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Narkose bei zentraler Schlafapnoe

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  • Narkose bei zentraler Schlafapnoe

    Hallo,

    vor einigen Tagen wurde bei mir ein Eingriff unter kurzer Vollnarkose bei vorliegender schweren zentralen Schlafapnoe, Pulmonaler Hypertonie mit langzeit Sauerstofftherapie und implantierter intrathekaler Morphin-Pumpe, durchgeführt. Eine andere Betäubung war nicht möglich.
    Vor dem Eingriff hatte ich die Empfehlung der behandelnden Lungenklinik, mich bei Narkosen mindestens bis zum nächsten Morgen auf der Intensivstation zu überwachen.

    Nach einer Stunde im Aufwachraum kam dann ein Arzt zu mir und meinte, dass ich jetzt auf die Normalstation verlegt werde. Ich wiederholte die Empfehlund des Lungenarztes und der Arzt wurde laut und meinte, dass er die Verantwortung hätte und ich wahrscheinlich gerne auf Intensivstationen liegen würde. Laut fluchend ging er dann und ich höhrte von weitem, "Dann bleibt er eben hier."
    Die Schwester, die mich bis zur Nacht betreute, behandelte mich dann verbal ähnlich abfällig wie der Arzt.

    In der Nacht kam es dann alle paar Minuten, immer wenn ich einschlief, zu Problemem mit dem Sauerstoffgehalt im Blut. Andauernd ging, trotz Bilevel-CPAP-Gerät und Sauerstoff der Alarm an und die Sauerstoffsättigung lag immer deutlich unter 75 %.
    Die Nachtschwester weckte mich dann immer auf und der Wert normalsierte sich wieder.
    Einem Arzt, der in der Nacht kam, wurde gesagt, dass ich der einzige Problemfall auf der ITS wäre.

    Am späten Vormittag wurde ich dann auf die normale Station verlegt. Der Arzt vom Vortag hat nicht mehr mit mir gesprochen.

    Nun frage ich mich, ob ich zukünftig das Risiko nochmal eingehen und wie ich mich dann verhalten soll.

    Viele Grüße