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Bandscheibenprotrusion – Schlafstörung - Harn

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  • Bandscheibenprotrusion – Schlafstörung - Harn

    Guten Tag und ein freundliches Hallo allen Zusammen,

    ich möchte nicht lange um den heißen Brei herumreden bzw. schreiben, da ich mir Hilfe erhoffe, die ich momentan von der Schulmedizin nicht erlange.

    Ich, mittlerweile 34 Jahre jung, männlich, seit ca. 3 Monaten krankgeschrieben habe folgendes Problem und weiß nicht mehr ein noch aus…

    Chronologisch richtiger Ablauf, hoffe nichts zu vergessen…

    14.03.2012 1. MRT der LWS aufgrund von starken Rückenschmerzen.
    Befunde: Harmonische Lordose, keine Torsionsskoliose oder segmentale Gefügestörung. Lumbosakrale Assimilationsstörung mit partieller Lumbalisation von SWK 1. Konsekutiv rudimentäre Bandscheibe zwischen SWK 1 und 2. […] Im Zusammenhand mit dem Alter des Patienten (damals 33 Jahre jung männlich) deutliche Osteochondrosen der Segmente L4/L5 und L5/S1 mit jeweils Bandscheibenprotrusionen, am unteren Segment betont und in medio bilateraler Ausprägung[…]

    Nun folgten Physiotherapie, manuell wie aber auch am Gerät. Dazu Schmerztherapie, also die Spriten in den Rücken, da habe ich auch noch was gefunden, ich meine das war das was mir verabreicht wurde...

    B12 100Amp. Nr V
    5x isotonische Kochsalzlösung 0,9%
    100ml 5x Besteck, 5x Butterfly Safety
    Predni H 25 Amp- Nr. V
    Sympal Amp. Nr. V / Dexa 8 Amp. Nr.V

    Wobei ich hier erwähnen möchte, dass ich nicht mehr genau weiß, was was ist von den beiden oberen Angaben, bzw. was die zu besagen haben.

    Auf jeden Fall wurde es besser, ich konnte es selber kaum glauben. Anfang August letzten Jahres waren wir auf Mallorca, Strandurlaub, siehe da, 10 Tage lang so gut wie gar keine Schmerzen.

    In der Zwischenzeit habe ich mir zuhause ein kleines Sportstudio eingerichtet. Alle wichtigen Geräte sind vorhanden, sodass ich meine Übungen alle auch hier daheim durchführen kann. Ich hatte meine Ernährung komplett umgestellt, Ende 2011 von 95Kilo auf 72Kilo abgespeckt und fühlte mich wohl auf.

    Dann kam Ende September/ Anfang Oktober 2012 das große Entsetzen, der Rücken war wieder da, seit diesem Zeitpunkt bin ich auch krankgeschrieben. Teilweise schlimmer als zuvor. Ich begann also erneut den Weg zum Orthopäden, schilderte meine Erlebnisse, auch dass ich zwischendurch extreme Schmerzen im Hintern habe und mir das linke Bein schmerzt und von dem Kribbeln unter der linken Verse. Die Folge, Schmerztherapie.

    Erneutes MRT, leider habe ich den Befunde nicht hier zuhause, aber er lieferte keine großen neuen Erkenntnisse. Der Radiologe im Krankenhaus meinte zu mir, dass er eine leichte, minimale Verbesserung erkennen würde, ich war schon total happy, bis zum nächsten Morgen. Termin bei meinem Orthopäden, er hatte den schriftlichen Befund vorliegen, nachdem der Radiologe sich wohl noch sehr intensiv mit meinem Bildern auseinander gesetzt hat, war es dann doch keine leichte Verbesserung, sondern das Gegenteil, eine Verschlechterung.

    Während dieser Zeit erneut Schmerztherapie, also Spritzen in den Rücken und Krankengymnastik.
    Mittwochs darauf, Mitte November 2012, erhielt ich eine Spritze unter einem Röntgengerät genau in bzw. auf den Nerv. Dieses von mir aus gesehen in/auf der rechten Seite der LWS und siehe da. Seit dem zwickt es hier und da noch, aber die rechte Seite ist okay. Wobei ich auch immer sagte, dass der schlimmere Schmerz links ist, siehe auch mein Bein bzw. die Verse, da ist es das Linke. Da wurde mir dann erklärt, strukturell und funktionell und das man auf bzw. durch ein MRT auch nicht jeden scherzauslösenden Grund erkennen kann.

    Soweit so gut. Ich war der Meinung wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Ende Oktober, kurz vor meinem 34. Geburtstag habe ich dann das Rauchen aufgehört, einfach so, weil es nicht mehr schmeckte. Klasse, ich war stolz auf mich. Bis zum 31. Da verstarb meine Großmutter… Erwähnen dieses, weil mich das extrem aus der Bahn geworfen hat.

    Zudem, weil meine Frau meint, dass dies der Anfang der jetzigen Leidensgeschichte ist… Seit diesem Tag/Zeitraum habe ich nicht eine Nacht mehr geschlafen… zunächst schlief ich nicht ein, geschweige denn durchgeschlafen. Mein Hausarzt verordnete mir Zolpidem, nun ja, angetan war ich davon nicht, aber ich wollte mal wieder schlafen. Gebracht hat es nicht viel. Es gab Abende, da bin ich nicht mal von diesem Schlafmittel eingeschlafen, ich lag die ganze Nacht wach.

