• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Kopfschmerzen nach Meningoenzephalitis

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Kopfschmerzen nach Meningoenzephalitis

    Hallo,

    ich bin 28 und hatte vor 1,5 Jahren eine Hirnhautentzündung (Bakterien - genauer Auslöser war nicht bekannt).

    Ich habe noch heute mit den Folgen zu kämpfen (Konzentration,Belastbarkeit,Gleichgewicht) und kann leider auch nicht mehr voll arbeiten (bisher zumindest noch nicht)

    Zu schaffen machen mir auch meine starken Kopfschmerzen.
    Gibt es eine Möglichkeit auf Dauer von den Schmerzmitteln weg zu kommen?

    Vielen Dank schonmal
    und liebe Grüße

  • Re: Kopfschmerzen nach Meningoenzephalitis


    Hallo,

    bestehen Ihre Kopfschmerzen durchgehend seit der Erkrankung oder sind sie neu aufgetreten?


    Mit freundlichen Grüssen

    A. Mitschke

    Kommentar


    • Re: Kopfschmerzen nach Meningoenzephalitis


      Meine Schmerzen bestehen durchgehend.
      Die ersten Monate waren sie zwar noch deutlich stärker aber bis heute sind sie leider noch nicht verschwunden.

      Bei Anstrengung (vor allem geistiger Anstrengung) verstärken sich die Schmerzen dann oftmals.

      Seit meiner Krankheit hatte ich bisher nicht einen schmerzfreien Tag, auch wenn die Schmerzen mittlerweile im Normalfall zum Glück ohne Schmerzmittel auszuhalten sind.

      Kommentar


      • Re: Kopfschmerzen nach Meningoenzephalitis


        Hallo,

        die Schmerzen, die Sie beschreiben können durchaus im Zusammenhang mit der durchgemachten Meningitis stehen.
        Bei den Schmerzmedikamenten gibt es eine sog. Stufentherapie. D.h., je nach Schmerzstärke würde man ein Medikament einer bestimmten Stufe nehmen. Man kann also, wenn die Beschwerden zurückgehen auf "schwächere" Medikamente zurückgreifen.
        Unterstützend sind Entspannungstechniken sinnvoll (Autogenes Training, Muskelrelaxation). Auch eine Akupunktur wäre einen Versuch wert.
        Es gibt auch ambulant oder an eine Klinik angeschlossene sog. (Kopf-)Schmerzambulanzen, die Sie individuell beraten und behandeln können. Sie sollten dies bei Ihrem Hausarzt ansprechen.
        Werfen Sie auch einmal einen Blick in das Onmeda-Forum "Chronische Schmerzen".

        Mit freundlichen Grüssen

        A. Mitschke

        Kommentar



        • Re: Kopfschmerzen nach Meningoenzephalitis


          Hallo Herr Mitschke,

          ich möchte mich bei Ihnen für Ihre Hilfe bedanken!

          Ich habe es mit herkömmlicher Akupunktur versucht und bekam direkt danach noch deutlich stärkere Schmerzen. Dann haben wir es mit Laser-Akupunktur versucht und es geht mir wirklich deutlich besser. Der große Nachteil ist natürlich, dass die Kasse das nicht bezahlt und ich zur Zeit wöchentlich zur Akupunktur gehe, aber wenn es hilft...

          Kommentar


          • Re: Kopfschmerzen nach Meningoenzephalitis


            Hallo Tabea,


            die Entzündungen entstehen meistens durch Abflussblockaden im Kopf. Daher ist auch die sogenannte Ursache meist unbekannt. Die Erreger sind nur Folge von solchen Blockaden. Meist hilft eine Deblockierung des gesamten Kopfbereichens, dann können auch Nachwirkungen wie Kopfweh sich lösen.


            LG
            Gsisi

            Kommentar


            • Re: Kopfschmerzen nach Meningoenzephalitis


              Z.B. Akupunktur, Entspannungsverfahren, Präparatewechsel und dann ausschleichen.

              Aino

              Kommentar



              • Re: Kopfschmerzen nach Meningoenzephalitis


                Vielen Dank für Ihre Antworten.

                Ich habe mittlerweile eine ganze Menge Akupunkturtermine hinter mir und habe deutlich weniger Kopfschmerzen.

                Allerdings haben sich meine Schmerzen bei der Akupunktur mit Nadeln verstärkt, darum sind wir auf Laserakupunktur umgestiegen.

                Leider zahlt die Krankenkasse nichts daran, aber die Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn ich dem sehr skeptisch gegenüber stand :-)

                Allerdings war ich über ein halbes Jahr, anfangs wöchentlich, in Behandlung.

                Liebe Grüße
                Tabea

                Kommentar