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Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

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  • Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

    Guten Tag,

    ich wende mich hier verzweifelt an dieses Forum, weil ich nicht mehr weiter weiß.
    Im Oktober 18 hatte ich (38 Jahre) in der linken Niere einen ca. 8 mm großen Nierenstein, der akute Koliken ausgelöst hat. Dieser wurde, nach dem für zwei Wochen eine Harnleiterschiene eingesetzt wurde , per Endoskopie heraus geholt. Ich habe mich danach recht schnell erholt. Ca. 1,5 später bekam ich dann Panikattacken und Angstzustände. Es wurden jedoch organische Ursachen ausgeschlossen. Im Dezember 18 habe ich dann wieder Flankenschmerzen bekommen. Bei weitem aber nicht so schlimm, aber belastend. Daraufhin bin ich wieder zum Urologen, der Urin, Ultraschall der Nieren gemacht hat. Alles unauffällig. Im Januar 19 wurde dann noch ein Röntgenbild mit Kontrastmittel gemacht. Auch das war völlig unauffällig. Immer wieder wurde in der Zeit auch der Urin geprüft, da die Schmerzen noch immer vorhanden waren und auch noch sind. Der Urologe kam zum Entschluss, dass es der Rücken wäre. Also bin ich zum Orthopäden. Dieser hat zwar im BWS 11/12 eine Blockade festgestellt, aber nach 2 Wochen und 4 Spritzen direkt in den Muskel aufgegeben und gemeint, dass der Schmerz von der Nieren kommt. Und da stehr ich nun. Der Urologe sagt, die Niere ist 100% Ok, der Orthopäde sagt, es kommt 100% von der Niere. Die Schmerzen sind noch immer vorhanden. Bluttest waren zumindest im Dezmeber unauffällig. Woher kommen die Schmerzen. Mal sind sie bewegungsabhängig, dann wieder nicht. Sie ziehen zum Teil in den linken Bauch. Hat jemand eine Idee? Ich bin psychisch völlig am Ende. Ich habe noch nie geraucht, und trinke kaum Alkohl, seit einem halben Jahr gar nichts und habe einen BMI von 21.

    Gruß
    Arne

  • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

    Hallo Arne 1980,
    bin mir nicht sicher ob ich Ihnen helfen kann.

    Frage:
    was meinen Sie mit, Ca. " 1,5" später bekam ich dann Panikattacken und
    Angstzustände ?

    Wie konnten Sie die Situation lösen bzw. auflösen ?

    Betreff BWS:
    Hier erschließt sich mir nicht die Vorgehensweise des Orthopäden.

    Wurden bildgebende Verfahren angewendet ?
    Z.B. Röntgen, MRT, CT ?
    Oder nur manuell Diagnostiziert ?

    Hier würde ich mir die Berichte u. Unterlagen aushändigen lassen !
    Welche Medikation für die Spritzen in den Muskel ?!

    Bei Wibelsäulenblockaden wären andere Therapien angesagt, wie z.B.
    Physiotherapie.

    Mein Rat:
    sofort einen neuen Orthopäden mit Fachrichtung Rücken BWS, LWS aufsuchen !

    Hier mal ein Link allgemein:
    https://www.netdoktor.de/krankheiten/wirbelblockade/

    MfG

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    • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

