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Vollnarkose bei Bronchoskopie

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  • Vollnarkose bei Bronchoskopie

    Da ich schwere Bronchitis hatte, kam mein Asthma wieder zum Vorschein (ewig nicht solche Probleme gehabt). Der Hausarzt schickte mich dann zum Lungenarzt - dieser machte Hauttest und großes Blutbild.

    Ich bekam dann einen Anruf, dass ich sofort zum Blutbesprechen rein kommen soll - die Frage war, ob ich Vogelhaltung betreibe. Das hätte angesprungen und es wäre Verdacht auf Alveolitis. Er würde gerne eine Bronchoskopie machen - obwohl Röntgenbild einwandfrei war.

    Frage 1)

    Wird das mit Vollnarkose gemacht? Ich bin Panikpatient und habe ständig Würgreiz (alleine beim Zahnarzt)..

    Frage 2)

    Macht man nicht erst ein CT?

    Frage 3)

    Ist diese Lungenspiegelung nicht auch mit Risiken (durchbrechen der Lunge) verbunden?

    Ich möchte nicht so ein Risiko eingehen, wenn es mit anderen Methoden auch erkannt werden könnte...

    Gerade gestern verloren wir einen geliebten Freund an einer Routineuntersuchung.

    Das macht mir große Angst


  • Re: Vollnarkose bei Bronchoskopie


    Hallo,
    Röntgenaufnahmen der Lunge, einschließlich CT, zeigen nicht immer alle krankhaften Veränderungen, so daß bei Verdacht auf bestimmte Erkrankungen zur Sicherung der Diagnose eine Lungenspiegelung (Bronchoskopie) durch aus sinnvoll und indiziert sein kann.
    Die Durchführung der Lungenspiegelung erfolgt in örtlicher Betäubung, meistens in Kombination mit einer kurzen Sedierung (Midazolam oder Propofol). Eine "richtige" Vollnarkose unter Beteiligung eines Narkosearztes ist hierbei nicht notwendig.
    Hinsichtlich der typischen Risiken einer Lungenspiegelung sollte der betreuende Fachkollege aufklären.

    Gruß
    F. V.

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    • Vollnarkose bei Bronchoskopie


      Wie gefährlich wäre dann die Bestrahlenbelastung eines CTs? Und dazugehörige Kontrastmittel?

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      • Re: Vollnarkose bei Bronchoskopie


        Die individuelle Gefahr durch Strahlenbelastung bei einem Thorax-CT läßt sich so nicht objektivieren. Die einmalige Durchführung eines CT ist vertretbar, wenn die Indikation stimmt.
        Die Frage bleibt in Ihrem Fall jedoch, ob das CT tatsächlich die in den Raum gestellte Verdachtsdiagnose bestätigen oder widerlegen kann. Nochmals: das CT kann methodenbedingt nicht alle krankhaften Veränderungen darstellen. Deshalb nützt ein unauffälliges CT ggfs. nichts, wenn die gewählte Untersuchungsmethode nicht zur Fragestellung paßt!

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