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virele Meningitis

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  • virele Meningitis

    Moin,
    wer kann mir mit Rat und Tat zur Seite stehen ?
    Bei meiner 23 jährigen Tochter wurde nach langem hin und her , einen virale Meningitis festgestellt. Sie kommt heute nach 1. Woche aus dem Krankenhaus. Leidet unter sehr starken Kopfschmerzen und Schwindel, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit.
    Mit freundlichem Gruß
    die besorgte Mutter


  • Re: virele Meningitis


    Hallo besorgte Mutter,
    ich hatte letztes Jahr das gleiche, eine virale Meningitis.
    Ich bin 29 Jahre alt.
    Ich wunder mich das deine Tochter NUR 1 WOCHE im KH war. Ich war genau 2 Wochen und habe Cortison bekommen inkl. Infusionen, jeden Tag. Anschließend 4 Wochen REHA.
    Ich hatte nach einer Woche eigentlich nur noch mit dem Licht zu tun. Wurde bei deiner Tochter Hirnwasser untersucht? Bei mir 7 mal (Lumbalpunktion) AUA!!! Bis eine deutliche Besserung erkennbar war. Das mit den Kopfschmerzen hatte ich auch und sehe es sehr kritisch an. Sie müßte eigenlich im Krankenhaus bleiben bis diese weg sind. Ich hatte das genauso wie deine Tochter aber vor der Behandlung, danach nicht mehr. Nur noch lichtempfindlich. Könnte mir vorstellen das die Miningitis bei deiner Tochter noch nicht auskuriert ist!!!

    Seit vorsichtig und NERVT die Ärzte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Und Vorsicht mit Schmerzmittel ich habe zu viele genommen und dadurch alles schlimmer gemacht!!

    Solltest Du noch Fragen haben nur zu!!!

    Gute Besserung für deine Tochter

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    • Re: virele Meningitis


      Danke für Ihre sehr lieben Worte.
      Bin wirklich sehr besorgt, da ich schon nicht mehr weiter weiss.
      Meine Tochter ist nun gestern doch nicht aus dem Krankenhaus entlassen worden.
      Kann ( können ) bald nicht mehr.
      Sie ist gestern noch mit dem Taxi zum Augenarzt gebracht worden.
      Haben nun festgestellt, dass die Entzündung so auf den Sehnerv drückt. Bekommt heute noch mal eine Kernspinn und Röntgen( der Lunge ? ) Damit sie dann mit Cortison anfangen können.
      Verstehe das alles überhaupt nicht. Eine Lumbalpunktion haben sie am Dienstag gemacht. Hat ihr auch sehr weh getan. Müssen noch mal eine machen. Erst einmal abwarten !
      Bekammen sie auch außer Schmerzmittel nichts ?
      Wie lange hat es gedauert , bis es Ihnen wieder besser ging ?
      Sie hat schon seid 3 Wochen solche Kopfschmerzen !
      Wie kam es zu der Reha ?
      Ganz lieben Gruß
      Diana Fritsch

      Kommentar


      • Re: virele Meningitis


        Hallo besorgte Mutter,

        zum Glück ist Ihre Tochter nicht aus dem KH entlassen worden.
        Schmerzmittel habe ich nicht so viel bekommen, aber Infusionen was genau kann ich nicht mehr sagen.
        Mir ging es am zweiten Tag schon besser, dank der Infusionen.
        Antibiotika wirkt leider nicht.
        Ich hatte auch SEHR starke Kopfschmerzen aber ließen dann sehr schnell nach.
        Mit der Sehschwäche könnte es sich noch ein wenig hinziehen. Hatte ich auch.
        Viel viel Schlafen das hilft. Und vorallem viel viel Trinken, mind. 3 Liter!!!
        Die REHA hat die Sozialarbeiterin des KH organisiert und auf Empfehlung der Ärzte. Mein Kurzzeitgedächtnis und die Reaktionszeit war noch schlecht, wurde aber in der REHA trainiert und ist auch alles wieder in Ordnung.
        Die Lumbalpunktion muß Sie noch mal über sich ergehen lassen, ist auch ganz wichtig.
        Ist die Bluthirnschranke bei Ihrer Tochter in Ordnung?

