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Regionalbetäubung und Muttermal

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  • Regionalbetäubung und Muttermal

    Hab eine Frage an die Experten. Meiner Schwester muss ein Muttermal entfernt werden wegen Verdacht auf Hautkrebs. Das Muttermal hat ca 5 mm Durchmesser. Der Arzt behauptet, es sei die rückenmarksnahe Regionalanästhesie bei der Entfernung notwendig.
    Hab gelesen, solche Betäubung sei gefährlich. Stimmt das und ist es wirklich notwendig oder würde eine lokale Anästhesie auch reichen?? Danke für Ihre Antworten!!!

    Galina


  • RE: Regionalbetäubung und Muttermal


    Hallo Galina!

    Bist du sicher, dass der Arzt "rückenmarksnah" gesagt hat?
    Für die Entfernung eines Muttermals reicht ein wenig Lokalanästhetikum in die Haut.

    Rückenmarksnahe Anästhesieverfahren sind heute Routine und das Risiko - so wie bei einer Vollnarkose auch - sehr gering.

    Alina

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    • RE: Regionalbetäubung und Muttermal


      Hallo Galina,
      sicherlich hat jedes Narkoseverfahren ein eigenes Risikoprofil, so gehören zu den besonderen und auch aufklärungspflichtigen typischen Risiken einer Spinalanästhesie Blutung, Entzündung, Nerven- und Rückenmarkschädigung bis hin zu Querschnittsymptomen. Das heißt aber nicht, daß sich diese Risiken auch verwirklichen. Nach gegenwärtiger Literatur liegt das Risiko einer ernsthaften Komplikation bei kleiner 1:100.000!
      Inwiefern nun eine SpA hier nun notwendig ist, kann ich ferndiagnostisch nicht beurteilen.
      Gruß F. V.

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      • RE: Regionalbetäubung und Muttermal


        Danke für Ihre Antworten. Letztenendes hat man sich doch für die lokale Betäubung entschieden und es ist besser so.

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