      Hallo,

      erst einmal vielen Dank für Rückmeldung. Es fehlt das Wort Wochen bei 1,5. Also nachdem der Stein entfernt wurde bekam ich 1,5 später Panikattacken und Angstzustände. Mein Hausarzt hat es als psychosomatische Störung diagnostiziert. Ich war vor 1 Woche deshalb auch beim Neurologen, dieser hat es bestätigt und mir Opipramol verschrieben. Es ist dadurch etwas besser geworden, aber noch nicht beim Optimum. Ich muss dazu sagen, dass Hauptproblem ist ein Missgefühl vor allem im rechten Unterarm. Der Neurologe meinte, dass das psychisch wäre. Daher das Medikament.
      Es würde vom LWS und HWS jeweils ein MRT gemacht. Das LWS MRT ist leider von Juli 2018, da ich Probleme mit dem Ischias hatte. Darin wurde aber vermerkt, dass thorakolumbalen Übergangsbreich am Übergang BWK 11/12 eine Kyphosierung befindet. Dazu, dass die Lendenwirbelsäule eine verminderte Lordose zeigt, wobei eine diffuse Markenrfettung und Facettengelenkathrose und Bandscheibenvorwölbung LWK 5/SWK 1. Beim HWS sieht es ähnlich aus. Dazu wurde festgestellt, dass wohl Morbus Scheuermann vorliegt.
      Den Orthopäden hat das wenig interessiert und meinte, dass mein Rücken ok wäre, dass wäre alles altersentsprechend.
      Was für ein ein Mittel er gespritzt hat, weiß ich leider nicht. Auch auf Nachfrage kam nur, dass es ein muskelentspannendes Mittel wäre. Ich vermute aber, dass auch Kortison dabei war. Einrenken hat leider nicht funktioniert.
      Physiotherpie wollte er nicht verschreiben. Von meinem Hausarzt habe ich zumindest Rehasport verschrieben bekommt. Physio wollte er auch nicht.
      MRT für BWK kommt erst leider anfang April.

      Kommentar


      • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

        Ein kleiner Nachtrag.

        den Orthopäden haben die Bilder nicht interessiert. Seine Diagnose stützte sich einzig und allein aufs abtasten der Wirbelsäule. Es drückte links und rechts direkt neben den Dornfortsätzen mit den Daumen ab. Beim BWK 11\12 schmerzt es es extrem direkt neben dem Dornfortsatz rechts, wenn man mit dem Finger drückt. Die Beschwerden habe ich jedoch links davon. Daraus hat er die Wirbelblockade diagnostiziert. Beide Schmerzen sind noch da. Also die Flankenschmerzen links und die Schmerzen bei Druck rechts neben dem Dornfortsatz.

        Gruß
        Arne

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        • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

          Hallo Arne 1980,
          das ist heftig.

          Zitat:
          Auch auf Nachfrage kam nur, dass es ein muskelentspannendes Mittel wäre. Ich vermute aber, dass auch Kortison dabei war.

          Genau diese Vermutung hatte ich auch !
          Eigentlich eher kontraproduktiv.
          Kann einmalig angewendet wirksam sein, sollte jedoch innerhalb 24 Std. die Beschwerden weitestgehend beheben, wenn es sich denn um ein muskuläres Problem wie z.B. eine Muskelentzündung handelt.
          Auch in diesem Falle wären weitere Behandlung mit Cortisonhaltigen Mitteln in der Muskulatur
          fragwürdig.
          Anmerkung:
          Ich selbst hatte in der Jugend mit einer sehr heftigen u. schmerzhaften Muskelentzündung
          zu tun die vor allem auch nachts Probleme bereitete. (Linker Oberarm)
          Mit einer Spritze konnten die Probleme behoben werden.
          War auch Sportler
          Jahre später kam ich wieder in diese Situation. (Linker Oberarm)
          Beruflich körperlich sehr gefordert .
          Mein behandelnder Arzt hat sich geweigert mir eine Spritze zu setzen.
          Aus der Schilderung meinerseits entnahm er, das es sich um eine Cortisonhaltige
          Medikation handelte.
          Er riet definitiv von weiteren Behandlungen dieser Art ab !
          Angewendet wurde eine Art Elektroschocktherapie mit Elektroden, die nicht mal sehr unangenehm war, wenn auch der Heilungsprozess ca 3 Wochen gedauert hat.

          Frage:
          Neurologe, welche Untersuchungen wurden gemacht?
          Z.B. Hirnstrommessungen, Lichtreflexion etc.??

          Gefühlsstörung im Unterarm psychisch bedingt???
          Bei den bisher bekannten Informationen???

