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Panik vor Vollnarkose

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  • Panik vor Vollnarkose

    Sehr geehrter Dr.Völker
    Ich werde nächste woche operiert habe eine eierstockzyste die entfernt wird zu meinem übel noch mit bauchschnitt.Die spiegelung ist leider nicht möglich ich hab panische angst vor der vollnakose bin letztes jahr aus dem op geflüchtet hab so eine panik was kann ich tun.......bitte geben sie mir einen rat........wenn man leicht erkältet ist kann man dann trotzdem operieren?
    mit bestem dank im vorraus
    cinderella1

  • RE: Panik vor Vollnarkose


    Hallo Cinderella,

    für Dein Verhalten habe ich vollstes Verständnis! Ich kann mir nämlich auch aus lauter Panik keine Vollnarkose geben lassen und möchte Dir deswegen raten, diesen Eingriff in PDA oder Spinalanästhesie machen zu lassen, das ist bei fast allen Eingriffen unterhalb des Bauchnabels möglich, so sicher auch in Deinem. Am besten suchst Du Dir eine Klinik, die solche Narkosen auch schon bei den Geburten anwendet.

    Bei diesen Narkosen wird Dir im Lendenwirbelbereich eine Spritze gesetzt, die in kurzer Zeit Deinen Unterleib inklusive der Beine "lahmlegt", Vorteil: Du mußt nicht intubiert werden (bekommst kein Plastikrohr in den Hals geschoben), Dir ist nachher nicht schlecht, Du bist die ganze Zeit hellwch und kannst mit jemandem sprechen unmd ziemlich schnell geht es Dir wieder gut.

    Trau` Dich ruhig, den Arzt oder die Klinik zu wechseln und sich` Dir was, solange, bis Du Vertrauen in die ganze Sache gefaßt hast.

    Wo wohnst Du? In Deutschland? Könnte Dir eine gute Klinik nennen.

    Alles Gute.

    Gruß

    GG

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    • RE: Panik vor Vollnarkose


      Sind hier jetzt die Narkosepaniker unter sich?

      Übelkeit nach Vollnarkosen ist überhaupt nicht zwangsläufig. Ich hatte schon einige OPs mit Vollnarkose (zwei davon schon vor ca. 20 Jahren) und nach dem Aufwachen null Probleme - von leichten Schmerzen an der operierten Stelle mal abgesehen, das ist ja normal.

      Die Intubation etc. bekommt der Patient normalerweise überhaupt nicht mit, da schläft er schon längst.

      Also warum eigentlich die Aufregung?

      Elvira

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      • RE: Panik vor Vollnarkose


        Guten Abend,

        warum soll man sich `was antun, obwohl man Angst davor hat, wenn`s nicht unbedingt notwendig ist ?! Ich würde auch nicht am Bunjee-Springen teilnehmen, auch wenn x Leute vor mir es toll fanden.


        Gruß

        GG

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        • RE: Panik vor Vollnarkose


          Hallo,

          ich hatte letztes Jahr meine 1.Vollnarkose. Ich hatte auch Angst davor, aber es lief absolut gut. Ich hatte danach noch eine OP unter örtlicher Betäubung und würde die Vollnarkose jederzeit vorziehen. Nur Mut!

          Kommentar


          • RE: Panik vor Vollnarkose


            Hallo,
            machen Sie sich hinsichtlich einer Vollnarkose, wenn notwendig, keine Sorgen. Besprechen Sie Nöte und Ängste im Rahmen des Aufklärungsgespräches mit dem Narkosearzt, er/sie wird Sie sicherlich ausführlich beraten können. Gleiches gilt , wenn Sie gegenwärtig eine Erkältung haben. Hier wäre es vielleicht sinnvoll, den Eingriff, solange es sich nicht um einen Notfall handelt, um 2 Wo. zu verschieben.
            Herzliche Grüße und guten Mut
            F. V.

