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Narkose-Risiko bei mehrmaliger kleiner OPs?

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  • Narkose-Risiko bei mehrmaliger kleiner OPs?

    Sehr geehrte Forianer,

    da ich nach einem vor Jahren mit brachialer Gewalt durchgeführter, 4facher Weißheitszahn-Zahnentfernung nur noch unter Narkose behandelbar bin, stellt sich mir jetzt folgende Frage:

    Ich hatte 07/2011 eine Kieferop unter Vollnarkose, welche ich sehr gut vertragen habe, ich habe auch keine Angst vor Narkosen.

    Jetzt muß auf der anderen Seite der Eingriff wiederholt werden und ich bestehe auf eine Narkose weil es nicht anders geht. Die Seite ist zudem entzündet und eine lokale Anästhesie würde kaum wirken, lt. Zahnarzt.

    Kann ich die Narkose problemlos nach den wenigen Monaten machen lassen? Ich bin ansonsten gesund, nix am Herz oder so, kein Übergewicht, rauche nicht und versuche halbwegs gesund zu leben was Bewegung etc. angeht.

    Sollte noch ein weiterer Eingriff notwendig sein, kann ich auch diesen in diesem Jahr noch machen lassen? (Implantate setzen).

    Verunsichert bin ich, weil jeder mir versucht einzureden wie schädlich Narkosen wären und wie gefährlich und die Nebenwirkungen etc...

    ich möchte natürlich gerne weiterleben, auch nach der OP. Und bitte keine Hinweise das geht auch ohne Narkose, ich springe lieber vom Hochhaus oder fahre mit dem Auto gegen den nächsten Baum als das ich mir diese Gewalt und Schmerzen nochmals bei Bewußtsein antuen lasse.

    Vielen DANK!

    mfg
    Shari


  • Re: Narkose-Risiko bei mehrmaliger kleiner OPs?


    Hallo Shari,

    verschwenden Sie nicht Ihre Gedanken an das Hochhaus oder den nächsten Baum... Und fragen Sie nicht "jeden" (denn "jeder" hat immer eine Meinung, aber von nichts eine Ahnung...), sondern die Fachleute.

    Also: Es gibt m. W. nicht eine einzige ernstzunehmende wissenschaftliche Studie, die eine Schädigung durch Mehrfachnarkosen nachweist.

    Die modernen Medikamente haben heute eine Halbwertszeit, die im Minutenbereich gemessen wird. D. h. : schon nach mehreren Stunden haben die Anästhetika i. d. R. den Körper verlassen oder liegen zumindest unter der Nachweisgrenze.

    Der Abstand zwischen wirksamer und schädigender Dosis der meisten Medikamente ist heute so groß, wie man es sich vor 40 Jahren nicht erträumt hätte. Auch das macht die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung äußerst unwahrscheinlich.

    Hinzu kommt die praktische Erfahrung an Millionen Patienten, u. a. auch an Kindern, die täglich narkotisiert wurden und die sehr sensibel reagieren:

    Hinweise auf Schädigungen keine.

    Fazit: Gegen eine in Ihrem Fall durchzuführende Allgemeinanästhesie spricht absolut gar nichts - auch nicht bei Mehrfachnarkosen.

    Ich hoffe, ich konnte etwas zur Klärung beitragen und wünsche Ihnen eine unkomplizierte OP.

    ---MarcEN---

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    • Re: Narkose-Risiko bei mehrmaliger kleiner OPs?


      Hallo Marc EN,

      VIELEN DANK für Ihre Antwort!
      Ich hoffe es zu überleben und werde natürlich die nächsten Tage bei dem Narkosegespräch alles genauestens nachfragen!!!


      Herzliche Grüße,
      Shari

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