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betäubungsmittelallergie

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  • betäubungsmittelallergie

    hallo,

    vor 2 jahren bekam ich unmittelbar nach einer injektion beim zahnarzt kreislaufprobleme, starkes zittern, gefühlsstörungen, sehstörungen, unwirklichkeitsgefühle. dies hielt ca 30-60 min an. eine körperliche schwäche blieb noch einen weiteren tag. bei jeder weiteren behandlung wurde die reaktion schlimmer. es handelte sich um ultracain (articain (ohne adrenalin)). daraufhin suchte ich einen allergologen auf, der eine allergie bestätigte, da sogar beim pricktest die o.g. reaktion auftrat. als ausweichpräparat wurde scandonest (mepivacain (ohne adrenalin)) getestet, aber auch hier wieder diese reaktion+sichtbare rötung am testpunkt unterarm. eine kreuzallergie ist doch bei diesen beiden medikamenten eher nicht möglich?

    diese allergien begannen in der schwangerschaft, vorher waren sie nicht. die Periduralanästhesie direkt unter der geburt verursachte aber keine reaktion. womit genau betäubt wurde weiß ich allerdings nicht. falls dies eine rolle spielt?

    ich habe jetzt natürlich angst vor der doch unumgänglichen, nächsten betäubung...was kann ich tun? haben sie eine idee dazu?

    vielen dank
    mit freundlichem gruß


  • Re: betäubungsmittelallergie


    Hallo,

    eine "richtige" allergische Reaktion auf Lokalanästhetika im Sinne einer Anaphylaxie ist höchst selten. Häufig werden Allgemeinreaktionen nach Resorption (Aufnahme) des Wirkstoffes in die Blutbahn als allergische Reaktion fehlgedeutet.
    Auch bei einer Periduralanästhesie zur Geburtshilfe werden LA, in der Regel Bupivacain oder Ropivacain verwendet. Inwiefern diese Substanzen auch in der Zahnheilkunde Anwendung finden, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

    Gruß F. V.

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