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raaaatlos

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  • raaaatlos

    Hallo erstmal,

    ich lese heir so durch und vielleicht können Sie mir weiterhelfen oder besser uns.
    Mein Mann hat folgendes Problem: Er hat Schmerzen beim Orgasmus. Er hat sie direkt nach der Ausstossungsphase, ungefähr ein paar Sekunden dann ist der Schmerz weg.
    Der Schmerz ist unterschiedlich stark ausgeprägt , aber erst einmal in 3 Jahren völlig ausgeblieben. Er ist aber manchmal so stark, das er laut aufjault.
    Ich habe manchmal auch den Eindruck dass er den Orgasmus bewusst vermeidet, wegen dieser Sache.
    Interessant wäre vielleicht noch: Je länger er keinen Orgasmuss hatte, desto intensiver ist auch immer der Schmerz.
    Er war bei 4 Urologen, hat alles gründlichst Untersuchen lassen, inclusive Sperma und Urinprobe, Krebsvorsorge alles komplett, alles o.B.

    Beim letzten Urologen erzählte er mir, das er bei der Untersuchung mit irgendetwas kaltem über die Unterseite des Penisses gestrichen sein und das hat genau diesen starken Orgasmusschmerz hervorgerufen. Leider hat der Urologe sich nicht weiter dazu geäussert und mein Mann fragt dann dummerweise auch nicht nach

    Ausserdem hat der Urologe ihm mitgeteilt, daß er zwei Harnröhren hat, sieht man auch, er hat zwei Ausgänge.

    Dieser Urologe war dann der Meinung es sei psychosomatisch und mein Mann solle sich in Psychoanalytische Behandlung begeben.

    Da mein Mann nun auch langsam die Faxen dicke hat von den ganzen Untersuchungen usw. , ist er nicht mehr wirklich gewillt zum Arzt zu gehen und lebt damit. So auch seine Aussage: ich kann ja damit leben.

    Mich wundert nur, das dieser Urologe diesen Schm,erz künstlich erzeugen konnte, das kann dann doch nicht psychosomatisch sein????

    Vielleicht sollte ich noch erwähnen das ich seit ca. 6 Monaten eine Prostatamassage vor dem Verkehr bei ihm durchführe und er meint das das den Schmerz manchmal etwas mildert. Ich selber konnte bis auf einmal keine Flüssigkeitsabsonderung aus dem Penis bemerken dabei.

    Hätten Sie noch eine Idee oder einen Tipp?

    Ich wäre dafür dankbar und ich bin sicher mein Mann würde diesen Schmerz gerne weglassen nach dem Orgasmus.

    Ich möchte mich schonmal im voraus bedanken.

    Grüsse ans Forum

    Petra Braun


  • RE: raaaatlos


    Vielleich sind hier 4 Urologen noch zu wenig...
    Zunächst: 2 komplette Harnröhren sind ganz extrem selten. Er könnte aber eine Mündungsfehlbildung haben. Mit Enge? Eine sog. Hypospadie. Dazu glaube ich, daß Ihr mann eine Prostatitis hat. Ich würde in jedem Fall antibiotisch behandeln und zwar mal 3-4 Wochen. Daß die Prostatamassage hilft, spricht auch dafür....
    Zuvor aber Klärung ob es eine Enge gibt (mit Harnstrahlmessung).

    Viel Erfolg und Lieben Gruß
    Ihr

    Dr. T. Kreutzig

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    • RE: raaaatlos


      Hallo,

      vielen lieben Dank! ich habe es an meinen Mann weitergegeben und er will es nochmal versuchen

      Leider haben Sie ihre Praxis in Freiburg, wir wohnen in Berlin.
      Könnten Sie uns eventuell einen guten Urologen in Berlin empfehlen, möglichst einer der nicht nur gut ist, sondern auch einem Privatpatienten nicht versucht alle möglichen Untersuchungen aufzuquatschen sondern sich aufs notwendige beschränkt?

      Das ist nämlich auch ein Problem, jeder Urologe wollte immer wieder diesselben Untersuchungen nochmal machen, obwohl Ergebnisse vom letzten Urologen schon vorlagen und einige Untersuchungen sind ja nun wirklich nicht die angenehmsten für einen Mann, wenn Sie verstehen was ich meine.

      Viele liebe Grüsse,

      Petra Braun

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      • RE: raaaatlos


        Liebe Frau Braun,
        ich kann Ihnen leider keinen spezifischen Urologen in Berlin nennen.
        Das mit den Untersuchungen sollte ein vernünftiger Kollege lassen.... wenn Vorbefunde vorliegen. Aktuell sollte Ultraschall, ggf. die Harnstrahlmessung und Labor sein. Alle invasiven (und damit unangenehmen) Untersuchungen können übernommen werden, wenn sie denn bereits gemacht sind. Das gilt besonders auch für röntgenaufnahmen.

        Bei manchen Kollegen ist es ein besonderes Risiko privat versichert zu sein.....

        Viel Erfolg
        Ihr

        Dr. T. Kreutzig

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