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RE: Narkose bei Mandel-OP

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  • RE: Narkose bei Mandel-OP

    Hallo Sandra!
    Ich werd dir mal in bischen von meiner Operation erzählen.
    Ich sollte mich damals von meinem Blinddarm trennen.Ich durfte am Tag der OP nichts essen und nichts trinken.Irgendwann kam ein Pfleger um mich zu rasieren(davon werden sie dich wohl verschonen)und gab mir die OP-Kleidung(OP-Hemd,Netzhose und Trombosestrümpfe).
    gegen 10Uhr wars dann so weit ich wurde abgeholt,mit dem Fahrstuhl gings in den OP-Trakt.an der OP Schleuse musste ich mein Bett verlassen und auf den Tisch rüberrutschen,Ich bekam eine Kopfhaube und einen Mundschutz aufgesetzt.Dann kam ich in den Narkoseraum,Die Anästhesistin und eine Schwester erwarteten mich Bereits.Ich bekam eine Blutdruckmanschette EKG Elektroden und einen Fingerclip angelegt.Die Schwester legte mir den Zugang (war nur ein Kleiner Pieks),und spritzte mir ein Beruhigungsmittel.Dann schnallten sie mich mit Gurten auf dem Tisch fest(aber nicht allzu stramm)
    Die Ärztin sagte ich würde jetzt ein leichtes Gas-Sauerstoff-Gemisch bekommen,sie schaltete das Narkosegerät ein und kam mit der Maske ganz langsam auf mein Gesicht zu,das war schon recht spannend.Die Maske lag richtig bequem auf meinem Gesicht und roch etwas nach Gummi,aber nicht unangenehm.Ich nahm den ersten Atemzug,das ging ganz leicht,und ich fühlte mich benommen,ich nahm noch einen Zug und hatte langsam Spass an der Situation,es kam mir vor als wär ich in Watte eingepackt,irgendwann hatte ich keine Kraft mehr um meine Augen aufzuhalten,und war weg.
    Als ich wieder wach wurde lag ich wieder in meinem Bett.
    Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.
    Liebe Grüsse Christian


  • RE: Narkose bei Mandel-OP


    Hallo...

    Vielen Dank für Deinen Beitrag. Du hast mir schon sehr weitergeholfen. Ich war heute schon mal im Krankenhaus. Hatte einen Untersuchungstermin bei meiner Narkoseärztin. Die ist wirklich sehr nett und hat mir alles schon mal erklärt, auf was ich mich einstellen muß. Ich habe auch gar nicht mehr so große Angst, sondern bin sogar sehr gespannt auf meine Narkose.

    Die Narkoseärztin sagte, daß ich zuerst ein Mittel gespritzt bekomme und dann hält sie mir die Narkosemaske vor meinen Mund und meine Nase. Nach ein paar Atemzügen schlafe ich dann wohl schon ein. Wenn ich eingeschlafen bin, wird die Maske dann wohl durch einen sog. Tubus (Beatmungsschlauch) ersetzt. Der wird mir dann wohl in die Luftröhre eingeführt. Aber das merke ich ja dann schon gar nicht mehr.

    Mal abwarten. Morgen abend geht´s ins Krankenhaus und am Donnerstag um 08:00 Uhr ist es dann soweit. Werde dir auf jeden Fall berichten, wie meine Narkose war.

    LG

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    • RE: Narkose bei Mandel-OP


      Halli Hallo...

      Heute nachmittag konnte ich das Krankenhaus wieder verlassen. Ich muß mich jetzt noch ein paar Tage zuhause ausruhen und dann bin ich wieder fit.

      Meine Operation und die Vollnarkose lief super. Ich hatte vorher eine Heiden-Angst davor, aber im Nachhinein kann ich sagen, daß alles halb so wild war.

      Letzte Woche Donnerstag bin ich morgens um halb acht von zwei Krankenschwestern abgeholt und in den OP-Bereich gefahren worden. Ich wurde dann von meinem Bett auf den OP-Tisch umgelegt, die Schwester Sonja hat mich dann die OP-Haube und einen Mundschutz aufgesetzt. Dann ging es weiter in den Narkoseeinleitungsraum. Ein paar Minuten später kam dann meine Narkoseärztin. "Guten Morgen Sandra. Ich heiße Yvonne und schicke Dich gleich ins Reich der Träume. "Yvonne hat mir eine Venenkanüle angelegt (für die Betäubungsmittel). Dann wurde mich mit allenmöglichen elektronischen Überwachungsgeräten verkabelt etc.

