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Knieschmerzen - Ärzte ratlos

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    Hallo zusammen,
    ich bin w, 23 Jahre alt, und ich habe seit 4 Wochen geschwollene Kniekehlen und Schmerzen in den Kniekehlen. In der Beweglichkeit der Knie bin ich nicht eingeschränkt, allerdings schmerzt es, wenn ich sie ganz anwinkle und ich merke die Schwellung in der Kniekehle.
    Angefangen hat es mit einer Schwellung in der rechten Kniekehle ohne Schmerzen, 2 Tage später war auch die linke Kniekehle geschwollen, einen Tag darauf begannen die Schmerzen. Die Schmerzen sind nicht konstant, verstärken sich nach längerem Gehen, nach längerem Sitzen, längerem Stehen. Es ist ein Druckschmerz...von innen heraus, aber nur hinten in den Kniekehlen.
    Zuerst war ich beim Orthopäden, dieser vermutete Bakerzyste und ordnete ein MRT an. Außerdem verschrieb er mir Ibuprofen gegen die Sschwellung und die Schmerzen. Half leider überhaupt nichts. Der MRT-Befund war aber leider gut, folgendes wurde im Befund angegeben: Intakte Bandstrukturen, Menisken ohne Einriss, Knorpelbelag ok, Keine Plica, kein Gelenkerguss, keine Baker-Zyste, kein Knochenmark- oder Weichteilödem. Alles schön und gut, aber hilft mir leider nicht weiter. Zwischenzeitlich wurde auch geöntgt, ohne Befund. Die Knie sind sich irgendwie warm, auch nicht gerötet. Anschließend war ich beim Hausarzt, dieser machte ein großes Blutbild. Blutwerte waren super...keine Entzündungswerte und auch sonst keine auffälligen Werte, auch Borreliose o.ä. wurden ausgeschlossen.
    Daraufhin machte der Hausarzt einen Ultraschall an beiden Knien: keine Flüssigkeitsansammlung. Er sagte, die Schwellung wäre "geschwollenes Gewebe".
    Der Hausarzt vermutete dann eine Spätfoge einer Infektion (ich war 4 Wochen vor Auftreten der ersten Beschwerden im Knie an etwas grippeähnlichem erkrankt und eine Woche im Bett gelegen). Er spritze mir Kortison und verschrieb mir "Prednisolon". Da nach 3 Tagen keine ansatzweise Besserung eintrat, meinte der Hausarzt, könne man auch diesen Verdacht ausschließen und ich setzte das Medikament wieder ab.
    Er war dann etwas ratlos und vermutete, dass diese Schwellung auf einen Fehltritt zurückzuführen sei und ich es mit neuen Einlagen (ich trage seit über 10 Jahren Einlagen, meine letzten waren aber schon 2 Jahre alt und mussten eh erneuert werden) versuchen solle. Daraufhin war ich auch noch bei einem Physiotherapeuten, der ebenfalls darauf tippte.
    Ich habe nun seit einer Woche neue Einlagen aber keinerlei Besserung. Ärzte und Physiotherapeut waren sich einig, dass ich innerhalb so kurzer Zeit schon etwas merken müsste. Die Schmerzen sind da wie gehabt, teilweise sogar etwas schlimmer. Ich mache seit Beginn der Symptomatik keinen Sport und schone meine Knie sehr...ich radle (im Leerlauf) sehr viel, da ich bei dieser Bewegung keine Schmerzen habe.
    Ich habe es mit unzähligen Hausmitteln versucht (Retterspitz-, Voltaren-, Kohl-, Arnika-, etc -Umschläge)...nichts hilft gegen die Schwellung, Kühlung hilft hin und wieder ein bisschen gegen die Schmerzen.

    Meine Frage nun an euch: denkt ihr ebenso, dass es an den Einlagen liegt?
    Und denkt ihr ebenso, dass man bereits nach 1-2 Wochen eine Besserung spüren müsste?

    Ich mache mir wahnsinnige Sorgen, weil ich schon bei mehreren Dingen von Ärzten immer wieder mit "abwarten" abgeschoben wurde, nachdem sie nichts finden konnten. Ich kann keine engen Hosen mehr tragen, weil es in die Knie drückt. Ich kann keinen Sport machen aus Angst, es zu verschlimmern, nichts hat bisher zur Besserung beigetragen und sollte es nicht an den Einlagen liegen ... was bleibt dann noch übrig?

    Ich hoffe, ich habe nichts vergessen ... und ich hoffe, dass mir irgendwer von euch vielleicht etwas dazu sagen kann :-)