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Bandscheibenvorfall - Radfahren - Sattelfrage

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  • Bandscheibenvorfall - Radfahren - Sattelfrage

    Ich habe einen "großen Bandscheibenvorfall L4/5 links mit Vorfußheberparese links". Diagnose vor knapp einem Jahr - Vorfall möglicherweise schon jahrelang bestehend, aber nicht diagnostiziert. Operation des Bandscheibenvorfalls wurde nach MR und Gespräch mit dem Facharzt als nicht notwendig erachtet. Langsame Verbesserung der Fußheberschwäche - Taubheitsgefühl: re Fuß leicht, li Fuß mittel.
    Damals nach den akuten Ischiasproblemen kurze Radfahrpause, in der Zwischenzeit wieder ausgiebiges Radfahren -schmerzfrei (LWS, Bein Fuß). Die Fußheberschwäche macht sich beim Gehen auf hartem Boden noch bemerkbar. Bin 75 alt und fahre mehr als 5.000 km pro Jahr, achte auf richtige Kleidung und vermeide Verkühlung, Nässe, .. .
    So und nun zur eigentlichen Frage: Ich hatte einen Brooks-Ledersattel in Verwendung. Dieser Sattel passte sich im Laufe der Zeit an die Anatomie des "Hintern" an. Meine Frau bemerkte, dass das linke Becken etwas tiefer auf dem Sattel sitzt. Tatsächlich ist die Delle unter dem li Höcker etwas ausgeprägter als rechts, vielleicht ca. 5 bis 10 mm tiefer.
    Momentan fahr ich mit einem "normalen" Sattel - keine sichtbare Verformung, bei längeren Strecken (ab 40 km) wäre schon der Ledersattel angenehmer, weniger Gesäßschmerzen, weniger Schweißbildung bei Hitze.
    Kann ich den Ledersattel weiter einsetzen oder soll auf ihn verzichten?

  • Re: Bandscheibenvorfall - Radfahren - Sattelfrage

    Erst mal einen Glückwunsch zu Ihrer Genesung,
    das Sie das alles so gut in den Griff bekommen haben.

    Zu Ihrer Frage:

    hier mal 2 Links zur Information:
    https://www.fahrradreparatur.net/bro...e-nachspannen/

    https://www.fahrradreparatur.net/fah...ratgeber-test/

    Möglicherweise können Sie den Sattel bzw. das Leder
    selber nachstellen ?
    Falls nicht, könnten Sie sich an einen Fahrradhändler mit Werkstatt
    oder direkt an eine Fahrradwerkstatt wenden ?
    Verbinden Sie das Ganze mit einer Radtour u. nehmen den
    Ledersattel mit.
    Wenn nichts mehr geht, Sie jedoch von diesem Sattel überzeugt
    sind, vielleicht ein neuer ?

    Die sehr unterschiedlichen Dellen im Ledersattel deuten auf
    eine ungleichmäßige Sitz-Belastung hin !?
    Machen Sie jedenfalls den Versuch u. lassen sich beraten.

    Radfahren soll Spaß machen, auch auf langen Strecken u.
    zwar auch ohne Beschwerden beim Sitzen.

    Jedenfalls weiterhin viel Erfolg u. viel Freude bei Ihren Radtouren,
    Gesundheit u.v.m.
    MfG

    Kommentar


    • Re: Bandscheibenvorfall - Radfahren - Sattelfrage

      Danke Bagh11 für den Beitrag. Ein Nachstellen (=spannen) wird nichts bringen, da ja dabei beide Seiten nachgespannt werden. Ein neuer Brooks? Kostet fast 100 €, muss wieder erst langwierig "eingesessen" werden und die ungleichmäßige Vertiefung unter den Sitzhöckern wird möglicherweise wieder kommen.
      Die Meinung eines Orthopäden (Dr. Bungert) wäre mir schon wichtig.
      MfG

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