• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Hirnblutung

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Hirnblutung

    Hallo,
    wer kann mir einige Fragen beantworten zum Thema: Hirnblutung und künstliches Koma?
    Die Freundin meiner Tochter (1. Klasse, 7) ist vor vierzehn Tagen in der Schule umgefallen und hatte eine Hirnblutug. Sie liegt seitdem in einer Spezialklinik . Der Schädel wurde geöffnet, aber man konnte wohl nicht viel operieren, da die Blutung an einer Stelle ist an der das Zentrum zur "Außenwelt" liegt (Sprache, Gehör, Sehen). Die Blutung wurde anscheinend medikamentös und durch Verödung gestoppt?! Sie lag eine Zeit im Koma und hat einen Schlauch im Kopf. Mittlerweile ist sie wieder wach, kann aber ihre Augen nicht öffnen und nicht sprechen. Sie reagiert prompt, wenn man sie anspricht, macht sich bemerkbar wenn sie Pipi muß und kann auch schon etwas essen. Jetzt meine Frage: Meint ihr, dass sie ihre Augen wieder aufmacht, oder woran kann es liegen.? Kann sie wieder so werden wie sie vorher war? Wielange würde sowas dauern(Monate, Jahr)?
    Ich bin sehr traurig darüber und muß immer an sie denken. Meine Tochter frägt ständig nach ihr und ich würde ihr gerne mehr erzählen, weil wir das Mädchen nächste Woche besuchen wollen.
    Vielen dank


  • RE: Hirnblutung


    bin krankenschwester und kann zu dem patientenbild nichts groß sagen, da ich die kleine nicht kenne. jedoch wird der schlauch, evtl. eine drainage notwendig sein. ja, die heilung und vollkommende rehabilitation kann sich über monate und auch jahre hinziehen. aber mir stellt sich ne andere frage. ich kann verstehen, dass ihre tochter nach ihrer klassenkameradin fragt. ich würde aber nicht mit meiner 7jährigen tochter das mädchen besuchen. haben sie sich mal überlegt, welchen schreck ihr kind bekommt? kinder verarbeiten solche momente sehr schlecht. ich finde es auch für die bertroffene familie mehr mit stress verbunden. lieber würde ich einen lieben brief schreiben zusammen mit ihrer tochter, der freundin einen glücksbringer schenken. und der familie weiiß machen, dass sie immer auf unterstützung hoffen können. das fide ich zu diesem zeitpunkt, grad wo noch therapiert wird, angebrachter.

    Kommentar


    • RE: Hirnblutung


      hallo,

      ich kann mich der meinung von lily nicht ganz anschließen, wenn beide kinder sich sehen wollen und die ärzte damit einverstanden sind (ich weiß nicht wie weit das kranke kind schon belastbar ist) würde ich die kinder zusammen lassen.
      wohl ist es sehr sehr wichtig beide kinder auf diesen moment vorzubereiten. und auch ihrer tochter immer den weg aus dem zimmer herraus frei zu lassen, das heißt wenn sie mit dem anblick etc, nicht klar kommt soll sie raus gehen dürfen und nicht mit zwang da halten. eventuell kann es auch helfen wenn sie ein foto von dem kranken kind machen (mit einverständnis erklärung der eltern und dem kind) und es ihrer tochter erstmal zeigen und mit ihr darüber sprechen.

      gruß manuela

      Kommentar


      • RE: Hirnblutung


        ich habe kinder schon schreiend rausrennen sehen. bzw. erwachsene sind vorm patientenbett ohnmächtig geworden. ich sage es ja nicht, um sie zu ärgern. sondern spreche nur von meine erfahrungen.

        Kommentar



        • RE: Hirnblutung


          Die körperliche Regenerationsfähigkeit ist in diesem Alter noch hoch, ebenso die Lernfähigkeit! Bei guter ärztlicher Behandlung (scheint ja gegeben zu sein) kann man da wohl vorsichtig optimistisch sein. Etwas Geduld muß man aber haben.

          Kommentar