          Orthopäde:
          So wie Sie das beschreiben geht gar nicht.
          Diagnose mit Abtastbefund ist eine Sache, Abklärung über bildgebende Verfahren mit
          anschließender Therapie eine andere !!!

          MRT BWS: wer hat das veranlasst?
          Ihr bisheriger Orthopäde?
          Sollte dieser Termin dringlicher sein, können Sie sich über die KV... einen Termin vermitteln lassen. Hier wären möglicherweise weite Anfahrtswege in Kauf zu nehmen.

          Rehasport:
          Hatten Sie dazu zumindest die wichtigen Informationen zu Ihrem Erkrankungbild ?
          Ob Physiotherapie od. Reha braucht jeder Therapeut ausführliche Informationen
          um zielgerichtet therapieren zu können !
          War ein Erfolg zu verzeichnen?
          Reha- u. Physiotherapie müssen nicht nicht weit auseinanderliegen.

          Rate nochmal dazu sich alle Unterlagen aushändigen zu lassen, eventuell in Kopie.
          Betreff MRT, Ct etc. können Sie sich auch die Originale aushändigen lassen zur
          Vorstellung bei einem anderen Othopäden um Doppeluntersuchungen zu vermeiden.

          Betreff:
          Z.B . Rehasport gibt es ein Überweisungvormular.
          Hier wird ein Diagnoseschlüssel genannt unter : AU-begründete Diagnose.
          Im Net finden Sie die Informationen dazu.

          Hier mal ein Link:
          https://www.netdoktor.de/krankheiten...s-scheuermann/

          Ansonsten haben Sie in Ihrer Antwort schon etliche Stichworte genannt unter denen Sie selber für sich Informationen suchen könnten.

          Betreff:
          Opipramaol bitte nicht eigenständig absetzen od. die Dosis verändern.
          Sofern Sie damit klar kommen beibehalten.
          Auch im Fall der Absetzung immer in Rücksprache mit dem Psychologen.

          Zuerst sollte Ihre Wibelsäulensituation komplett abgeklärt u. therapiert werden !
          MfG, Bagh11

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          • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

            Vielen vielen Dank für die Infos.

            Der Neurologe hat die üblichen Tests gemacht, also Hämmerchen hier und da, Augen Licht Test, auf der Linie laufen, Finger zu Nase. Alles war unaufällig. Hirnstrommessung wurde nicht durchgeführt. Er sah darin keine Veranlassung, da er eindeutig psyhische Ursachen für die Panikattacken, Angstzustände und das Missempfinden sah. Daher das Opipramol, womit ich recht gut zurecht komme. Ich soll das 4 Wochen nehmen und dann ausschleichen lassen.

            Bis auf die Blutergebnisse habe ich alle Unterlagen da. Also MRT von der LWS HWS. An die letzten Blutergebnisse vom Urologen Anfang Januar kann ich bestimmt kommen.
            Das MRT von der BWS hat der Orthopäde angeordnet. Bei meinem letzten Besuch sagte er aber, dass wir uns das eigentlich schenken könnten, da man da sowieso nichts drauf sehen wird und die Schmerzen halt von der Niere kommen. Ich verstehe den Sinneswandel einfach nicht. Erst eindeutig zwei Wirbelblockaden und dann doch Niere? Urologen sind sich 100% sicher, dass die Niere völlig in Ordnung sind. Ich bin total verunsichert durch den Orthopäden. Und habe wahnsinnige Angst, das wirklich die Niere Probleme macht und die Urologen das nicht erkennen. Ich war übrigends bei zwei Unterschiedlichen, die beide das Gleiche sagen.

            Ich war auch schon bei einer Ostheopatin. Die hat zwar einiges gemacht, aber den Schmerz konnte sie auch nicht abstellen. Da hatte ich die Info mit den Wirbelblockaden jedoch noch nicht und festgestellt hat sie das auch nicht.

            Der Rehakurs beginnt in drei Wochen. Auf dem Schein steht BWS-Syndrom. Physiotherapie habe ich bisher ja leider nicht bekommen.

