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Erektionstörungen

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  • Erektionstörungen

    Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzig,

    ich bin 45 Jahre und habe nach mehreren Jahren wieder eine Freundin. Geschlechtsverkehr hatte ich seit langer Zeit keinen.
    Nun habe ich Probleme eine Erektion zu bekommen.
    Die Erektion habe ich dann im Traum oder wenn ich morgens aufwache. Meine Freundin reagiert verständnisvoll, einen Arztbesuch möchte ich aber trotzdem vermeiden, da wir uns noch nicht so lange kennen,

    Vielen Dank vorweg

    MfG
    Kernmann



  • RE: Erektionstörungen


    Die Ursachen einer Erektionsstörung sollte eigentlich schon geklärt werden. Ich rate daher zu einer urologischen Untersuchung.
    Mit den modernen Potenzmitteln (Viagra/Cialis/Levitra) können Sie aber sicherlich einen sehr zufriedenstellenden Erfolg sehen. Eine ärztliche Verordnung ist aber auch hier erforderlich. Die meisten Urologen sind speziell ausgebildet und ab 45 soll sowieso mal eine Vorsorgeuntersuchung auf dem Terminplan stehen.

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig

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    • RE: Erektionstörungen


      Hallo Kernmann,
      aus vielen Berichten von Männern und Frauen haben wir erfahren, dass es vielen Paaren zu Beginn einer neuen Beziehung ähnlich geht wie euch. Das ist auch leicht verständlich. Schließlich will "Mann" seiner neuen Partnerin ja auch sexuell etwas bieten. Das erzeugt Stress und Angst, den (vermuteten!) Ansprüchen der Partnerin nicht zu genügen. Stress und Angst sind aber schlimme Erektionskiller. Da ist "Mann" schnell in einem Teufelskreis: die erste unbefriedigende Erektion erzeugt beim nächsten Mal noch mehr Angst, dass es wieder nicht klappt. Mit dieser verstärkten Angst kann aber erst recht keine befriedigende Erektion entstehen. Dieses Erleben ....

      Ich bin davon überzeugt, dass euch ein offenes Gespräch über eure Wünsche, Erwartungen und auch Ängste beim Sex helfen könnte. Ich weiß nicht, wie schwer euch das fält. Aber es lohnt sich, die Hemmungen zu überwinden, denn ein solches Gespräch erzeugt Intimität und Verbundenheit.

      Das Ergebnis dieses Gesprächs könnte beispielsweise sein, dass ihr euch entscheidet, in nächster Zeit Spielarten der Sexualität in den Vordergrund zu stellen, die keine Erektion benötigen. Sex ist ja viel mehr als Geschlechtsverkehr und es gibt andere Möglichkeiten, die auch ohne Erektion für beide Partner zum Höhepunkt führen können. Es könnte die Situation entspannen und dich entlasten, wenn du erlebst, dass du deine Freundin auch ohne Erektion voll befriedigen kannst. Es ist ja auch spannend und erregend, den Körper des Partners zu erkunden. Und bin ich mir sicher, dein Penis würde bald spürbar und sichtbar seine Anspruch anmelden, dass er auch wieder mitspielen darf!

      Wenn euch aber der GV sehr wichtig ist, dann wäre es sinnvoll, dass du zum Arzt gehst und dir ein modernes Medikament (Cialis, Levitra oder Viagra) gegen Erektionsstörungen verschreiben lässt. Damit kannst du mit großer Wahrscheinlichkeit Erfolgserlebnisse haben, und das kann der Ausstieg aus dem Teufelskreis sein. Ich habe es schon erlebt, dass nach den ersten Versuchen Männern einfach das Wissen geholfen hat, dass sie im Notfall nur in die Nachttischschublade zu greifen brauchen.

      Günther

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      • RE: Erektionstörungen


        Genau so ist es! Danke an Günther!
        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig

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        • RE: Erektionstörungen


          Gut ist ja immerhin dass du wengistens im Traum eine Erektion bekommst, das deutet doch darauf hin, dass du keine starken Potenzprobleme hast. am besten ists sicher trotzdem wenn du den Arzt besuchst und ihn fragst, ob denn das vorübergehend ist oder ob es sich da schon um ein ernsteres Problem handelt. Immerhin kann man dank der heutigen Industrie schon erektile Dysfunktion gut mit Levitra und anderen entgegentreten, bei manchen ist es auch der Fall, dass ide potenz erst wieder erlenrt werdenmuss. Das heisst aber auch, dass die volle Potenz eventuell wieder kommen kann :-)

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          • RE: Erektionstörungen


            Ich finde es gut, dass die Partnerin so verständnisvoll reagiert, das nimmt sicher einiges an Druck weg.
            Aber ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: besser ein Arztbesuch zu viel als zu wenig, oder?
            Wenigstens weiß man dann, woran man ist und ob man sich nicht vlt umsonst Sorgen gemacht hat.

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