• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Unspezifische Beschwerden

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Unspezifische Beschwerden

    Hallo,
    ich muss etwas weiter ausholen um meine Krankheitsgeschichte zu erzählen.
    Ich bin jetzt 27 Jahre alt.
    Vor ein paar Jahren bekam ich psychische Probleme in Form von Panikstörung über Herzneurose bis hinzu Hypochondrie, begleitet von Depressionen und zeitweise sogar RDS.
    Ich habe es Dank Therapie uvm ganz gut in den Griff bekommen.

    Anfang August bekam ich einen Rückfall als unsere Hündin krankheitsbedingt viel zu früh starb. Hinzu kam dass wir wenige Tage später heirateten und der ganze Stress war zuviel. Nach der Hochzeit wurde ich zum Wrack, Depressionen, Ängste, zwischendurch manische Phasen, starke Müdigkeit, Antrieblosigkeit etc. Außerdem stellten sich Rückenprobleme ein. Ich hatte schon Probleme in der LWS (ständiges Nerveinklemmen, darf deshalb nicht über 10kg heben). Nun trat ein Schwindel auf, den ich Aufgrund meiner Erfahrung mit den Ängsten diesen nicht zuordnen konnte. Mein Kopf wurde per MRT und EEG abgecheckt, alles o.B. Es kristallisierte sich heraus, dass der Schwindel mit meinem neuen HWS Problem zusammenhängt. Es wurde Spondylarthrose und Osteochondrose diagnostiziert, aber wirkliche Hilfe oder Therapieansätze hatte die Orthopädin nicht. Seitdem lebe ich mit dem Schwankschwindel, therapierte es mit Wärme und einem Wechselprogramm aus Bewegung und Schonen.
    Gegen die psychischen Probleme bekam ich Opipramol, was mir gut half. Ich habe es dann langsam abgesetzt, was allerdings die psychischen Beschwerden wieder herholte. Auch der Rücken wurde dann wieder schlimmer.
    Seit etwa 2 Wochen sind auch Beschwerden im BWS Bereich vorhanden.

    Meine eigentliche Sorge sind aber meine Magenprobleme seit etwas über 1 Woche. Es begann eine Nacht mit Darmkrämpfen (leichter Durchfall). Am nächsten Tag waren es dann Magenkrämpfe, Übelkeit und Blähungen. Ich stieg auf Schonkost, Wasser (statt meiner Cola light) und Fencheltee um. Es half für 2 Tage, dann war es wieder da.
    Ich habe das Gefühl, Steine im Magen zu haben, manchmal ist das Gefühl auch leicht unterhalb des Magens. Dazu ein leichtes Krampfgefühl, Übelkeit und starke Blähungen.
    Lege ich mich auf die linke Seite, habe ich das Gefühl das eine Riesenlast von meinem Magen genommen wird und es gluckert, tut aber gut.
    Wenn ich mich nach hinten strecke oder abtaste schmerzt der Magen.
    Ich schaffe es nicht mehr normale Portionen zu essen, esse dafür aber häufiger. Außerdem habe ich das subjektive Empfinden zu wenig Kot abzusetzen.


    Durch meine Rückenprobleme und meine psychische Verfassung habe ich definitiv zu wenig Bewegung, sitze oder liege oft mit gebeugtem Rücken (Schonhaltung).
    Kann es sein das die Rückenprobleme auf den Magen gehen, dass Nerven betroffen sind? Ich hatte vor 3 Jahren mit der LWS auch Bauchschmerzen, unten rechts, Blinddarm war draußen, Verdacht auf Nierenbeckenentzündung und als die Antibiotika nicht halfen kam ich sogar mit Verdacht auf multiresistente Erreger ins KH (bis man dann auf die Idee kam, Blut und Urin zu testen und feststellte dass da nichts war und man mich zum Orthopäden schickte).
    Oder könnte durch die häufige gebeugte Haltung die Rippen auf den Magen drücken?
    Könnte es evt auch eine Unverträglichkeit sein? (Habe schon ein paar entwickelt und zwar auf Kaffee-Gerbstoffe, Paracetamol, Ibuprophen, ASS, sie äußern sich durch Magenbeschwerden, Durchfall und Kreislaufprobleme)

    Man kann sich ja vorstellen, was ich für Gespenster in meinem Kopf habe durch die Symptome, aber ich traue mich auch nicht zum Arzt, einmal aus Angst vor möglichen schweren Diagnosen, einmal aus Angst vor Untersuchungen bei denen eine Vollnarkose nötig wäre und weil viele Ärzte einem sowieso nicht glauben oder gar nicht erst zuhören, wenn sie erfahren dass ich gewisse Ängste habe.

    Aber die Ängste vor einem Magengeschwür, Krebs im Magen oder im Zwölffingerdarm, oder sonstige schwere Sachen sind so stark, dass ich teilweise Angst vorm einschlafen habe.

    Noch eine Sache. ich rauche und zwar ca 15 Zigaretten am Tag. Ich weiß dass es grade für den Magen nicht gut ist, aber ganz aufhören kann ich nicht. Bei meinem letzten Versuch vor ein paar Monaten endete es damit dass ich wegen viel zu niedrigen Blutdruck (80/55) Kreislauftropfen nehmen musste.

    Ich weiß weder ein noch aus


  • Re: Unspezifische Beschwerden

    Ich habe mir n neuen Arzt gesucht. Seit gestern nehme ich Panthoprazol. Morgen Ultraschall und die Blutergebnisse... Seit heute Reflux... Richtig stark zum abend hin...

    Kommentar


    • Re: Unspezifische Beschwerden

      Hallo Kiwi, wünshe Dir gute Besserung,vielleicht hilft Dir ja auch diese Seite http://magenschmerzen.net/ versuchs doch dort mal. Dagibt es viele Tipps und vieilleicht bekommst Du da auch Hilfe....

      Kommentar


      • Re: Unspezifische Beschwerden

        Die Beschwerden sind in der Tat unspezifisch und scheinen ja sehr von der psychischen Begleitproblematik überlagert.
        Achten Sie gut auf Ihre Ernährung, Zucker- und Zuckeraustauschstoffe (z.B. Cola liht) werden von vielen Menschen schlecht vertragen und lösen Magendarmprobleme aus, ebenso wie viele Emulagatoren, Konservierungssstoffe etc, die in industriell veränderten Nahrungsmitteln sind. Hier ist sicher ein wichtiger Ansatz für Sie, um Ihre Magendarmbeschwerden einzudämmen.
        MfG
        Dr. E S.

        Kommentar