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            • RE: Panik vor Vollnarkose


              Hallo Gaby,

              ich versteh ja deine Argumente aber ich meine, die Anästhesie sollte sich nach der Art der Operation oder auch der Vorliebe des Operateurs richten und nicht umgekehrt.
              Ein Beispiel: vor Jahren ließ ich mir eine Arthroskopie machen. "Mein" Arzt machte das nur mit VN, andere machen das mit Lokoal- Regional-, PDA oder was weiß ich für Betäubung. Und er hat eine hervorragende Arbeit geleistet am Knie. Für eine andere Betäubung hätte ich mir einen anderen Operateur suchen müssen und ich weiß nicht, ob ich dann auch so gut gehen könnte wie jetzt. Ich könnte mir vorstellen, daß es einem Operateur lieber ist, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren als einen wachen Patienten zu unterhalten. Im Bus steht ja auch, man soll während der Fahrt nicht mit dem Fahrer sprechen. Eine Laparoskopie erfordert auf jeden Fall VN aber ich halte sie für besser und sicherer als eine offene OP im Bauchraum.
              Die Risiken bei einem Krankenhausaufenthalt sind vielfältig und die Risiken einer VN nur ein verschwindend geringer Teil davon (zumindest bei ASA I Patient und geplanter OP). Zudem sind statistische Werte für eine Einzelperson gar nicht relevant und solange ich im Krankenhaus liege, kann mich kein Auto zusammenfahren.
              Ganz schlimm wird es, wenn man wegen irrationaler (Narkose-)Ängste eine n o t w e n d i g e OP solange vor sich herschiebt bis es keine geplante sondern eine Notfall-OP ist.
              Und, die allermeisten Patienten verlieren die Narkoseangst nach der ersten Narkose (..war gar nicht so schlimm..).
              Ich hab natürlich gut reden, ich habe keine Angst vor einer Narkose, auch vor dem ersten Mal nicht gehabt - bei mir sinds die Spinnen. In der Großstadt kein Problem aber würde ich im Busch wohnen, würde ich was dagegen tun. Gegen die Angst, nicht gegen die Spinnen.

              nix für ungut
              Randonneur

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              • RE: Panik vor Vollnarkose


                Guten Tag,

                Deinen Beitrag fand ich sehr interessant. - Du hast auch von dem berichtet, was Du selbst erlebt hast. Auch die positive Erfahrung VN. - Ich hatte ´mal eine OP (großzügige Konisation - weil ich ziemlich lange gewartet habe) und sollte das auch in VN gemacht bekommen, da meine Angst vor der Narkose größer war als vor der Krankheit, suchte ich so lange, bis ich ein Hospital meiner Wahl fand, das ganze war dann wirklich eine tolle Erfahrung: bin in der Stadt ins Krankenhaus zur Dysplasie-Sprechstunde gegangen, mit Kolposkopie und PE, am nächsten Tag bin ich in den Urlaub geflogen, direkt nach dem Urlaub bin ich vom Hotel aus ins Krankenhaus, mit all meinem Gepäck (die Stadt lag 650 km) von meiner Heimat entfernt, am nächsten Tag kam der 1. Eingriff, nach 1 Woche noch einer, der dann "alles sicher im Gesunden" entfernte, und alles ohne VN (Du sprichst ja nur mit den Narkoseärzten), hätte die Histologie ergen, daß wetiträumiger operiert werden müßte (schlimmstenfalls Hysterektomie) hätte ich selbst das dort in PDA machen können.

                Weil das so super war und es mir so schnell wieder gut ging und auch das Krankenhaus so toll war, werdei hcimmer versuchen, alles ohne Vollnarkose machen zu lassen, auch wenn einige Eingriffe sehr schwierig so zu bewerkstelligen sind.

                Gruß

                GG

                PS.: Spinnen sind doch possierliche Tiere..., warst Du schon ´mal in einem Tropenzoo, wo man ie sicher hinter Glas beobachten kann?
                osk

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                • RE: Panik vor Vollnarkose



                  Hallo, Randonneur,

                  kann mich im großenganzen der Antwort von Gaby anschließen, nur deiner Meinung

                  "...aber ich meine, die Anästhesie sollte sich nach der Art der Operation oder auch der Vorliebe des Operateurs richten und nicht umgekehrt..."

                  kann ich nur sagen, dass es ja wohl der Patient ist, um den es in erster Linie geht und nicht die Vorliebe des Operateurs. Ärzte, die Eingriffe grundsätzlich nur in Vollnarkose durchführen auch wenn es anders geht, haben für mich ihren Beruf verfehlt und hätten lieber Automechaniker werden sollen. Da verhält sich der "Patient" automatisch "wie ein totes Stück Fleisch". Sorry für die etwas krasse Ausdrucksweise, aber für mich hat das Wort Beruf gerade im medizinischen Bereich auch etwas mit Berufung zu tun und zu einem guten Arzt gehört nun mal mehr als nur gutes handwerkliches Können.