            Der Versuch einen anderen Orthopäden zu bekommen, scheitert aktuell an Wartezeiten von 3 Monaten und mehr. Es ist zum verzweifeln.
            Um schneller einen Termin beim MRT zu bekommen, müsste der Arzt einen Dringlichkeitsvermerk auf der Überweiung schreiben, dass macht er natürlich nicht. Fahren wäre kein Problem, ich fahre bis ans Ende der Welt, damit mir geholfen werden kann.

            Gruß
            Arne

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            • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

              Einen kleinen Hinweis noch. Ich habe während des Nierenstein unbeabsichtigt für ca. 3 Wochen völlig überdosiert Novaminsulfon genommen und im KH bekommen. Die Tagesthöchsdosis um das doppelte Überschritten. Der Neurologe war jedoch der Meinung, dass das eher nicht zu den Panikattacken passen würde, wobei ich da irgendwie anderer Meinung bin.

              Ich überlegen wirklich, wie es weiter geht. Ich muss ab Montag wieder arbeiten, da die Ärzte keine Veranlassung sehen, mich weiter krank zu schreiben. Ich bin damit leider völlig überfordert und kann wegen den Schmerzen kaum einen klaren Gedanken fassen, da ich völlig verunsichert bin.

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              • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                Auf dem Reah-Antrag steht M54.14

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                • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                  Hallo Arne 1980,
                  zu den jeweiligen MRT`s muß es einen Bericht der Radiologen gegeben haben, der ist jeweils wichtig ! ! ?
                  Diese brauchen Sie ebenfalls !!!

                  Info:
                  Reha- u. Physiotherapie liegen nicht weit auseinander.
                  Wichtig an den richtigen Therapeuten zu geraten, eben nach dem Schlüssel
                  laut Überweisung !
                  Hilfreich führ die Maßnahmen könnte eben auch der Befund des MRT laut
                  Radiologie sein !
                  Der von Ihnen benannte Schlüssel beinhaltet einen Oberbegriff, ist für die
                  Therapeuten jedoch auch sehr wichtig..

                  Frage:
                  Wurden Ihnen schon mal Informationen od. Anregungen z.B zur Srärkung der Rückenmuskulatur oder zu irgendwelchen gymnastischen Übungen mitgegeben?
                  Seitens des Othopäden ! ?

                  Hier könnten Sie von sich aus tätig werden.
                  Vielleicht mal unter Stichwort suchen ?

                  Zitat:
                  Hier mal ein Link mit Stichworten:
                  http://icdscout.de/ICD2017/M54

                  Bitte nicht verrückt machen

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                  • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                    Hallo Arne 1980.
                    leider fehlt hier einiges an Text.

                    Bin gerade richtig sauer !!!
                    Konnte diesen auch nicht wieder herstellen !!!

                    Kommentar



                    • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                      Hallo,

                      es sind ein paar Tage vergangen und ich hatte Glück, ich konnte sehr kurzfristig einen MRT-Termin für die BWS und der LWS wahrnehmen. Das Ergebnis liegt seit gestern vor. Da ich noch immer keinen Termin bei einem neuen Orthopäden hatte, musste ich vorerst zu meinem Hausarzt. Dieser hat sich den Bericht durchgelesen und meinte, dass er da nicht wirklich was raus erkennen kann und ich damit zum Orthopäden müsste.

                      Ich fasse mal zusammen, was in dem Bericht steht.
                      1. Kyphosierung im thorakolumbalen Übergangsbereich.
                      2. Kleine Wurzeltaschenzyste beidseits in BWK 11/12
                      3. Lendenwirbelsäule zeigt eine verminderte Lordose
                      4. Übergang BWK12/LWK1 Nachweis einer kleinen linksseitigen Wurzeltaschenzyste.
                      5. Übergang LWK 3/4 geringe Facettengelenksaktivierung wie auch LWK 4/5
                      6. Übergang LWK 3/4 Bandscheibenvorwölbung und geringe linksseitige Facettengelenksaktivierung
                      7. Das Myelon zeigt einen normalen Konusstand.

