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Örtliche Betäubung und ihre Folgen

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  • Örtliche Betäubung und ihre Folgen

    Hallo,

    ich hätte da mal ein bis zwei Fragen zum Thema örtlicher Betäubung und Vollnarkose.
    Meine Mutter ist im letzten halben Jahr insgesamt 3x operiert worden (Knoten in der Brust).
    Bei OP 1 und OP 3 hatte sie noch am Tag nach der OP starke Kreislaufbeschwerden mit Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit usw.
    Gestern hat sie dann beim Zahnarzt einen Zahn unter örtlicher Betäubung gezogen bekommen und an diesem Tag nur Schmerzen bemerkt, ansonsten nichts. Am Tag danach (also heute) ist sie früh aufgestanden und im Badezimmer beim Zähneputzen ohnmächtig geworden. Jegliche Versuche von ihr, sich wieder aufzurappeln schlugen fehl und sie sackte immer wieder in sich zusammen. Der gerufene Notarzt stellte einen Blutdrcuk von ca. 100/50 fest und sie fühlte Kälte.
    Jetzt meine Frage: Kann diese ganze Geschichte heute noch mit dem Zähneziehen am Vortag zusammenhängen oder was kann das alles noch sein, warum ihr Kreislauf in letzter Zeit - wohlgemerkt in Stresssituationen nach Narkosen - immer wieder streikt?

    Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

    MfG
    Andrea


  • Re: Örtliche Betäubung und ihre Folgen


    Hallo,

    nicht jede körperliche Reaktion, die nach einer Operation in Narkose oder örtlicher Betäubung zu beobachten ist, muß zwangsläufig auf die Narkose zurückzuführen sein. Gerne wird vergessen, daß eine Operation durchgeführt wurde, welche zu einer Vielzahl von Reaktionen im Organismus führt. Insbesondere Kreislaufreaktionen im Sinne eines ansonsten nicht erklärbaren Blutdruckabfalls können in den ersten Tagen nach einer Operation auftreten.
    Die für eine Narkose/örtliche Betäubung verwendeten Medikamente sind dann schon lange im Körper verstoffwechselt und abgebaut.

    Gruß F. V.

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