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Propofol paravenös gespritzt - Abbauzeit?

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  • Propofol paravenös gespritzt - Abbauzeit?

    Sehr geehrter Dr. Völker,
    gestern abend hatte ich eine Darmspiegelung. Ich habe sehr schlechte Venen. Der Arzt hat eine kleine, tiefliegende Vene erwischt und genommen. Leider ist die Vene ihm irgendwie entwischt. Die erste Dosis zeigte keine Wirkung. Da ich Schmerzpatientin bin, ua. Norspan und Lyrica, dachte er wohl die Dosis wäre für mich zu gering gewesen. Auch die zweite Dosis zeigte keinerlei Wirkung und so spritzte er die dritte u. letzte Dosis, die auch nichts bewirkte. Die Spiegelung haben wir dann durchgezogen. Das ist mir jetzt auch egal. Aber ich habe nun starke Schmerzen im Ellenbogengelenk, Steifheit, Hautausschlag. Leider ist mein Gelenk durch zwei Brüche schon sehr belastet. Meine Frage an Sie:
    Wie schnell baut sich dieses Medikament ab und so auch meine Schmerzen? Ich lagere den Arm hoch und kühle. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichem Gruß sasabi

  • Re: Propofol paravenös gespritzt - Abbauzeit?


    Hallo,

    wenn Propofol paravenös gespritzt wurde, kommt es leider zu den von Ihnen beschriebenen Reaktionen. Da die Substanz an sich glücklicherweise nicht gewebeschädigend ist, sind schlimmere Folgen nicht zu erwarten. Nach ein paar Tagen sollte sich alles wieder normalisieren. Die von Ihnen bereits durchgeführten Maßnahmen (Kühlen und Hochlagern) sind sicherlich die optimale Behandlung. Der guten Ordnung halber würde ich mich noch einmal zu einer Kontrolluntersuchung in der Klinik vorstellen.

    Gute Besserung für Sie!

    F. V.

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