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Dornikum

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  • Dornikum

    Sehr geehrter Herr Prof. Weber,

    bei mir wird in den nächsten Tagen eine Myomembolisation im Krankenhaus vorgenommen.

    Natürlich wollte ich wissen ob dies unter Narkose oder örtlicher Betäubung geschieht. Die Embolisation wird von einem Radiologen ohne Vollnarkose - ist mir auch nicht unrecht - durchgeführt. Man sagte mir :" Sie bekommen nicht viel mit, wir geben Dornikum".

    Jetzt würde es mich natürlich schon interessieren ob es sich bei diesem Präperat um eine Lokalanästhesie oder um ein Schlaf - bzw. Schmerzmittel handelt. Würde auch gerne wissen wie und auf was dieses Dornikum wirkt.

    Ich hoffe, dass ich den Präperatenamen richtig verstanden habe und sie mir Auskunft geben können.

    Herzlichen Dank
    Biene


  • RE: Dornikum


    Hallo,

    das Mittel heißt Dormicum. Der Name ist vom lateinischen Wort "dormire" = schlafen abgeleitet.

    Informationen siehe:

    http://www.netdoktor.at/medikamente/...asp?intId=2387

    http://www.m-ww.de/pharmakologie/arz...midazolam.html

    www.gifte.de/dormicum.htm

    Viele Grüße
    Urmel

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    • RE: Dornikum


      Hallo Biene.

      Hab mir die Links nicht durchgelesen, aber nur kurz:

      "Dormicum" ist der Markenname für den Inhaltsstoff Midazolam. Es ist ein Beruhigungsmittel (Benzodiazepin), das Angst und Anspannung sehr gut wegnimmt , dich "gelassen" macht und gleichzeitig bewirkt, dass du den Eingriff als nicht oder weit weniger unangenehm erlebst. Manche Patienten werden auch schon von niedrigen Dosen schläfrig, und die allermeisten können sich nach der Spritze an nichts mehr erinnern (anterograde Amnesie), haben also das Gefühl, nach dem Eingriff plötzlich "aufzuwachen".

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      • Re: Dornikum


        Meine Tochter ist im 2. Monat schwager und mußte sich einer Darmspiegelung unterziehen. Der behandelete OA hat trotz Bedenken meiner Tochter und mit Hinweis auf die Schwangerschaft Dornikum (9ml) verabreicht, auch nach Rücksprache mit CA im Klinikum Ost HB. Es bestand nachweislich die Möglichkeit, ein anderes "Schlafmittel" zu benutzen, welches weniger gefährlich sein soll.
        Die Spiegelung hat eine chronische Entzündung diagnostiziert und als Medidikation wird Kortison liquid rektal verabreicht, auch ohne Risiko für den Fötus, lt. OA und CA.
        Wieder in HH, wurde diese gesamte Medikation als katastrophal bezeichnet, da es wissenschaftlich fundierte Kenntisse über beide Medikamente in einer Schwangerschaft gibt, die nichts Gutes vorhersagen. Da ausserdem noch ein PCO-Syndrom vorliegt, ist das ganze besonders tragisch. Sie wird sich nun mit UKE in Verbindung setzen. Welche Bandbreite der Schädigungen könnten eintreten?

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        • Re: Dornikum


          Hallo,

          diese Frage kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Hier der entsprechende Auszug aus den aktuellen Fachinformation des Herstellers Hoffmann la Roche für das Medikament Dormikum (R):

          Zitat: "Aus tierexperimentellen
          Studien haben sich keine Hinweise auf
          teratogene Wirkungen ergeben, aber wie
          bei anderen Benzodiazepinen wurde Embryotoxizität
          beobachtet. Es liegen keine
          Informationen zur Einnahme von Midazolam
          während der ersten beiden Schwangerschaftstrimester
          vor."

          Gruß F.V.

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          • Re: Dornikum


            Ich möchte meinen Beitrag zurücknehmen, da hier von der Hausärtin zu sehr "schwarz gemalt" wurde, das Risiken bestehen ist klar, aber so beschrieben nicht. Die weiteren Untersuchungen haben ein ganz anderes Bild ergeben, so dass ich mich an dieser Stelle bei den zuständigen Ärzten in HB entschuldigen möchte.
            Es ist alles in Ordnung und die Schwangerschaft ist durch die Untersuchung nicht gefährdet.

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