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Dormicum

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  • Dormicum

    Guten Tag

    Bei der ersten Darmspiegelung hatte ich 5mg Dormicum (46kg Körpergewicht) und war völlig weg und wusste von nichts! Damals konnte ich nachher kaum sprechen, laufen und bewegen. Es war ein Gefühl wie sehr stark betrunken zu sein.

    Bei der zweiten Spiegelung hatte ich 5mg Dormicum. Dann 3mg nachgespritzt und noch 50mg Pethidin hinterher. Die erste Dosis Dormicum hat schon nicht so gewirkt wie sie gedacht haben, sprich ich war noch wach, als der Arzt kam. Dann haben sie nachgespritzt. Während der Untersuchung wurde ich wieder "wach" und sie mussten nochmals etwas geben (50kg Körpergewicht).

    Ich reagiere schon immer bei allem Medis komisch. Sprich ich brauche eine Elefantendosis, damit es wirkt!

    Nun meine Fragen:
    Muss ich nun erwarten, dass ich jedes Mal mehr brauche? Ist es normal, dass man solche Nebenwirkungen hat? Ich habe nämlich Leute da rauslaufen gesehen, die nicht so Probleme hatten. Und zudem hatte ich das letzte Mal eine Woche lang eine sehr schlechte Gedächtnisleistung und war müde!

    Vielen Dank für die Antworten!

    j.r.


  • RE: Dormicum


    Jeder Mensch reagiert auf Medikamente unterschiedlich, so daß die Kunst darin besteht, eine individuelle Dosis zu finden.
    Dormicum ist in den beschriebenen Dosierungen kein Hypnotikum (wie z. B. Disoprivan), das heißt, es wird durch die Injektion nicht zwingend ein "Narkoseschlaf" hervorgerufen. Die Patienten schlafen zwar ein, sind aber durch äußere Reize jederzeit wieder erweckbar. Auch wenn die Patienten kurzfristig wieder erwachen, besteht häufig für den Untersuchungszeitraum ein Gedächtnisverlust (Amnesie).
    Wenn das Medikament mit Opiaten (wie zum Beispiel Pethidin) kombiniert wird, kommt es zu einer Potenzierung der Einzelwirkung der Medikamente, was sich auch in Müdigkeit und anderen Nebenwirkungen zeigen kann.
    Werden die Substanzen häufiger in einem kurzem Zeitraum eingesetzt, können Gewöhnungseffekte eintreten, so daß eine höhere Dosierung erforderlich wird.
    Gruß F. V.

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    • RE: Dormicum


      Guten Tag,

      ich glaube, Du hast ein extrem schlechtes Untersuchungsteam erwischt, wenn ich zur Magen- oder Darmspiegelung muß, lasse ich mir immer Propofal (250-450 mg) geben, das funktioniert hervorragend: während der Untersuchung (ca. 30 Min.) merkst Du gar nichts, wirst aber daanch zügig wach und fühlst Dich super, ich war sogar 2 x hinterher schwimmen, von Benommenheit keine Spur.

      Such`Dir am besten beim nächsten Mal eine andere Klinik, dann verliert das Ganze auch für Dich seinen Schrecken.

      Falls Du im Rhein-Main-Gebiet wohnst, könnte ich Dir 2 Kliniken empfehlen...

      Gruß

      Gaby Gnadenlos

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      • RE: Dormicum


        Ich würde ein Untersuchungsteam nicht einfach als "extrem schlecht" ab- und vorverurteilen, nur weil die Wirkung eines Medikamentes bei einem Patienten nicht so eintritt, wie vielleicht primär erwünscht. Es gibt viele Patienten, die eine Sedierung mit Dormicum ganz hervorragend vertragen. Auch "Propofol" ist kein in jedem Fall ideales Medikament. Die von Ihnen zitierte Dosierung von 250-450 mg kann bei zu hoher Injektionsgeschwindigkeit zur Atemdepression bis hin zum behandlungspflichtigen Atemstillstand führen.Deshalb sollte jeder Anwender in der Handhabung von Beatmungsbeutel etc. ebenso erfahren sein wie mit der übrigen Untersuchungstechnik. Mir ist es lieber, ein Patient wacht unter Dormicum mal auf als unter einer zu hohen Dosis Profol nicht...
        Pauschale Angaben zur Dosierung eines Medikamentes sowie das "Schönreden" einer bestimmten Substanz halte ich in einem öffentlichen Forum wie diesem für nicht ungefährlich.
        Gruß F. V.