                      Ich frage mich nun, ob der Befund, die von mir geschilderten Probleme (Dumpfe Schmerzen im Nierenbereich zum Teil auch in oberen mittleren Bauchraum ausstrahlend) bereiten kann? Zudem immer wieder ein Missgefühl (schwer zu beschreiben) im rechten Arm. MRT Bericht vom HWS liegt vor, da sagte der Hausarzt, normaler Verschleiß. (Osteochondrose der unteren und mittleren HWS mit breitbasiger dorsaler flachbogige nicht neurokompressiblen Banscheibenprotrusionen C5/6 und C6/7. Streckenfehlhaltung.)

                      Wie verhält es sich mit den Wurzeltaschenzysten? Können auch kleine solche Probleme hervorrufen?


                      Gruß
                      Frank

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                      • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                        Zu Ihrer Frage bezüglich Informationen oder Anregungen z. B. zu Stärkung der Rückenmuskulatur o. dgl. wurde mir nicht mitgegeben. Er sagt ja sogar, dass mein Rücken absolut in Ordnung wäre und eine Therapie nicht notwendig ist.

                        Der Reha-Kurs hat begonnen, muss aber sagen, dass ich mich da nicht richtig gut aufgehoben fühle, da das doch sehr allgemein gehalten wird und ich für mich keine zielführende Therapie erkennen kann. Der Kurs läuft mit ca. 15 Leuten mit den unterschiedlichsten Wehwehchen. Ein speziell für mich abgestimmtes Programm kann ich nicht erkennen.

                        Gruß
                        Frank

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                        • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                          Und noch zur Vervollständigung...ich habe inzwischen die Blutergebnisse vom Urologen bekommen. In der Tat sind die alle unauffällig. Jegliche Leber, Nierenwerte sind im Normbereich. Leukozyten, Erythrozyten usw. sind alle ebenfalls top. Harnstoff, Kreatinin, Harnsäue, Natrium, Kalium, Kalzium usw. sind alle ok. Keinerlei Anzeichen für irgendwelchen Problemen mit den Organen.
                          Dennoch bleibe ich skeptisch, weil ich noch immer keine abschließende gesicherte Diagnose bekommen habe und die brauch ich für mich. Alles andere ich Glaskugel lesen.

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                          • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                            Hallo Arne 1980,
                            tut mir leid wegen des verlorenen Textes.
                            Da keine weitere Reaktion kam habe ich auch nicht weiter geantwortet.

                            Was mich jetzt jedoch irritiert ist, das Sie kurzfristig auf die Anfrage
                            von Vlies übergesprungen sind.
                            Meiner Meinugng nach haben Sie beide nur wenig Gemeinsamkeiten mit Ihren Problemen.


                            Lassen wir die psychologische Seite auch mal außen vor.
                            Psychische Probleme werden gerne vorangestellt wenn es scheinbar keine erkennbaren Ursachen gibt !
                            Das dürfte bei Ihnen nicht vorliegen.

                            Habe selbst Montag wieder angefangen zu arbeiten (in Schicht).
                            Beschwerdefrei bin ich noch nicht.
                            Letzte Physio heute..

                            Komme noch mal auf Ihre Antwort zurück.
                            MfG

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                            • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                              Also ich meine schon ähnliche Probleme wie bei Vlies zu erkennen, wenn diese auch nicht 1:1 übertragbar sind. Ich habe versucht meine Erfahrung mitzuteilen. Davon lebt so ein Forum. Psychische Ursachen sind nicht auszuschließen, auch wenn ich das selber anzweifel. Aber alle um mich herum sind der Meinung, dass diese ganze Sache mich psychisch sehr belastet.
                              Aktuell macht gefühlt mein Magen schwere Probleme. Sodbrennen, Magendrücken, flaues Gefühl im Magen und Übelkeit. Ob dies jetzt tatsächlich „nur“ psychisch ist, kann ich schwer beurteilen. Kann durch die vielen Schmerzmitteln in den letzten Monaten natürlich auch eine Gastritis ausgelöst haben, da ich zudem auch an den helicobacter pylori leide, der zwar Anfang letzten Jahres behandelt wurde aber die Rückfallquote ja leider sehr hoch liegt.
                              In drei Wochen ist Magenspiegelung, spätestens da weiß ich mehr oder habe noch viel mehr Fragezeichen über den Kopf.

