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Blasenspiegelung notwendig?

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  • Blasenspiegelung notwendig?

    Hallo und guten Tag Dr. Kreutzig!
    Ich bin 56Jahre alt , männlich und habe folgende Frage:
    Als ich vor einigen Wochen hin und wieder dunklen Urin bei mir beobachtete, und der Urinabfluss mir insgesamt ein wenig schwächer als vorher erschien, suchte ich den Hausarzt auf. Mein Allgemeinbefinden ist jedoch sehr gut, ich habe kein Fieber und muss auch nachts nur ganz selten zum Wasserlassen aufstehen. Ein Hämaturiebefund in der beim Hausarzt abgegebenen Urinprobe führte dann zu einer Überweisung zum Urologen. Untersuchungen der Prostata und Nieren (PSA, Ultraschall)brachten dort keinerlei Befunde, ebensowenig eine Röntgenaufnahme. Nun soll ich eine (nach Auskunft meines Vaters sehr unangenehme und schmerzhafte) Blasenspiegelung über mich ergehen lassen. Ist das notwendig? Welches Risiko gehe ich ein, wenn ich die Blasenspiegelung einfach ablehne?Gibt es keine anderen Verfahren? Als Privatpatient hat man ja manchmal den Eindruck, es wird recht gerne intensiv weiteruntersucht...
    Danke für Ihre Antwort!
    franzjupp


  • RE: Blasenspiegelung notwendig?


    Ich kenne auch das besondere "Risiko" Privatpatient zu sein. Manchmal wird da wirklich etwas mehr gemacht als wirklich nötig... auch eine Auswirkung katastrophaler Gesundheitspolitik.... nun ja!

    In Ihrem Fall sollte die Hämaturie allerdings wirklich abgeklärt werden, wozu auch eine Zystoskopie gehört. Alternativ können Sie ein NMP22-Test machen (ich würde sogar beides tun). Wenn der Urologe vorsichtig ist und die lokale Betäubung sehr lange wirken lässt, dann ist eine Zystoskopie auch für einen Mann eine gut erträgliche Untersuchung. Wird es zu unangenehm kann man auch abbrechen und die Untersuchung in Narkose machen.
    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig

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    • RE: Blasenspiegelung notwendig?


      Vielen Dank für Ihre prompte Antwort! Ich denke, ich werde mit dem Urologen die Möglichkeit einer Narkose besprechen und mich dann entscheiden. MfG franzjupp

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