                  Wünsche ein schönes Wochenende
                  kiwifan

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                  • RE: Panik vor Vollnarkose


                    <Ich könnte mir vorstellen, daß es einem Operateur lieber ist, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren als einen wachen Patienten zu unterhalten. >

                    Hallo Randonneur,

                    Für das psychische Wohl eines während der OP wachen Patienten ist nicht der Operateur (der ungestört arbeiten muss), sondern der Anästhesist zuständig, der während der gesamten Dauer der OP anwesend ist. :-)

                    Grüße!
                    Alina

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                    • RE: Panik vor Vollnarkose


                      Hallo Alina,

                      das war nur ein vieleicht dummes Beispiel. Ich war nur einmal bei einer OP wach. Eine Tonsillektomie wurde damals vor 40 Jahren grundsätzlich mit Lokalanästhesie durchgeführt. Anästhesist war keiner dabei. Gesehen habe ich nichts weil mir ein Häubchen bis auf die Nase herunterreichte aber gehört habe ich die Dialoge zwischen Operateurin und Assistentin. Hätte ich nicht unbedingt hören wollen. Als Beschäftigungstherapie mußte man sich dabei eine Nierenschale (weiß emailliert mit blauem Rand) unters Kinn halten. Ich kenne beides und VN ist mir ein ganz kleines bisschen lieber, Sicher hat sich in 40 Jahren vieles getan aber das gilt für beide Verfahren und meine erste VN vor 42 Jahren mit Evipan/Lachgas (Stickoxydul sagte man damals) habe ich nicht anders erlebt als meine letzte voriges Jahr mit Propofol/Desfluran. Nur vom Muskelrelaxan habe ich damal einen "Muskelkater" bekommen.
                      Was ich sagen wollte, mir selbst ist egal, welcher Art die Betäubung ist und ich kann mir vorstellen, daß es 1000 plausible Gründe gibt, wieso für eine bestimmte OP der Operateur und/oder der Anästhesist eine bestimmte Methode bevorzugt. Was ich allerdings nicht so gerne mag, ist die Prämedikation weil ich das als eine unnatürliche Schläfrigkeit empfinde und in meiner Erinnerung wie durch eine Nebelwand zurückschaue. Bisher gings dreimal ohne und das war viel angenehmer.

                      Viele liebe Grüße
                      Richard

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                      • RE: Panik vor Vollnarkose


                        Hallo, Cinderella !

                        Zunächst einmal möchte ich Dir sagen, daß ich Dir Deine Angst vor der Narkose sehr gut nachfühlen kann. Es würde mir an Deiner Stelle ganz genauso gehen.
                        Ich denke, daß die Angst vor einer Narkose in den wenigsten Fällen etwas mit der Narkose an sich zu tun hat und darum hilft es meistens auch nichts, wenn einem der Anästhesist sämtliche Details erklärt.
                        Ich denke, daß es dabei eigentlich um das psycho-
                        logische Problem der Angst vor dem Kontrollverlust geht aber natürlich beruht die Angst vor der Narkose auch auf ganz archaischen bzw. evolutionspsychologischen Faktoren, denn Bewußtlosigkeit ist ja für sich genommen ein alarmierender Zustand, der so schnell wie möglich wieder beseitigt werden muß. Da bei einer Operation aber Muskeln entspannt und Reflexe ausgeschaltet werden müssen, wird eben absichtlich ein Zustand erzeugt, den man ansonsten gar nicht haben will.
                        Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit der Frage, wie die Narkose von Patientinnen und Patienten psychisch erlebt wird aber leider gibt es bisher dazu so gut wie keinerlei Veröffentlichungen. Man fragt die Leute zwar, ob ihnen hinterher schlecht war aber man interessiert sich anscheinend überhaupt nicht dafür, ob die Narkose zwar physisch den Patienten vor dem Schmerztrauma bewahrt, ihn aber unter Umständen psychisch traumatisieren könnte.
                        Ich selbst war mehrere Jahre wegen einer Angststörung in psychoanalytischer Behandlung und dadurch ist meine Narkosephobie zwar nicht völlig verschwunden aber deutlich besser geworden.
                        Wenn die geplante Operation nicht sehr dringend ist, würde ich sie an Deiner Stelle verschieben und mit einem Psychotherapeuten darüber sprechen.