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        • RE: Dormicum


          Hallo,
          muss eine Sedierung bei einer Darmspiegelung eigentlich immer sein?
          In diesem Zusammenhang werden ja Beruhigungs- und Schmerzmittel fast immer in einem Atemzug genannt. Muss das immer kombiniert sein oder kann man auch, wenn man keine Sedierung möchte, nur Schmerzmittel bekommen - und die möglichst auch erst dann, wenn es sich während der Untersuchung herausstellt, dass man sie wirklich braucht? Oder wirken schmerzstillende Medikamente nicht so kurzfristig?

          Danke
          I.

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          • RE: Dormicum


            klar kann man das! wenn man aber einen entzündten darm hat, wird man wohl die schmerzen so nicht aushalten...also lieber weg...

            ich war schon unter der ersten dormicumdosis völlig blöd danach, und von dieser untersuchung habe ich überhaupt nichts mitbekommen...und die dosis war geringer.

            schlechtes team? naja...ich würde es ein schlechtes team bezeichnen, wenn es mich ohne grund den schmerzen überlassen hätte. hat es aber nicht, sonder es wurde nachgespritzt. da habe ich schon anderes erlebt!!!!

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            • RE: Dormicum


              Hmm...., "also lieber weg" ist natürlich eine praktische Lösung, aber wenn man zu den einigen wenigen (?) Unverbesserlichen gehört, die viel lieber "da" bleiben würden....?

              Deswegen wollte ich ja gerne wissen, ob es denn nicht möglich ist, NUR Schmerzmittel zu bekommen – OHNE Sedierung!
              Ich kenne nämlich nur zwei Arten von Erfahrungsberichten bezüglich Darmspiegelung. Die einen sagen, da bekommt man eine "Schlafspritze", kriegt von der Untersuchung nichts mehr mit und wenn man aufwacht, ist alles vorbei...
              Aber manche erzählen auch richtige Horrorgeschichten über den Ablauf dieser Untersuchung, wenn man keine solche Spritze bekommt – aber offensichtlich auch nichts gegen die Schmerzen!? Aber warum nicht? Geht das aus irgendeinem Grund nicht oder gibt es keine Schmerzmittel, die schnell und effektiv genug wirken würden? Müsste man sich dazu denn unbedingt "einschläfern" lassen? :-(
              Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es nur diese beiden "Extreme" gibt, -
              gibt’s da wirklich keinen Mittelweg....?


              Sorry für die vielen Fragen...
              LG
              I.


              PS: Macht der untersuchende Arzt seine Arbeit eigentlich lieber an sedierten Patienten?...

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              • RE: Dormicum


                Hallo Elissa,
                selbstverständlich ist es auch möglich, eine Darmspiegelung ohne Sedierung durchzuführen. Wenn der untersuchende Arzt in der Anwendung von Opiaten erfahren ist, spricht überhaupt nichts dagegen, zum Beispiel Pethidin oder Morphin oder ein anderes Opiat als stark wirksames Schmerzmittel über einen Venenzugang zu spritzen. Diese Medikamente wirken schnell und auch sicherlich effektiv. Auch diese Medikamente haben einen leicht sedierenden Effekt, der Patient wird aber die Untersuchung ohne Bewußtseinsverlust erfahren. Selbstverständlich sollte auch nach der Anwendung dieser Medikamente der Patient nicht ohne Begleitung nach Hause gehen und 24 h nicht am Straßenverkehr teilnehmen.
                Gruß F. V.

                Kommentar


                • RE: Dormicum


                  Vielen Dank!

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                  • RE: Dormicum


                    Hallo Ellissa,

                    ich hatte letztes Jahr eine Magenspiegelung und eine Darmspiegelung "in einem Aufwasch" (sprich: nacheinander). Ich hatte mich im Vorhinein erkundigt, ob die Praxis diese Untersuchungen auch ohne Medikamente durchführt und bekam ausser dem Spray in den Rachen vor der Magenspiegelung auch nichts. Beide Untersuchungen liefen völlig problemlos ab, keine Schmerzen nur ein Druckgefühl (aber das war auch nicht schlimmer als Blähungen) und wenn man weiss woher bestimmte Gefühle od. Schmerzen kommen ist das allein schon beruhigend.

                    Wenn ich im Vorfeld schon wüsste, dass der Darm wahrscheiblich entzündet ist, würde ich den Arzt fragen, ob man ein Schmerzmittel nehmen kann, dass keinerlei Einfluss auf das Bewusstsein hat. Glaube an deinem Ausdruck "einschläfern lassen" erkannt zu haben, dass dir das genauso unangenehme wäre wie mir ;-)

                    Freundlicher Gruß
                    kiwifan

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                    • RE: Dormicum


                      Hallo kiwifan,
                      danke für die Antwort.
                      Naja, "unangenehm" wäre wohl etwas untertrieben....

