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    Ich habe eine Frage bezüglich "schmerzloser Geburt" durch PDA. In wieweit ist sie schmerzlos, und wie genau wird die PDA durchgeführt ?!

  • RE: PDA


    Liebe Moewe,
    die PDA nimmt wirklich die Schmerzen während der Geburt. Sie sollte daher immer dann angeboten werden, wenn die Patientin es wünscht und ihre Gesundheit es zuläßt.
    Das Verfahren ist relativ einfach durchzuführen, indem ein dünner Schlauch in den Spinalkanal der Wirbelsäule über eine Nadel vorgeschoben wird. Das geschieht in örtlicher Betäubung.
    Sie werden eine genauere Beschreibung in den nächsten Tagen auf dieser Seite finden.
    cfw

    Kommentar


    • Re: RE: PDA


      Sehr geehrte Moewe, sehr geehrter Herr Professor Weber

      hier muss ich deutlich widersprechen:
      der dünne Schlauch wird NICHT in den Spinalkanal, sondern in den Periduralraum gelegt.
      Wird dieser durchdrungen und der tiefer liegende Spinalraum punktiert, kann es zu einer der bekannteren Komplikationen, nämlich dem heftigen Kopfschmerz kommen.

      Zwar mag die PDA in vielen Fällen relativ einfach durch den Geübten durchzuführen sein, jedoch kann es in einigen Fällen aufgrund besonderer Gegebenheiten (z.B. Anatomie oder Vorerkrankungen der Patientin) zu nicht zu unterschätzenden Schwierigkeiten kommen.
      Aus diesen Gründen muss auch unter Umständen trotz des Wunsches der Patientin auf ein anderes Verfahren der Schmerzerleichterung ausgewichen werden.

      Ernste Komplikationen sind zum Glück selten, aber nicht ausgeschlossen (Entzündungen oder Hämatome mit der Gefahr von Nervenschäden). Diese verlangen eine sofortige und qualifizierte Diagnostik und Therapie.

      Die PDA ist heutzutage ein geeignetes und sicheres Verfahren zur Schmerzbekämpfung, jedoch bedarf die Anlage einer genauen Aufklärung sowie Nutzen/Risiko-Abwägung und die Überwachung einer qualifizierten Fachkraft.



      MfG
      Twytti
      ´

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