihr habt es nicht geregelt bekommen, euch gescheit auseinander zu setzen und nun sollen es andere für euch regeln- allen voran das Kind? Euer Problem liegt ganz woanders, ich hoffe für euch, dass ihr das für euch klären könnt. In diesem Sinne- alles gute für euch.

                        Kommentar


                        • Re: Beziehungskatastrophe!


                          es gibt in meinem privatleben eine ganz einfache faustregel:

                          *wer nicht für mich ist, ist gegen mich*

                          ich weiß, es ist eine sehr einfache regel, aber sie ist richtig, für mich, für dich, für deine partnerin, für jeden menschen.

                          Kommentar


                          • Re: Beziehungskatastrophe!


                            Im Grund genomen habt ihr eine gute Beziehung. Sie wusste von Anfang an, was sie will, naemlich dich, und gibt dir jetzt die letzte Chance, dich fuer diese Beziehung zu entscheiden. Dann bringe doch endlich den Mut auf, sie zu heiraten, und mache dich mit deiner etwas feigen Art, Verantwortung wegzuschieben, nicht laenger ungluecklich.
                            Dass jemand, der unzufrieden ist, nach 7 Jahren mal aus Trotz mit jemand anders in die Kiste geht, ist doch nur verstaendlich.

                            Kommentar


                            • Re: Beziehungskatastrophe!


                              also ich bin echt entsetzt sowas zu lesen
                              sie hat ja mit dem andere nur einmal sex gehabt und das mit kondom , mit dir war es ja ohne verütung , also ist die wahrscheinlichkeit groß von dir schwanger zu sein .
                              und jetzt da es soweit ist soll das ungeborene baby für eure dummheit büsen ?
                              du sagst sie will das kind nicht alleine aufziehen. ja und was ist ihr bekommt es zusammen und in ein paar jahren trennt ihr euch . gibt sie es dann in ein heim oder was.
                              also ich finde wenn man scheiße baut soll man auch dazu stehen.

                              wenn ich sie noch liebe würde ich es nochmal probieren denn du hast genauso fehler gemacht wie sie .

                              sie hatte warhrscheinlich in der auszeit gedacht das sie dir nicht wichtig sei , weil du nicht um sie gekämpft hat , und der andere war es .

                              Kommentar


                              • Re: Beziehungskatastrophe!


                                "soll das ungeborene baby für eure dummheit büsen"

                                Mal ganz ehrlich: Das ist doch Unsinn!

                                Ein Kind sollte von beiden gewollt sein. Ist das nicht der Fall, dann ist ein Schwangerschaftsabbruch legitim.
                                Besser als eine vermurkste Kindheit.

                                Wo menschliches Leben anfängt, muß jeder mit sich selbst ausmachen. Für uns jedenfalls nicht in der 7. Woche.
                                Wie gesagt, ich bin für jede Meinung offen, aber diese "das arme Kind"-Postings sind nun wirlich wenig produktiv.

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                                • Re: Beziehungskatastrophe!


                                  ja aber du hast doch zu einem kind zugestimmt als sie sagte das sie die pille nicht mehr nimmt und du ja nichts dagegen gesagt oder getan hast ( kondome)
                                  und außerdem stand noch mehr in meinem beitrag nicht nur "das arme Kind"-Postings

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                                  • Re: Beziehungskatastrophe!


                                    Entschuldigung, wollte niemanden angreifen.

                                    Ich versuche zur Zeit das Kind in meiner Entscheidung auszublenden. Ich glaube, es sollte kein Faktor in der Entscheidungsfindung sein.
                                    Wenn wir ohne Kind nicht zusammen sein wollen, dann wollen wir es mit Kind auch nicht. Auch wenn man dann, dem Kind zuliebe, eher Ja zur Beziehung sagt. Ich denke aber, daß wäre ein Fehler.

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                                    • Re: Beziehungskatastrophe!


                                      Schade das man kinder nicht fragen kann ob sie gezeugt und geboren werden wollen. Wär oft besser.

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                                      • Re: Beziehungskatastrophe!


                                        oder verhält sich einfach neutral!?

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                                        • Re: Beziehungskatastrophe!


                                          Dass jemand, der unzufrieden ist, nach 7 Jahren mal aus Trotz mit jemand anders in die Kiste geht, ist doch nur verstaendlich.

                                          Muß ich nicht verstehen oder?
                                          Sex mit einen anderen aus Trotz? Unreif!

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                                          • Re: Beziehungskatastrophe!


                                            Du weißt schon das das Herz schon schlägt oder?
                                            Für mich ist alles Leben das absichtlich getötet wird Mord.
                                            Und dein Kind lebt schon bis zur Abtreibung.

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                                            • Re: Beziehungskatastrophe!


                                              Compa76 schrieb:
                                              -------------------------------------------------------
                                              > Entschuldigung, wollte niemanden angreifen.
                                              >
                                              > Ich versuche zur Zeit das Kind in meiner
                                              > Entscheidung auszublenden. Ich glaube, es sollte
                                              > kein Faktor in der Entscheidungsfindung sein.

                                              Es gehört aber spätestens nach der Geburt zum Leben.


                                              > Wenn wir ohne Kind nicht zusammen sein wollen,
                                              > dann wollen wir es mit Kind auch nicht.


                                              was hat den das Kind nun damit zu tun ob ihr zusammen sein wollt?

                                              Auch wenn
                                              > man dann, dem Kind zuliebe, eher Ja zur Beziehung
                                              > sagt. Ich denke aber, daß wäre ein Fehler.


                                              Man kann doch ein guter Vater sein ohne das man mit der Mutter zusammenlebt. Es kommt auf den Umgang an den man mit den Kind und anderen Elternteil pflegt ob das Kind glücklich ist. Nicht ob ihr Bett und Küülschrank teilt.

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                                              • Re: Beziehungskatastrophe!


                                                Lieber getrennte, verantwortungslose Eltern, als ein vereiteltes Leben und damit zusammenhängend eine Hinrichtung. Ab dem Zeitpunkt wo Eizelle und Spermium verschmilzt beginnt das Leben eines Menschen und damit die Zellteilung, die bis zum Tode des Menschen unaufhörlich ist.
                                                Da kannst du dir alles schönreden soviel du magst und euch weiterhin Sand in euren Augen streuen, aber ändert nichts daran, dass das Leben eures Kindes bereits begonnen hat.

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                                                • Re: Beziehungskatastrophe!


                                                  richtig!!!

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