    Zu diesem Zeitpunkt war ich also bei zwei Ärzten in Behandlung. Besserung war keine in Sicht, weder von Orthopädischer noch von Allgemeinmedizinischen Seite her.
    Bis kurz vor Weihnachten, der Rücken zwickt weiterhin, an Schlaf ist nicht zu denken. Wie sollte es auch anders sein, alle guten Dinge sind drei… es gesellte sich erneut etwas hinzu… ständiger und unaufhörlicher Harndrang. 14 bis 16 Toilettenbesuche bzw. Versuche waren ab jetzt an der Tagesordnung… zudem das ständige Gefühl „zu müssen“…

    Kurz nach Neujahr, es war ein Mittwochvormittag, ich hatte wieder Termin beim Orthopäden und schilderte Ihm von meinem zusätzlichen Problem. Ohhh… sofort zum Allgemeinmediziner war seine Aussage. Wie sollte es anders sein, als ich dort eintraf, Praxis bereits zu. (habe zwischenzeitlich den Hausarzt gewechselt)

    Also Donnerstagmorgen erneut dahin. Sie fühlte am Hoden, hatte eine Meinung, überwies mich jedoch direkt zu einem Urologen. Zwecks meiner Schlafprobleme erhielt ich dann Stangyl-Tropfen verschrieben, Medikation, zu Beginn acht Tropfen bis maximal 20. Heute bin ich bei 14, keine Besserung in Sicht.

    Beim Urologen wurde Urin abgenommen, Ultraschall durchgeführt, ein großes Blutbild gemacht. Keine Auffälligkeiten, nichts, weder im Hodensack noch im Leistenkanal der mitweilen auch schmerzt (linke Leiste sowie linker Hoden sind betroffen, rechts ist alles okay). Ach ja, schmerzen beim Wasserlassen habe ich nicht auch kein brennen oder ähnliches. Die Nieren sind wohl auch in Ordnung, seiner Aussage nach.

    Präventiv habe ich das Antibiotika ciprofloxacin biomo verschrieben bekommen, was ich auch 10 Tage genommen habe. Änderung, Besserung, Hilfe, keine in Sicht. Ich hatte dann den Urologen gefragt, ob es nicht ein Mittel gibt, was den Harndrang hemmt, daraufhin habe ich Vesikur verschrieben bekommen 5mg Filmtabletten, Besserung, auch dadurch keine in Sicht, ach ja, das war letzte Woche also KW 2/2013.

    Zusätzlich erhalte ich weiterhin KG wobei ich den Rücken momentan nicht als Problem eins ansehe und Akupunktur. Beides jeweils 2 mal wöchentlich.

    Ich habe meine Ernährung und auch mein Trinkverhalten nicht geändert. Ich esse Sportorientiert, hatte zwischenzeitig mal zwei Tage an denen ich mich anabol ernährt habe, also überwiegend Eiweiß und Fett und ich bin der Meinung, auch wenn ich es nicht beschwören kann, dass die Harndrangprobleme erst seit diesem Zeitpunkt bestehen. Ich trinke neben Kaffee am Morgen ausschließliche Leitungswasser, c. 3 bis 5 Liter täglich, das seit mehr als einem Jahr. Hier und da mal ein Glas Cola Light.

    Zu erwähnen bleibt wahrscheinlich auch noch, dass ich meine berufliche Tätigkeit im Lebensmitteleinzelhandel nicht mehr ausüben kann und ich innerlich bereits mit meinem Unternehmen gekündigt habe, was aber auch noch andere Gründe hat.

    Vielleicht ist das noch zusätzlicher Druck den ich mir mache, aber ich habe keine Idee, wie ich aus dem Teufelskreis raus komme. Weiterhin beschäftigt mich die Tatsache, da ich letztes Jahr lange krank war und somit die Beitragsbemessungsgrenze unterschreite ich ab diesem Jahr wahrscheinlich wieder gesetzliche pflichtversichert werde, also auch ein gewissen Form von Existenzängsten…

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter, Lebensqualität sieht anders aus, mit dem Rücken kann ich mich arrangieren, mit den Schlafproblemen und dem ständigen Harndrang nicht… nun ist meine Frau der Meinung, dass ich mir weitere Meinungen einholen soll…

    Darum wende ich mich auch an Sie, vielleicht hat ja jemand ähnliche Probleme oder noch besser, eine Lösung parat:-)

    Danke, Oliver.


  • Re: Bandscheibenprotrusion – Schlafstörung - Harn

    Hallo Oliver, ich bin beim recherchieren auf ihren Beitrag gestoßen. Meine Beschwerden und Diagnose sind nahezu identisch und bin seit Jahren hilflos und entsetzt über die Dilletanz und oder Ignoranz einiger "Fachärzt" Seit Oktober habe ich wieder einen neuen Anlauf gestartet, bin aber jetz in Richtung alternative Möglichkeiten unterwegs. Schmerzen sind immer mehr die Hölle. Nebenbei habe ich mir auch noch vor 5 Wochen das Sprunggelenk gebrochen und die einseitige Belastung ist total hammerhart.
    Wie ist mittlerweile die Situation bei Ihnen, konnten Sie Hilfe erfahren, auch hinsichtlich des Harndranges!?

    Mit freundlichen Grüßen

    Mario

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