                              Ich Arbeite ja schon seit knapp 4 Wochen wieder. Es ist aber eher ein quälen. Da ich meine Projekte halbwegs selbst organisieren kann, komme ich einigermaßen klar, aber irgendwann rennt auch mir die Zeit davon.
                              Nächste Woche Donnerstag gibt es ja endlich den neuen Orthopädentermin, ich hoffe das da endlich mal eine gesicherte Diagnose aufgestellt wird.

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                              • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                                Hallo,
                                die Ähnlichkeit der Probleme muß nicht mit den tatsächlich eigenen Problemen
                                zusammenhängen.
                                Es ist sehr schwer hier zu differenzieren.
                                Die Ähnlichkeit kann ein Hinweis sein

                                Da jeder Mensch individuell ist, die Situation dementsprend, kann man hier nur eine Orientierung finden.

                                Letztendlich bleibt nur der bbldgebende Nachweis, der detailierte Bericht des
                                Radiologen u. die dementsprechende Physiotherapie eines Fachtherapeuten !
                                Hier kann dieser Ihnen an Hand der Unterlagen (MRT-Bericht etc.) sehr helfen.
                                Am Rest müssen Sie selber arbeiten !

                                Heliobakter... :
                                Rückfallquote sehr hoch ist quatsch.
                                Es sei denn man fängt Ihn sich neu ein.

                                Habe das Thema vo gut 20 Jahren durchgemacht, im Anschluß Kontrolluntersuchungen.
                                Alles negativ.
                                Den fängt man sich mitunter in der Kindheit ein u. irgendwann macht er Probleme.
                                Kontrolluntersuchung ist gut.
                                Hier mal nicht verrückt machen !!!
                                Hat mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun !


                                Ständige Beschwerden welcher Art auch immer, Schmerzen etc.
                                schlagen irgendwann auf die Psyche, ziehen einen runter.
                                Daraus entwickelt sich nach u. nach ein Teufelskreis.

                                Mit Psychopharmaka u. Schmerzmitteln ist das nicht zu bewältigen.

                                Geziehlt die Problematic angehen !
                                MfG


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                                • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                                  Guten Morgen,

                                  ich war am Freitag Abend in der Notaufnahme, da die allgemeinen Probleme wieder sehr heftig waren. Also Schmerzen in Bereich der Nieren, Druckschmerz unter dem linken vorderen Rippenbogen und zusätzlich nun wieder ein Missgefühl im rechten Arm, was eigentlich die letzten Wochen nur noch leicht auftrat, nun aber wieder sehr präsent ist und mich sehr belastet. Nach einer doch recht intensiven Untersuchung wurde nichts festgestellt. Es wurde Blut genommen und ein großes Blutbild erstellt. Keine Anzeichen für eine Krankheit oder sonstigen Anomalien. Urin ebenfalls alles ok. Ein sehr ausgeprägtes Ultraschall des Abdomen hat ebenfalls keinen Aufschluss für die Beschwerden gebracht. Der Arzt hat sich wirklich sehr viel Zeit genommen, um mir meine Ängste zu nehmen. Was kurz danach auch noch geklappt hat. Seit gestern bin ich aber wieder komplett durch den Wind, da mich vor allem das komische Gefühl im rechten Arm so sehr belastet.
                                  Ich versuche es mal zu beschreiben. Es ist schmerzlos, aber ganz leicht kalt-ziehend, so in etwa, wenn der Arm einschläft und das Gefühl dann wieder kommt und kurz bevor alles wieder normal ist, bleibt das Gefühl stehen. Und in etwa so fühlt es sich an. Die Haut sieht normal aus und Kraft ist gleich wie links. Dennoch wirkt der Arm leicht schwerer, aber eingeschränkt bin ich nicht. „Nur“ dieses eklige Gefühl bleibt zum Teil über Stunden bestehen. „Eingeschlafen“ war der Arm vorher nicht.
                                  Kann sich da jemand einen Reim drauf machen?

