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Narkosen- Immunabwehr im Keller

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  • Narkosen- Immunabwehr im Keller

    Guten Tag,

    ich hatte im letzten Jahr drei (eine recht umfangreiche, und zwei kleine) OPs! Narkosedauer insgesamt ca. 5,5 Std...

    Schon immer vertrug ich Narkose äußerst schlecht, und mit jeder neuen wird es schlimmer. Inzwischen ist es so, dass ich schon in der Aufwachphase mit weit geöffnetem Mund nach Luft ringe, und nach 1- 2 Std auch im wachen Zustand Atemnot bekomme. Während der Narkosen muss auch oft nachgespritzt werden! Zudem habe ich natürlich mit starker Übelkeit, Erbrechen und mindestens 2 tägiger starker Abgeschlagenheit zu kämpfen! Mich schwächt so eine Narkose teilweise mehr, als die jeweilige OP an sich (:\\) !

    Nun habe ich aber ein weiteres großes Problem: seit der letzten Narkose (Anfang November) bin ich dauerkrank. Mit Unterbrechnung von ca. zwei Wochen (gesund) hatte ich seitdem mindestens sechs Erkältungen, zwei Blasenentzündungen, eine Mittelohrentzündung und zweimal Bronchitis! Die Ärzte meinen, dass das die Auswirkungen meiner Narkoseunverträglichkeit sind...

    Was denken Sie, und was kann ich tun, um aus diesem Teufelskreis herauszukommen? Ich muss etwas machen, da die nächste OP leider schon geplant ist...

    Dankeschön
    Stewe


  • Re: Narkosen- Immunabwehr im Keller


    Nochmals Hallo,

    als Anästhesist kann ich die Meinung "der Ärzte" nicht nachvollziehen:

    Natürlich gibt es Patienten, die sehr unter einem Eingriff leiden (ob es NUR der Anästhesie angelastet werden kann oder ob die Belastung des Körpers durch OP+Narkose ursächlich ist, lassen wir dahingestellt).

    Fakt ist: eine spezifische Belastung des Immunsystems durch die verwendeten Phamaka ist nicht bekannt und - bei der Vielzahl der durchgeführten Narkosen- auch nicht wahrscheinlich.

    Wie immer sagt hier der Einzelfall bzgl einer Statistik gar nichts aus. Leider.

    Was ist zu tun? Wenn man sicht auf Faktenwissen beschränkt, wäre zu diskutieren, ob eine Regionalanästhesie für Sie geeigneter wäre (evtl. plus Dämmerschlaf).

    Ob das eine Option für Sie wäre kann ich natürlich hier nicht entscheiden.

    Alle guten Wünsche

    ---MarcEN---

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    • Re: Narkosen- Immunabwehr im Keller


      Guten Morgen Marc,

      vielen Dank für Ihre Antwort!

      Ich werde Ihren Gedanken aufgreifen, und mit meinem Narkosearzt diese Möglichkeit erläutern...

      Für mich stellt sich die Frage, wie es zukünftig weitergehen soll... Ich bin seit November dauerkrank- ein Zustand, der nicht normal sein kann, und mich körperlich viel Kraft kostet! Was würden Sie mir, wenn ich Ihre Patientin wäre, als nächste kurz- bis mittelfristige Maßnahme vorschlagen? Wie kann ich diesen Kreislauf beenden?

      Vielen Dank!

      Stewe

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      • Re: Narkosen- Immunabwehr im Keller


        Nochmals Hallo und guten Tag,

        puhhhh - eine schwierige Frage:

        Also ich würde einen Grundcheck beim Hausarzt machen lassen ( wenn die körperliche Untersuchung keinerlei Anhalt für eine Erkrankung bietet):

        Vielleicht können Auffälligkeiten im Blutbild oder andere Parameter näheren Anhalt bieten welche Ursache dem zugrunde liegt.So kann z. B. ein latenter Diabetes mellitus zu solchen Erscheinungen führen.

        Im Einzelfall kann man das nur im persönlichen Gespräch klären.

        Ich wünsche Ihnen ganz viel Erfolg.

        ---MarcEN---

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