      Um kurz vor acht war es dann soweit. Yvonne sagte zu mir: "So, jetzt geht es los. Du brauchst überhaupt keine Angst zu haben. Ich halte dir jetzt eine Maske vor Mund und Nase und du atmest bitte ganz ruhig weiter. In spätestens einer Minute schläfst du dann wie ein Engel". In der Zwischenzeit kam die schwarze Maske langsam, aber sicher auf mein Gesicht zu. Ich konzentrierte mich dann ganz darauf, schön tief ein- und auszuatmen. Es war ein tolles Gefühl. Die Maske roch etwas nach Gummi und das Sauerstoffgemisch war schon recht intensiv. Aber es war mir nicht unangenehm. Nach ein paar Atemzügen spürte ich, daß ich ganz müde werde und kurze Zeit später bin ich dann auch eingeschlafen.

      Als ich wieder wach wurde, war schon alles vorbei und ich konnte mich in meinem Bett ausschlafen. Die ersten zwei Tage hatte ich noch etwas Halsschmerzen. Das lag natürlich daran, daß mein ganzer Hals von der OP rot war und an dem Beatmungsschlauch, der mir dann in Narkose eingeführt wurde. Aber jetzt geht es mir wieder blendend.

      Viele liebe Grüße

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      • RE: Narkose bei Mandel-OP


        Hallo Sandra!
        Freud mich für dich das es ein (relativ)angenehmes Erlebnis war.Von Vorteil war es sicher auch,das deine Narkoseärztin ziemlich nett war und du es nich mit so einem grüngekleidetem Drachen zutun hattest.
        Die Halsschmerzen vom intubieren sind normal und verschwinden bald,aber nach ner Mandel-OP sind die sowieso eher harmlos.Hast du denn noch starke Schmerzen?
        LIebe Grüsse Christian

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        • RE: Narkose bei Mandel-OP


          @Sandra25:

          Hallo,

          ich werde mich wohl auch in absehbarer Zeit einer OP unterziehen müssen, ist allerdings eine Blinddarm-OP. Ich hab da auch ziemlichen Bammel vor der Narkose.
          Habe deinen Bericht gelesen, du scheinst ja ziemlich angenehme Erfahrungen gehabt zu haben. Ich persönlich stelle mir das mit der Maske nicht gerade schön vor, wenn sie mir die vors Gesicht halten. Du hast geschrieben, daß die nach Gummi riechen würde, was ichnicht besonders mag. Das habe ich auch schon von anderen gehört. Wie oft mußtest du denn einatmen, bis du eingeschlafen bist ?

          Wäre schön, wenn du mir darüber berichten könntest,
          Guß, Stefan

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          • RE: Narkose bei Mandel-OP


            Hallo,

            ich kann Deine Angst vor der Narkose verstehen. Mir ging es ja auch so. Aber ich kann Dich beruhigen. Du hast keinerlei Schmerzen vor dem Einschlafen. Die Maske riecht etwas nach Gummi - aber das ist nicht unangenehm.

            Als mir meine Narkoseärztin die Maske vor Mund und Nase gehalten hat, habe ich mich ganz drauf konzentriert, tief einzuatmen. Du schläfst dann sehr schnell ein. Ich kann Dir nicht mehr genau sagen, wie viele Atemzüge das bei mir gedauert hat. Ich schätze, es waren ca. 10 - 15 Stück.

            Für Deine bevorstehende OP und Narkose wünsche ich Dir schon mal viel Glück.

            LG
            Sandra

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            • RE: Narkose bei Mandel-OP


              Hallo,

              na ja, ich bin schon etwas nervös, wenn ich an die bevorstehende OP und die Narkose denke. Habe schon von mehreren Leuten gehört, daß sie vorher so eine Art "LMAA-Tablette" bekommen haben, von der sie schon etwas benommen wurden. War das bei Dir auch so ?

              Ich stelle mir das ganze Drumherum in so einem OP bzw. Narkoseraum so unpersönlich vor. Ist eine blöde Formulierung, aber da laufen doch alle vermummt rum, haben grünes Zeug und Handschuhe an. Ich habe Angst, daß ich mir da so ausgeliefert vorkomme, weil ich die Ärzte und Schwestern hinter ihren Masken ja nicht erkennen kann.
              Wird man eigentlich schon auf dem Zimmer "op-fein" gemacht oder bekommt man den OP-Kittel erst an der OP-Schleuse ? Du hast auch geschrieben, du hättest einen Mundschutz bekommen ? Wofür das denn ?

              Gruß, Stefan

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              • RE: Narkose bei Mandel-OP


                Den Mundschutz habe ich nur von der OP-Schleuse bis in den Narkoseeinleitungsraum bekommen (ich denke mal wg. der Infektionsgefahr).

                Diese sog. LMAA-Tablette habe ich so etwa eine halbe Stunde vor der Narkose bekommen. Die wird dich auch sehr beruhigen. Man wird dann ganz locker und sieht der OP ganz entspannt entgegen. Mach brauchst dir wirklich nicht so viele Gedanken zu machen. Du wirst sehen. Es wird alles gut. Und wenn du es hinter dir hast, wirst du merken, daß alles halb so wild war.

                Ich bin ja mal gespannt, was du von der OP und Narkose zu berichten hast.

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