                        Viele Grüße und alle guten Wünsche,
                        Rudi

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                        • RE: Panik vor Vollnarkose


                          Hallo,erst mal danke für eure komentare zu meinem problem..morgen ist meine op...da ist auch nichts mehr mit verschieben eine zyste kann mit der zeit auch bösartig werden und das will ich ja nicht trotzdem hab ich schon jetzt wieder panische angst...der arzt ist ganz nett und auch die nakoseärztin war sehr nett aber von meiner angst konnten sie mich trotzdem nicht befreien...meine grösste angst ist ich denke immer vieleicht werd ich nicht mehr wach...ich hoffe das ich morgen den schritt gehen kann und nicht die angst zum 2 mal siegt

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                          • RE: Panik vor Vollnarkose


                            Hallo kiwifan,

                            Du sprichst mir aus der Seele! Ich habe nach langem Suchen vor meiner ehemaligen OP eine Superklinik mit Superoperateuren und Anästhesieabteilung gefunden, allerdings habe ich auch ein ganze Zeitlang (ca. 6 Monate)recherchiert. Ich finde, es lohnt sich immer, nach, etwas zu suchen, was einem selbst behagt. Habe jetzt wieder eine ähnliche Situation, nur durch Klinikwechsel habe ich jetzt höchstwahrscheinlich die Chance, wenn überhaupt nötig, eine OP zu bekommen, die in Endosonogaphie durchgeführt werden kann. Die andere Klinik zuvor war zwar auch nicht schlecht, wollte mich aber einer Bauchschnitt-OP aussetzen, allerdings sagt die 2. Klinik (ich bin ein großer Freund der 2., 3.,...Meinung), daß dies in meinem Fall völlig übertherapiert wäre.

                            Schönen Tag noch.

                            Gruß

                            GG

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                            • RE: Panik vor Vollnarkose


                              Hallo..ich hab es wieder nicht geschaft war gestern morgen um 7uhr im krankenhaus hab wieder voll panik bekommen...es waren noch 7 leute vor mir dran....hatte das gefühl ich bekomm keine luft mehr...die schwestern hatten keine zeit mich zu beruhigen so ihre aussage auch ein beruhigungsmittel durften sie mir noch nicht geben um kurz nach acht hab ich meine sachen geschnappt und bin gerannt..ich weiss nicht mehr was ich tun soll...........
                              Cinderella1

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                              • RE: Panik vor Vollnarkose


                                Hallo Cinderella,

                                warum läßt Du Dir keine PDA oder Spinalanästhesie geben? Die Vorteile habe ich Dir schon `mal aufgeführt, kannst ja auch noch `mal im Internet nachlesen, da ist eine Menge Information. Du bist bei beiden Methoden nicht bewußtlos.

                                Gruß

                                GG



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                                • RE: Panik vor Vollnarkose


                                  Hmm, die Vorstellung, mich früh morgens aus dem Bett quälen zu müssen, um dann in der Klinik womöglich noch stundenlang rumzusitzen, find' ich auch nicht gerade toll ;-)

                                  Mein Vorschlag wäre: mache bald einen neuen Termin aus und gehe schon am Tag VOR der Operation in die Klinik (nachmittags). Dort läßt Du Dir ein Beruhigungsmittel geben, das die Angst vermindert, evtl. auch ein Schlafmittel. (Diese Mittel verursachen in normaler Dosierung keine Bewußtlosigkeit, man wird nur müde, und ziemlich gleichgültig gegen alles mögliche...)

                                  Alternativ könntest Du so was auch zuhause einnehmen und erst am OP-Tag in die Klinik gehen. Da solltest Du dann aber jemanden haben, der Dich zuverlässig hin bringt. Selber Auto fahren ist unter dem Einfluß von stärkeren Beruhigungsmitteln zu gefährlich, da die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt ist.

                                  Oder die OP wäre ohne Vollnarkose möglich - das müssen aber die Ärzte wissen...

                                  Toi-toi
                                  tommy5

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                                  • RE: Panik vor Vollnarkose


                                    hallo erstmal...
                                    sicher ist eine bevorstehende op mit vollnarkose nicht gerade das was man sich oder seinen lieben wünscht ...aber ohne würde wohl so mancher von uns nicht mehr unter uns weilen....vielleicht ist es eben manchmal ein notwendiges übel...meine letzte ist nun 29 jahre her und am 21.03. muss ich mich wieder unter das messer legen und so ein cholesteatom geht halt nur mit vollnarkose...aber ohne op würde die knocheneiterung ins gehirn durchbrechen ist also potentiell lebensgefährlich...mit diesen aussichten bin ich doch gern in vollnarkose und ich denke ich werde bei dem vorgespräch meine wünsche nach einer vorherigen lmaa pille äußern ;-)
                                    in diesem sinne...das schlimmste ist die angst vor der angst...kenne mich da leider auch mit aus und habe das vor vielen jahren aber erfolgreich bekämpft...man muss halt durch...es geht wie so oft im leben kein weg darann vorbei...

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