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Permanente Übelkeit

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  • Permanente Übelkeit

    Hallo zusammen,

    ich leider seit langer Zeit an einer ständigen Übelkeit und hoffe, hier im Forum Tipps zu erhalten, wie ich mein Problem angehen kann. Ich habe hier schon gesehen, dass einige Leidensgenossen damit zu kämpfen haben, aber konnte leider noch keine Erkenntnisse für mich gewinnen.

    Zu meinem Fall: Ich bin männlich, 32 Jahre alt und leide seit ca. 8-9 Jahren an andauernder Übelkeit. Angefangen hat es an einem völlig normalen Tag mit einem Unwohlsein in der Magengegend (Oberbauch). Seitdem verspüre ich immer eine Übelkeit, mal ist mir speiübel, man nur einfach "etwas schlecht". Erbrechen muss ich mich nie. Am schlimmsten ist es meist morgens und direkt nach dem Essen.

    Außerdem kann ich beobachten, dass ich oft aufstoßen muss und teilweise eine "Blockade" verspüre vor dem Aufstoßen, z.B. nach dem Trinken kohlensäurehaltiger Getränke. Außerdem leide ich, besonders an Tagen, an denen ich die Probleme verstärkt spüre, an Kraftlosigkeit und Müdigkeit. An Durchfall leide ich nicht.

    Von den psychischen Begleiterscheinungen muss ich wahrscheinlich nichts schreiben, selbstverständlich ist das alles eine wahnsinnige Belastung für mich und die Lebensqualität leidet erheblich. In angespannten Situationen (z.B. wichtige berufliche Termine oder auf Reisen) verstärken sich die Probleme noch zusätzlich durch psychischen Druck. Natürlich bekommt man oft zu hören, dass Stress ein Faktor sein kann, allerdings habe ich die Probleme auch in völlig entspannten Zeiten.

    - Ultraschall, Magenspiegelung, übliche Medikamente wie MCP haben nichts bzw. keine Besserung ergeben. Bei einer von zwei Magenspiegelungen wurde eine leichte Übersäuerung des Magens festgestellt, die Einnahme von Säureregulatoren hat aber nichts gebracht

    - Blutbilder, die ich alle 1-2 Jahre habe machen lassen, waren stets einwandfrei

    - Danach habe ich Unverträglichkeits-Tests machen lassen (Fructose, Lactose, Sorbit, ..) und Ernährungsumstellungen versucht (bis hin zur "Null-Diät", verordnet von einer Ernährungsberaterin). Besonders mit den Ernährungsumstellungen habe ich mich lange beschäftigt und vieles/alles ausprobiert.

    - Eine Untersuchung einer Stuhlprobe hat ergeben, dass die Darmflora gestört war, die Einnahme entsprechender Kulturen hat aber keinerlei Änderung ergeben. Die genauen Ergebnisse kann ich gerne noch einmal raus suchen.

    - Osteopathische Behandlungen und eine Körpertherapie ebenso keine Ergebnisse, wobei ich die Behandlungen an sich kurzzeitig als angenehme "Lockerung" empfunden habe.

    - Mein nächster Anlaufpunkt wäre eine psychologische Beratung, wobei mir hier noch ein wenig der Anhaltspunkt fehlt, aus welcher "Richtung" eine psychische Belastung solch heftige Symptome auslösen kann.

    Nun bin ich auf der Suche nach weiteren Anhaltspunkten und Tipps, in welche Richtung ich meine Beschwerden angehen kann. Nach diesem langem Zeitraum und absoluter Ratlosigkeit hat sich bei mir eine ziemlich große Verzweiflung eingestellt.

    Ich bin daher dankbar über jeden Tipp der Community oder Ihnen, Frau Dr. Schönenberg.

    Besten Dank, liebe Grüße und einen schönen Abend!
    L.


  • Re: Permanente Übelkeit

    Übelkeit ist ein völlig unspezifisches Symptom !
    Wenn alle körperlichen Untersuchungen negativ waren (erst einmal ein guter Befund!) empfehle ich eine genaue Ernährungsüberprüfung. Lassen Sie ALLE, aber wirklich alle Fertigprodukte weg, essen Sie frisch. leicht, nur unverfälschte Nahrungsmittel. Darüber hinaus ist auch manchmal eine psychologische bzw. psychosomatische Mitbehandlung sinnvoll.
    MfG
    Dr. E. S.

    Kommentar


    • Re: Permanente Übelkeit

      Übelkeit ist ein völlig unspezifisches Symptom !
      Wenn alle körperlichen Untersuchungen negativ waren (erst einmal ein guter Befund!) empfehle ich eine genaue Ernährungsüberprüfung. Lassen Sie ALLE, aber wirklich alle Fertigprodukte weg, essen Sie frisch. leicht, nur unverfälschte Nahrungsmittel. Darüber hinaus ist auch manchmal eine psychologische bzw. psychosomatische Mitbehandlung sinnvoll.
      MfG
      Dr. E. S.
      Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung!
      Tatsächlich ist es gut, wenn man erst einmal "nichts hat", wobei sich die Suche nach der Ursache dann auch frustrierend gestalten kann.

      Bzgl. der Ernährungsüberprüfung habe hier hier wie beschrieben bereits viel probiert. Ernährungstagebuch und dann schrittweise Analyse und Umstellung in Begleitung einer Ernährungsberaterin. Das hat nichts ergeben, abgesehen davon dass ich mich insgesamt besser gefühlt habe durch die bessere Ernährung und hier ein paar Tipps mitnehmen konnte. An der Übelkeit selbst hat sich aber leider nichts getan.

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