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Embolie und Risiken

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  • Embolie und Risiken

    Hallo

    ich hatte 2004 eine sehr kleine Lungenembolie. Auslöser unebannt. Nichtraucherin, keine Pille, keine Gerinnungsstörung.
    Nun bin ich 41, und würde gerne eine Brust-Op machen lassen.
    Der Arzt meint das ginge auch unter örtlicher Betäubung. Nun meine Frage, bringt es überhaupt was wenn ich auf Vollnarkose verzichte? Oder bleibt das Risiko einer erneuten Embolie gleich? Halten Sie es für vertretbar sich nach einer Embolie operieren zu lassen? Kann sich eine Embolie auch aufgrund der Wunde bilden? Danke!


  • Re: Embolie und Risiken


    Hallo,

    eine Lungenembolie ist Folge einer tiefen Venenthrombose in den Bein- oder Beckenvenen. Diese können, unabhängig vom verwendeten Narkoseverfahren, nach jeder Operation auftreten. Jeder operative Eingriff führt zwangsläufig zu einer Aktivierung des Blutgerinnungssystems. Bei einer "überschießenden" Aktivierung können dann Venenthrombosen und ggfs. Lungenembolien auftreten. Deshalb sollte nach jeder Op einer Thromboembolieprophylaxe mit Heparin durchgeführt werden.

    Gruß
    F. V.

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    • Re: Embolie und Risiken


      Erstmal vielen Dank für ihre Meinung. Kann man sagen in wie weit diese Prophylaxe schützt? Vielleicht in %. Ich bin mir immer noch nicht schlüssig ob ich es tun sollte (Nutzen, Risiken). Es wäre schön wenn sie mir sagen könnten wie wahrscheinlich eine Embolie nach allen Vorsichtsmaßnahmen sein kann. Herzlichen Dank!

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      • Re: Embolie und Risiken


        Hallo,
        wenn bei Ihnen keine angeborenen Störungen der Blutgerinnung vorliegen, die ein erhöhtes Embolierisikio bedingen, ist unter einer mit niedermolekularem Heparin durchgeführten Prophylaxe das Risiko als geringgradig einzuschätzen. Quantitativ kann ich Ihnen keine Zahlen nennen, hierzu wäre eine umfangreiche Literaturrecherche erorderlich.

        Gruß
        F. V.

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