        Alles Gute und ein Gruß

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        • Re: virele Meningitis


          Hallo ihr,

          ich sitze heute hier und kann entspannt auf die Sache zurückblicken. Ich hatte im Feb07 eine virale M. Meine Symptome waren ähnlich: Mega Kopfschmerzen, ich dachte der Kopf platzt, Schwindel, Schwächeanfälle, Herzschmerzen, Muskelzukungen. Schmerztabletten hatten gar nicht mehr geholfen. Diagnostiziert wurde es mehr oder weniger durch Ausschlussprinzip, ich hab fast jegliches ärztliche Fachgebiet aufgesucht: Neuro mit MRT und LP, Blut, Augen, Kardio, Zahn, Ortho, Angio.... Gefunden wurde nichts außer ein erhöhter Wert im Liquor. Wie ging es nun weiter? Die Diagnose wurde im KH gestellt, ich war auch nur 5 Tage drin. Eine Therapie bekam ich nicht. Weil alle sagten, es sei nichts mehr, ich hatte trotzdem noch Kopfschmerzen und die anderen Sympome in abgeschwächter Form, ging ich wieder arbeiten. Auch weil meine Hausärztin meinte, ich solle mich nicht psychisch in die Sache verrennen und mich ablenken. Ich denke das war nicht verkehrt, denn ich war wirklich ein psychisches Wrack und froh über jegliche Ablenkung. So gesehen war es gut, aber aus heutiger Sicht wäre wahrscheinlich damals zunächst eine 4 oder 6 wöchige Kur besser gewesen, um schneller zu genesen.
          Ich denke man sollte nicht erwarten, dass man morgen aufwacht und es ist alles gut. So eine VM ist für den Körper und das Immunsystem eine enorme Belastung. Es gibt wahrscheinlich auch kein Patentrezept, um wieder fit zu werden. Ich hatte bestimmt noch 1,5 Jahre Kopfschmerzen, die dann aber besser und besser wurden. Heute bin ich schmerzfrei. Was geblieben ist sind gewisse Ängste, bezüglich Schwächeanfälle etc. Aber auch das wird tendenziell besser. Ich würde sagen, ich bin heute zu 90% wieder der alte. Man darf sich keinesfalls verrückt machen lassen, wenn es nicht schnell besser wird. Es wird dauern, aber es wird!
          Mein Tip wäre - wenn die Diagnose gestellt ist, alle anderen Symptome wie Sehstörungen etc nochmal von den Fachärzten abklären lassen. Und wenn die auch sagen, dass Sie nichts finden, dann heisst es viel viel viel viel Geduld haben, sich nicht verrückt machen, viel ausruhen, leichte Aktivität, Stress vermeiden. Vielleicht ne Kur. Ich hatte auch im Inet Kontakt zu Schicksalsgenossen gesucht und im Grunde war es bei allen ähnlich - über die Zeit ist es besser geworden! Also verlieren Sie und Ihre Tochter nicht den Mut und verfallen Sie nicht in PAnik, wenn die Diagnose steht und sicher ist, dann muss man sich wohl einfach die Zeit nehmen oder geben. Ich war nervlich fertig, habe mich als Pflegefall gesehen, arbeitslos, und und und. Ich war damals 28, heute bin ich 30. Ich hab dann irgendwann einfach auf stur geschalten und mir gesagt: du gehst jetzt einfach weiter arbeiten, es weiss jeder was mit dir ist, wenns dich umhaut oder so, dann passiert´s eben. Ist es aber nie, wenngleich ich mich oft danach gefühlt hab. Man darf nicht von Tag zu Tag schauen, oder Woche zu Woche. Vielleicht kann man so quartalsweise vergleiche ziehen, wie es einem geht. Mir ging es nach einem halben Jahr nicht deutlich besser als nach meinem KH-Aufenthalt. Also bin ich nochmal nach Jena ins Mitteldeutsche Kopfschmerzzentrum (vielleicht das als Tip!?!?), aber auch dort stellte man keine neue Diagnose. Also - ruhig bleiben wenn es geklärt ist, und nicht den Mut verlieren! Vielleicht auch mal alternativ schauen, beim Osteopathen, Naturheilkunde - eine Wunderwaffe haben die auch nicht, aber vielleicht kann man so die Selbstheilungskräfte unterstützen!?!? Ich habs versucht, weiss nicht ob was dran ist, aber ich glaube mir hat es geholfen. Wenn Sie wollen melden Sie sich einfach mal, ich gebe gerne weitere Auskünfte. andrehederer@web.de

          Also dann, erstmal alles gute!

