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NOTFALL! Histaminintoleranz & örtl. betäubung

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  • NOTFALL! Histaminintoleranz & örtl. betäubung

    Hallo,

    ich brauche dringend hilfe und weis einfach nicht mehr an wen ich mich wenden soll.
    insgesamt habe ich eine laktose-, fruktose-, sorbit und histaminintoleranz, zöliakie, hashimoto nmu's gegen reis mais und kartoffeln, pollenallergie und latexallergie.

    am 16.5. hatte ich starke zahnschmerzen, über nacht wurden sie schlimmer. am 17. (montag) ging ich zu meinem zahnarzt. der stellte fest das der nerv entzündet ist. ich wies auf meine HI (histaminintoleranz) hin. daraufhin verweigerte er die behandlung, da er nicht weis welche betäubung ich bei HI kriegen darf.
    da die schmerzen unerträglich waren bin ich in unsere uniklinik gefahren. 5 stunden hat die ärztin überlegt was sie macht oder nicht macht. schlussendlich wurde der nerv ohne betäubung geborht. so schmerzen hatte ich in meinem ganzen leben noch nicht!
    durch das warme wetter hat mein zahn seit samstag wieder angefangen weh zu tun. eine zahnärztin meine krankenkasse meinte man solle die wurzelbehandlung nun vorziehen und diese woche noch machen, da die entzündung wütet und durch das warme wetter angeheizt wird.
    nun steh ich da und weis nicht mehr weiter. ich habe die ärzte der halben stadt angerufen. keiner kann mir sagen welche betäubung ich bei HI nehmen darf.
    ich weis das sie adrenalinfrei sein muss. aber reicht das? geht jede betäubung solange sie adrenalinfrei ist?
    diese schmerzen halte ich nicht nochmal aus und mein zahnarzt behandelt mich erst wenn ich eine zuverlässige aussage bezüglich des betäubungsmittel treffen kann. ich weis aber einfach nicht mehr an wen ich mich wenden soll.
    können sie mir helfen?

  • Re: NOTFALL! Histaminintoleranz & örtl. betäubung


    detaillierte Antwort folgt

    F. V.

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    • Re: NOTFALL! Histaminintoleranz & örtl. betäubung


      Hallo,

      die in der Zahnmedizin verwendeten örtlichen Betäubungsmittel führen nicht zu einer Histaminfreisetzung im Körper. Warum das Lokalanästhetikum ohne Adrenalinzusatz sein sollte, entbehrt einer medizinischen Grundlage. Adrenalin gehört zum Behandlungsregime einer histaminvermittelten allergischen Reaktion, so daß ein Zusatz zum Lokalanästhetikum eher von Vorteil wäre, zumal das Adrenalin die Resorption (Aufnahme in den Körper) des LA am Injektionsort reduziert, das heißt, es wird weniger LA vom Körper aufgenommen. Um jegliche Reaktion auszuschließen, wäre auch die vorherige Gabe eines Antihistaminikums und eines Kortisonpräparates möglich.

      Gruß F. V.

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