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Frage an Dr. Kreutzig

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  • Frage an Dr. Kreutzig

    Guten Tag,

    ich bin 15 Jahre alt und war ende Juli das erste mal bei meinem Hausarzt(zu dem ich ein sehr gutes Verhältnis pflege) und erzählte ihm von meinen Schmerzen in meinem linken Hodenbereich. Er weiß natürlich von meinen beiden Leistenbrüchen - womit ich öfters zu schaffen habe - und meinte, mein Hodensack sei vollkommen unauffällig und das seien höchstwahrscheinlich Schmerzen, die lediglich ausstrahlten. Ich sollte die Sache im Auge behalten.[Ich hatte mir immer mal Gedanken über Krebs etc. gemacht]Er riet mir etwas mehr Sport zu machen und immer aktiv zu bleiben, dann würde sich das bestimmt bessern und so ist es auch! Auch die etwas dickeren Adern, Stränge im Hodensack bezeichnete er als harmlos und meinte so viel, wie "mein Samenstrang sei frei".[Frage 1: Ist das so wirklich nicht weiter schlimm?]
    Auch nach der Untersuchung macht eich mir immer wieder Gedanken über Hodenkrebs, worüber ich auch mit meinem Arzt sprach. Er sicherte mir zu, ich sei gesund und müsste das jetzt selber mit meiner Psyche klären. Die erste Zeit war noch schwer, aber es wurde immer besser, sodass es Tage gab, wo ich wirklich erst beim Zubettgehen wieder daran dachte, dass ich solche Ängste habe. Aber es schwirrt mir seit Kurzem wieder öfters im Kopf rum und so ganz frei von den Gedanken bin ich dann doch nicht, vorallem weil mein Umfeld in letzter Zeit sehr von der Krankheit Krebs geprägt ist.
    Zu meinem Hodensack: Der rechte ist leicht größer, war er schon immer, es ist nichts geschwollen, keine Schmerzen, keine Knoten(wobei ich fälschlicherweise auch mal die Nebenhoden mit irgendwelchen Knoten verwechselte - mit Arzt abgeklärt)und so weiter. Brauche ich mir da eigentlich noch Gedanken machen? Ok, der Arzt hat nie mit Ultraschall oder so gearbeitet, alles nur getastet. Reicht das denn? Er meinte, ich könne theoretisch schon zum Urologen, aber die Frage stellt sich, ob es sinnvoll wäre.

    Also meine Fragen:

    Frage 1: Siehe oben
    Frage 2: Wenn nur der rechte Hoden größer ist und der Arzt das abgetastet hat, kann doch kein Krebs oder etwas in der Art vorhanden sein, oder?
    Frage 3: Kann es in meinem Alter eigentlich schon Hodenkrebs geben?
    Frage 4.: gäbe es irgendeine Veranlassung einen Urologen, wie sie, aufzusuchen?

    Vielen Dank


  • RE: Frage an Dr. Kreutzig


    Wenn wirklich Leistenbrüche bestehen, dann sind Schmerzen mit Ausstrahlung in diesem Zusammenhang sehr gut möglich. In Ihrem Alter sollte man aber Leistenbrüche auch behandeln. Es sind meist gering eingreifende endoskopische Methoden möglich (Schlüssellochchirurgie). Der größere rechte Hoden ist so wie Sie es darstellen durchaus normal (meist sind beide Seiten nicht gleich). Hodenkrebs ist in Ihrem Alter noch sehr selten.
    Einen Ultraschall des Hodens können die meisten Allgemeinmediziner nicht machen, da die entsprechenden Geräte bzw. Schalköpfe für diesen Bereich einfach sehr teuer sind.
    Bei Unsicherheiten (und dazu gehört in Ihrem Falll auch Ihre eigene Unsicherheit) rate ich durchaus dazu, allle Unsicherheiten durch eine kompetente Fachuntersuchung zu klären. Dann können Sie ganz beruhigt sein...

    Lieben Gruß


    Dr. T. Kreutzig

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    • RE: Frage an Dr. Kreutzig


      Guten Tag,

      vielen Dank für ihre Antwort.

      Die Leistenbrüche hatte ich jedoch im Alter von 6 Monaten und 8 Jahren, also nicht aktuell!

      Aber eigentlich müsste doch der Allgemeinmediziner eine evtl. Krankheit erkennen, also selbst beim kleinsten Verdacht mich zum Facharzt schicken. Dies ist jetzt nicht geschehen.

      Kann ich also wieder ruhig schlafen?

      Und: Wie ist das mit den verdickten Adern und Strängen?

      Gruß

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      • RE: Frage an Dr. Kreutzig


        Ich denke schlafen Sie mal ruhig. Wie gesagt, eine Untersuchung wird alle Fragen am besten klären.

        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig

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        • RE: Frage an Dr. Kreutzig


          Ich habe mit meinem Arzt darüber gesprochen, mit einer Überweisung zum Urologen und er ist weiterhin der Meinung, dass er es sehr gut einschätzen kann und es keinerlei Anzeichen für die noch so kleinste Erkrankung gibt und mich ansonsten sofort überweisen würde. Er meinte, er würde wissen, welche Dinge auffällig wären und die wären bei mir nicht vorhanden. Ist es aus Sicht des Urologens ok, ihm das so zu glauben?

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          • RE: Frage an Dr. Kreutzig


            Ein Mercedes ist in der Fachwerkstatt von Mercedes sicher im Durchschnitt am besten aufgehoben.... Es gibt auch gute lokale Werkstätten....

            Lieben Gruß

            Dr. T. Kreutzig

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