          Viele Grüße,

          André

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          • Re: virele Meningitis


            Moin()
            Nun beginnt ab Dienstag das ganze wieder von vorne.
            Meine Tochter muß wieder ins Krankenhaus.
            Sie war dort 14 Tage , ist dann für 3 Wochen nach hause entlassen worden.
            Sollte da viel liegen und sich erhohlen.
            Die Kopfschmerzen sind nach wievor da. Das Thema " Auge " hat sich etwas gebessert.
            Ihr allgemeinzustand sich aber immer noch nicht wirklich gebessert.
            Nun soll wieder eine punktion gemacht werden um zu sehen wie weit es zurückgegangen ist.
            Ist es das ?
            Weiss schon nicht mehr wie man sich richtig verhalten soll ?
            Von Seiten der Ärzte fühlt man sich auch nicht so wirklich erst genommen.
            Es heißt immer wieder nur das man gar nichts machen kann.
            Verstehe das nicht so ganz !
            Es muß doch ihrgend etwas geben.
            Paracetanol hilft auch nicht wirklich !!!(()
            GGLG...Diana
            Kann jemand sagen wie es bei ihm weiterging.
            Wer war / ist auch betroffen und mußte auch ein 2 mal ins Krankenhaus ?
            Was wurde gemacht ?
            Wie ging es weiter ?
            Kann nicht glauben, dass es gar nichts gibt, was man machen kann !!(::I)

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            • Re: virele Meningitis


              diana... ich bin kein doc, kann nur aus meiner erfahrung heraus berichten und das was deiner tochter wiederfährt kommt mir alles bekannt vor. es muss nicht sein, dass es die gleiche ursache hat wie bei mir, aber so vom krankheitsbild ist es sicher nicht unähnlich. also bitte nicht meine einschätzung als diagnose oder so ansehen, aber vielleicht hilft es euch bissl zu verstehen und damit klar zu kommen. und vielleicht findest du ein, zwei tips. kann gerne auch mal meine telefonnummer rausrücken.

              lies doch nochmal meinen beitrag.... ich habe es nicht so auf den punkt gebracht, aber im grunde genau die gleiche erfahrung wie deine tochter.

              ich hatte auch nach 12 wochen nochmal ne punktion - alles wieder negativ. gut ging es mir deswegen noch lange nicht! hatte immer noch beschwerden mit sich langsam verminderndern intensität. so richtig weg ist es heute noch nicht. hab keine kopfschmerzen mehr oder so, aber das wohlbefinden ist "nur" zu ich sag mal 90% wieder hergestellt. wird aber besser und besser.

              mein tip: die beschwerden medizinisch untersuchen lassen, logisch, dass man nichts übersieht. wenn alles negativ ist und wirklich alles abgeklärt und die ärzte sagen, man könne nichts machen - ruhe bewahren und die sache "aussitzen". ist nicht schön, aber geht wohl nicht anders. ist im übrigen nicht nur meine persönliche erfahrung. geduld ist wichtig!

              wegen der augen - hab seit dem auch nen "knacks" weg. ich dachte immer, irgendwas stimmt nicht beim gucken. war vorher nicht. der augenarzt meinte, dass sei nicht ungewöhnlich, dass bei schweren infektionen die augenmuskeln etwas an spannkraft verlieren. davon hat man 3 je auge, die die augen steuern. und wenn einer da nicht mehr richtig mitmacht, kann es dazu kommen, dass man sozusagen schielt. auch wenn man das an den augen nicht sieht. das muss dann eine brille ausgleichen. muss man halt ausmessen. macht ein optiker, am besten einer der auf sowas spezialisiert ist, vielleicht ein optometrist am besten. http://de.wikipedia.org/wiki/Optometrie
              das mit den augen ist sozusagen mein bleibender schaden, muss halt ne brille tragen, gibt aber schlimmeres. lasst es einfach mal prüfen nach ein paar wochen, wenn diese fehlsichtigkeit bei eurer tochter bleibt. ich hab zwar alles scharf gesehen, aber immer gedacht, dass was nicht stimmt... dadurch auch immer bissl schwindelig, unwohl....

              wenn die ärzte alle sagen: wir finden nichts, können nichts machen, geht mal zum osteopathen. der kann die selbstheilungskräfte des körpers aktivieren, durch stimulierung der organe wie leber, milz etc.... die organe arbeiten dadurch besser, giftstoffe werden abgebaut, etc.... hat zumindest mir sehr geholfen!

              ach ja... paracetamol etc haben auch bei mir nicht gewirkt, ich hab die kopfschmerzen dann einfach akzeptiert und mir nach und nach weniger gedanken drüber gemacht. aber wie gesagt, es braucht zeit zeit zeit.

              nun denn - nicht entmutigen lassen - es wird!

              viele grüße,

              andré

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