                      Schöne Grüße!


                      kiwifan :
                      -------------------------------
                      Glaube an deinem Ausdruck "einschläfern lassen" erkannt zu haben, dass dir das genauso unangenehme wäre wie mir ;-)

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                      • RE: Dormicum


                        naja wollte auch mein beitrag zu dormicum eintragen. hatte auch vor 2 jahren cronischen durchfall, dass 1 und halbes jahr anhielt. musste ne darmspielglung machen obwohl ich höllische angst davor hatte.... aber musste sein.während der untersuchung habe ich auch 0,5mg dormicum und auch dolantin injiziert bekommen und nach paar minuten war schon weg.... alles hat sich gedreht als wär kurz vorm alkoholvergiftung. jetzt kann ich mich nicht mehr an die untersuchung erinnern , nur an so abschnitte mit unterbrechungen, ich weiß nicht ob ich geschlafen oder wach war aber ich denke wach . und mir kam das so wie 1 min. untersuchung fertig. ist das alles normal???

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                        • Dolatin


                          hallo, hoffe jemand kann mir helfen. würde gern wissen zu welcher schmerzmittelgruppe dolantin gehört und was für eine wirkung es auf den organismus hat???
                          kann jemand mir antworten im net finde ich darüber nichts :-(

                          eure patty22

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                          • RE: Dormicum


                            Ja, Patty, es ist möglich, dass ein Patient es so erlebt. Das ist nicht ungewöhnlich.

                            Alina

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                            • RE: Dolatin


                              Hallo Patty,

                              "Dolantin" ist der Handelsname für Pethidin, das zu der Gruppe der Opioide gehört, also ein starkes Schmerzmittel ist. Es bindet im Körper an die Opiatrezeptoren und dämpft damit die Weiterleitung von "Schmerzimpulsen" an das Gehirn. Daneben kann es leicht sedieren, also schläfrig machen.

                              Alina

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                              • eine frage an dr.völkert zu intubationsnarkose


                                Sehr geehrte Herr Dr. Völkert!


                                Ich hatte mit 19 Jahren eine Mandelentfernung, wobei eine Intubationsnarkose durchgeführt wurde. Meine frage dazu, was ist eine solche Narkose. Ich dachte man kriegt die Narkose intravenös??? Ein Bekannter hatte mir erzählt, dass eine `Maulsperre` bei der Op verwendet wird? Und die Vene wo der Zugang gelegt wurde, ist die Vene nicht mehr sichtbar, so als ob sie sehr dünn geworden ist....??? ist das schlimm oder??

                                Vielen Dank im Vorraus!!!
                                liebe grüße , patty22

                                Kommentar


                                • RE: Dormicum - auch noch ne Frage


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                                  ich hätte da auch noch mal ne Frage zu Dormicum. Vor einem Jahr bekam ich auch vor einer Darmspiegelung Dormicum gespritzt. Das hatte so gut wie keine Wirkung und ich habe alles auf dem Bildschirm verfolgt (leider auch mit starken Schmerzen). Auch danach fühlte ich mich nicht müde oder betrunken.
                                  Nun hatte ich vor 11 Tagen eine Augen-Op und bekam bei der OP-Vorbereitung wieder Dormicum gespritzt und wurde in den Vorbereitungsraum geschoben. Dort mußte ich dann noch eine halbe Stunde warten bis ich dran war. Der Anästhesist kam und unterhielt sich mit mir und bemerkte das das Dormicum nicht wirkte. Nun wurde mir die gleiche Dosis nochmal nachgespritzt aber auch das zeigte keine Wirkung und die Krankenschwester schüttelte nur ungläubig den Kopf.
                                  Kann es sein das das Dormicum bei mir überhaupt nicht wirkt oder wäre eine noch höhere Dosis (ab wann wird das dann gefährlich?) angebracht? Welches andere Medikament könnte denn sonst noch eingesetzt werden? Sollte ich diese Erfahrung gleich beim OP-Vorgespräch mit dem Anästhesisten sagen?
                                  Vielen Dank schon mal im voraus!

                                  ciao
                                  Dagmar

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                                  • RE: Dormicum - auch noch ne Frage


                                    hallo dagmar !!

                                    och menno wieso hast du dir das mit den Schmerzen angetan?
                                    hast du übehaupt ein schmerzmittel gespritzt bekommen??
                                    bei meiner darmspiegl. wurde 0,25 mg dormicum gespritzt und ich war wie gelähmt und alles hat sich gedreht vor mir und kann mich an die untersuchung fast nicht mehr erinnern....

                                    warst du auch nüchtern etc.??
                                    versteh ich auch nicht warum das bei dir nicht war, naja ich denke das kann dwer doc dir beantworten!!

                                    liebe grüße, patty22

                                    Kommentar