                                  Gruß
                                  Frank

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                                  • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                                    Hallo Frank,Hallo Frank,
                                    habe hier wohl auch einiges verpennt.

                                    Zitat:
                                    Ich fasse mal zusammen, was in dem Bericht steht.
                                    1. Kyphosierung im thorakolumbalen Übergangsbereich.
                                    2. Kleine Wurzeltaschenzyste beidseits in BWK 11/12
                                    3. Lendenwirbelsäule zeigt eine verminderte Lordose
                                    4. Übergang BWK12/LWK1 Nachweis einer kleinen linksseitigen Wurzeltaschenzyste.
                                    5. Übergang LWK 3/4 geringe Facettengelenksaktivierung wie auch LWK 4/5
                                    6. Übergang LWK 3/4 Bandscheibenvorwölbung und geringe linksseitige Facettengelenksaktivierung
                                    7. Das Myelon zeigt einen normalen Konusstand.

                                    Ich frage mich nun, ob der Befund, die von mir geschilderten Probleme (Dumpfe Schmerzen im Nierenbereich zum Teil auch in oberen mittleren Bauchraum ausstrahlend) bereiten kann? Zudem immer wieder ein Missgefühl (schwer zu beschreiben) im rechten Arm. MRT Bericht vom HWS liegt vor, da sagte der Hausarzt, normaler Verschleiß. (Osteochondrose der unteren und mittleren HWS mit breitbasiger dorsaler flachbogige nicht neurokompressiblen Banscheibenprotrusionen C5/6 und C6/7. Streckenfehlhaltung.)

                                    Antwort:

                                    Hier könnte der Nachweis einer Wurzeltaschenzyste ein Hinweis sein für einen Teil Ihrer Beschwerden !
                                    Wie auch die anderen Auffälligkeiten.
                                    Unter den jeweiligen Stichworten finden Sie entsprechende Hinweise im Net.

                                    Betreff HWS:
                                    Die von Ihnen beschriebenen Beschwerden können durchaus
                                    mit dieser Diagnose vereinbar sein.
                                    Gerade hier kann Ihnen eine gezielte Physiotherapie helfen.
                                    Wie auch bei den anderen Situationen mit dem Rücken.

                                    Die Physiotherapie bezieht sich auf die aktuelle ärztlich abgeklärte Diagnose (auch MRT etc.).
                                    Dementsprechend wird der Therapeut versuchen gezielte Übungen für Sie zu finden.
                                    Hier kann es auch in den Schmerzbereich gehen.

                                    Die Physiotherapie allein reicht jedoch nicht aus um das Problem zu beheben, Sie
                                    müssen selbst am Thema dranbleiben
                                    Im privaten dauerhaft an den Übungen dranbleiben

                                    Wählen Sie nicht irgend einen Physiotherapeuten sondern eventuell eine Reha-Klinik,
                                    ein Reha-Centrum mit speziell geschultem Personal.
                                    Eventuell kann der behandelnde Orthopäde hier einen Tipp geben

                                    Mir persönlich hat das in meiner aktuellen Situation sehr geholfen.
                                    Privat muß ich an den Übungen dranbleiben, ansonsten wäre der Rückfall
                                    vorprogrammiert !

                                    MfG

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                                    • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                                      Hallo,

                                      war ein ein ein paar Tage offline. Dies hatte unterschiedliche Gründe, zum einen wollte ich mir selbst ein paar Tage Ruhe vor Dr. Google gönnen

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                                      • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                                        Jetzt ist bei mir der Text verschwunden

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                                        • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                                          Hallo Arne1980,
                                          ist mir auch schon passiert!
                                          Bin deshalb teils richtig auch sauer.
                                          Habe bis heute kein Feedback bekommen, warum das passiert.

