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Hilfe zu Pathologie Befund Magenspiegelung.

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  • Hilfe zu Pathologie Befund Magenspiegelung.

    Hallo liebes Forum,

    Folgenden Magenspiegelung Befund habe ich letzte Woche erhalten:

    Mikroskopisch eine regelrecht ausreifende plattenepitheliale Mucose sowie hieran angrenzend ein hoch foveolöres Epithel mit relativ wenig belegzellhaltigen Drüsenkörper und herdförmig mäßig dichte lymphoplasmazelluläre Infiltration. In der ABvG-Färbung kein Nachweis von Becherzellen.

    Beurteilung: Probebiopsat des distalen Ösophagus mit einer hoch foveolären Metaplasie. Das Vollbild einer Barret Mucose liegt hier noch nicht vor. Kein Nachweis einer Dysplasie, kein Anhalt für Malignität.
    Jetzt habe ich 2 unterschiedliche Ärzte Meinungen erhalten:

    1) Internist:
    Pantoprazol 40MG, jetzige Reizung ist reversibel, also kann abheilen durch PPI Einnahme. Kontrolluntersuchung in 1 Jahr.

    2) Gastro:
    Pantoprazol 40MG nur wenns Probleme gibt (ist halt schwer einzuschätzen, da Probleme sich nur in Chronischem Husten äußern), jetzige Reizung ist reversibel, also kann abheilen durch PPI Einnahme. Kontrolluntersuchung in 3-4 Jahren reich vollkommen da jetziger Befund 1 cm groß.

    Im Internet habe ich nun folgende Studie gefunden:
    Hallo nochmal,

    Habe noch ein wenig recherchiert und auf folgende Ergebnisse getroffen:

    Neben Beschwerden (Sodbrennen, Aufstoßen, Schluckstörung)
    ist die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) mit einer
    onkologisch bedeutsamen morphologischen Komplikation
    assoziiert: Zylinderepithelösophagus („columnar lined esophagus“ [CLE]) (Abb. 1, 2).
    Durch Reflux wird das Plattenepithel des Ösophagus geschä-
    digt, es kommt zur Zylinderzellmetaplasie, es entsteht „cardiac
    mucosa“ (Abb. 3). In weiterer Folge entsteht durch Einbau einer
    Parietalzelle in die „cardiac mucosa“ die so genannte „oxyntocardiac mucosa“; wird hingegen eine Becherzelle („goblet cell“)
    in die „cardiac mucosa“ eingebaut, dann entsteht die intestinale
    Metaplasie (Barrett-Ösophagus) (Abb. 3, 4).

    Bei CM besteht kein Krebsrisiko, aber das Risiko, eine intestinale Metaplasie (Barrett) zu
    erleben. Bei OCM besteht kein Risiko für eine intestinale Metaplasie (IM) (IM entsteht nur in CM!). Bei IM in CM, was mit
    dem Barrett-Ösophagus gleichzusetzen ist, besteht das Risiko,
    ein Adenokarzinom zu erleben

    Quelle: 2011, http://www.kup.at/kup/pdf/10031.pdf

    Bei meinem Befund müsste es sich ja um die OCM Variante handeln, also ist mein Risiko geringer als bei CM!?! Kontrolle in 1 oder 3-4 Jahre?

    Würde mich über eine Antwort sehr freuen :-)