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Meningitis-Impfung

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  • Meningitis-Impfung

    Hallo.

    Ich möchte meinen Sohn (17 Monate) gegen Meningitis C impfen lassen, da in Sachsen, wo meine Eltern wohnen und ich sie regelmäßig besuche, vermehrt Meningitis-Fälle auftraten.
    Meine Frage ist nun, ob mein Sohn völlig gesund sein muss, um geimpft zu werden. Er war bzw. ist noch etwas erkältet. (Husten)
    Man sagte mir, das da Lebend-impfstoffe geimpft werden und die eventl. die Krankheit sogar auslösen könnten. Stimmt das?Bin ziemlich verunsichert, ob ich nun impfen lassen soll oder nicht.
    Vielen Dank im voraus für eine Antwort.

  • Re: Meningitis-Impfung


    Hallo,

    es ist richtig, dass in einem akuten Infekt möglichst nicht geimpft werden sollte. Dies bezieht sich allerdings generell auf Impfungen.

    Die Krankheit kann durch die Impfung nicht ausgelöst werden, da ein so genannter "Totimpfstoff" verwendet wird. Dabei wird nicht das gesamte Bakterium in abgeschwächter Form geimpft, sondern nur Bestandteile der Bakterienkapsel. Gegen diese Bestandteile bildet der Körper dann Abwehrkörper (sog. Antikörper), die einen Schutz aufbauen.

    Die Verträglichkeit des verwendeten Impfstoffes gegen Meningokokken ist in der Regel gut. Lokale Reaktionen an der Impfstelle (Rötung, Schwellung) sowie Fieber treten nicht häufiger als nach Standardimpfungen mit anderen vergleichbaren sog. "Totimpfstoffen" auf. Die Impfung selbst bietet einen guten Schutz vor einer invasiven Infektion.

    Die Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkomission) beruhen darauf, dass gerade in der Altersgruppe Ihres Kindes ein erhöhtes Risiko besteht, eine Meninigokokken Infektion zu erlangen.

    Die Entscheidung bzgl. der Impfung kann ich Ihnen letztendlich leider nicht abnehmen. Sie sollten dies am besten mit Ihrem betreuenden Kinderarzt diskutieren.


    Mit freundlichen Grüssen


    A. Mitschke

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