                                          Vor allem wenn man lange an einem Text sitzt, weil man eventuell noch mal alle
                                          Beiträge durchgehen muß, passiert das.

                                          Über gewisse Umwege konnte ich schon einige Antworten wieder herstellen.
                                          Manchmal nur teilweise.
                                          MfG

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                                          • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                                            Hallo,

                                            also so was ich schreiben wollte ist, dass es neue Erkenntnisse gibt. Diese habe ich auch schon in einem anderen Beitrag erläutert. Es wurde eine Entzündung der Speiseröhre festgestellt. Diese liegt nicht erst seit „gestern“ vor, sondern schon einige Zeit länger. Mir ist das selber gar nicht so dramatisch vorgekommen, Ok, Sodbrennen hat man mal, dass es aber schon so weit fortgeschritten ist, hätte ich nicht gedacht, da die offensichtlichen Beschwerden auszuhalten waren. Das aber der Schmerz dieser Entzündung der Speiseröhre in den Rücken ausstrahlen kann, genau dort wo ich die Probleme habe, war mir neu. Es würde auch erklären, warum der Rückenschmerz nie Bewegungsabhängig war bzw. ist und sich irgendwie völlig anders anfühlt, als die üblichen Rückenschmerzen, die man so kennt. Es würde auch die Übelkeit erklären, die ich vor allem immer dann bekomme, wenn ich diese fiesem Schmerzen im Rücken habe. Es scheint also dort ein Zusammenhang zu bestehen.
                                            Ich habe, noch bevor ich die Magenspiegelung am Dienstag hatte, am Freitag davor eine PRT Spritze gesetzt bekommen. Der Orthopäde sagte schon, dass diese innerhalb einer Stunde helfen sollte...tat sie aber nicht. Schlimmer noch, dass Wochenende danach war Horror für mich. Ich bekam zusätzlich Magenschmerzen und ein extremes Unwohlsein. Jetzt weiß ich auch warum.
                                            Ich werde dennoch weiterhin in Orthopädischer Behandlung bleiben, da mir aktuell sehr der Nacken Probleme macht und ich leider noch nicht 100% sicher bin, ob das nun wirklich mit der Entzündung zusammen hängt.

                                            Ich hoffe nun wirklich, dass das die Hauptursache ist, warum es mir so schlecht geht. Nehme seit Mittwoche Protonenpumpenhemmer, leider hat sich bisher nicht viel geändert, aber bis die Entzündung abheilt, dauert es wohl recht lange, so sagte man mir es zumindest.

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                                            • Re: Orthopäde und Urologe uneinig wegen Flankenschmerzen

                                              Heute war ich beim Neurochirurgen. Dieser hat alle MRT´s angesehen. Die HWS steht zu gerade bzw. sogar leicht nach hinten „gebogen“. Der Nervenstrang liegt jedoch frei. Bei bestimmten Bewegungen kann jedoch eine Reizung nicht ausgeschlossen werden und das Missgefühl im rechten Arm auslösen.
                                              Die BWS sieht seiner Meinung nach recht unauffällig aus. Zwar hat auch er die Zysten gesehen, aber diese können die Symptome eigentlich nicht auslösen. Also er hatte keine Erklärung für die dumpfen Schmerzen im unteren BWS Bereich. An der LWS ist eine deutliche Bandscheibenschädigung zu erkennen, aber das war mir ja schon sehr lange bekannt und hat aber mit meinen aktuellen Symptomen nichts zu tun.
                                              Es wurden wieder ein paar neurologische Tests gemacht. Bis auf eine erhöhte Reizung in den Beinen konnte er nichts anderes feststellen. Aber auch das liegt noch in der Norm und ist nicht weiter zu verfolgen.
                                              Montag habe ich eine CT Termin für den gesamten Bauchraum. Es wird nun versucht organische Ursachen für die Rückenschmerzen auszuschließen. Mal sehen was dabei herauskommt.

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