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Narkosevergiftung

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  • Narkosevergiftung

    Warum bietet ein Krankenhaus Gesprächsbereitschaft an und zieht sie dann wieder zurück?
    Bin im Oktober 2008 in DU Fahrner-Straße operiert worden. Habe seit der Narkose große Probleme mit meinem Kurzzeitgedächtnis, Kopfschmerzen und Wortfindungsstörungen. Der Patientenfürsprecher (möchte keinen Namen nennen) vom Evangelischen und Johanniter Klinikum wollte sich mit mir in Verbindung setzen und ein klärendes Gespräch vereinbaren. Hatte im Vorfeld schriftlich meine Vorwürfe dargelegt. 1. Bin ohne Sauerstoffgabe (Präoxigenierung) in Narkose versetzt worden obwohl ich im Vorfeld darum gebeten hatte. Bin auch nicht informiert worden, dass die Narkose eingeleitet wird. Denn dann hätte ich noch nach Sauerstoff verlangen können. 2. Nach Narkoseeinleitung (Injektion) kurz bevor ich einschlief war keiner bei mir zum beatmen. Alle waren weggegangen. 3. Zu tiefe Narkose. Bin erst abends auf der Station wach geworden und nicht im Aufwachraum wie eigentlich üblich. Normalerweise wird man erst dann auf die Station verlegt, wenn man wieder stabil, wach, orientiert, und suffizient ist. 4. Spontanurin von einem Liter. Es hätte vorher ein Katheter gelegt werden müssen. Durch die extreme Blasendehnung (Rückstau bis in die Nieren) hatte ich anschließend Nierenschmerzen. 5. Pflegepersonal hat meine Beschwerden nicht ernst genommen, sondern sich noch lustig gemacht. 6. Keine Wahrheitsgetreuen Angaben im Pflegebericht und im Narkoseprotokoll. Angeblich war ich bei Verlegung auf Station stabil, wach, orientiert und ansprechbar. Laut Pflegebericht habe ich nachts immer geschlafen. Das stimmt nicht. Es waren Schmerzangaben eingetragen worden, die ich nicht angegeben habe. Es waren Blutdruckwerte eingetragen obwohl an diesem Tag gar kein Blutdruck gemessen wurde. Warum will man nach meinem Bericht nicht mehr mit mir sprechen? Hätte ich vielleicht vorher besser nichts angeben dürfen um die Gesprächsbereitschaft nicht zu gefährden. Habe nur ein Schreiben bekommen in dem sich das Krankenhaus dafür entschuldigt, dass der Anästhesiepfleger sich bei mir nicht Vorgestellt hat und mir einfach das Narkosemittel gespritzt hat. Dies hätte aber nichts mit meinen Beschwerden zu tun. Ob das stimmt?


  • Re: Narkosevergiftung


    Hallo Karli,

    da sich die von Ihnen beschriebene Vorgehensweise der Klinik scheinbar weder beweisen noch widerlegen läßt und Ihr Konflikt nun wohl schon seit einiger Zeit unerledigt bleibt, wäre es durchaus denkbar, einen Anwalt mit dem Spezialgebiet "Medizinrecht" einzuschalten oder sich an die Schlichtungsstelle der Ärztekammer zu wenden. Für Duisburg wäre dieses die Ärztekammer Nordrhein in Düsseldorf.

    Gruß F. V.

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    • Re: Narkosevergiftung


      sehr geehrter herr dr. völker, vielen dank für ihre neutrale antwort ! gruß karli

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